
Trübes Grau um dich herum, eisiger Wind bläst dir entgegen und statt Sonnenstrahlen kitzeln dich seit Tagen nur noch Regentropfen im Gesicht: Der Winter kann manchmal ganz schön ungemütlich sein, oder? Nicht selten sinkt dann im Gleichschritt mit den Temperaturen auch die Laune in den Keller. Wenn doch nur immer Sommer sein könnte! Die gute Nachricht: Selbst an den tristesten Tagen vor deiner Haustür gibt es andernorts noch warme Orte. Dort herrscht gerade Sommer, statt Mütze trägt man Sonnenhut und statt Regen rauscht das warme Meer.
Klingt zu schön, um wahr zu sein? Wir zeigen dir sechs warme Reiseziele im Winter, an denen du neue Energie tanken und dem Winterblues Adieu sagen kannst. Ob du bei milden Temperaturen auf den europäischen Inseln durch Dünen wanderst und dich in versteckten Buchten abkühlst oder bei tropischem Wetter Elefantenspuren folgst: Sowohl nah als auch fern kannst du deinen Sommer verlängern. Also: Der Sonne hinterher!
Das Wichtigste zu warmen Reisezielen im Winter
- Während im Winter in Mittel- und Nordeuropa die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen, ist es an anderen Orten in der Welt frühlingshaft warm oder sogar sommerlich heiß.
- Zu warmen Reisezielen in Europa zählen die Balearen, Madeira und die Kanaren. Dort herrschen bei milden Temperaturen beste Bedingungen für Aktivitäten im Freien.
- An Fernreisezielen wie Südafrika, Vietnam und Sri Lanka ist das Wetter im europäischen Winter warm bis heiß, größtenteils sonnig und damit ideal zum Baden, Erkunden der Natur und für Bootstouren.
- Da auf der Südhalbkugel zur europäischen Winterzeit gerade Sommer herrscht, ist es dort im Allgemeinen wärmer. Wer sich für eine Reise dorthin entscheidet, sollte sich je nach Ziel über die Regen- und Trockenzeiten informieren.
- In manchen Ländern gilt der Winter als Nebensaison. Dort gewinnen Reisende einen authentischeren Einblick in die Kultur des Landes und genießen mehr Ruhe an Sehenswürdigkeiten und auf Wanderwegen. Reist man in eine Destination, in der der Winter als Hauptreisezeit gilt, ist das touristische Angebot vielfältiger und die Atmosphäre meist trubeliger.

Die besten warmen Reiseziele im Winter: Hier verlängerst du den Sommer
Wie stellst du dir deinen warmen Winter vor? So richtig heiß mit Sonnengarantie oder lieber angenehm mild, damit du möglichst viel unternehmen kannst, ohne ins Schwitzen zu kommen? In unsere Liste der schönsten Reiseziele, an denen es im Winter warm ist, haben wir die unterschiedlichsten Orte aufgenommen, damit du deinen Wohlfühlplatz findest – von Europa bis in die weite Welt, von sanfter bis zu intensiver Wärme und von grüner Naturpracht bis hin zu Vulkanen in tropischen Gefilden. Wir arbeiten uns dafür Grad für Grad die Temperaturskala empor. Los geht es auf den Plätzen 1, 2 und 3 mit Temperaturen um die 20 °C. Wenn du wärmere Temperaturen von über 25 °C bevorzugst, solltest du dir die Punkte 4, 5 und 6 anschauen. Sprungmarken
Du kannst auf versteckten Pfaden durch den Regenwald trekken, hoch über dem Meer auf verlassenen Küstenwegen wandern oder entspannt durch charmante Altstädte schlendern. Du radelst unter duftenden Mandelbäumen, gleitest im Floß über seichte Flüsse und spürst in prachtvollen Tempeln den Zauber fremder Kulturen. Während du in manchen Ländern selbst in der Nebensaison vom ganzjährigen frühlings- bis sommerhaften Wetter profitierst, machst du dir auf der Südhalbkugel die dortigen Sommermonate zunutze.
Die Top 6 warmen Reiseziele im Winter im Überblick:
| Land | Wetter | Ideal für | Perfekt für einen Winter im Warmen, weil… |
| Balearen | Max. Tagestemperatur: ca. 14 °C bis 18 °C Sonnenstunden: ca. 4 h bis 5 h pro Tag Regentage: ca. 12 bis 14 Tage pro Monat | Natur, Kultur, Ursprünglichkeit | die ruhige Nebensaison Einblick in das authentische Seite der Inseln gibt und die milden Temperaturen ideal für Aktivitäten in der Natur sind. |
| Madeira | Max. Tagestemperatur: ca. 19 °C bis 22 °C Sonnenstunden: ca. 4 h bis 6 h pro Tag Regentage: ca. 8 Tage pro Monat | Aktivitäten in der Natur, Ruhe, Pflanzenpracht | die milden Temperaturen ideal für die zahlreichen Wanderwege der Insel sind und die Wasserfälle besonders imposant rauschen. |
| Kanaren | Max. Tagestemperatur: 20 °C bis 24 °C Sonnenstunden: ca. 5 h bis 7 h pro Tag Regentage: ca. 3 bis 5 Tage pro Monat | Aktivitäten in der Natur, Ruhe, Baden | ganzjährig milde Temperaturen herrschen und die Infrastruktur auch in der Nebensaison gegeben ist. |
| Südafrika | Max. Tagestemperatur: ca. 27 °C bis 29 °C Wettergegebenheiten stark abhängig von der Region | Abenteuer, Natur, Tierbegegnungen, Kultur, Baden | der dortige Sommer hohe Temperaturen und viel Sonne mit sich bringt. |
| Vietnam | Max. Tagestemperatur: ca. 20 °C bis 32 °C Sonnenstunden: ca. 2 h bis 4 h pro Tag Regentage: ca. 3 bis 6 Tage pro Monat | Natur, Ruhe, Kultur | es sowohl Orte mit hohen als auch mit kühleren Temperaturen gibt und weil das Wasser der Halong-Bucht besonders ruhig und die Sicht im Mekong-Delta außerordentlich klar ist. |
| Sri Lankas Süd- und Westküste | Max. Tagestemperatur: ca. 26 °C bis 32 °C Sonnenstunden: ca. 9 h pro Tag Regentage: ca. 6 bis 10 Tage pro Monat | Abenteuer, Natur, Kultur | die hohen Temperaturen und die exotischen Landschaften keine winterliche Stimmung aufkommen lassen. |
1. Balearen: Friedvolle Ruhe & mediterranes Flair

Wenn der Winter auf den Balearen einkehrt, verlassen die meisten Touristen die Inseln – was bleibt ist die mediterrane Seele, die in den ruhigen Monaten nichts von ihrem Charme verliert, sondern sich einfach von einer etwas anderen Seite zeigt. Unter der milden Wintersonne sind die Bedingungen perfekt, um die Inselgruppe vor der Ostküste Spaniens aktiv, ganz ohne Schwitzen oder Frieren, zu erkunden. Und das in einem wundervoll friedlichen Ambiente, denn abseits der Hochsaison hast du die Wanderwege an den malerischen Küsten und im idyllischen Hinterland sowie die Gassen in den kleinen Dörfern fast für dich allein.
Menorca zeigt sich im Winter besonders grün, während du Mallorca dank der Mandelblüte in einem wunderschönen rosa Kleid erlebst. Spüre, wie die Ruhe der Natur auf dich abfärbt, erlebe in den gleichzeitig verschlafenen und dennoch lebendigen Ortschaften, wie das Leben der Einheimischen tatsächlich abläuft und lass dich vom Duft der Orangen- und Zitronenbäume in Sommerstimmung versetzen.
Die Balearen im Winter im Überblick:
| Wetter (November bis Februar) | Mildes Mittelmeerklima Max. Tagestemperatur: ca.14 °C bis 18 °C Wassertemperatur: ca. 15 °C bis 19 °C Sonnenstunden: ca. 4 h bis 5 h pro Tag Regentage: ca. 12 bis 14 Tage pro Monat Menorca ist etwas kühler als Mallorca. Packe am besten Kleidung nach dem Zwiebelprinzip ein. Tagsüber ist es meist sonnig und warm, abends kann es jedoch kühl werden. |
| Klassische beste Reisezeit (Hauptsaison) | Mai bis Oktober Mehr zur besten Reisezeit für Mallorca |
| Besondere Erlebnisse im Winter | Ca. Ende Oktober bis Weihnachten: Olivenernte Januar: Festa de Sant Antoni Dezember: Weihnachtsmärkte Ca. Januar bis Februar / März: Mandelblüte auf Mallorca Tipp: Auf der Reise „Mallorca in der stillen Jahreszeit erwandern“ steht ein Besuch der ältesten noch aktiven Olivenmühle der Insel auf dem Programm – inklusive mallorquinischer Brotzeit. |
| Schönste Orte | Mallorca: GR221 („Ruta de Pedra en Sec“): Fernwanderweg durch die Sierra de Tramuntana Tal de Sóller: Tal mit Olivenhainen und Orangenbäumen Menorca: GR 223 („Cami de Cavalls“): Fernwanderweg entlang der Küste Naturpark s’Albufera des Grau: Größtes Feuchtgebiet der Insel mit Stränden, Lagunen, Wäldern und zahlreichen Vögeln |
| Aktivitäten | Wandern Radfahren Segeln Weihnachtmärkte besuchen (vor allem auf Mallorca) Archäologische Fundstätten erkunden (vor allem auf Menorca) |
Tipp: Unsere Kollegin Sandra hat von ihrer Reise „Mallorca gemütlich erwandern“ einen besonders schmackhaften Tipp mitgebracht:
„Unsere Wanderung startete in Sóller mit einem kleinen Rundgang und einem fantastischen Orangeneis bei „Sa Fàbrica de Gelats“, das uns unser Guide Thomas empfohlen hatte – frisch hergestellt aus den Orangen- und Zitronenbäumen der Umgebung.“
Besser lässt sich deine warme Winterauszeit wohl nicht auskosten.
Noch mehr Tipps rund um die Balearen findest du hier:
2. Madeira: Bunte Blumen und rauschende Wasserfälle

Bunte Blumen soweit das Auge reicht, dafür ist Madeira bekannt. Und die unvergleichliche Blütenpracht macht auch im Winter keine Pause. Während in Mitteleuropa die meisten Pflanzen bis zum nächsten Frühling unter der Erde Schutz vor Kälte und Frost suchen, siehst du Madeira bei frühlingshaften Temperaturen gesprenkelt mit Farbtupfern der Bougainvillea, der Kanarischen Dattelpalme und nicht zuletzt dem leuchtend roten Weihnachtsstern. Deine Wanderungen entlang der abseits der Hauptsaison besonders ruhigen und ursprünglichen Levadas können zwar hin und wieder von Regenschauern begleitet werden, dafür siehst du nun die im Sommer nur als Rinnsale zur erahnenden Wasserfälle in ihrer ganzen Pracht. Und spätestens beim Anblick der frischen Orangen, Cherimoyas und Mandarinen auf den Märkten kommt sowieso Sommerstimmung auf.
Du läufst durch üppig grüne Wälder und Täler, erklimmst Berge, die sich umgeben von Wolken in ihrer dramatischsten Form zeigen und wirst meist lediglich vom Plätschern der Wasserkanäle, dem Zwitschern der Vögel und dem Duft von Eukalyptus begleitet. Selbst an solch bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Cabo Girão hast du die Aussicht fast für dich allein. Ob du schroffe Gipfel erklimmst, über weiches Moos marschierst oder dem Atlantik entgegengehst, ob du im sonnenverwöhnten Süden unterwegs bist oder dich von den Wetterkapriolen des raueren Nordens überraschen lässt: Insbesondere um die Weihnachtszeit solltest du dir einen traditionellen Honigkuchen als Stärkung genehmigen.
Tipp: Auf Madeira ist es im Winter generell ruhiger als sonst. Um den Pico Ruivo, den höchsten Punkt der Insel, in so richtig friedlicher Atmosphäre zu besteigen, empfehlen wir dir, den Aufstieg nicht wie die meisten in Achada do Teixeiro zu starten, sondern bereits in Ilha. Unsere Kollegin Melanie hat uns von ihrer Reise „Madeira Durchquerung – von Ost nach West mit Hotelkomfort“ folgende Eindrücke dieser Wanderung mitgebracht:
„Sehr schöner Aufstieg – menschenleer – bevor man auf den Weg kommt, der von all jenen erreichbar ist, welche mit dem Auto bis Achada do Teixeiro fahren und nur einen kurzen Aufstieg haben. Der von uns gegangene lange Aufstieg entspricht auf alle Fälle dem Schwierigkeitsgrad 4, da er durch die Länge sehr anspruchsvoll ist, aber die Wegbeschaffenheit ist nicht schwierig – eher beeindruckend, weil man durch verschiedene Vegetationen aufsteigt.“
Für noch mehr Einblicke, wie deine Wanderungen aussehen können, schau dir doch unser Video zum Levada Wandern auf Madeira an:
Madeira im Winter im Überblick:
| Wetter (November bis Februar) | Subtropisches Mittelmeerklima Max. Tagestemperatur: ca. 19 °C bis 22 °C Wassertemperatur: ca. 17 °C bis 19 °C Sonnenstunden: ca. 4 h bis 6 h pro Tag Regentage: ca. 8 Tage pro Monat Im Winter regnet es mehr als im Sommer, meistens handelt es sich jedoch um kurze Schauer. Dennoch sollten insbesondere Wanderungen in den Bergen nur nach Prüfung der Wettervorhersage durchgeführt werden. Wähle bei unsteten Wetterverhältnissen lieber eine andere Route. Bei den ASI Reisen auf Madeira passt dein Guide das Programm entsprechend für dich an, sodass du die Insel sicher erkunden kannst. Im Süden ist es generell wärmer und sonniger als im Norden. In den Höhenlagen ist es kälter als an den Küsten. |
| Klassische beste Reisezeit (Hauptsaison) | April bis Oktober Mehr Infos zur besten Reisezeit für Madeira |
| Besondere Erlebnisse im Winter | Oktober bis Dezember: Blütezeit des Weihnachtssterns (vor allem im Süden der Insel zu finden) Dezember: Weihnachtsschmuck und Silvesterfeuerwerk in Funchal Februar: Karneval |
| Schönste Orte | Boca da Corrida (1.220 m): Aussichtspunkt im Herzen der Insel mit Blick über das Curral das Freiras (Tal der Nonnen) Laurisilva Lorbeerwald: Nebelwald mit uralten Bäumen und UNESCO Weltnaturerbe Cabo Girão: Rund 580 m hohe Steilklippe im Süden der Insel mit fast senkrecht zum Atlantik abfallender Steilwand Levada do Furado: Ca. 11 km langer, mittelschwerer Wanderweg entlang eines historischen Bewässerungskanals durch Lorbeerwälder |
| Aktivitäten | Wandern Radfahren (eher anspruchsvoll) Bootstouren Surfen |
Tipp: Unser Gast Knut Ivo verbrachte während der Reise „Madeira – stilvoll ins neue Jahr wandern“ Silvester auf der Insel und kann Madeira auch im Winter empfehlen:
„Tolle Reise in einer Traumlandschaft. Schöne Wanderungen. Otilia war eine klasse Reiseleiterin. Madeira ist auch im Dezember und Januar unbedingt eine Reise wert.“
Noch mehr Tipps rund um Madeira findest du hier:
3. Kanaren: Vulkaninseln mit ganzjährigem Sonnenschein

Warm, aber nicht zu heiß, belebt, aber nicht überfüllt, Meeresbrise an den Küsten und Bergluft auf den Gipfeln: Die Kanarischen Inseln bieten im Winter das perfekte Mittelmaß, sind aber alles andere mittelmäßig – unter den Top warmen Reisezielen für den Winter liegen sie eindeutig auf den vordersten Rängen. Mit über 3.000 Sonnenstunden im Jahr genießt du auch im Winter die Sonnenseite des Lebens und das ähnlich wie auf den Balearen ohne den Trubel der Hauptreisezeit – nicht nur auf den kleineren und geheimen Perlen La Palma, El Hierro und La Gomera, sondern auch auf den bekannteren und größeren Inseln wie Teneriffa, Lanzarote oder Gran Canaria.
Wandere durch mystische Lorbeerwälder, blicke auf die Palmenblätter über dir statt in grauen Winterhimmel und spüre statt kalten Pfützen die warmen Wellen des Atlantiks an deinen Füßen. Je nachdem, welche Insel des vor Afrika gelegenen Archipels du für deine Winterflucht auserkorst, hast du die unterschiedlichsten Möglichkeiten, das warme Wetter auszukosten. Grüne Lorbeerwälder, vulkanische Mondlandschaften, tiefe Schluchten oder weite Dünenlandschaften? Du hast die Wahl! Welches dieser Naturschauspiele dich wo erwartet, zeigt dir unser Vergleich der kanarischen Inseln.
Die Kanaren im Winter im Überblick:
| Wetter (November bis Februar) | Mildes, subtropisches Klima Max. Tagestemperatur: 20 °C bis 24 °C Wassertemperatur: ca. 17 °C bis 20 °C Sonnenstunden: ca. 5 h bis 7 h pro Tag Regentage: ca. 3 bis 5 Tage pro Monat Da die Nächte kühler werden können, solltest du eine dünne Jacke oder einen Pulli einpacken. Die Inseln unterscheiden sich klimatisch etwas voneinander. Auf Fuerteventura und Lanzarote ist es meist am wärmsten. Auf Teneriffa wird es in den Bergen kühler, während es an den Küsten frühlingshaft ist. Auf dem Teide kann sogar Schnee liegen. |
| Klassische beste Reisezeit (Hauptsaison) | Badeurlaub: April bis Oktober Aktivurlaub: April bis Mai und September bis Oktober |
| Besondere Erlebnisse im Winter | Februar / März: Karneval November: Internationales Drachenfestival „Internacional de Cometas de Corralejo” auf Fuerteventura Dezember: Weihnachtskrippen aus Sand am Strand Las Canteras auf Gran Canaria Dezember: Sternschnuppen der Geminiden |
| Schönste Orte | Garajonay: Höchster Berg La Gomeras Vulkanroute: Rundwanderung durch den Teide-Nationalpark auf Teneriffa Caldera de Taburiente: Riesiger Vulkankrater auf La Palma Dünen von Maspalomas: Rund 400 ha großes Naturschutzgebiet auf Gran Canaria Nationalpark Timanfaya: Vulkanlandschaft mit verschiedenfarbigen Lavaformationen auf Lanzarote |
| Aktivitäten | (Vulkan-)Wandern Radfahren Baden Surfen |
Tipp: Unser Kollege Martin beschreibt die Insel nach seiner Reise „La Gomera gemütlich erwandern“ folgendermaßen:
„Die Ruhe der Insel ist allgegenwärtig: Ein krähender Hahn, ein bellender Hund, einige zwitschernde Vögel – ansonsten Stille.“
Auf der Suche nach Sonnenschein im Winter bist du im Valle Gran Rey bestens aufgehoben, denn das geschützte Tal im Südwesten gilt als wärmste Region der Insel. Martin berichtet:
„Valle Gran Rey hat einen ganz eigenen Charakter. Der Ort gilt seit Jahrzehnten als eine Art Rückzugsort der Hippiebewegung, und auch wenn heute vieles moderner geworden ist, ist dieser Geist noch spürbar. Einige der „alten Hippies“ sind geblieben, und insgesamt herrscht hier eine etwas lockerere, alternative Atmosphäre als im Rest der Insel. Gleichzeitig ist Valle Gran Rey heute auch touristisch etwas stärker entwickelt, ohne jedoch den Charme zu verlieren.“
Noch mehr Tipps rund um die Kanaren findest du hier:
Wandern auf La Gomera & Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf La Gomera
Wandern auf Teneriffa & Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa
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4. Südafrika: Sonnenverwöhnte Weite und wilde Tiere

Reist du zwischen November und März nach Südafrika trickst du den Winter ganz einfach aus – auf der Südhalbkugel herrscht während unserer kalten Jahreszeit nämlich gerade Sommer. In großen Teilen des Landes liegen die Temperaturen um die 30 °C, es regnet kaum und die Natur erstrahlt. Die Nationalparks sind herrlich grün, an den Stränden lautet die Devise „Sonnen und Baden“ und die gelegentlichen Niederschläge im Nordosten lassen die Wasserfälle nur so rauschen.
Auf Safaris musst du auf der Suche nach den Big Five und ihren Artgenossen inmitten der üppigen Landschaften zwar etwas genauer hinsehen, dafür wirst du selbst nachts und in den Morgenstunden nicht frieren. Ob du in geheimnisvollen Wetlands bei einer Bootstour gemächliche Flusspferde beobachtest, an hohen Küsten das Salz auf der Haut spürst, durch weitläufige Weinberge radelst oder dich bei Open-Air Events in quirligen Großstädten von der afrikanischen Lebensfreude anstecken lässt: In Südafrika hat Winterblues keine Chance. Und wenn dann zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar auch die Einheimischen Ferien haben, ist die ausgelassene Stimmung im Land grenzenlos – inklusive Weihnachtsliedern am Strand.
🛈 Gut zu wissen: Die tollen Wetterbedingungen im größten Teil des Landes sorgen dafür, dass zwischen Dezember und Januar in Südafrika Hauptsaison herrscht. Zudem haben zu dieser Zeit auch die Einheimischen Urlaub. Entscheidest du dich für Südafrika als warmes Reiseziel im Winter, sollte es dir deshalb nichts ausmachen, dir berühmte Sehenswürdigkeiten und Regionen, wie die Garden Route, mit anderen Besuchern zu teilen. Unsere ASI Reisen in Südafrika planen wir so, dass du die bekannten Highlights möglichst zu weniger frequentierten Zeitpunkten besuchst. Außerdem legen wir Wert darauf, dir auch geheimere Ecken zu zeigen. Mehr dazu kannst du in unserem Blog zu unserem Ansatz gegen Overtourism nachlesen.
Südafrika im Winter im Überblick:
| Wetter (November bis Februar) | Südafrika erstreckt sich über mehrere unterschiedliche Klimazonen (unter anderem Wüstenklima, mediterranes und subtropisches Klima). Max. Tagestemperatur: ca. 27 °C bis 29 °C Im Landesinneren ist es meist trockener als im heißeren Küsten. Im Norden und Osten kann es zu Gewitterschauern kommen. In Kapstadt ist es im südafrikanischen Sommer zum Beispiel warm und trocken, im Krüger-Nationalpark ist es feuchter und Nachmittagsgewitter sind möglich. |
| Klassische beste Reisezeit (Hauptsaison) | Dezember & Januar Mehr zur besten Reisezeit für Südafrika |
| Besondere Erlebnisse im Winter | Ganzer Winter: Open-Air Konzerte, unter anderem im Kirstenbosch Botanical Garden in Kapstadt Ganzer Winter: Viele Tierbabys in den Nationalparks nach der Geburtenzeit zwischen September und November Ca. Ende Oktober bis Dezember: Jacaranda-Blüte, die die Provinz Gauteng (Pretoria, Johannesburg und Ekurhuleni) in ein lila Blütenmeer taucht. Ca. November bis März: Eiablage der Karettschildkröten im iSimangaliso Wetland Park in KwaZuluNatal, zwischen Februar und April schlüpfen die Babyschildkröten. |
| Schönste Orte | Addo Elephant Nationalpark: Im Jahr 1931 gegründeter Park mit einer großen Elefantenpopulation und den Big 7 (Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant, Büffel, Weißer Hai, Südkaper) iSimangaliso Wetland Park: UNESCO Weltnaturerbe mit fünf verschiedenen Ökosystemen Robberg Nature Reserve: Romantische Halbinsel mit mehreren Rundwanderwegen Cape Winelands: Malerische Weinregion mit Olivenhainen und Möglichkeiten zur Weinverkostung |
| Aktivitäten | Wandern Radfahren Weinverkostungen Safari |
Tipp: Unsere Kollegin Martina hat den Addo Elephant Nationalpark auf ihrer Reise „Südafrika auf verborgenen Wegen entdecken“ in ihr Herz geschlossen:
„Und dann der Addo Elephant Nationalpark. Ich habe vorher schon Bilder gesehen – aber das dort live zu erleben? Weite Savanne, dichter Busch, und mittendrin plötzlich eine Elefantenherde. Ich habe mein Fernglas fast nicht mehr aus der Hand gelegt, weil ständig irgendwo etwas raschelte oder galoppierte. Und wenn es mal ruhig war, war genau das das Beeindruckendste: diese tiefe, staubige Stille der afrikanischen Landschaft.“
Noch mehr Tipps rund um Südafrika findest du hier:
Die schönsten Wanderungen Südafrikas
Die schönsten Sehenswürdigkeiten Südafrikas
5. Vietnam: Zwischen Palmen und Kalksteinfelsen

In Vietnam findest du bestimmt genau die richtige Temperatur, nach der du dich im Winter sehnst. Im Norden spazierst du bei kühleren Temperaturen durch smaragdgrüne Reisterrassen, im Zentrum empfangen dich geschichtsträchtige Städte mit milden Temperaturen zum Sightseeing und im heißen Süden spürst du an tropischen Stränden den Sand unter den Füßen. Folge schmalen Pfaden bis zu traditionellen Dörfern, stärke dich mit Früchten direkt vom Baum, radle entlang von sanften Flüssen und lasse dich in einer Dschunke vorbei an Kokospalmen treiben.
Ob du über das jetzt besonders ruhige Wasser der Halong-Bucht gleitest und die Kalksteinfelsen märchenhaft aus dem Nebel aufragen, zwischen Tempeln und dampfenden Garküchen durch die kleinen Gassen Saigons schlenderst oder bei herrlich klarer Sicht den Einheimischen auf den schwimmenden Märkten im Mekong-Delta dabei zusiehst, wie sie ihre beladenen Sampans manövrieren: Die strahlenden Farben und das quirlige Leben Vietnams sind das komplette Gegenteil von Wintertristesse.
Vietnam im Winter im Überblick:
| Wetter (November bis Februar) | Tropisches bis subtropisches Klima Max. Tagestemperatur: ca. 20 °C bis 32 °C Wassertemperatur: ca. 20 °C bis 25 °C Sonnenstunden: ca. 2 h bis 4 h pro Tag Regentage: ca. 3 bis 6 Tage pro Monat Das Wetter in Vietnam unterscheidet sich je nach Region. Im Norden herrschen eher kühle Frühlingstemperaturen. Ab und an kann es im hohen Norden (rund um Sapa) schneien. Im Zentrum ist es mild, es kann zu Schauern kommen. Im Süden ist es warm bis heiß und sonnig. |
| Klassische beste Reisezeit (Hauptsaison) | Abhängig von der Region: Nordvietnam: November bis April Zentralvietnam: Januar bis Mai Südvietnam: November bis April Mehr zur besten Reisezeit für Vietnam |
| Besondere Erlebnisse im Winter | Januar / Februar: Tết Nguyên Đán, das vietnamesische Neujahrfest Klare Sichtverhältnisse im Mekong-Delta Ruhiges Wasser und mystische Nebellandschaften in der Halong-Bucht 🛈 Gut zu wissen: Das Tết Nguyên Đán bietet dir einen spektakulären Einblick in die vietnamesische Kultur. Beachte allerdings, dass in dieser Zeit viele Geschäfte und Sehenswürdigkeiten geschlossen sind. |
| Schönste Orte | Insel Tan Phong: Grüne Insel im Mekong-Delta mit Mangrovenwäldern und Obstgärten Mui Ne: Küstenort mit langen Sandstränden und Kokospalmen Ho-Chi-Minh-Stadt (ehemals Saigon): Größte Stadt Vietnams mit eindrucksvollem Kontrast aus Moderne und Tradition |
| Aktivitäten | Wandern Radfahren Dschunken- und Kajakfahrten Marktbesuche Baden (im Süden) |
Tipp: Besonders intensiv spürst du die klimatischen Unterschiede des Landes auf dem Hai-Van-Pass. Bei einer Fahrt auf dem „Wolkenpass“ bist du auf der natürlichen Wetterscheide Vietnams unterwegs und genießt dabei traumhafte Ausblicke auf grüne Berge und blaues Meer. Auf der Reise „Vietnams Highlights erleben“ kommst du auf dem Weg von Huế nach Hội An in den Genuss dieser Aussichten.
Noch mehr Tipps rund um Vietnam findest du hier:
6. Sri Lankas Süd- und Westküste: Tropisches Inselparadies

Zwitschernde Vögel, warmes Meer und üppige Bananenstauden: Auf Sri Lanka erinnert im Winter so gar nichts an unsere kalte Jahreszeit- auch nicht die Temperaturen: Das ganze Jahr über musst du dir im gesamten Land dank der Nähe zum Äquator bei einer Durchschnittstemperatur von 28 °C keine Gedanken ums Frieren machen. Den europäischen Winter solltest du allerdings lieber im Zentralen Hochland oder an der West- oder Südküste verbringen, denn zu dieser Zeit herrschen im Osten und Nordosten aufgrund des Monsuns unbeständigere Wetterverhältnisse.
Deinen Winter an Sri Lankas Süd- und Westküste verbringst du mit Spaziergängen an goldenen Sandstränden, dem Folgen von Elefantenspuren zwischen Reisfeldern und neben Wasserbüffeln, die sich in Dschungelseen ausruhen. Im Hochland spürst du den Nebel auf der Haut und riechst die feuchte Erde, an der Küste kitzelt der Sand unter deinen Füßen und das Wellenrauschen dringt an deine Ohren. Und während zu Hause der winterliche Nebel meist eher bedrückend wirkt, lässt er auf Sri Lanka die Teeplantagen noch grüner strahlen.
Sri Lankas Süd- und Westküste im Winter im Überblick:
| Wetter (November bis Februar) | Tropisches Klima Max. Tagestemperatur: ca. 26 °C bis 32 °C Wassertemperatur: ca. 27 °C Sonnenstunden: ca. 9 h pro Tag Regentage: ca. 6 bis 10 Tage pro Monat Die trockensten Monate sind Januar, Februar und März. Im Hochland ist es kühler. Insgesamt ist das Klima Sri Lankas geprägt vom Südwest-Monsun (Yala) von Mai bis September und dem Nordost-Monsun (Maha) von Oktober bis Januar. |
| Klassische beste Reisezeit (Hauptsaison) | Je nach Region: Südwesten: Dezember bis April Nordosten: März bis Dezember Zentrum: Januar bis März Mehr zu besten Reisezeit für Sri Lanka |
| Besondere Erlebnisse im Winter | Ganzer Winter: Saison von Mango, Papaya, Ananas, Sternfrucht und Avocado Januar bis April: Wal- und Delfinsichtungen in Mirissa Ca. September bis März: Brutsaison der Meeresschildkröten Februar bis April bzw. Januar bis Mitte März: Tee-Haupterntezeit im Nuwara Eliya Distrikt und im Dimbula-Distrikt Oktober / November: Lichterfest Deepavali |
| Schönste Orte | Löwenfelsen Sigiriya: Riesiger Monolith mit den Überresten einer Befestigungsanlage aus dem 5. Jahrhundert, von dessen Spitze man einen fantastischen Ausblick über die grüne Landschaft hat Wilpattu Nationalpark: Weniger bekannter Nationalpark mit zahlreichen Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung Nuwara Eliya: Berühmte Teeregion im Hochland Horton Plains Nationalpark: Hochplateau mit Nebelwäldern und Wanderwegen zum Aussichtspunkt „World’s End“ |
| Aktivitäten | Safari Wandern Teeverkostung Katamaran-Fahrt Tauchen Surfen |
🛈 Gut zu wissen: Die Region Nuwara Eliya ist für ihren erstklassigen Tee bekannt. Eine Tasse davon solltest du dir also nicht entgehen lassen, selbst wenn du ihn eher weniger zum Aufwärmen brauchst – es sei denn, die milden Temperaturen im Hochland kommen dir nach der Hitze der Küste überraschend kühl vor. Unsere Kollegin Victoria war im Februar auf der Reise „Sri Lanka komfortabel erwandern“ mit dabei und berichtet von den Teeplantagen:
„Die Hügel wurden deutlich grüner, die Luft kühler und feuchter, und der allgegenwärtige Nebel verlieh der Landschaft eine ganz andere Stimmung als an den vorherigen Tagen. Besonders im Vergleich zu den heißeren Tiefland- und Dschungelwanderungen war der Unterschied im Hochland sofort spürbar. Die Luft war feucht und schwer, und immer wieder lag Regen in der Luft. Man hörte das Tropfen auf Blättern und Schritte im nassen Boden.“
Tipp: Du möchtest den Jahreswechsel abseits der Heimat verbringen? Wir haben dir die schönsten Orte für eine Silvesterreise zusammengestellt. Hier kannst du das neue Jahr mit goldenem Sand zwischen den Zehen, unter dem weiten Sternenzelt der Wüste oder auf malerischen Inselwanderungen willkommen heißen.
So findest du das richtige warme Reiseziel im Winter
Der Sonne hinterher: Wenn Nieselregen und Kälte aufs Gemüt schlagen, klingt das wunderbar verlockend. Jetzt gilt es nur noch zu klären: An welches warme Reiseziel soll es denn gehen? Denn die Anzahl an Orten, an denen es im Winter warm ist, ist gar nicht mal so gering. Mit den folgenden fünf Fragen kannst du dir die Auswahl erleichtern und stellst außerdem sicher, dass du genau das zu deinen winterlichen Sommerträumen passende Ziel findest, damit du deinen Winter im Warmen so richtig genießen kannst.
- Welche Temperaturen wünschst du dir: Mild, warm oder heiß?
- Wie soll das Wetter sein: Regen oder ausschließlich Sonne?
- Was möchtest du unternehmen: Sightseeing, Aktivurlaub oder Entspannen?
- Wie lang darf die Anreise sein: Nahe Orte in Europa oder Fernreiseziele?
- Auf welche Atmosphäre freust du dich: Trubelige Hauptreisezeit oder ruhige Nebensaison?

Tipp: Reist du aus dem kalten heimischen Winter ins Warme, ist es ganz besonders wichtig, dass du dich gut vor der Sonne schützt und ausreichend trinkst. Denk also an ausreichend Sonnencreme, eine Kopfbedeckung und deine Wasserflasche.
Häufig gestellte Fragen zu warmen Reisezielen im Winter
Obwohl es im kalten und oft schmuddeligen Winter hierzulande kaum vorstellbar ist, gibt es doch auch Orte, die zwischen November und Februar im Sonnenglanz erstrahlen und uns dazu verlocken, jede Minute im Freien verbringen zu wollen. Wir beantworten dir die wichtigsten Fragen rund um warme Reiseziele im Winter.
Sowohl in Europa als auch weiter entfernt gibt es Orte, die im Winter warm sind. Wer kürzere Flugzeiten bevorzugt, kann auf Madeira, den Balearen und den Kanaren bei milden Temperaturen die Natur erkunden und beim Wandern oder Radfahren aktiv werden. Als Fernreiseziele mit subtropischem bis tropischem Klima bieten sich Vietnam, die Süd- und Westküste Sri Lankas sowie Südafrika an.
Schöne warme Reiseziele im Winter sind zum Beispiel:
| Europa (milde Temperaturen um die 20 °C) | Kanaren, Madeira, Balearen |
| Afrika (warme Temperaturen von über 20 °C) | Südafrika, Namibia, Marokko |
| Asien (warme bis heiße Temperaturen von über 25 °C) | Sri Lanka, Thailand, Vietnam |
| Amerika (je nach Region warme bis heiße Temperaturen von 20 °C bis über 30 °C) | Mexiko, Costa Rica, Peru |
Warme Reiseziele im Winter, die mit einem kurzen Flug zu erreichen sind, sind die Kanaren (ab 5 h), die Balearen (ab 2 h) und Madeira (ab 4 h). Für höhere Temperaturen bei kurzen Flugzeiten kann man in den Oman (ab 6,5 h) und nach Ägypten (ab 4 h) reisen. Wer es mild bevorzugt, gelangt innerhalb von wenigen Stunden nach Malta (ab 3 h), an die Algarve (ab 3 h) und nach Andalusien (ab 3 h).
Die Kanaren gelten mit Temperaturen von 20 °C bis 25 °C als die wärmsten Orte in Europa im Winter. Milde Temperaturen herrschen zudem auf den Balearen, auf Madeira, auf Malta und auf Zypern. Auf dem europäischen Festland kann man an der Algarve sowie in Andalusien mit frühlingshaftem Wetter rechnen. Das milde Klima macht diese Reiseziele vor allem für Aktivurlauber attraktiv, denen die Temperaturen im Sommer zu hoch sind. Reisende, die sich neben Wärme vor allem Gelassenheit und Ursprünglichkeit wünschen, profitieren von der Ruhe der zu dieser Zeit herrschenden Nebensaison.
Tipp: Du reist gerne entgegengesetzt der Jahreszeiten und möchtest sowohl den Winter im Warmen, als auch den Sommer an kühleren Orten verbringen? Inspiration für Orte abseits der Sommerhitze findest du in unsrem Beitrag mit Tipps für eine Coolcation.
Im Winter ins Warme: Hier wird es dir warm ums Herz
Jedes Jahr im Winter zählst du die Tage, bis die Kälte endlich ein Ende hat? Du möchtest endlich wieder raus ins Freie, ohne dich dick einmummeln zu müssen, nur um doch wieder zu frieren? Dann komm dem Winterblues dieses Jahr doch einfach zuvor. Denn während bei uns die Temperaturen immer tiefer sinken, zeigt das Thermometer andernorts noch zweistellige Zahlen an.
Auf den Kanaren, den Balearen und auf Madeira erwartet dich der ewige Frühling und damit beste Bedingungen, um abseits der Hauptreisezeit tief in die Seelen der Inseln einzutauchen. An Orten wie der Süd- und Westküste Sri Lankas, in Vietnam und in Südafrika strahlt die Sonne vielerorts hell über dir, während du durch den Dschungel trekkst, am Strand die Kokosnüsse an den Palmen über dir zählst und in Tempeln und quirligen Städten immer wieder vom Zauber fremder Kulturen ergriffen wirst. Ob du den Sommer verlängern oder den Winter verkürzen willst, ob du tropische Hitze suchst oder dich nach frühlingshaften Temperaturen sehnst: Auf den ASI Reisen findest du auch im Winter zahlreiche warme Orte, die den Wunsch „Wenn jetzt Sommer wär…“ ganz schnell in Erfüllung gehen lassen.
„Unsere Wanderung startete in Sóller mit einem kleinen Rundgang und einem fantastischen Orangeneis bei „Sa Fàbrica de Gelats“, das uns unser Guide Thomas empfohlen hatte – frisch hergestellt aus den Orangen- und Zitronenbäumen der Umgebung.“
„Sehr schöner Aufstieg – menschenleer – bevor man auf den Weg kommt, der von all jenen erreichbar ist, welche mit dem Auto bis Achada do Teixeiro fahren und nur einen kurzen Aufstieg haben. Der von uns gegangene lange Aufstieg entspricht auf alle Fälle dem Schwierigkeitsgrad 4, da er durch die Länge sehr anspruchsvoll ist, aber die Wegbeschaffenheit ist nicht schwierig – eher beeindruckend, weil man durch verschiedene Vegetationen aufsteigt.“
„Die Ruhe der Insel ist allgegenwärtig: Ein krähender Hahn, ein bellender Hund, einige zwitschernde Vögel – ansonsten Stille.“
„Und dann der Addo Elephant Nationalpark. Ich habe vorher schon Bilder gesehen – aber das dort live zu erleben? Weite Savanne, dichter Busch, und mittendrin plötzlich eine Elefantenherde. Ich habe mein Fernglas fast nicht mehr aus der Hand gelegt, weil ständig irgendwo etwas raschelte oder galoppierte. Und wenn es mal ruhig war, war genau das das Beeindruckendste: diese tiefe, staubige Stille der afrikanischen Landschaft.“
„Die Hügel wurden deutlich grüner, die Luft kühler und feuchter, und der allgegenwärtige Nebel verlieh der Landschaft eine ganz andere Stimmung als an den vorherigen Tagen. Besonders im Vergleich zu den heißeren Tiefland- und Dschungelwanderungen war der Unterschied im Hochland sofort spürbar. Die Luft war feucht und schwer, und immer wieder lag Regen in der Luft. Man hörte das Tropfen auf Blättern und Schritte im nassen Boden.“






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