
Sie stecken voller Farben, sprühen vor Aromen nur so über und bergen eine reiche Geschichte: Marokkos Sehenswürdigkeiten sind weit mehr als stille Monumente. Wenn du sie erkundest, fühlst du dich mancherorts wie im Märchen aus 1001 Nacht, mal wie ein Wüstennomade und schließlich wie eine kühne Entdeckerseele. Je nachdem, ob du dir umgeben von Weihrauchduft und Stimmengewirr gerade deinen Weg durch die verwinkelten Gassen einer Medina bahnst, in der Wüste inmitten von Stille und Sand in den klaren Sternhimmel blickst oder mit kühler Gischt auf der Haut vor rauschenden Wasserfällen stehst, erlebst du das Land im Nordwesten Afrikas immer wieder anders.
Denn es gibt nicht das „eine“ Marokko. Was das Königreich ausmacht, sind weder seine Städte noch die Sahara oder die Kasbahs – vielmehr ist es das Zusammenspiel dieser Kontraste, das für den unverwechselbaren Zauber verantwortlich ist. Dazu kommen ein Bewusstsein für althergebrachte Traditionen, die unnachahmliche Herzlichkeit der Einheimischen und allgegenwärtige Legenden, sodass aus einer Sightseeingtour eine Reise für alle Sinne wird. Wo dir das am besten gelingt, verraten wir in unserer Liste der sieben schönsten Sehenswürdigkeiten Marokkos – von den berühmtesten Highlights bis hin zu den versteckten Geheimtipps.
Das Wichtigste zu Marokkos Sehenswürdigkeiten
- Marokkos Sehenswürdigkeiten sind vielfältig. Sie reichen von ehrwürdigen Städten, über fruchtbare Natur bis hin zu weiten Wüstenlandschaften.
- Kultur- und Architekturinteressierte können prachtvolle Medresen, Moscheen und Minarette sowie jahrhundertealte Kasbahs besichtigen. Naturliebhaber finden in grünen Tälern und schroffen Bergen beste Bedingungen zum Wandern und Abenteuerlustige können Trekkingtouren im Atlasgebirge oder in der Sahara unternehmen.
- In kleinen Bergdörfern sind Einblicke in die teilweise noch wie vor hunderten von Jahren praktizierte Berberkultur möglich. Orientflair wie aus 1001 Nacht lässt sich in den engen Souks der Medinas erleben.
- Neben den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie den Königsstädten und dem Ksar Aït-Ben-Haddou gibt es vor allem im Hohen Atlas und im Dadestal noch viele unbekannte Geheimtipps, die einen Besuch wert sind.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Marokko: Orientkultur & Naturidylle
Marokkos Sehenswürdigkeiten machen es dir leicht, denn du kannst sie gar nicht verfehlen. Im ganzen Land verteilen sich große und kleine, berühmte und versteckte, sowie pompöse und schlichte Orte. Sie ermöglichen es dir, den Sonnenaufgang von einer Düne zu erleben, durch üppige Obstgärten zu spazieren und dich in Lehmdörfern wie im Film zu fühlen. Von spektakulären Bergpässen über nach Rosen duftende Täler bis hin zu jahrhundertalten UNESCO-Welterbestätten zeigen wir dir unsere Favoriten der Sehenswürdigkeiten in Marokko. Du erlebst die Kultur des Orients in ihrer schönsten Form, triffst auf die magischsten Naturwunder und entdeckst Dörfer, die der Moderne mit ihrer Ursprünglichkeit die Stirn bieten.
Die Top Sehenswürdigkeiten von Marokko im Überblick
| Sehenswürdigkeit | Lage | Besonderheit | Beste Reisezeit |
|---|---|---|---|
| Marrakesch | Im südwestlichen Landesinneren, in der Haouz-Ebene am Fuß des Hohen Atlas | Die „rote Stadt“, benannt nach ihren roten Lehmmauern Bekannteste Königsstadt | März bis Mai und September bis November |
| Fès | Im Norden Marokkos zwischen dem Rifgebirge, dem Mittleren Atlas und dem Atlantik | Spirituelles und kulturelles Zentrum des Landes Älteste Königsstadt | März bis Mai und September bis November |
| Rabat | An der Atlantikküste, an der Mündung des Flusses Bou-Regreg | Einzigartige Verbindung von Moderne in der Neustadt und Historie in der Altstadt Landeshauptstadt | April bis November |
| Mèknes | Am Westrand der Sais-Ebene, am Fuße des Mittleren Atlasgebirge | „Stadt der Minarette“ mit zahlreichen prunkvollen Bauten „Marokkanisches Versailles“ (Vorhaben des Sultans Moulay Ismail Ende des 17. Jahrhunderts) | April bis Oktober |
| Dadestal | Im südlichen Atlasgebirge in der Provinz Tinghir, etwa in der Mitte zwischen Marrakesch und Merzouga | Fruchtbares Tal mit zahlreichen Kasbahs umgeben von roten Felswänden | März bis Mai und September bis November |
| Tal der Rosen | An der Straße der Kasbahs zwischen den Städten Kelaa M’Gouna und Boumalne Dadès am Fuße des Atlas-Gebirges | Tal mit intensiv duftenden rosa Rosen und grünen Gärten | Blütezeit der Rosen: je nach Wetterbedingungen zwischen April und Juni Außerhalb der Blütezeit: September bis Oktober |
| Aït-Ben-Haddou | Am Fuße des Hohen Atlas in der Provinz Ouarzazate im Südosten Marokkos | Aus Hollywoodfilmen bekannte befestigte Stadt aus Lehm und Stroh | März bis Mai und September bis November Um dem größten Besucherandrang zu entgehen, solltest du entweder am frühen Vormittag oder am Nachmittag anreisen. |
| Ouzoud Wasserfälle | Im Mittleren Atlas im Dorf Ouzoud bei Azilal | Die höchsten Wasserfälle Marokkos | Besonders beeindruckend sind die Wasserfälle nach den winterlichen Regenfällen zu Beginn des Frühlings. Im Sommer führen sie deutlich weniger Wasser. |
| Hoher Atlas | Von der Atlantikküste im Westen des Landes bis zur marokkanisch-algerischen Grenze zwischen dem Mittleren Atlas und dem Antiatlas | Das höchste Gebirge in Nordafrika mit dem höchsten Berg Marokkos (Jbel Toubkal (4.167 m)) | Abhängig von der Höhe Generell: April bis Juni und September bis Oktober Im Winter gibt es in höheren Lagen regelmäßig Schneefälle, die bis in den Frühling hinein dauern können. |
| Erg Chebbi | Im Südosten Marokkos an der Grenze zu Algerien, rund 40 km südlich der Wüstenstadt Erfoud | Durch Wind geformte Dünenlandschaft in der Sahara mit bis zu 150 m hohen Dünen | Oktober bis November sowie März bis Mai Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind zuweilen sehr hoch. Während es am Tag über 40 °C heiß werden kann, kann es nachts Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geben. |
1. Königsstädte: Trubel zwischen prachtvollen Bauten

Wir starten unsere Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten Marokkos mit vier Orten, die dir das Tor zur Seele Marokkos öffnen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die zauberhaften Altstädte der Königsstädte Marrakesch, Fès, Rabat und Mèknes verbergen sich hinter mächtigen Stadtmauern und bevor du in sie eintauchen kannst, gilt es, reich verzierte Stadttore zu durchschreiten. Dann findest du dich plötzlich in einer Welt voller Farben, Aromen und Geräuschen wieder, oft versetzt mit einer charmanten Prise Chaos.
So prunkvoll dich jede der Städte auch auf eine Reise in vergangene Zeiten mitnimmt, so sehr unterscheiden sie sich doch voneinander. In Marrakesch bahnst du dir vorbei an Ständen mit Keramik und Gewürzen deinen Weg durch die verwinkelten Gassen, schlenderst an majestätischen Riads vorbei und lässt deinen Geist in den idyllischen Innenhöfen nach dem Trubel der Souks zur Ruhe kommen. Im Zickzack geht es in Fès durch die größte Medina Nordafrikas, während dich je nachdem, in welchem Viertel du dich befindest, der Klang von Hämmern oder Webstühlen begleitet. In Meknès erwartet dich in ruhigerer Atmosphäre ein prächtiges Bauwerk nach dem anderen und in der heutigen Landeshauptstadt Rabat erlebst du Seite an Seite moderne und traditionelle Facetten Marokkos. Es lohnt sich also definitiv, mehr als nur eine der Königsstädte Marokkos zu besuchen: Jede von ihnen versorgt dich mit neuen Puzzleteilen, die sich im Zusammenspiel zum „Gesamtkunstwerk Marokko“ zusammenfügen.



🛈 Gut zu wissen: Marrakesch, Fès, Rabat und Mèknes werden als Königsstädte bezeichnet, da jede von ihnen im Laufe der Geschichte mindestens einmal Hauptstadt der jeweiligen Dynastie war. Daher rühren auch die prunkvollen Bauten, schließlich wollte jeder Herrscher seine Macht demonstrieren. Weitere Einblicke in diese und weitere Städte bekommst du in unserem Beitrag zu den schönsten Städten Marokkos.
Die Königsstädte Marokkos im Vergleich:
| Königsstadt | Lage | Gründung | Besonderheit | Charakter | Top 3 Sehenswürdigkeiten | Beste Reisezeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Marrakesch | Im südwestlichen Landesinneren, in der Haouz-Ebene am Fuß des Hohen Atlas | 11. Jahrhundert | Die „rote Stadt“, benannt nach ihren roten Lehmmauern Bekannteste Königsstadt | Bunt, lebendig, orientalisch | Bahia-Palast Koranschule Ben Youssef Platz Djemaa el Fna | März bis Mai und September bis November |
| Fès | Im Norden Marokkos zwischen dem Rifgebirge, dem Mittleren Atlas und dem Atlantik | 8. Jahrhundert | Spirituelles und kulturelles Zentrum des Landes Älteste Königsstadt | Traditionell, ursprünglich, verwinkelt | Römische Ruinenstadt Volubilis „Blaues Tor“ Bab Bou Jeloud Qarawiyyin-Universität | März bis Mai und September bis November |
| Rabat | An der Atlantikküste, an der Mündung des Flusses Bou-Regreg | Befestigte Stadt ab dem 12. Jahrhundert | Einzigartige Verbindung von Moderne in der Neustadt und Historie in der Altstadt Landeshauptstadt | Modern, entspannt & weniger touristisch | Kasbah der Oudaias Mausoleum Mohammeds V. Hassan-Turm | April bis November |
| Mèknes | Am Westrand der Sais-Ebene, am Fuße des Mittleren Atlasgebirge | 11. Jahrhundert | „Stadt der Minarette“ mit zahlreichen prunkvollen Bauten „Marokkanisches Versailles“ (Vorhaben des Sultans Moulay Ismail Ende des 17. Jahrhunderts) | Ruhig | Jüdisches Viertel „Mellah“ Stadttor Bab Mansour Platz El-Hedime Ruinen von Volubilis | April bis Oktober |
Unsere Reisetipps für die Königsstädte Marokkos:
- Marrakesch und den Zauber der Sahara erwandern (Marrakesch)
- Marokkos Highlights erwandern – Königsstädte, Wüsten und grüne Täler (Marrakesch, Fès, Mèknes, Rabat)
- Marokkos Highlights erleben (Marrakesch, Fès, Mèknes, Rabat)
Unsere Kollegin Martina hat uns diese Eindrücke aus Mèknes mitgebracht:
„Wir besuchen den Marché und den Souk und das Potpourri aus Bildern, Gerüchen und Eindrücken ist beinahe überwältigend. Von Tajine-Gewürzen über Süßigkeiten und Reinigungsmittel bis hin zu Hochzeitskaftanen findet man hier ALLES und mehr. So viele Waren auf kleinstem Raum, unglaublich.“
2. Dadestal: Saftiges Grün & erhabene Kasbahs

Was die Königsstädte für Kulturinteressierte sind, ist das Dadestal für Naturbegeisterte. Umgeben von ocker- und terrakottafarbenen Felsen, in denen du je nach Sonnenstand immer wieder andere Farbnuancen wahrnimmst, mutet das Tal im Hohen Atlas wie eine Oase an: Grüne Gärten, ausladende Palmenhaine und weite Olivenhaine sind eine offene Einladung zum Wandern und Durchatmen. Du kannst Bäche über- und Schluchten durchqueren oder vor skurrilen Felsformationen deine Vorstellungskraft herausfordern: Erkennst du die Affenfinger in den „Monkey Fingers“?
Inmitten dieser ursprünglichen Erhabenheit der Natur werden dir immer wieder uralte Lehmbauten ins Auge fallen. Denn die „Straße der 1000 Kasbahs“, die sich in engen Serpentinen durch das Dadestal schlängelt, macht ihrem Namen alle Ehre: Hunderte von kunstvoll aus Lehm erbaute Kasbahs stehen wie Zeugen längst vergangener Zeiten stolz auf beiden Seiten des Flusses Dades – ganz so, als ob sie dir Geschichten von der einst so reichen Region erzählen wollen. Die meisten von ihnen sind unbewohnt, manche kannst du besichtigen und ganz nebenbei führt dich die Straße auch noch zu den nächsten Orten unserer Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten Marokkos.
Das Dadestal im Überblick:
| Lage | Im südlichen Atlasgebirge in der Provinz Tinghir, etwa in der Mitte zwischen Marrakesch und Merzouga |
| Wissenswertes | Bei einer Kasbah handelt es sich um ein Gebäude aus Lehm, das die Berber einst zum Schutz vor Eindringlingen erbaut haben. Als „Ksar“ bezeichnet man eine aus Lehm erbaute Siedlung mit verschachtelten Wohnungen und Häusern. Die Kasbah von Skoura im Dadestal wurde früher auf einem 50 Dirham Schein abgebildet, ist heute aber nur noch auf alten Scheinen zu finden. |
| Aktivitäten-Tipps | Wandere rund um die „Monkey Fingers“. Klettere in der Dades-Schlucht. Besuche die Drehorte von Game of Thrones oder Asterix und Obelix in Ouarzazate. Besuche die Kasbah Amridil im Oasendorf Skoura. Folge der Straße der 1000 Kasbahs zum Tal der Rosen und zum Ksar Ait Ben Haddou. |
| Beste Reisezeit | März bis Mai und September bis November |
Tipp: Während ihrer Reise „Marrakesch und den Zauber der Sahara erwandern“ hat es unserer Kollegin Tanya im Dadestal vor allem der Kontrast zu den vorhergegangenen Stopps angetan:

Möchtest du das Dadestal nicht nur zu Fuß erkunden, sondern auch auf dem Zweirad unter Dattelpalmen vorbei an traditionellen Kasbahs unterwegs sein, empfehlen wir dir unsere Reise „Marokkos Highlights erleben“, auf der eine Fahrradtour rund um die Oase von Skoura auf dem Programm steht.
3. Das Tal der Rosen: Blütenmeer & Lehmfestungen

Sandiger Boden unter deinen Füßen, um dich herum breitet sich eine ockerfarbene Landschaft aus – doch je näher du dem Fluss Dades kommst, desto grüner und üppiger wird die Kulisse. Und dann nimmst du ihn plötzlich wahr, einen sanften Duft, der mit jedem Schritt intensiver und blumiger wird. Bald kann sich die Quelle des Duftes nicht mehr verstecken: Es sind die Damaszenerrosen, die zwischen Palmen, Orangenbäumen und Oleander rosa Farbtupfen auf grüne Felder setzen.
Selbst, wenn du nicht zur Blütezeit vor Ort bist und deshalb nicht umgeben von einem pink-rosa Blütenmeer umherspazieren kannst, ist das Tal der Rosen einen Besuch wert. Denn an Ausblicken mangelt es zu keiner Jahreszeit: Kleine Berberdörfer schmiegen sich malerisch in die Landschaft ein, traditionelle Lehmfestungen zeichnen sich erdbraun vor den grünen Gärten ab, die sich wiederum leicht bizarr vor den kargen Felslandschaften entfalten.
🛈 Gut zu wissen: Du möchtest den einzigartigen Duft der Damaszenerrose erschnuppern, schaffst es aber nicht zur Blütezeit ins Tal der Rosen oder würdest ihn am liebsten mit nach Hause nehmen? In kleinen Geschäften der Kooperativen hast du immer wieder die Möglichkeit, Rosenwasser, ätherische Öle oder Kosmetikprodukte mit Rosen zu kaufen.
Das Tal der Rosen im Überblick:
| Lage | An der Straße der Kasbahs zwischen den Städten Kelaa M’Gouna und Boumalne Dadès am Fuße des Atlas-Gebirges |
| Wissenswertes | Bereits seit Jahrhunderten werden die Damaszenerrosen im Tal der Rosen angebaut und verarbeitet. Sie werden von Hand geerntet und zur Produktion von Rosenwasser, ätherischen Ölen und Kosmetika verwendet. |
| Aktivitäten-Tipps | Wandere auf alten Pfaden von Schäfern und Nomaden. Suche dir in Kelaat M’Gouna, der Stadt der Rosen, ein duftendes Souvenir aus. Tauche im Bergdorf Boutaghar in die Berberkultur ein. |
| Beste Reisezeit | Blütezeit der Rosen: je nach Wetterbedingungen zwischen April und Juni Außerhalb der Blütezeit: September bis Oktober |
Unsere Kollegin Claudia hat insbesondere die kontrastreiche Landschaft im Tal der Rosen fasziniert, wie sie uns in ihrem Reisebericht zur Reise „Marokkos Highlights erwandern“ erzählt:
„Der Kontrast zwischen grüner, blühender Oase und trockener, felsiger Landschaft war einfach einzigartig.“
4. Aït-Ben-Haddou: Filmreife Lehmfestung

Hoch auf einem Hügel thronend, ist die Ksar Aït-Ben-Haddou nicht zu übersehen. Wirken die Kasbahs aus der Ferne noch wie gemalt, wird beim Näherkommen immer deutlicher: Hinter den roten Lehmbauten aus dem 11. Jahrhundert steckt wahre Baukunst. Die terrassenartig angeordneten Häuschen mit ihren dicken Mauern, den flachen Dächern und kleinen Fenstern scheinen sich förmlich in die Felsen zu schmiegen. Lässt du dich durch die schmalen Gassen treiben, kommt noch mehr architektonische Meisterleistung zum Vorschein: Die zahlreichen Details an den Ecktürmen und Torbögen werden dich immer wieder zum Anhalten bringen.
Während du dem Weg nach oben zur Spitze der Festung folgst, kannst du durch kleine Läden stöbern und in die unterschiedlichsten Sträßchen abbiegen. So wie sich dort Licht und Farben mit den rot-braunen Gebäuden und hoch aufragenden Dattelpalmen vereinen, wirst du dich in die Zeit, als die Stadt noch als Handelsknotenpunkt für Karawanen diente, zurückversetzt fühlen. Kein Wunder, dass Aït-Ben-Haddou nicht nur für uns zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Marokkos zählt, sondern bereits mehrfach in berühmten Hollywoodfilmen einen Auftritt hatte.
Aït-Ben-Haddou im Überblick:
| Lage | Am Fuße des Hohen Atlas in der Provinz Ouarzazate im Südosten Marokkos |
| Gründung | 11. Jahrhundert |
| Wissenswertes | Der Ort Aït-Ben-Haddou besteht heute aus zwei, durch einen Fluss getrennten, Teilen. Im älteren Teil wohnen nur noch wenige Berberfamilien, von denen manche gegen ein geringes Eintrittsgeld Besuchern einen Einblick in ihre Wohnungen geben. Der Großteil der Bevölkerung lebt im neuen Teil, der ab den 1960er-Jahren gebaut wurde und in dem sich moderne Restaurants und Cafés befinden. Das Ksar gehört seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe. |
| Aktivitäten-Tipps | Spaziere ca. 5 Minuten zum Aussichtspunkt gegenüber der Stadt und blicke auf das eindrucksvolle Ksar. Genieße den Sonnenuntergang vom höchsten Punkt des Ksars mit Blick über den Fluss und die trockene Landschaft rundherum. Halte Ausschau nach den Kulissen aus Filmen wie Lawrence von Arabien, Gladiator oder Game of Thrones. |
| Beste Reisezeit | März bis Mai und September bis November Um dem größten Besucherandrang zu entgehen, solltest du entweder am frühen Vormittag oder am Nachmittag anreisen. |
Tipp: Aït-Ben-Haddou ist ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg von oder nach Marrakesch oder auch als Tagesausflug aus der Königsstadt machbar. Die Route bietet sich schon allein deshalb an, da sie über den Tizi n’Tichka führt. Auf dem Pass über den Hauptkamm des Hohen Atlas reiht sich ein spektakulärer Ausblick an den anderen. Klingt gut? Auf unseren Reisen „Marrakesch und den Zauber der Sahara erwandern“, „Marokkos Highlights erleben“, „Sommer Trekking: Die kleine Atlasdurchquerung – Vom Tal der Glücklichen zum Rosental“ und „Marokkos Highlights erwandern – Königsstädte, Wüsten und grüne Täler“ geht es genau über diese Straße. Für dich heißt es dann: Zurücklehnen und die Aussicht genießen.
5. Ouzoud Wasserfälle: Rauschendes Naturspektakel

Was sich von Weitem durch sanftes Rauschen ankündigt, entpuppt sich von Nahem als die höchsten Wasserfälle Marokkos: Rund 110 m stürzen die Ouzoud Wasserfälle hinab – auf äußerst spektakuläre Weise. Über mehrere Kaskaden rauschen die Wassermassen an rotem Lehmgestein entlang, rundum bilden grüne Feigenbäume und Lianen eine nahezu dschungelartige Kulisse, das Wasser glitzert in der Sonne und nicht selten entstehen mystische Regenbogenbilder. Zugegeben, eine richtig romantisch-idyllische Stimmung wird sich bei dir vermutlich eher nicht einstellen, denn einer der schönsten Naturschätze Marokkos ist kein gut behütetes Geheimnis mehr und gut besucht. Die Kraft der Natur spürst du hier dennoch auf einzigartige Weise.
Etwas mehr Idylle findest du, wenn du nicht den direkten Weg vom Parkplatz nach unten zum Fuß der Wasserfälle, vorbei an Restaurants und Souvenirständen, nimmst, sondern eine kleine Wanderung unternimmst. Zwischen Olivenhainen, knorrigen Bäumen und Wäldern geht es weitaus ruhiger zu, du wirst von neugierigen Berberaffen beäugt, spürst beim Näherkommen den feinen Sprühnebel des Wassers auf der Haut und stehst schließlich vor dem mächtigen Wasserfall. Jetzt kannst du im Boot dem Rauschen noch näherkommen oder dich in der Lagune erfrischen, bevor du dich auf den Rückweg machst.
Die Ouzoud Wasserfälle im Überblick:
| Lage | Im Mittleren Atlas im Dorf Ouzoud bei Azilal |
| Höhe | Ca. 110 m |
| Wissenswertes | „Ouzoud” bedeutet in der Sprache der Berber „Oliven”, passend zu den vielen umstehenden Olivenbäumen. |
| Aktivitäten-Tipps | Unternimm eine kleine Wanderung durch die umliegenden Wälder zum Fuße der Wasserfälle. Lass dich im Boot bis zu den Wasserfällen und auf die andere Seite der Lagune bringen. Bade in der Lagune. Beobachte die Berberaffen rund um die Lagune und auf dem Weg dorthin. |
| Beste Reisezeit | Besonders beeindruckend sind die Wasserfälle nach den winterlichen Regenfällen zu Beginn des Frühlings. Im Sommer führen sie deutlich weniger Wasser. |
Tipp: Die Ouzoud Wasserfälle zählen zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Marokkos und entsprechend groß ist oft der Andrang. Da sie jedoch so besonders sind, haben wir sie dennoch in die Reise „Marokko auf verborgenen Pfaden erwandern“ integriert. Nach mehreren Tagen auf einsamen Wanderwegen sind sie am letzten Reisetag der perfekte Übergang für deine Rückkehr nach Hause. Auch auf der englischsprachigen Rundreise „Premium Morocco Highlights Intrepid“ kannst du vor den gewaltigen Dimensionen des Naturhighlights staunen.
6. Hoher Atlas: Ursprüngliche Natur & Berberkultur

Klare Bergluft in den höchsten Gipfeln Nordafrikas, fruchtbare Felder im „Tal der Glücklichen“ und gurgelnde Bäche zwischen ockerfarbenen Schluchten: Bei einer Tour durch den Hohen Atlas trumpft Marokko mit einer kaum zu überbietenden landschaftlichen Vielfalt auf. Du kannst inmitten von Palmenhainen umgeben vom süßen Duft der Datteln spazieren, in dramatischen Schluchten Flüsse überqueren und nach einer Wanderung auf stillen Hirtenpfaden den Weitblick auf die mächtigen Atlasgipfel in dich aufsaugen.
Obwohl der Hohe Atlas zu den beliebtesten Wandergebieten Marokkos zählt, begegnest du vielerorts lediglich einheimischen Bauern, die mit ihren Maultieren die Ernte nach Hause bringen oder den Ait Atta-Nomaden mit ihren Herden. Ob du die 4.000er erklimmst, dich vom langsamen Lebensrhythmus in den Berberdörfern anstecken lässt oder im Winter die Skipisten hinuntersaust: Der Hohe Atlas ist eine dieser Sehenswürdigkeiten, die man nicht nur anschaut, sondern mit jeder Faser des Körpers spürt.
Der Hohe Atlas im Überblick:
| Lage | Von der Atlantikküste im Westen des Landes bis zur marokkanisch-algerischen Grenze zwischen dem Mittleren Atlas und dem Antiatlas |
| Höchster Berg | Jbel Toubkal (4.167 m) |
| Landschaften & Natur | Grüne Hänge und Täler im Norden Karge Felslandschaften im Süden Schluchten Täler 4.000er-Berge Dattelpalmen Granatapfelbäume Fruchtbare Felder Seen |
| Wissenswertes | Der Hohe Atlas trennt das wüstenhafte Klima der Sahara im Süden vom mediterranen Klima des Nordens. Auf dem Tizi n’Tichka Pass werden die klimatischen Unterschiede besonders deutlich. |
| Aktivitäten-Tipps | Fahre im Winter in Oukaïmeden Ski. Unternimm eine mehrtägige Trekkingtour durch die Gipfelwelt. Wandere umgeben von kargen 4.000ern durch das grüne Ait Bougoumez Tal („Tal der Glücklichen“) oder unternimm eine dieser Wanderungen im Hohen Atlas. Folge alten Hirtenpfaden zum Izoughar-See, der im Herbst austrocknet und dann wie ein Sumpf wirkt. Bestaune die Felsenbrücke Iminifri nahe von Demnate. |
| Beste Reisezeit | Abhängig von der Höh Generell: April bis Juni und September bis Oktober Im Winter gibt es in höheren Lagen regelmäßig Schneefälle, die bis in den Frühling hinein dauern können. |
Bevor wir uns dem letzten Ort unserer Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten Marokkos widmen, möchten wir natürlich noch folgende Frage beantworten: „Warum wird das Ait Bougoumez Tal eigentlich „Tal der Glücklichen“ genannt?“ Unser Kollege Jordi bringt uns die Antwort von seiner Reise „Marokko auf verborgenen Pfaden erwandern“ mit:
„Unser Guide erklärte uns, dass das Ait Bougoumez Tal umgangssprachlich das „Tal der Glücklichen“ genannt wird, da es im Gegensatz zu den umgrenzenden trockenen Landschaften ausreichend Wasser gibt, sodass die Einheimischen Landwirtschaft betreiben können. Das Tal wirkt mit seinem grünen und fruchtbaren Talboden wie eine Oase zwischen den braunen und kargen Berghängen.“
Unsere Reisetipps für den Hohen Atlas:
7. Erg Chebbi: Rote Wüste unter sternenklarem Himmel

Unten weicher Sand, oben funkelnde Sterne und rundum nichts als Stille: So extrem die Lebensbedingungen in der Wüste auch sind, strahlt die Erg Chebbi doch eine unvergleichliche Ruhe aus. Dabei steht sie in Wirklichkeit niemals still: Stetig ordnet der Wind die bis zu 150 m hohen Dünen zu neuen Formationen an. Zwischen dem traumhaften Sonnenaufgang und der Nacht unter dem Sternenzelt liegen heiße Tage, an denen du Spuren von Wüstenspringmaus und Sonnenseher-Schwarzkäfer folgen kannst, dir auf dem immer wieder nachgebenden Untergrund deinen Weg bahnst und dich mit einem frischen Minztee und einer würzigen Tajine im Berbercamp stärkst.
Los geht deine Tour durch die Erg Chebbi in Merzouga. Ob zu Fuß oder gemächlich schaukelnd auf dem Rücken eines Kamels: Bald schon ist das Dorf gleichsam wie deine Sorgen verblasst und du befindest dich inmitten der endlosen Sahara. Mehrere Stunden und nichts als Sand um dich herum klingt eintönig? Unsere Kollegin Martina ist nach der Reise „Marokkos Highlights erwandern – Königsstädte, Wüsten und grüne Täler“ vom Gegenteil überzeugt: “Ich kann gar nicht genug von den Kontrasten des blauen Himmels gegen die wunderschön geschwungenen Dünen bekommen. Die Wüste ist weit weg von monoton.“ Und wer schon einmal einen Sonnenuntergang in der Erg Chebbi erlebt hat, weiß: An Facettenreichtum mangelt es garantiert nicht. Wenn nämlich die Sonne hinter den Dünen verschwindet, geht der Himmel in warme Orangetöne über und das Meer aus Sand rundum strahlt in Gold- und Rottönen.
Tipp: Du sehnst dich nach Sand und Sternen? In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Infos und die schönsten Routen zum Trekking durch die Sahara zusammengestellt.
Die Wüste Erg Chebbi im Überblick:
| Lage | Im Südosten Marokkos an der Grenze zu Algerien, rund 40 km südlich der Wüstenstadt Erfoud |
| Größe | Nord-Süd Ausdehnung: ca. 22 km Ost-West Ausdehnung: ca. 5 km |
| Höhe der Dünen | Bis zu 150 m |
| Ausgangspunkt für Wüstentouren | Merzouga |
| Wissenswertes | Der Sand der Erg Chebbi soll gegen Rheuma helfen, weshalb sich Personen mit rheumatischen Beschwerden bis zum Hals eingraben lassen. |
| Aktivitäten-Tipps | Verbringe eine Nacht im Wüstencamp und lausche den Geschichten der Berber. Trekke durch die Wüste und halte Ausschau nach Tierspuren. Lasse dich von einem Kamel durch die Wüste tragen. Beobachte den Sonnenuntergang von einer Düne und rutsche anschließend durch den weichen Sand hinab. Halte unter dem klaren Sternenhimmel nach der Milchstraße Ausschau. |
| Beste Reisezeit | Oktober bis November sowie März bis Mai Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind zuweilen sehr hoch. Während es am Tag über 40 °C heiß werden kann, kann es nachts Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geben. |
Tipp: Der weiche Sand kann das Trekking durch die Wüste anstrengender erscheinen lassen als eine Wanderung auf festem Grund. Unsere Kollegin Martina berichtet nach ihrer Reise „Marokkos Highlights erwandern – Königsstädte, Wüsten und grüne Täler“: „Der Boden ist abwechselnd sehr hart und dann wieder ganz weich, was die Fortbewegung spannend bleiben lässt. Man ist immer auf der Suche nach den harten Stellen, was man aber oft erst sieht, wenn man den Fuß aufsetzt.“ Falls du dir nicht sicher bist, ob das zu anstrengend für dich sein könnte, du aber trotzdem einmal die Sahara hautnah erleben möchtest, kannst du bei den ASI Reisen mit Wüstentrekking unkompliziert ein Reitkamel buchen und zwischendurch bequem umsteigen. Auch ein Schlafsack, den du bei einigen Reisen für die Nacht im Wüstencamp benötigst, lässt sich bei deiner Buchung ergänzen.
Unsere Reisetipps für die Wüste Erg Chebbi:
Wissenswertes rund um die Sehenswürdigkeiten Marokkos: Tipps für deine Reise
Zwischen Marokkos Sehenswürdigkeiten fühlst du dich oft auf wundervolle Weise wie in einer anderen Welt. Damit du dich in dieser so ungewohnten Umgebung gut zurechtfindest, haben wir die wichtigsten Punkte rund um Marokko und seine Sehenswürdigkeiten zusammengefasst.
| Einreise | Erforderliche Dokumente: Ein bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültiger (vorläufiger) Reisepass Bei Reisen bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich. Es kann sein, dass du auf dem Flug ein kurzes Formular ausfüllen musst, das du später am Flughafen vorzeigen musst. Denk deshalb daran, einen Stift einzustecken. |
| Beste Reisezeit | Abhängig von der Region, generell gelten der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (Oktober bis November) als beste Reisezeit. Wüste und südliches Inland: Oktober bis Mai Westsahara: April bis November Atlasgebirge: März bis Mai und Oktober bis November Norden / Nordwesten: April bis November Inland: September und Mai Weitere Infos zur besten Reisezeit für Marokko |
| Sicherheit | Marokko zählt zu den sichersten Ländern Nordafrikas. Vor allem in den Medinas solltest du jedoch besonders wachsam sein und die üblichen Vorsichtsmaßnahmen treffen, um dich vor Diebstahl zu schützen. Aktuelle Infos zur Sicherheit in Marokko findest du beim Auswärtigen Amt. |
| Verständigung | Amtssprachen: Arabisch und Tamazight (Berbersprache) Französisch ist weit verbreitet, im Norden und Süden zusätzlich Spanisch. Englisch wird von jüngeren Generationen und in touristischen Gegenden verstanden. |
| Gesundheit | Es sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Der Standard der medizinischen Versorgung ist in großen Städten hoch, auf dem Land entspricht er nicht europäischen Standards. Achte darauf, bei hohen Temperaturen ausreichend zu trinken. |
| Infrastruktur | Die Verkehrsinfrastruktur in den größeren Städten ist gut. Abseits von stärker frequentierten Routen entspricht der Zustand der Straßen nicht immer mitteleuropäischen Standards. |
| Bezahlung | Landeswährung: Marokkanischer Dirham (MAD) Kreditkartenzahlung ist größtenteils möglich, in abgelegenen Regionen sowie in kleinen Geschäften wird oft nur Bargeld akzeptiert. Geldabheben ist mit Kreditkarten an Bankautomaten möglich. Trinkgeld gilt in Marokko als Form der Anerkennung. Plane daher zusätzliches Budget, zum Beispiel für Guides, Servicekräfte und Gepäckträger bei Wüstentouren ein. |
| Unterkünfte | Riads und Kasbahs (restaurierte Festungen oder Herrschersitze) sind traditionelle Übernachtungsmöglichkeiten. Beim Wüstentrekking wird in Zelten übernachtet, die es in einfacher und luxuriöser Form gibt. Offiziell ist es in Marokko nur verheirateten Paaren erlaubt, zusammen in einem Zimmer zu übernachten. Nimm daher gegebenenfalls zum Nachweis eine Heiratsurkunde mit. |
| Kleidung | In den Städten wird teilweise westliche Kleidung getragen, in ländlichen Gegenden sind die Menschen traditionell gekleidet. Insbesondere bei Besichtigungen und auf dem Land sollten Schultern und Knie bedeckt sein. |
| Sightseeingtouren | Für Stadtführungen sind oft bestimmte Lizenzen erforderlich, weshalb dich auf den ASI Reisen in Marokko nicht unsere Guides, sondern lokale Stadtführer zu den Sehenswürdigkeiten führen und dir Einblicke in die Stadt geben. Viele Moscheen sind nur für Muslime zugänglich. |
| Verhaltenstipps | Trinke kein Leitungswasser, sondern ausschließlich Wasser aus ungeöffneten Flaschen. Alkoholkonsum ist nur in zugelassenen Restaurants und Bars erlaubt. |
| Ramadan | Während des Fastenmonats kann es außerhalb von touristischen Zentren zu Einschränkungen kommen. Restaurants oder Sehenswürdigkeiten haben teilweise geänderte Öffnungszeiten. Es ist empfehlenswert, zwischen Sonnenauf- und -untergang in der Öffentlichkeit nicht zu essen, zu trinken oder zu rauchen. |
Unser Produktmanager Egon ist sich sicher, dass nicht nur die Tage, sondern auch die Nächte in Marokko unvergesslich sind:
„Die Nächte in den Riads und Kasbahs werden dir unvergessen bleiben. Es sind die typischen Unterkünfte Marokkos – alte Festungen oder frühere Herrschersitze, die liebevoll restauriert wurden und, gemäß der marokkanischen Gastfreundschaft, dem Besucher jedweden Komfort bieten.“
Die häufigsten Fragen rund um Marokkos Sehenswürdigkeiten
Marokkos Sehenswürdigkeiten haben viele Gesichter. Wir beantworten die wichtigsten Fragen für eine unvergessliche Reise in das Königreich im Norden Afrikas.
Marokko bietet sowohl eine atemberaubende Natur als auch wunderschöne Städte und historische Relikte. Folgende sieben Orte zählen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes:
– Die Königsstädte Fès, Rabat, Meknès und Marrakesch mit prunkvollen Gebäuden und verwinkelten Medinas
– Das Dadestal mit historischen Kasbahs und grünen Landschaften
– Das Rosental mit üppiger Vegetation
– Das Ksar Aït-Ben-Haddou mit traditioneller Berber-Architektur
– Die Ouzoud Wasserfälle mit einer malerischen Lagune
– Der Hohe Atlas mit den höchsten Gipfeln des Landes und weiten Tälern
– Die Wüste Erg Chebbi mit hohen Dünen
Marokko ist unglaublich vielseitig und wer das Land intensiv erleben möchte, sollte am besten auf einer Rundreise verschiedene Sehenswürdigkeiten besuchen, um einen Einblick in die unterschiedlichen Facetten zu bekommen.
Wo es in Marokko am schönsten ist, hängt davon ab, was man erleben möchte. Je nach Vorliebe kann man Kultur und orientalisches Flair in den Königsstädten genießen, durch malerische Natur im Dadestal wandern, im Ksar Aït-Ben-Haddou und den Dörfern des Hohen Atlas Einblicke in die Berberkultur gewinnen oder abenteuerliche Trekkingtouren in der Sahara oder im Atlasgebirge unternehmen. Als Geheimtipp gilt das fruchtbare Ait Bougoumez Tal, das „Tal der Glücklichen“ im Hohen Atlas.
Marokko ist für seine Vielfalt berühmt. Das weltbekannte prachtvolle Flair und die bunten Souks der Königsstädte, die ursprünglichen Gebirgszüge, die weite Sahara, die grünen Täler, die jahrhundertealten Kasbahs und die bis heute aufrechterhaltenen Traditionen der Berber, zeichnen Marokko aus. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten zählen die Ouzoud Wasserfälle, das Ksar Aït-Ben-Haddou, der Djemaa el Fna in Marrakesch, das „Blaue Tor“ Bab Bou Jeloud in Fès und die „Straße der 1000 Kasbahs“.



Marokkos Sehenswürdigkeiten: Ein Sinneserlebnis zwischen Orientflair und Naturidylle
Marokkos Sehenswürdigkeiten besuchst du nicht einfach nur, du fühlst sie: Da ist die wohlige Gänsehaut, die sich hoch oben auf einer Düne umgeben von der Stille der Sahara ausbreitet, das Wasser, das dir im Gaumen zusammenläuft, wenn das Aroma der Gewürzpyramiden in einem verwinkelten Souk an deine Nase dringt, und die Gelassenheit, die beim Tee mit einer Berberfamilie auf dich abfärbt. Da ist der Kontrast zwischen grünen Tälern, ockerfarbenen Felsen und blauen Seen, der nahezu surreal wirkt. Und schließlich ist da noch das Wissen, in der Bergwelt wohltuende Abgeschiedenheit zu finden, während sich in den Souks der Städte pure orientalische Lebensfreude ausbreitet.
Du kannst durch die Wüste trekken, Berge im Hohen Atlas erklimmen, durch die Gassen von alten Lehmfestungen streifen, Mosaike an ehrwürdigen Medresen in der Sonne funkeln sehen, tief in die Natur eintauchen und in Oasenstädten unter Dattelpalmen spazieren gehen. Deine Nächte verbringst du in majestätischen Riads, in traditionellen Wüstencamps oder liebevoll restaurierten Kasbahs und das köstliche Aroma einer Tajine wird bestimmt noch lange nach deiner Rückkehr immer wieder deine Geschmacksknospen kitzeln. Ob du die berühmtesten Sehenswürdigkeiten Marokkos besuchen möchtest, abgelegene Geheimtipps entdecken willst oder schon immer von einer Nacht in der Wüste geträumt hast: Die ASI Reisen nach Marokko haben wir so gestaltet, dass du das Land authentisch und intensiv erlebst – sei es bei einem Kochkurs im Hohen Atlas oder beim Zelten mit Berbern in der Wüste.
Das Schlusswort wollen wir unserer Gästin Ute überlassen, weil sie mit den Eindrücken ihrer Reise „Marokko auf verborgenen Pfaden erwandern“ das Land so schön zusammenfasst:
„Wunderschönes Marokko! Ich bin so beeindruckt von der Vielfalt dieses Landes. Dank Moha, unserem Guide, war diese Reise ein ganz besonderes Erleben marokkanischer Lebensweise, inmitten dieser prachtvollen, stillen Weite und Schönheit des Atlasgebirges.“
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„Wir besuchen den Marché und den Souk und das Potpourri aus Bildern, Gerüchen und Eindrücken ist beinahe überwältigend. Von Tajine-Gewürzen über Süßigkeiten und Reinigungsmittel bis hin zu Hochzeitskaftanen findet man hier ALLES und mehr. So viele Waren auf kleinstem Raum, unglaublich.“
„Der Kontrast zwischen grüner, blühender Oase und trockener, felsiger Landschaft war einfach einzigartig.“
„Unser Guide erklärte uns, dass das Ait Bougoumez Tal umgangssprachlich das „Tal der Glücklichen“ genannt wird, da es im Gegensatz zu den umgrenzenden trockenen Landschaften ausreichend Wasser gibt, sodass die Einheimischen Landwirtschaft betreiben können. Das Tal wirkt mit seinem grünen und fruchtbaren Talboden wie eine Oase zwischen den braunen und kargen Berghängen.“
„Die Nächte in den Riads und Kasbahs werden dir unvergessen bleiben. Es sind die typischen Unterkünfte Marokkos – alte Festungen oder frühere Herrschersitze, die liebevoll restauriert wurden und, gemäß der marokkanischen Gastfreundschaft, dem Besucher jedweden Komfort bieten.“





