
Durch duftende Gärten mit Orangenbäumen zu einer verlassenen Bucht hinablaufen, über einsame Bergrücken marschieren, am Hafen dem Schaukeln der bunten Fischerboote zusehen und einfach mal nichts tun müssen: So stellst du dir deine Traumreise vor? Damit bist du nicht allein und doch sieht die Realität oft anders aus: Wir stehen vor einer Sehenswürdigkeit und denken schon an die nächste auf unserer Liste, ein Gipfel ist erklommen, aber wir wollen noch höher hinauf, das Jausenbrot essen wir am besten im Laufen, weil wir den See ein paar Orte weiter unbedingt im Nachmittagslicht fotografieren wollen und – Stop! Jetzt ist es Zeit für „Slow Travel“. Tief durchatmen, die Uhr einfach mal ticken lassen und sich auf das besinnen, was Reisen so einzigartig macht: den Moment, wenn wir einfach nur im Jetzt sind, dem Rhythmus der Natur folgen und die wirklich unvergesslichen Erinnerungen entstehen.
Denn was bringt es, wenn nach der Reise alles Gesehene nur noch ein Wirrwarr in unserem Kopf ist und wir zuhause überrascht auf die tausenden Fotos blicken, weil wir gar nicht mehr wissen, dass wir das wirklich erlebt haben – sofern wir die Bilder überhaupt noch einmal anschauen. Wenn auch du genug hast vom Urlaubsstress und statt Sehenswürdigkeiten zu zählen lieber tiefgehende Erfahrungen sammeln willst, möchten wir dir Tipps für Slow Travel an die Hand geben. Wir erklären dir, was es mit dieser Art des Reisens auf sich hat, an welchen Orten du die Ruhe und dich selbst neu entdeckst und wie du deine langsame Auszeit gestalten kannst. Von stillen Morgen auf umtosten Klippen über magische Nachmittagsstunden in Märchenwäldern bis hin zu gemütlichen Abenden auf einer Berghütte. Schalte doch mal einen Gang runter.
Das Wichtigste zu Slow Travel
- Slow Travel ist eine langsame, bewusste, achtsame und meist umweltfreundlichere Form des Reisens. Statt möglichst viel zu sehen, wird sich auf das Wesentliche konzentriert, die Umgebung intensiv wahrgenommen und Spontanität zugelassen. Es eignet sich für alle, die Erholung suchen, in die Natur eintauchen wollen und lokale Bräuche kennenlernen möchten.
- Slow Travel gelingt am besten, wenn man sich von äußeren Erwartungen trennt, statt viel lieber intensiv erlebt, in kleinen Unterkünften übernachtet und Spontanität zulässt.
- Reisearten wie Wanderreisen, Radreisen, Pilgerreisen, Schneeschuhtouren, Inselspringen, Bootstouren und Safaris – stets mit Respekt für Natur, Tiere und Kultur – sind ideal für Slow Travel.
- Besonders geeignet sind abgeschiedene Regionen auf Mallorca, die kleine Insel La Gomera, die Liparischen Inseln, der portugiesische Jakobsweg, eine Alpenüberquerung und der Hohe Atlas in Marokko.
Was ist Slow Travel?
Slow Travel bedeutet ins Deutsche übersetzt „Langsames Reisen“ und ist eine bewusstere Art des Reisens. Es gibt zwar keine offizielle Definition des Begriffs, das Konzept stellt im Allgemeinen jedoch einen Gegenpol zu Schnelligkeit und Effizienz dar. Damit widerspricht es allem, was unseren Alltag und allzu oft auch unsere Reisen ausmacht. Denn nicht nur unser Leben wird von immer größerem Tempo bestimmt, unsere freie Zeit wollen wir ebenfalls möglichst effizient nutzen. Genau hier setzt das Prinzip „Slow Travel“ an. Während der klassische Tourismus darauf ausgerichtet ist, möglichst viel in möglichst wenig Zeit zu erleben, geht es beim Slow Tourism darum, die besuchten Orte intensiv kennenzulernen, die Umgebung bewusst in sich aufzunehmen und achtsam unterwegs zu sein. Nachhaltigkeit, Respekt vor anderen Kulturen sowie die Qualität der Erlebnisse stehen meist im Vordergrund und statt Eile wird Muße angestrebt. Wer als Slow Traveler reist, verabschiedet sich von seiner FOMO – der „Fear of missing out“, also der Angst, etwas zu verpassen – und konzentriert sich auf einige wenige Erlebnisse. Losgelöst vom Wunsch, etwas erreichen zu wollen oder die Top-Sehenswürdigkeiten einer Region zu sehen, geht es darum, ganz ohne Hektik und fernab von Menschenmassen authentische Einblicke zu bekommen. Slow Travel findet daher oft in der Nebensaison statt und führt vor allem zu unbekannten Spots. Wie genau du deine Slow Travel Auszeit gestaltest, liegt jedoch ganz bei dir. Denn schließlich hat Entschleunigung für jeden Menschen eine andere Bedeutung. Weiter unten findest du Inspiration, welche Möglichkeiten du hast.
🛈 Gut zu wissen: Das Slow Travel Konzept hat seinen Ursprung in den 1980er Jahren und lässt sich auf die Slow-Movement-Bewegung in Italien zurückführen. Damals sollte mit regionalen Produkten und traditioneller Herstellungsweise ein Gegenentwurf zum Fast Food Trend geschaffen werden.
Als Leitprinzipien des Slow Travel werden häufig folgende Punkte genannt:
🛈 Gut zu wissen: Slow Travel bedeutet nicht, dass du in einem derart langsamen Tempo unterwegs bist, dass es sich nur mit unzähligen Urlaubstagen umsetzen lässt. Auch eine kurze Zeitspanne kannst du mit bewusst gewählten Orten und Aktivitäten entschleunigend gestalten.
Warum Slow Travel?

Wann hast du dich das letzte Mal wirklich nur auf eine Sache konzentriert? Wann bist du so richtig zur Ruhe gekommen? Wann hast du dich auf etwas Neues eingelassen und den Rhythmus deines Lebens selbst bestimmt? Wenn du dich daran nicht mehr erinnern kannst, ist es allerhöchste Zeit, dass du Slow Travel eine Chance gibst.
In fast allen Bereichen des Lebens ist es das Ziel, immer schneller zu werden. Wir sind es gewohnt, innerhalb kürzester Zeit eine Antwort zu bekommen, ständig erreichbar zu sein und die Essenslieferung innerhalb weniger Minuten an die Haustür gebracht zu bekommen. Geduld? Fehlanzeige. Abschalten? Geht nicht. Das Kuriose: Diese ständige Reizüberflutung nehmen viele von uns mit in den Urlaub – in die Zeit, die wir eigentlich zum Erholen nutzen wollen. Kurz nach der Buchung geht die Planung los, die Listen mit Dingen, die man unbedingt gesehen und erlebt haben muss, wird immer länger. Am Abreisetag hetzen wir zum Bahnhof oder Flughafen und wenn dann der Transfer Verspätung hat, breitet sich Hektik aus. Die nächsten Tage wird vom Frühstück zum Pool gerannt, dann eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abgeklappert und abends der beste Platz vor dem Buffet gesichert. Tja, und nach der Rückkehr ist die Erschöpfung groß und der Wunsch nach Urlaub vom Urlaub ist da. Die Slow Travel Bewegung möchte einen Gegenentwurf dazu schaffen. Denn die Möglichkeit des Reisens ist keine Selbstverständlichkeit. Zeit und Budget sind meist begrenzt – beim Slow Travel holst du das meiste aus deiner Reise heraus. Für dich. Denn der größte Luxus, den du dir gönnen kannst, ist die Langsamkeit.
Tipp: Slow Travel lässt sich übrigens auch wunderbar mit Hund erleben – je nach Gemüt deines Vierbeiners. Hier kommst du zu unseren Tipps zum Wandern mit Hund.
10 gute Gründe für Slow Travel:
- Spontanität: Ohne Zeitdruck machst du genau das, worauf du Lust hast.
- Intensives Wahrnehmen: Du erlebst deine Umgebung mit allen Sinnen und hast Zeit, das Gesehene zu verarbeiten.
- Einzigartige Erlebnisse: Du besuchst Gegenden abseits der Massen.
- Inspiration: Es entsteht Raum für neue Ideen.
- Nähe: Gemeinsame Erlebnisse und Zeit für intensive Gespräche schaffen Verbundenheit. Wer allein reist, lernt sich selbst besser kennen.
- Authentische Erfahrungen: Der Kontakt mit Einheimischen und der Einblick in den Alltag vor Ort sind tiefgehender.
- Wertschätzung: Achtsamkeit auf deine Umgebung, kulinarische Erfahrungen und die Begegnungen mit Menschen lehren, auch die kleinen Momente mehr wertzuschätzen.
- Bleibende Erinnerungen: Bewegende Momente schaffen mehr Wert als klassische Sehenswürdigkeiten.
- Anhaltender Erholungsfaktor: Du lernst, das Nichtstun anzunehmen und nimmst dieses Bewusstsein mit nach Hause.
- Nachhaltigkeit: Du bist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, übernachtest in inhabergeführten Unterkünften und begegnest Kultur und Natur mit Respekt. Damit bleibt die Wertschöpfung vor Ort.
🛈 Gut zu wissen: Slow Travel wird oft als Gegenentwurf zu Overtourism angesehen – auch für uns bei der Gestaltung unserer Reisen ein wichtiger Aspekt. Wie unser Ansatz gegen Overtourism aussieht, erklärt dir unsere Head of Impact & Sustainability Nia in unserem Blog.
„Unsere Produktmanager:innen entwickeln neue Reisen mit einer klaren Checkliste: Wie können wir die lokale Wertschöpfung steigern, Massen vermeiden und echte Begegnungen ermöglichen?“
Aktivitäten eines Slow Travelers: Individuelle Entschleunigung
Nichtstun und Langsamkeit entsprechen nicht deiner Vorstellung einer wunderschönen Zeit? Das bedeutet nicht, dass Slow Travel nichts für dich ist. Denn es geht nicht nur um die Geschwindigkeit des Reisens. Vielmehr ist es wichtig, dass du die für dich richtige Balance aus Leere und Unternehmungen findest – egal, ob du zum Entschleunigen mehr oder weniger viele neue Eindrücke brauchst, ob du dich sportlich betätigen oder dich lieber dem Genuss hingeben willst.
Die Möglichkeiten, deine Auszeit zu gestalten sind vielfältig: Du kannst dich einfach nur auf eine Bank setzen und dem Rascheln der Blätter lauschen, barfuß über taufrische Wiesen spazieren, die regionale Küche in all ihren Facetten auskosten, ehrwürdige Tempel und Schlösser besuchen, Yoga praktizieren oder mit einem Buch die Zeit vergessen. Abenteuerlicher wird es beim Rafting, Klettern oder Hüttentrekking.



Folgende Reisearten eignen sich besonders gut für Slow Travel:
- Wanderreisen: Mehrere kürzere Wanderungen oder eine längere Fernwanderung
- Pilgern: Kombination aus spirituellen Erfahrungen und Bewegung
- Radreisen: Entspannt auf dem E-Bike oder herausforderndere Touren
- Schneeschuhtouren: Umgeben von Stille und Weite
- Inselspringen: Abgeschiedenheit mit Blick aufs Meer
- Safari: Wildnis spüren
- Bootstouren: Gelassen über das Wasser gleiten
Allen Reisen ist gemein, dass sie nicht darauf ausgelegt sind, ein Ziel zu erreichen. Im Gegenteil: Es gilt das altbewährte Sprichwort: „Der Weg ist das Ziel“. Natürlich lassen sich auch mehrere Reisearten miteinander verbinden: Eine Bootstour bietet während einer Wanderung Erholung für die Füße, Inseln lassen sich hervorragend mit dem Rad erkunden und eine Safari ist das i-Tüpfelchen beim Wüstentrekking.
Tipp: Das Angebot der ASI-Reisen haben wir bewusst vielfältig gestaltet. Während manche Reisen mehr Aktivitäten beinhalten, bieten dir andere mehr freie Zeit zur eigenen Gestaltung. Und auch innerhalb einer Reise wechseln sich oft Tage mit intensiverem Programm mit ruhigeren Tagen ab. So kannst du beispielsweise mal von morgens bis abends wandern und deinen Körper intensiv spüren und mal ausgedehnte Pausen genießen.
Die besten Reiseziele für Slow Travel: Ankommen & Entschleunigen

Die Welt steckt voller schöner Orte. Vielleicht hast du auch eine Liste mit all den Reisezielen, die du unbedingt einmal besuchen möchtest – uns bei ASI geht es nicht anders. Jeden Tag beschäftigen wir uns mit den faszinierendsten Regionen dieser Welt. Schnell wird man dazu verleitet, direkt aufzubrechen, um jede von ihnen zu erkunden. Im Sinne von Slow Travel sollte jedoch genau das vermieden werden. Wir zeigen dir daher sechs Orte, die dir das langsame und bewusste Reisen besonders einfach machen. Du kannst ursprüngliche Bergdörfer erkunden, romantischen Pfaden folgen, mystische Wälder durchqueren und dich von der Gelassenheit kleiner Inseln anstecken lassen. Unser Produktmanager Egon hat uns zudem zu jedem Ort seinen Slow Travel Reisetipp aus dem ASI-Portfolio verraten.
Bei der Auswahl des für dich richtigen Ortes gehst du am besten anders vor als du es sonst bei der Reiseplanung tust. Starte nicht mit dem Ziel im Kopf, sondern mit deinen Bedürfnissen und Wünschen, vollkommen losgelöst von bekannten Highlights oder den Erwartungen anderer. Brauchst du vor allem Ruhe, möchtest du deine Kreativität entfachen, dich kulinarisch bereichern lassen oder dich auf historische Spurensuche begeben?
Folgende Fragen kannst du dir stellen, um deine Bedürfnisse zum Slow Travel zu identifizieren:
| Wie viel Flexibilität möchte ich? | Individuelle Reisen geben mehr Freiraum, geführte Reisen bieten ein Gefühl der Sicherheit |
| Wie viel möchte ich unternehmen? | Schwierigkeitsgrad und Anzahl der Aktivitäten abstimmen |
| Wie viel Komfort benötige ich? | Unterkunft (Hotels, Gasthäuser oder Hütten) und Region (gute oder ursprüngliche Infrastruktur) bedacht auswählen |
| Welches Wetter wünsche ich mir? | Eigenes Wohlfühlklima finden (Hitze, Kälte, Schnee, Regen, Sonne…) |
| Wie möchte ich die Anreise gestalten? | Entfernung des Startpunkts und der Verkehrsmittel zum Erreichen definieren (Zug, Flugzeug, Auto, Rad, Fuß) |
| Welchen Grad an Sicherheit benötige ich? | Das Gefühl der Sicherheit kann langsames Reisen vereinfachen |
🛈 Gut zu wissen: Slow Traveler reisen oft an unbekannte Orte, um abseits von Menschenmassen zur Ruhe zu kommen. Wenn dir das zu abenteuerlich erscheint, hat Nia einen Tipp parat:
„Auch in Regionen, die oft als overtouristed gelten, lässt sich die Masse erstaunlich leicht umgehen. Wenn man die Augen offenhält, etwas mitdenkt und die Gegend kennt, kann man auch noch ganz ruhige Ecken finden. Genau dafür sind unsere Produktentwickler:innen und Guides da. Sie wissen, wann die Massen gehen, wann es stiller wird, welche Plätze wir zu bestimmten Uhrzeiten lieber meiden sollten und wo wir die echten und authentischen Erlebnisse finden können. Mit ein bisschen Ortskenntnis und der richtigen Planung wird selbst ein vermeintlich überlaufener Ort zu einem Platz, an dem du Durchatmen, Entdecken und Begegnen kannst.“
Eine weitere Möglichkeit ist es, in der Nebensaison zu verreisen, wie zum Beispiel bei einer Coolcation. Während andere im Sommer ins Warme reisen, steuerst du kühlere Länder an.
Die Top 6 Orte für Slow Travel im Überblick:
| Reiseziel | Perfekt für Slow Travel, weil | Reisetipp |
| Mallorca | die Insel über eine gute Infrastruktur verfügt, aber auch geheime und unentdeckte Ecken mit atemberaubender Natur und Geschichte zum Innehalten bietet. | Mallorcas Schmugglerpfad erwandern – die Ruta del Contraban |
| La Gomera | die kleine Insel mit ihrer reichen Natur und ursprünglichen Dörfern keinen Platz für Eile lässt. | La Gomera individuell – Best of GR 132 |
| Liparische Inseln | ihr deutlich spürbarer vulkanischer Ursprung Ehrfurcht vor der Natur weckt und alles in Perspektive rückt. | Inselspringen auf den liparischen Inseln |
| Der Jakobsweg | ihm eine magische und bewegende Stimmung innewohnt. | Der Jakobsweg entlang der portugiesischen Küste bis nach Santiago |
| Alpenüberquerung | die ursprüngliche Natur Ruhe vermittelt und das nicht durchgehend verfügbare Handynetz digitale Pausen vereinfacht. | Leichte Alpenüberquerung vom Allgäu nach Südtirol mit Hotelkomfort |
| Hoher Atlas in Marokko | das einfache Leben der Berber besänftigende Inspiration für den eigenen Alltag bietet. | Marokko auf verborgenen Pfaden erwandern |
1. Mallorca: Gelassenheit zwischen Küsten und Bergen

Wir starten unsere Liste der besten Reiseziele für Slow Travel mit einem Überraschungsgast. Mallorca, die allseits bekannte und so umtriebige Lieblingsinsel der Deutschen soll dazu geeignet sein, einen Gang runterzuschalten? An den richtigen Orten ist sie das tatsächlich. Denn es gibt sie noch, die geheime Seite der Insel, wo das wahre Herz Mallorcas schlägt und Stille das Bild bestimmt. Steineichen- und Kiefernwälder führen zu dramatischen Küsten, der Duft von Pinien wird vom Aroma der Olivenhaine und Gärten mit Zitronen- und Orangenbäumen abgelöst.
Einsame Gutshöfe und die Ruinen alter Einsiedeleien beflügeln die Vorstellungskraft, in versteckten Buchten geht jedes Zeitgefühl verloren und das Rauschen des Meeres beruhigt auch den geschäftigsten Geist. Kleine, mittelalterliche Städte lassen die Uhren langsamer ticken, während du auf den Märkten die aromatischsten Feigen und Mandeln naschst. Zudem verteilen sich auf der gesamten Insel inhabergeführte Bioläden, inspirierende Kunstgalerien, traditionelle Handwerksläden und Yogazentren – such dir einfach heraus, was du gerade brauchst.
- Mallorca ist perfekt für Slow Travel, weil… die Insel über eine gute Infrastruktur verfügt, aber auch geheime und unentdeckte Ecken mit atemberaubender Natur und Geschichte zum Innehalten bietet.
- Mögliche Aktivitäten: Wandern, Radfahren, Bootstouren
Egons Slow Travel Tipp auf Mallorca: Die Ruta del Contraban
„Die Ruta del Contraban ist einzigartig. Entdecke vergessene Pfade und geheime Schmugglerverstecke, während das Meer als ständiger Begleiter an deiner Seite ist.“
Auf der exklusiv von ASI Reisen ausgearbeiteten Wanderroute folgst du den verborgenen Wegen der Schmuggler. Weitab von den Massen geht es über stille Küsten- und Bergpfade an der Nordküste Mallorcas zu den Originalschauplätzen des Schmugglerwesens wie dem einstigen Schmugglerhafen Port des Canonge. Dazwischen entdeckst du stille Naturwunder wie den Torrent De Pareis, stärkst dich mit landestypischen Köstlichkeiten und kannst dich dank Gepäcktransport bewusst auf deine Umgebung einlassen. Das Highlight: In der Cala Tuent übernachtest du in einer ausschließlich ASI-Gästen vorbehaltenen Unterkunft. Wenn die Tagesgäste am Abend die Bucht verlassen, kannst du hier ganz allein im Meer baden.
Kleiner Einblick gefällig? Unser Video von der Ruta del Contraban zeigt dir, wie Slow Travel auf Mallorca aussehen kann. Und in ihrem Reisebericht zur Ruta del Contraban hat unsere Kollegin Katrin ihre Eindrücke zusammengefasst.
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2. La Gomera: Ursprüngliches Kanaren-Juwel

Bereits die Anreise nach La Gomera sorgt dafür, das Tempo einmal rauszunehmen: Als eine der kleineren Kanareninseln verfügt sie über keinen eigenen Flughafen und so kommst du nach der Fährüberfahrt von Teneriffa herrlich entschleunigt in San Sebastián an. Nun ist es ein Leichtes, die gerade gewonnene Unbeschwertheit beizubehalten. Die warme Atlantikluft am Hafen, das Rauschen des Meeres und ein Abendessen mit Blick auf Palmen und Wellen sind der ideale Einstieg für unzählige folgende Slow Travel Momente. Die von der UNESCO vollständig zum Biosphärenreservat gekürte Insel lässt keine Eile zu. Kleine Dörfer in weiten Tälern mit uralten Traditionen lenken den Blick auf das Wesentliche, auf Küstenpfaden eröffnen sich dir Weitblicke auf glitzerndes Wasser und Barrancos führen dich ins Landesinnere.
Von den kargen Hügeln im sonnigen Süden bis in den üppigen und feuchten Norden wirst du vom Rhythmus der Natur angesteckt. Dazwischen lässt die grüne Lunge der Insel gar keine andere Wahl, als immer wieder innezuhalten: Wo sich die Nebelschwaden im Lorbeerwald um moosbewachsene Baumstämme schlängeln, verlangsamt sich dein Schritt automatisch. Und wenn sich am Abend der Blick in dem so klaren Sternenhimmel verliert, bist du ganz im Moment angekommen.
- La Gomera ist perfekt für Slow Travel, weil…die kleine Insel mit ihrer reichen Natur und ursprünglichen Dörfern keinen Platz für Eile lässt.
- Mögliche Aktivitäten: Wandern, Sterne beobachten, Baden in Naturpools
Egons Slow Travel Tipp für La Gomera: Best of GR 132
Der Fernwanderweg GR 132 führt dich einmal rund um die „wildeste Insel der Kanaren“. Ländliche Idylle und Ursprünglichkeit sind deine steten Begleiter – sowohl an den Küsten als auch in den Schluchten und auf den weiten Höhenzügen. Du startest deine Wandertouren am Fuß des markanten Vulkanschlots Roque Agando, durchquerst traditionsreiche Bergdörfer und übernachtest in einer einzigartigen Unterkunft umgeben von der Einsamkeit der abgelegenen Bucht von El Cabrito. Der mystische Nebelwald im Garajonay Nationalpark liegt ebenfalls auf deinem Weg und wenn du magst, genießt du fesselnde Ausblicke von den Gipfeln von La Fortaleza und Roque Cano. Ganz nach Belieben kannst du jeden Tag aus Wanderungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wählen und so selbst entscheiden, was dich gerade am meisten erdet.
Unsere Gästin Brigitte wurde vom Zauber La Gomeras eingefangen:
„La Gomera ist eine magische Insel – schroffe Felsen, traumhafte Ausblicke, unglaublich schöne Natur und dazu spektakuläre Wanderwege. Von A-Z hat bei dieser Reise alles gepasst.“
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3. Liparische Inseln: Mystische Vulkaninseln

Duftender Rosmarin, schwarzer Obsidian, grollende Vulkane und aromatische Kapern: Wer sich auf den Liparischen Inseln Zeit für seine Umgebung nimmt, schärft seine Sinne – eine Slow Travel Destination in Perfektion also. Vor allem, wenn du mehrere der insgesamt sieben bewohnten Inseln besuchst. Denn jede von ihnen hat ihren ganz eigenen Charakter und überrascht mit neuen Düften, Aussichten und Aromen. In karger Lavalandschaft erfüllt dich Ehrfurcht, umgeben von schattigen Kiefern kommst du zur Ruhe und an schroffen Küsten fühlst du die pure Freiheit: Die Inselgruppe vor der Küste Siziliens lässt dich die verschiedensten Gefühle intensiv spüren.
Doch auch hier gilt im Sinne von Slow Travel: Versuche nicht, alle Inseln innerhalb kürzester Zeit zu besuchen, sondern erlebe eine Auswahl von ihnen bewusst. Ob du auf majestätischen Vulkanen glühende Lavafontänen vor tiefschwarzem Nachthimmel erblickst, den Legenden von Odysseus auf die Spur kommst oder die mediterrane Leichtigkeit in kleinen Altstädten in dich aufsaugst: Stress hat auf den Liparischen Inseln keine Chance.
Tipp: Slow Travel kann uns wunderbar lehren, den kleinen Dingen um uns herum Aufmerksamkeit zu schenken. Versuche doch einmal, echten und falschen Fenchel voneinander zu unterscheiden. Unsere Kollegin Stephanie hat auf der Reise „Highlights der Liparischen Inseln erwandern“ von ihrem Guide erfahren:
„Der sogenannte falsche Fenchel ist giftig, unterscheidet sich in seiner Blütezeit und verströmt keinerlei charakteristischen Duft. Der echte Fenchel hingegen, der bedenkenlos verzehrt werden kann, offenbart seine Identität auf eindeutige Weise: Reibt man die fein gefiederten Blätter leicht zwischen den Fingern, entfaltet sich sofort der unverwechselbare, aromatische Fenchelgeruch.“
- Die Liparischen Inseln sind perfekt für Slow Travel, weil… ihr deutlich spürbarer vulkanischer Ursprung Ehrfurcht vor der Natur weckt und alles in Perspektive rückt.
- Mögliche Aktivitäten: Wandern, Bootstouren, Vulkanbesteigung, Baden
Egons Slow Travel Tipp für die Liparischen Inseln: Inselspringen auf den liparischen Inseln
Auf dieser Reise erkundest du die drei Liparischen Inseln Lipari, Salina und den Stromboli. Dabei ist der Reiseplan so konzipiert, dass du ausreichend Zeit hast, nach deinem Gusto tief in jede von ihnen einzutauchen. Du wirst dabei nicht nur auf den Inseln unzählige Erinnerungen in deinen Rucksack packen, sondern auch bei den Fährüberfahrten: Um dich herum breitet sich das Meer aus, bizarre Felsen ragen empor, Schwefelrauch steigt in den Himmel und vielleicht erblickst du sogar den schneebedeckten Ätna in der Ferne. Auf Bergen, auf denen einst nach Piraten Ausschau gehalten wurde, fühlst du dich den Nachbarinseln ganz nah, in verborgenen Buchten spürst du den warmen Sand unter den Füßen und dazwischen hast du immer wieder Gelegenheit für einen Stadtbummel oder ein Bad im Meer. Der absolute Höhepunkt: Die Besteigung des Stromboli mit einem autorisierten Vulkanologen. Während die untergehende Sonne den Himmel in warme Farben taucht, schießen feuerrote Lavafontänen aus dem Krater – ein Moment, der gleichzeitig aufregend ist und herrlich erdet.
Unsere Gästin Antonia hat uns diese Eindrücke von der Reise mitgebracht:
„Jede Insel war einzigartig – Salina das magische Finale! Lebendige Orte, gleichzeitig himmlische Ruhe auf den Wanderwegen. Top organisiert, super App & Unterlagen – alles hat perfekt geklappt. Ein echtes Erlebnis – absolut empfehlenswert!“
4. Der Jakobsweg: Besinnung auf das Wesentliche

Pilgern auf dem Jakobsweg ist wohl der Inbegriff von Slow Travel. Bereits seit dem Mittelalter machen sich Gläubige auf den Weg nach Santiago de Compostela, um dem Apostel Jakobus an seinem Grabmal zu huldigen. Heute liegt einer Pilgerreise nicht unbedingt ein religiöses Ansinnen zugrunde. Die besinnliche Stimmung, sakrale Monumente und die Begegnung mit Gleichgesinnten machen die magische Ausstrahlungskraft des Wegs aus. Wie von selbst kommen bei der je nach Route bis zu mehrere Monate dauernden Wanderung die Gedanken zur Ruhe und die Wahrnehmung wird geschärft. Wer für solch eine lange Zeit zu Fuß unterwegs ist und in einfachen Pilgerherbergen übernachtet, beschäftigt sich unweigerlich mit sich selbst und reflektiert die Schnelligkeit des Lebens.
Du wirst jedoch nicht nur tief in dein Inneres schauen – auch alles um dich herum wird immer wieder deine volle Aufmerksamkeit wecken. Sanfte Weinberge, maritime Küsten, karge Wüstenlandschaften und stille Wälder sorgen immer wieder für neue Impulse. Beeindruckende Kathedralen, majestätische Bischofspaläste und historische Herrenhäuser liegen ebenso auf dem Weg wie kleine Wallfahrtskirchen und malerische Fischerorte. Ein weiterer Pluspunkt des Jakobswegs: Da es unterschiedliche Varianten gibt, kannst du selbst bestimmen, wie du am besten vom Alltag abschaltest. Lässt du dich gerne vom Gemeinschaftsgefühl tragen, ist zum Beispiel der Camino Francés eine gute Wahl. Bevorzugst du es, allein zu sein, solltest du dir den Português da Costa anschauen. Eines haben alle Routen gemeinsam: Die Gänsehaut, die sich beim Durchschreiten der Porta do Camino und dem Blick auf die Kathedrale von Santiago de Compostela ausbreitet.
- Der Jakobsweg ist perfekt für Slow Travel, weil… ihm eine magische und bewegende Stimmung innewohnt.
- Mögliche Aktivitäten: Pilgern, Besichtigungen
🛈 Gut zu wissen: Du musst nicht unbedingt den gesamten Jakobsweg begehen, um den allgegenwärtigen Pilgergeist zu spüren. Möchtest du jedoch am Ende in Santiago de Compostela eine Pilgerurkunde entgegennehmen, solltest du mindestens 100 km zurückgelegt haben. Vergiss jedoch nicht: Beim Slow Travel zählt kein Ergebnis, sondern nur das Gefühl.
Egons Slow Travel Tipp für den Jakobsweg: Der Jakobsweg entlang der portugiesischen Küste bis nach Santiago
Der Caminho Português da Costa gilt als Geheimtipp unter den Jakobsweg-Routen – entsprechend ruhig geht es auf dem Weg vom portugiesischen Porto bis ins spanische Sanitago de Compostela zu. Du läufst durch traditionsreiche Fischerorte, marschierst über alte Steinbrücken und genießt weitreichenden Meerblick. Abseits der Küstenidylle regen historische Altstädte und imposante Festungen zu einer Reise in die Vergangenheit an. Ganu im Sinne des Slow Travel verschafft dir ein Ruhetag im Hafenort Caminha die Möglichkeit, deinem Körper eine Pause zu gönnen und deine Eindrücke zu ordnen. Ob du das am Strand oder in der Altstadt tust, ist ganz dir überlassen. An den Tagen, an denen deine Wanderung nicht direkt am Hotel startet, wirst du bequem mit einem Transfer zum Ausgangspunkt gebracht, damit garantiert kein Stress aufkommt.
Unser Gast Peter hat es sichtlich genossen, im eigenen Rhythmus unterwegs zu sein:
„Die ASI Reise „Jakobsweg individuell“ ist sehr zu empfehlen, wenn man gerne ohne Gruppe reist und die Sorgen um Gepäck und Unterkunft nicht braucht. Man kann sein eigenes Tempo gehen und Halt machen, wo man möchte.“
5. Alpenüberquerung: Ruhe in wilder Natur

Die fantastischsten Gipfel Europas besteigen, manch eine Kletterpartie meistern und von immensen Höhen auf weite Täler blicken: Eine Alpenüberquerung zählt für viele zu den absoluten Highlights des Wanderdaseins. Die Natur gibt den Ton an, sie zeigt sich in ihrer wildesten Form und hat gleichzeitig einen herrlich beruhigenden Effekt. Du träumst auch von rauschenden Bergbächen, grünen Almwiesen und ruhigen Seen, kannst dir aber nicht vorstellen, bei solch einer körperlichen Herausforderung, die mit einer klassischen Alpenüberquerung einhergeht, zur Ruhe zu kommen? Eine Alpenüberquerung lässt jede Art von Slow Travel zu, denn es gibt mittlerweile auch leichtere Routen, die weniger anstrengend sind und mehr Komfort bieten.
So kannst du ganz nach Belieben komplizierte Passagen bezwingen oder ebenen Pfaden folgen und in rustikalen Hütten oder in gemütlichen Hotels übernachten. Für welche Art du dich auch entscheidest: Es spielt keine Rolle, wie schnell du vorankommst. Je langsamer du wanderst, desto mehr Pflanzen und Tiere am Wegesrand wirst du entdecken, desto intensiver wirst du die Ausblicke genießen und umso mehr Zeit hast du, auf die kleinen und großen überwundenen Anstrengungen stolz zu sein.
- Eine Alpenüberquerung ist perfekt für Slow Travel, weil… die ursprüngliche Natur Ruhe vermittelt und das nicht durchgehend verfügbare Handynetz digitale Pausen vereinfacht.
- Mögliche Aktivitäten: Wandern, Klettern, Tiere beobachten, regionale Küche genießen
Egons Slow Travel Tipp für eine Alpenüberquerung: Leichte Alpenüberquerung vom Allgäu nach Südtirol mit Hotelkomfort
Auf dieser leichten Alpenüberquerung geht es nicht darum, einen Gipfel nach dem anderen zu erklimmen und unzählige Höhenmeter zu meistern. Stattdessen führt dich dein Guide auf sanften, aber imposanten Wegen vom Allgäu über Tirol bis ins Südtiroler Passeiertal. Glasklare Seen, wild-romantische Hochtäler und glitzernde Flüsse formen eine friedliche Kulisse, die du selbst ohne Hochgebirgserfahrung in vollen Zügen genießen kannst. Überzeuge dich selbst davon, ob das Tannheimer Tal wirklich das schönste Hochtal Europas ist, überquere am Timmelsjoch den Alpenhauptkamm und lausche dem Rauschen der Passer in der Passerschlucht. Auch das Ende des Wandertags gestaltet sich entspannt, denn dann wartet in Hotels, Gasthöfen und Pensionen ein gemütliches Bett auf dich.
Weitere Tipps für eine Alpenüberquerung:
Tipps zur Vorbereitung einer Alpenüberquerung
Die schönsten Routen für eine Alpenüberquerung
Geheimtipps für eine Alpenüberquerung
Die schönsten Routen für eine Alpenüberquerung mit dem Fahrrad
6. Hoher Atlas in Marokko: Besinnung auf das einfache Leben

Während es auf den bunten und quirligen Märkten der schönsten Städte Marokkos alles andere als langsam zugeht, schlängelt sich mit dem Hohen Atlas eine Oase der Ruhe und Ursprünglichkeit durch das Königreich. Von den grünen Hängen im Norden bis zu den rot-gelben Felsen im Süden strotzt die längste Gebirgskette Nordafrikas nur so vor Kraftorten. Statt geschäftiger Touristenorte schmiegen sich stille Berberdörfer an die Berghänge. Es gibt keinerlei Verkehrslärm, der in den Ohren dröhnt, sondern nur sanftes Gluckern von Bächen oder gleichmäßiges Rauschen von Wasserfällen. Wenn du durch fruchtbare Felder wanderst, weite Hochebenen durchquerst und imposante Schluchten passierst, ist neben der tiefen Bewunderung für diese schlichte Schönheit kein Platz für aufreibende Gedanken.
Ebenso erdend wie die Natur sind die Begegnungen mit Einheimischen. Die Herzlichkeit der Berber, die in einfachen Lehmhäusern ihre jahrhundertealten Traditionen aufrechterhalten, ist so einnehmend, dass du dich weitab von der Heimat direkt angekommen fühlst. Mit ihrem einfachen, der Natur folgenden Rhythmus machen sie uns vor, wie wenig es sich lohnt, in Stress zu verfallen.
- Der Hohe Atlas in Marokko ist perfekt für Slow Travel, weil… das einfache Leben der Berber besänftigende Inspiration für den eigenen Alltag bietet.
- Mögliche Aktivitäten: Wandern, Kultur
Egons Slow Travel Tipp für Marokko: Marokko auf verborgenen Pfaden erwandern
Erlebst du nach deiner Ankunft in Marrakesch zunächst die Farben und Klänge des Orients, erwarten dich in den folgenden Tagen die Stille von offenen Landschaften, die Klarheit der Berge und die Ruhe von Seen. Im Ait-Bougmez-Tal, dem „Tal der Glücklichen“ wird sich beim Blick auf die Gipfel des M’Goun, Azourki und Rat wirklich Glückseligkeit ausbreiten. Frische Köstlichkeiten, die du dank eines lokalen Kochs während der Wanderungen genießt, bereichern deine Geschmacksknospen – ganz zu schweigen davon, dass du sie mit Blick auf ausschweifende Täler und markante Höhenzüge genießt. Da du in traditionellen Unterkünften übernachtest, erlebst du den Alltag der Berber nicht nur hautnah, sondern wirst auch ein Teil von ihm.
Die Bewertung unserer Gästin Elena zeigt, warum sich die Reise ideal für Slow Travel eignet:
„Das ist eine richtige Reise für diejenigen, die zur Ruhe kommen möchten. Die bezaubernde Landschaft des Atlas-Gebirges, passende Unterkünfte, liebe Menschen, die sich um das Wohl der Gäste gekümmert haben – eine eindeutige Weiterempfehlung!“
Und auch unser Kollege Jordi bestätigt:
„Während der Tage in den Bergen und unterwegs auf den Wanderungen haben wir bis auf eine Ausnahme keine anderen Touristen getroffen. Die Pfade, entlang der wir gewandert sind, sind vor Ort und in Karten nicht als Wanderwege markiert und eigentlich nicht zu finden – also definitiv Geheimtipps.“
Weitere Tipps rund um Marokko:
Tipp: Unsere Wanderreisen mit dem Schwerpunkt „Auf verborgenen Wegen“ sind explizit darauf ausgerichtet, dir ein Land abseits bekannter Pfade zu zeigen – Ruhe, Ursprünglichkeit und authentische Erlebnisse stehen hier im Vordergrund.
Praktische Tipps für Slow Travel: So gelingt langsames Reisen
Vor allem, wenn du es gewohnt bist, deine Reisen so zu gestalten, dass du möglichst viel siehst und unternimmst, ist es wahrscheinlich gar nicht so einfach, das Tempo zu drosseln und es ruhig angehen zu lassen. Damit dich die Aussicht auf eine geruhsame Zeit nicht zusätzlich stresst, kommen hier unsere erprobten Tipps, wie Slow Travel funktionieren kann. Es soll schließlich nicht das nächste Projekt auf deiner To-Do-Liste werden.
Vor der Reise



Nimm dir Zeit für die Vorbereitung:
Schon vor der eigentlichen Reise kannst du den richtigen Ton für die folgenden Tage setzen, indem du deinen Koffer frühzeitig packst und nicht zu spät zum Flughafen oder Bahnhof aufbrichst.
Taste dich langsam heran:
Entspannung auf Ansage funktioniert nur selten. Vielleicht möchtest du zunächst ereignisreiche Tage mit ruhigen abwechseln, bevor du das erste Mal komplett im Sinne von Slow Travel unterwegs bist.
Mache dich mit der Landessprache vertraut:
Wer die gleiche Sprache spricht, kommt schneller ins Gespräch. Das erleichtert den Kontakt zu Einheimischen und du fühlst dich als ein Teil der Gemeinschaft.
Plane ausreichend Zeit für die Anreise ein:
Takte den Weg zu deinem Startpunkt nicht zu eng, zum Beispiel zwischen Zug und Transfer. Sieh die Strecke als einen Teil des Erlebnisses und plane lieber eine Zwischenübernachtung ein. Gleiches gilt für die Fortbewegung auf deiner Reise: Zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln brauchst du zwar vielleicht länger als mit dem Auto oder dem Flugzeug, dafür nimmst du deine Umgebung richtig wahr. Wie du deine Anfahrt nachhaltig gestalten kannst, zeigen wir dir in unserem Artikel zur umweltfreundlichen Anreise.
Konzentriere dich auf das Wesentliche:
Selektiere bewusst, was du sehen möchtest und gehe nicht danach, was du glaubst, tun zu „müssen“. Erlebe lieber weniger und dafür intensiver.
Während der Reise



Nutze bei einer Wanderreise den Gepäcktransport:
Wenn du beim Wandern nur das Tagesgepäck tragen musst, bleibt dir mehr Energie und Fokus, um dich auf das Erlebnis und deine Umgebung zu konzentrieren. Bei den meisten ASI-Reisen ist der Gepäcktransport bereits im Reisepreis inkludiert, sodass dein Hauptgepäck am Ende des Tages bereits in der Unterkunft wartet.
Plane einen Eingewöhnungstag und Ruhetage ein:
Statt direkt nach der Ankunft auf deine erste Wanderung aufzubrechen, finde dich erstmal langsam ein, gewöhne dich an den neuen Rhythmus und verschaffe dir einen Überblick. Pausentage während der Reise erlauben es dir, dich einfach treiben zu lassen.
Nimm dir Zeit für Genuss:
Die regionale Küche offenbart dir das wahre Herz einer Region. Nimm dir Zeit für ein ausgiebiges Picknick am See, nasche frisches Obst auf Wochenmärkten, nimm an einem Kochkurs teil oder besuche ein traditionelles Gasthaus.
Wähle landestypische Unterkünfte:
Deine Unterkunft sollte nicht nur eine Schlafmöglichkeit sein, sondern ein wichtiges Element der Reise. In familiengeführten Unterkünften ist die Atmosphäre geborgener und du kommst schneller in Kontakt mit den Inhabern. Oft legen kleine Pensionen, Hotels oder Chalets zudem mehr Wert auf Nachhaltigkeit und servieren landestypische Küche.
Lass Raum für Spontanität:
Planung kann Sicherheit und Ruhe verschaffen. Was du jedoch nicht im Voraus planen kannst, ist deine Stimmung. Lasse dir daher mehrere Optionen offen und sieh es gelassen, wenn dir nicht nach deinen Plänen zumute ist. Auf vielen individuellen ASI-Reisen hast du mehrfach die Auswahl zwischen Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, zwischen denen du dich vor Ort entscheiden kannst.
Führe ein Reisetagebuch:
Beim Schreiben reflektierst du das Erlebte und machst dir bewusst, was am Tag alles passierst ist.
Nach der Reise



Mache dir deine Gefühle bewusst:
Fühle in dich hinein, spüre, wie du dich fühlst, was dich besonders beeindruckt hat und welche Einstellungen oder Gewohnheiten du in deinen Alltag mitnehmen möchtest.
Tipp: Die Planung einer Reise nach dem Slow Travel Prinzip überfordert dich? Schau dir doch gerne mal das ASI Reiseangebot an. Dort findest du Wander- und Erlebnisreisen in den unterschiedlichsten Ausrichtungen, sodass du genau das findest, was für dich Erholung bedeutet. Ob anspruchsvolle Trekkingtouren, gemütliche Genusswanderungen oder kulturreiche Rundreisen, ob nah oder fern, ob individuell oder in der Gruppe: Du hast die freie Wahl. Bei allen Reisen legen wir Wert darauf, tief in die Kultur einzutauchen, der Natur nahe zu kommen und Begegnungen mit lokalen Traditionen zu ermöglichen. Auch die Anreise organisieren wir gerne direkt mit. Bei vielen individuellen Reisen kannst du zwischen Unterkünften mit verschiedenem Komfortlevel und Wanderungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wählen.
Häufig gestellte Fragen rund um Slow Travel
Slow Travel ist mehr als ein Trend, es ist eine Einstellung zum Reisen und zum Leben. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Kunst des langsamen Reisens.
Bei Slow Travel handelt es sich um eine langsamere, bewusstere und achtsamere Art des Reisens. Es geht darum, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Umgebung intensiv kennenzulernen und wahrzunehmen. Statt möglichst viel zu sehen, werden wenige Orte besucht und Raum für Spontanität gelassen. Es wird Wert darauf gelegt, in die lokale Kultur und die Natur einzutauchen. Slow Travel ist zudem meist nachhaltiger, da auf die Fortbewegung zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln gesetzt wird, lokale Unterkünfte gewählt werden und die regionale Küche bevorzugt wird.
Je nach eigenen Vorlieben und Bedürfnissen gibt es unterschiedliche Arten, Slow Travel zu gestalten. Besonders geeignet sind folgende Reisen:
– Wanderreisen
– Pilgern
– Radreisen
– Schneeschuhtouren
– Inselspringen
– Safaris
– Bootstouren
Alle Reisen werden im Sinne des Slow Travel mit Respekt vor Natur, Tieren und der lokalen Bevölkerung gestaltet.
Auf einer Wanderreise folgt man automatisch den Slow-Travel-Prinzipien. Die Fortbewegung zu Fuß ist umweltfreundlich, langsam und ermöglicht es, der Natur nahe zu kommen sowie Achtsamkeit zu praktizieren. Plant man ausreichend Zeit ein, ist ein hoher Grad an Flexibilität möglich. Wer in inhabergeführten Unterkünften übernachtet, sich mit lokalen Spezialitäten stärkt und offen auf die Einheimischen zugeht, erlebt das Reiseziel zudem besonders authentisch.
Slow Travel: Langsam reisen und entschleunigen
Slow Travel ist eine ganz besondere Form des Reisens: Es schenkt uns nicht nur neue Perspektiven und ermöglicht Abstand zum Alltag, sondern lehrt uns Entschleunigung, und Respekt vor Natur und anderen Kulturen. Statt der Sorge, etwas zu verpassen, beherrschen das Bewusstsein für jeden Moment und das Auseinandersetzen mit dem Reiseziel das Erlebnis. Selbst nach der eigentlichen Reise profitieren wir noch von den fantastischen Effekten. Während nach klassischen Reisen der Erholungsfaktor spätestens direkt nach der Rückkehr nur noch minimal vorhanden ist, bringt dich Slow Travel längerfristig zum Durchatmen und intensiviert die Wertschätzung von kleinen Dingen.
Genau hier setzen auch die ASI Reisen an. Wir bevorzugen kleine Unterkünfte, ermöglichen immer wieder Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung und planen für jeden Stopp genügend Zeit ein. Dabei besuchen wir nicht nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, sondern auch unbekanntere Perlen, die dir die wahre Seele deines Reiseziels eröffnen. Sowohl unsere individuellen Reisen als auch unsere geführten Reisen organisieren wir mit einer Balance aus Struktur und Freiraum, sodass du dich voll und ganz dem Genießen hingeben kannst.
„Unsere Produktmanager:innen entwickeln neue Reisen mit einer klaren Checkliste: Wie können wir die lokale Wertschöpfung steigern, Massen vermeiden und echte Begegnungen ermöglichen?“
„Die Ruta del Contraban ist einzigartig. Entdecke vergessene Pfade und geheime Schmugglerverstecke, während das Meer als ständiger Begleiter an deiner Seite ist.“
„Der sogenannte falsche Fenchel ist giftig, unterscheidet sich in seiner Blütezeit und verströmt keinerlei charakteristischen Duft. Der echte Fenchel hingegen, der bedenkenlos verzehrt werden kann, offenbart seine Identität auf eindeutige Weise: Reibt man die fein gefiederten Blätter leicht zwischen den Fingern, entfaltet sich sofort der unverwechselbare, aromatische Fenchelgeruch.“
„Während der Tage in den Bergen und unterwegs auf den Wanderungen haben wir bis auf eine Ausnahme keine anderen Touristen getroffen. Die Pfade, entlang der wir gewandert sind, sind vor Ort und in Karten nicht als Wanderwege markiert und eigentlich nicht zu finden – also definitiv Geheimtipps.“






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