
Weite Wüsten und Savannen ohne eine Menschenseele weit und breit, pulsierende Metropolen, in denen Hippies neben Kosmopoliten in Cafés sitzen und eine Natur, in der du dich in klaren Bergbächen oder in wogenden Meereswellen erfrischen kannst: In Südafrika geht es abwechslungsreich zu und bei einer Reise durch das Land wird schnell klar, dass es sich seinen Beinamen „Regenbogennation“ redlich verdient hat.
Ockerfarbene Sandsteinformationen, grüne Canyons und goldene Sonnenuntergänge, der Duft von Wildblumen, das Salz auf der Haut und die Flosse eines Wals in der Ferne – in Südafrika mangelt es weder an Farben noch an Düften und ganz bestimmt nicht an unvergesslichen Eindrücken. Wir stellen dir zehn der schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes vor und zeigen dir, wo du zwischen rauschenden Wasserfällen wanderst, durch Weinberge radelst, Nilpferde beim Planschen beobachtest und auf Märkten nach Erinnerungsstücken stöberst. So viel vorweg: Es wird bunt!
Das Wichtigste zu Südafrikas Sehenswürdigkeiten
- Südafrika ist ein vielseitiges Land, was sich auch in den Sehenswürdigkeiten widerspiegelt. Sie umfassen Naturschauspiele, Tierbegegnungen, Städtebesichtigungen und kulturelle Einblicke, weshalb sowohl Kulturinteressierte als auch Natur- und Tierliebhaber auf ihre Kosten kommen.
- Die Sehenswürdigkeiten Südafrikas lassen sich auf die unterschiedlichsten Weisen erleben. Du kannst durch die verschiedensten Landschaften wandern, im Meer und in Naturpools baden, auf Safari gehen, regionale Weine und Spezialitäten verkosten und historischen Spuren folgen.
- Da die Zeitverschiebung je nach Reisezeitpunkt maximal eine Stunde beträgt, lässt sich Südafrika (nahezu) ohne Jetlag erkunden.
- Die optimale Reisezeit hängt von der besuchten Region und der gewünschten Aktivität ab. Hochsaison ist jedoch im Dezember und Januar, während des südafrikanischen Winters. Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen, solltest du mindestens zwei, besser drei Wochen einplanen.






Südafrikas Sehenswürdigkeiten: Ein Fest für alle Sinne
Ebenso wenig wie Südafrika mit Hauptstädten geizt – gleich drei Stück gibt es in der Regenbogennation – hält es sich mit Sehenswürdigkeiten zurück. Metropolen wie Kapstadt und Johannesburg stecken voller Leben, historischer Architektur und modernen Galerien, die Nationalparks sind die Heimat der seltensten Tiere der Welt und die Küsten beherbergen schroffe Felsen und weite Strände. Du kannst karge Wüsten, dichte Regenwälder und zerklüftete Gebirge durchqueren, Ausblicke auf tiefe Täler und künstlerische Graffitis genießen, im Kajak paddeln, durch Boutiquen stöbern und auf Safari gehen.
Tipp: Du kannst dich bei all den Sehenswürdigkeiten gar nicht entscheiden, was du dir anschauen möchtest, und fragst dich, wie du dir am besten deine Reiseroute zusammenstellst? Die Reise „Südafrikas Highlights erleben“ haben unsere Produktmanager:innen so konzipiert, dass du die Höhepunkte des Landes erlebst. Dabei brauchst du dir keine Gedanken zu machen, wie du von einem Ort zum anderen kommst, ob du Genehmigungen für Nationalparks benötigst oder, dass du etwas Wichtiges verpasst – selbst eher unbekannte Ecken wie das Königreich Eswatini stehen auf dem Programm.
Die Top 10 Sehenswürdigkeiten Südafrikas im Überblick:
| Sehenswürdigkeit | Besonderheit | Highlight | Perfekt für |
| Blyde River Canyon | Einer der größten und grünsten Canyons der Welt | Aussicht vom Lowveld Lookout auf die Three Rondavels | Abenteurerlustige & Naturbegeisterte |
| Kruger Nationalpark | Größter Nationalpark Südafrikas mit einer großen Vielfalt an Flora und Fauna sowie guter Erreichbarkeit und Infrastruktur | Chance auf Sichtung der Big Five (Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard) | Kulturinteressierte, Tier- & Naturbegeisterte |
| Garden Route | Zum UNESCO-Biosphärenreservat gehörende Panoramastraße durch die unterschiedlichsten Landschaften Südafrikas | Kombination aus abenteuerlichen und entspannten Aktivitäten möglich | Abenteurer & Naturbegeisterte |
| Kapstadt | Moderne Metropole mit historischen Wurzeln, die Stadtleben und Natur vereint | Panoramablick vom Tafelberg | Städtereisende, Kulturinteressierte & Naturbegeisterte |
| Kap der Guten Hoffnung | Vom Atlantik umtoster südwestlichster Punkt Südafrikas | 360°-Blick vom Leuchtturm am Cape Point | Naturbegeisterte |
| Hermanus | Südafrikas Walhauptstadt mit lebendiger Kunstszene | Wanderung am Cliff Path | Walbegeisterte & Wanderlustige |
| Drakensberge | Höchster Gebirgszug Südafrikas mit ursprünglicher Natur | Wanderung durch die Tugela Schlucht | Wanderbegeisterte, Naturliebhaber & Abenteuerlustige |
| Cape Winelands | Bekannteste Weinregion Südafrikas mit mehr als 800 Weingütern | Weinverkostung mit Käse oder Schokolade | Genießer |
| Cederberge | Abgelegenes Sandsteingebirge mit einem guten Maß an touristischer Infrastruktur | Anspruchsvolle Wanderung zum Wolfberg Arch | Abenteuerlustige, Wander-, Kletter- & Naturbegeisterte, Kulturinteressierte |
| Kleine Karoo | Halbwüste mit fruchtbaren Böden und dem Zentrum der südafrikanischen Straußenzucht | Erkundung der Cango Caves bei Oudtshoorn | Naturliebhaber & Abenteuerlustige |
1. Der Blyde River Canyon: Grüner Canyon am Rande der Drakensberge

Wir starten unsere Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten Südafrikas mit einem Naturwunder, dessen Magie mit jedem vergangenen Jahr(hundert) immer größer geworden ist. Apropos „groß“: Als einer der größten Canyons der Welt schlängelt sich der Blyde River Canyon ganze 26 km lang und bis zu 800 m tief durch die Ausläufer der Drakensberge. Allein die gewaltigen Dimensionen versetzen in Ehrfurcht, wenn du die steilen Felswände hinabblickst. Doch das ist längst nicht alles: Der rote Sandstein glitzert in den unterschiedlichsten Tönen – Was für ein Kontrast zu den für einen Canyon völlig untypischen grün bewaldeten Hängen!
Tausende seltene Pflanzen zeigen vor allem im Frühjahr ihre Pracht. Beim Wandern auf einem der zahlreichen Wanderwege wirst du von einer Vielzahl an Vögeln begleitet und es ist nicht unwahrscheinlich, dass du nicht nur majestätische Wasserfälle, sondern auch wilde Tiere wie Paviane oder Meerkatzen zu Gesicht bekommst. Sogar Antilopen fühlen sich in der Umgebung wohl.
🛈 Gut zu wissen: Der Blyde River Canyon ist Start- oder Endpunkt der berühmten Panoramastraße. Kein Wunder, dass man sich bei der Vielzahl an Aussichtspunkten gar nicht entscheiden kann, welcher denn jetzt den schönsten Ausblick liefert. Sind es die drei markanten Felsformationen der Three Rondavels, die an die traditionellen runden Häuser („Rondavels“) erinnern, oder das „God’s Window“, von dem du bei klarer Sicht über die Lowfeld-Region bis zum Kruger Nationalpark blicken kannst oder vielleicht doch die Bourkes Luck Potholes – jene gigantischen Strudellöcher, die am Zusammenfluss des Blyde und Treur River über Millionen von Jahren in den Felsen gegraben wurden?
Der Blyde River Canyon im Überblick:
| Lage | Im Nordosten Südafrikas in der Provinz Mpumalanga im Blyde River Canyon Nation Reserve, in den Ausläufern der Drakensberge |
| Länge | Ca. 26 km |
| Tiefe | Bis zu 800 m |
| Sehenswürdigkeiten | Three Rondavels God’s Window Bourkes Luck Potholes Berlin Falls |
| Aktivitäten | Wandern Bootsfahrten |
| Eintritt & Öffnungszeiten | Einige Aussichtspunkte sind stark auf Touristen ausgelegt (große Parkplätze, Souvenirshops, Grill/Braii-Plätze…), kosten eine geringe Gebühr und sind nur zu bestimmten Zeiten geöffnet (meist von Sonnenauf- bis -untergang) |
| Beste Reisezeit | Trockenzeit (Mai bis August): meist klare Sicht, dafür führen die Wasserfälle weniger Wasser, ideale Temperaturen für Wanderungen Regenzeit (November bis März): üppig grüne Natur und rauschende Wasserfälle, aber oft neblig und regnerisch Die Übergangszeiten können eine gute Mischung aus grüner Natur, besserer Sicht und milden Temperaturen bieten. |
Tipp: Nicht weit entfernt vom Blyde River Canyon wartet die nächste Sehenswürdigkeit unserer Liste auf dich. Auf unseren Reisen „Südafrikas Highlights erleben“, „Südafrika komfortabel erwandern“ und „Südafrika für Singles und Alleinreisende“ verbinden wir sie daher auch direkt und fahren nach einer Wanderung durch den Canyon und dem Besuch der Three Rondavels sowie der Bourkes Luck Potholes weiter zum Kruger National Park.
2. Der Kruger Nationalpark: Auf den Spuren der Big Five

Der Kruger Nationalpark ist nicht nur das größte Natur- und Wildschutzgebiet Afrikas, sondern wohl auch eines der beliebtesten. Kein Wunder: Von der Morgendämmerung, wenn Hyänen und Wildkatzen von ihren Raubzügen zurückkehren, über die Mittagsstunden, wenn sich ein Leopard im Schatten eines Baobab-Baums ausruht bis hin zum Dunkel der Nacht, wenn sich Zibetkatzen auf Jagd begeben, zeigt sich dir die wilde Seite Südafrikas inmitten einer endlosen Buschlandschaft in ihrer vollen Pracht – sogar Sichtungen der legendären Big Five sind möglich!
Schaue Elefanten beim Planschen zu, erhasche einen Blick auf neugierige Krokodilaugen, die aus den Flüssen blinzeln, und nutze die Suche nach dem nächsten tierischen Parkbewohner dazu, die zahlreichen Gräser, Pflanzen und Bäume unter die Lupe zu nehmen. Im grünen Süden des Parks stehen deine Chancen auf Begegnungen mit den 147 Säugetier-, 507 Vogel-, 114 Reptilien- und 34 Amphibienarten besonders gut, im eher kargen Norden findest du dafür mehr Einsamkeit.
Tipp: Was viele nicht wissen: Im Kruger Nationalpark gibt sich nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt Südafrikas ein Stell-dich-ein, auch kulturell kommst du auf deine Kosten. Denn nicht nur tierischen, sondern auch historischen Spuren kannst du hier folgen: Mit Stopps an archäologischen Stätten und vor Felszeichnungen der San verpasst du deiner Safari eine kulturelle Note.
Der Kruger Nationalpark im Überblick:
| Lage | Im Nordosten Südafrikas in den Provinzen Limpopo und Mpumalanga, an der Grenze zu Simbabwe |
| Gründung | 1898 (bis zum Jahr 1926 als „Sabie Game Reserve“ bezeichnet) |
| Größe | Ca. 19.624 km² |
| Aktivitäten | Safari (Selbstfahrer oder geführte Tour im Jeep oder zu Fuß) Besichtigung von kulturellen & historischen Stätten |
| Eintritt | Pro Person und Tag muss an einem der neun Gates ein kostenpflichtiges Permit erworben werden. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich von Gate zu Gate und von Monat zu Monat. Am Gate ist das „Gate Registration & Indemnity Form“, das auf der offiziellen Seite des Kruger Nationalparks heruntergeladen werden kann, zusammen mit einem Ausweisdokument vorzuzeigen. |
| Beste Reisezeit | Juni bis September (Winter / Trockenzeit): Trocken und mild mit besserer Sicht auf Tiere aufgrund von lichter Vegetation und gehäuften Ansammlungen an Wasserstellen November bis Mai (Sommer / Regenzeit): Nachwuchszeit, regnerisch und schwül mit blühender Natur |
Tipp: Die Chancen auf Tiersichtungen stehen im Kruger Nationalpark zwar bestens, eine Garantie können wir dir allerdings leider nicht geben, denn die Tierwelt folgt ihren ganz eigenen Regeln. Je öfter du dich auf Safari begibst, desto größer ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass sich dein Traum erfüllt. Weitere Tipps haben wir in unserem Beitrag zu einer Safari in Südafrika zusammengefasst. Auf unserer Reise „Südafrika komfortabel erwandern“ unternehmen wir an verschiedenen Orten Wildbeobachtungstouren – sowohl im Jeep als auch zu Fuß. Wir kümmern uns selbstverständlich auch um alle Formalitäten, sodass du dir um eventuell erforderliche Genehmigungen keine Gedanken machen musst.

Unsere Gästin Maike hat das Südafrika-Fieber auf dieser Reise scheinbar gepackt:
„Die Reise in Südafrika war traumhaft, wir haben das Land mit all seinen Facetten kennengelernt (Tiere, Natur, Essen) und hatten mit Thomas einen sehr guten Guide, der mit seiner ruhigen, charmanten und souveränen Art das Erlebnis perfekt gemacht hat!“
3. Die Garden Route: Panoramastraße durch den Garten Eden

Wer eine Reise nach Südafrika plant, kommt um die Garden Route kaum herum. Kein Wunder, schließlich vereint sie das Praktische mit dem Angenehmen: Folgst du der legendären Panoramastraße entlang des Indischen Ozeans, erlebst du ganz automatisch all die unterschiedlichen Facetten Südafrikas. Das einzig Schwierige daran: Du wirst dich kaum entscheiden können, wo du überall anhalten möchtest, schließlich reiht sich zwischen üppig grünen Landschaften und malerischen Küstenabschnitten ein Highlight an das nächste.
So ist die Garden Route definitiv nicht für einen Roadtrip gemacht, bei dem du einfach nur im Auto sitzt. Nein, Aussteigen ist auf einer Fahrt durch das UNESCO-Biosphärenreservat Pflicht, sonst würde dir einfach zu viel entgehen. Wandere durch dichte Wälder, spaziere an idyllischen Stränden, entdecke versteckte Wasserfälle, schaue von steilen Klippen hinab und durchquere riesige Schluchten. Mancherorts suchst du dir deinen Weg durch dichten Dschungel, andernorts hältst du nach Walen Ausschau und dann wieder schlenderst du durch kleine Küstenstädtchen. Baden, Kajakfahren, Wandern oder einfach nur die salzige Meeresluft einatmen: Die von den ersten Europäern als „Garten Eden“ bezeichnete Region ist eine Sehenswürdigkeit, bei der der Begriff „Sightseeing“ eine ganz neue Bedeutung erhält.
Tipp: Einmal aus der Vogelperspektive auf ganz Afrika blicken, ohne in den Flieger zu steigen? Am Aussichtspunkt „Map of Africa“ beim Wilderness Nationalpark ist das quasi möglich. Der Kaaimans River unter dir umrahmt ein Waldstück auf eine Weise, dass es aussieht wie der afrikanische Kontinent auf einer Landkarte.
Die Garden Route im Überblick:
| Lage | Die Garden Route hat keinen offiziellen Anfang und kein offizielles Ende, meistens ist damit jedoch der Küstenabschnitt zwischen Mossel Bay und Gqeberha (ehemals Port Elizabeth) gemeint. Manchmal wird der Begriff auch weiter gefasst und Kapstadt sowie Gqeberha als Anfangs- beziehungsweise Endpunkt bezeichnet. |
| Länge | Je nach Route: Zwischen Mossel Bay und Gqeberha (ehemals Port Elizabeth): ca. 370 km Zwischen Kapstadt und Gqeberha: ca. 750 km |
| Schönste Orte | Wilderness Nationalpark Knysna Tsitsikamma-Nationalpark Robberg Nature Reserve Addo Elephant Park Hermanus |
| Aktivitäten | Wandern, zum Beispiel auf diesen Wanderwegen entlang der Garden Route Surfen Baden Tauchen & Schnorcheln Kanufahren Weinverköstigungen Tierbeobachtungen Safaris Kulturerlebnisse |
| Beste Reisezeit | Frühling (September – November), Herbst (März – Mai) & Winter (Juni – August) Mit Regen muss das ganze Jahr über gerechnet werden. |
Tipp: Möchtest du der gesamten Garden Route folgen, solltest du mindestens zwei Wochen einplanen. Ansonsten beschränke dich lieber auf einen Teil der Route und erkunde einzelne Orte ausgiebig. Ginge es nach unserer Kollegin Martina, die auf der Reise „Südafrika auf verborgenen Wegen entdecken“ mit dabei war, sollte der Addo Elephant Park am Ende der Straße wohl auf keinen Fall ausgelassen werden:

„Und dann der Addo Elephant Nationalpark. Ich habe vorher schon Bilder gesehen – aber das dort live zu erleben? Weite Savanne, dichter Busch, und mittendrin plötzlich eine Elefantenherde. Ich habe mein Fernglas fast nicht mehr aus der Hand gelegt, weil ständig irgendwo etwas raschelte oder galoppierte. Und wenn es mal ruhig war, war genau das das Beeindruckendste: diese tiefe, staubige Stille der afrikanischen Landschaft.“
4. Kapstadt: Mother City zwischen Bergen und Meer

Wenn es eine Stadt versteht, die gegensätzlichsten Kontraste auf unwiderstehliche Art zu vereinen, dann ist es wohl Kapstadt. In der „Mother City“ treffen Berge auf Meer, geschäftiges Metropolenflair auf malerische Naturidylle und westliche Moderne auf historische Traditionen. So kannst du dich in einem trendigen Café mit Frühstück stärken, anschließend auf den Tafelberg wandern (oder die Seilbahn hinauf nehmen) und die fantastische Aussicht von dem spektakulären Wahrzeichen der Stadt genießen, um schließlich noch ein paar Stunden an einem der Strände zu entspannen. Die Tage klingen mal umgeben von internationalem Flair an der belebten V & A Waterfront aus, mal bei einem romantischen Sonnenuntergang am Signal Hill und dann wieder mit Livemusik in einer der Bars in der Long Street.
Kapstadt wartet mit so vielen, unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten auf, dass sich ein Besuch so anfühlen kann, als wäre man in mehreren Städten unterwegs. Kultur erlebst du in Museen wie dem South African Museum, Shoppen und traditionelles Flair verbindest du zwischen viktorianischen Häusern auf dem Flohmarkt am Greenmarket Square oder auf einem der wöchentlichen Bauernmärkte und wenn dir der Sinn nach Ruhe vom Stadttrubel steht, beobachtest du im Schatten der Bäume niedliche Eichhörnchen in den Company Gardens.
Unsere Kollegin Martina konnte ihren Augen in Kapstadt kaum trauen:
„Kapstadt war dann das große Finale: Tafelberg (mit dramatischem Wolkenvorhang), Kap der Guten Hoffnung, Pinguine, Atlantik – alles wie aus dem Reisekatalog. Nur echter.“
Klar, dass wir Kapstadt in unsere Liste der schönsten Städte Südafrikas aufgenommen haben.
Kapstadt im Überblick:
| Lage | Im Südwesten Südafrikas, am nördlichen Rand der Kaphalbinsel |
| Wahrzeichen | Tafelberg |
| Sehenswürdigkeiten | Company Gardens V & A Waterfront Robben Island Strände Clifton Beach und Bakofen Beach Stadtviertel Boo-Kaap & Kap-Malay |
| Aktivitäten | Wandern Baden Museumsbesuche Shopping Marktbesuche |
| Beste Reisezeit | Oktober bis April |
Tipp: Einmal auf dem Tafelberg stehen und die Aussicht über Kapstadt, das Meer und die Klippen genießen – das möchte sich wohl niemand entgehen lassen, der nach Südafrika reist. Wie gut, dass viele Wege auf den zum Weltkulturerbe zählenden Gipfel im Tafelberg Nationalpark führen. Du kannst bequem in den Panoramagondeln der Seilbahn nach oben gleiten oder ihn über einen der zahlreichen mehr oder weniger anstrengenden Wanderwege erklimmen. Beginnend am Botanischen Garten von Kirstenbosch (der ebenfalls eine längere Auszeit wert ist), zählt für uns zum Beispiel der Skeleton Gorge Trail zu einer der schönsten Wanderungen Südafrikas.. Klingt gut? Auf der Reise „Südafrika – die Highlights der Kapregion und Garden Route erwandern“ geht es über diesen Weg hinauf. Bevorzugst du die Seilbahn, wirst du unter unseren anderen Wanderreisen in Kapstadt fündig.
5. Das Kap der Guten Hoffnung: Zwischen tosenden Wellen am südwestlichsten Punkt des Landes

Steil, wild, rau und doch gleichzeitig idyllisch: Am südwestlichsten Punkt Südafrikas treffen nicht nur die Wellen des Atlantischen und des Indischen Ozeans aufeinander, sondern auch die Gegensätze des Landes. Am Cape Point siehst du das Meer rund 238 m unter dir dramatisch an die aus dem türkisblauen Meer ragenden Klippen schlagen, während nicht weit entfernt kleine Buchten von seichten Wellen umspült werden. Im Table Mountain National Park gelegen, bietet das Kap der Guten Hoffnung noch mehr als das obligatorische Foto vor dem weltberühmten Schild. Da wären zum Beispiel über 1.200 heimische Pflanzen, rund 250 Vogelarten und etwa 26 Schiffswracks.
Wo der portugiesische Seefahrer Bartolomeu Dias im 15. Jahrhundert den Seeweg nach Indien fand, wandern heute Strauße umher, Antilopen und Zebras grasen zwischen den Hügeln und Paviane suchen bei Ebbe an den Stränden nach Muscheln. Du kannst zwischen Orchideen und Erika-Blumen wandern oder Radfahren und natürliche Felsenpools entdecken. Spaziere zum Leuchtturm empor (oder lass dich von der Zahnradbahn „Flying Dutchman“ kutschieren) und sauge von dort oben die grenzenlose Aussicht bis zum Diaz Beach und über den Ozean in dich auf.
🛈 Gut zu wissen: Als Bartolomeu Dias die Kap-Halbinsel erstmals umrundete, benannte er sie „Sturmkap“, später wurde es von König Johann II. in „Kap der Guten Hoffnung“ umgetauft.
Das Kap der Guten Hoffnung im Überblick:
| Lage | Etwa 70 km südlich von Kapstadt im Table Mountain National Park an der Südspitze der Kap-Halbinsel |
| Entdeckung | 15. Jahrhundert |
| Wahrzeichen | Schild am Cape Point |
| Sehenswürdigkeiten | Cape Point Venus Pools Aussichtspunkt Smitswinkel Bay Boulders Beach |
| Aktivitäten | Wandern Radfahren T iere beobachten |
| Eintritt | Am Eingang wird ein Eintritt fällig. Für die Seilbahn am Cape Point und für den Boulders Beach wird ein zusätzliches Ticket benötigt. |
| Öffnungszeiten | Je nach Jahreszeit, abhängig von Sonnenauf- und -untergang |
| Beste Reisezeit | Oktober bis April |
Tipp: Eine der unbestritten niedlichsten Sehenswürdigkeiten Südafrikas ist die Pinguinkolonie am Boulders Beach bei Simon’s Town. Dort kannst du Brillenpinguinen beim Umherwatscheln, Planschen und vielleicht sogar beim Brüten beobachten – zum Beispiel auf den Reisen „Südafrikas Highlights erleben“ oder „Südafrika komfortabel erwandern“.
Unser Gast Thomas ließ es sich nicht nehmen und hat ein Erinnerungsfoto vor dem berühmten Schild am Cape Point aufgenommen.

6. Hermanus: Entspannte Walhauptstadt

Als wäre es nicht schon genug, dass Südafrika gleich drei Hauptstädte hat, wurde hier direkt auch noch ein kleines Küstenstädtchen zur „Walhauptstadt“ ernannt. Als eine Hauptstadt ganz ohne Großstadttrubel, sondern mit einem gelassenen Flair macht der einstige Fischerort Hermanus seinem Titel alle Ehre. Wo sonst lassen sich schon während der Saison Wale direkt vom Ufer aus beobachten? Du musst noch nicht einmal in ein Boot steigen, es reicht schon, wenn du es dir in einem der Restaurants gemütlich machst oder den malerischen Cliff Path entlangspazierst. Stundenlang kannst du an einem der Aussichtspunkte stehen und nach Glattwalen und Buckelwalen Ausschau halten – wahrscheinlich schieben sich dazwischen auch Robben und Delfine ins Bild.
Hermanus ist jedoch nicht nur zur Walsaison eine der Top-Sehenswürdigkeiten Südafrikas. An tollen Stränden kannst du wunderbar entlangspazieren, baden und Windsurfer beobachten. Im bunten Ortszentrum lässt es sich entspannt durch Kunstgalerien und Geschäftchen schlendern, über Märkte bummeln und in kleinen Museen mehr über die Geschichte des Ortes und seine Wale erfahren. Zum Sonnenuntergang blickst du an der Uferpromenade schließlich in Gesellschaft von niedlichen Dassies über das Meer und die in sanftes Licht getauchten Klippen.
Unsere Kollegin Martina hat uns von der Reise „Südafrika auf verborgenen Wegen entdecken“ einen kulinarischen Tipp mitgebracht:
„In Ann’s Café probieren wir „Rusk“ – eine Art Zwieback. Er wird mit Buttermilch hergestellt und in Tee oder Kaffee getaucht. Es schmeckt nicht schlecht mit dem Kaffee, aber ich stell es mir perfekt zu Schwarztee mit Milch vor.“
Hermanus im Überblick:
| Lage | In der Provinz West-Kap, etwa 120 km von Kapstadt entfernt |
| Beste Spots für Walbeobachtungen | Gearing’s Point Old Harbour Siever’s Point |
| Sehenswerte Orte | Cliff Path Grotto Beach Galerien um die Harbour Road Hermanus Whale Museum |
| Aktivitäten | Wale beobachten Kajak- / Bootfahren Wandern Hermanus Artwalks (einmal monatlich) |
| Beste Reisezeit | Für Walbeobachtungen: ca. Juli bis November Angenehmstes Wetter: November bis April Hauptsaison mit größtem Besucheraufkommen: Dezember und Januar |
Tipp: Rund drei Kilometer von Hermanus entfernt befindet sich das Fernkloof Nature Reserve mit seinem ausgedehnten Wanderwegenetz. Auf der Reise „Südafrika komfortabel erwandern“ wanderst du dort nach deinem Besuch in Hermanus auf dem Adder Ladder Trail, genießt einen herrlichen Blick auf die Walker Bay tief unter dir und kannst, sofern das Wetter mitspielt, sogar bis zum Kap der Guten Hoffnung schauen.
7. Die Drakensberge: Majestätische Bergwelt voller Ursprünglichkeit

Unglaublich weit, wahnsinnig hoch und unbeschreiblich wild: Die Drakensberge sind der Inbegriff des ursprünglichen Südafrikas. Mancherorts rau, an anderen Orten malerisch zeigt die Natur in der majestätischen Bergwelt von grünen Tälern bis zu den Gipfeln zerklüfteter 3.000er all ihre Facetten – ein Wanderparadies für Abenteuerlustige und Ruhesuchende gleichermaßen! In mehreren Nationalparks kannst du über blühende Wiesen spazieren, nach versteckten Wasserfällen suchen, durch üppig grüne Schluchten marschieren, Flüsse überqueren, dich in Felsenpools erfrischen und nah am Abgrund stehen.
Während Geier über dir kreisen, erreichst du die fünf Kilometer lange und einen Kilometer steil abfallende Felswand des ikonischen „Amphitheaters“, blickst auf die rauschenden, zu den höchsten Wasserfällen der Welt gehörenden Tugela Falls und rätselst vor den Felsmalereien der Sans. Ob im dramatischen Norden, im grünen Zentrum oder im abgeschiedeneren Süden: Jede Region des Gebirges steckt voller Sehenswürdigkeiten und hat ihren ganz eigenen Reiz. Und wenn man denkt, dass es kaum noch spektakulärer geht, zeigt sich am Ende des Tages, dass der Zauber der Region noch nicht erschöpft ist, wenn die Sandsteinfelsen im Licht der untergehenden Sonne golden schimmern.
🛈 Gut zu wissen: „Drakensberge“ bedeutet aus dem Afrikaans übersetzt „Drachenberge“ und tatsächlich erinnern die zackigen Gipfel an einen schlafenden Drachen. Auf Zulu werden sie „Ukhahlamba“ – „Wand der aufgestellten Speere“ genannt.
Die Drakensberge im Überlick:
| Lage | Im Osten Südafrikas, an der Grenze zu Lesotho in den Provinzen KwaZulu-Natal und Mpumalanga |
| Länge | Fast 1.000 km |
| Höchster Berg | Mafadi (3.450 m) im südafrikanischen Teil, Thabana Ntlenyana (ca. 3.482 m) im Königreich Lesotho |
| Schönste Wanderrouten | Tugela Gorge Trail (ca. 14 km, 5 h) Rainbow Gorge Trail (ca. 11 km, 4,5 – 5 h) Tugela Falls Hike (auch „Sentinel Peak“ oder „Chain Ladders Hike“ genannt, ca. 15 km, 6 – 7 h) Giant’s Cup Trail (ca. 60 km, 5 Tage,) |
| Regionen | Norden: Klippen, Hochebenen und bekannte Sehenswürdigkeiten, am meisten besuchte Region Zentrum: grüne Hügel, von Gipfeln umrahmt, Sans-Felsmalereien Süden: ursprünglich, am wenigsten erschlossen |
| Sehenswerte Orte | Mafadi Amphitheater Tugela Falls Nandi Falls Höhlen der Sans |
| Aktivitäten | Wandern Klettern Vogelbeobachtungen |
| Eintritt | Die Drakensberge umfassen mehrere Nationalparks, darunter den Golden Gate Highlands Nationalpark, den uKhahlamba-Drakensberg Park (UNESCO-Welterbe) und den Royal Natal National Park, für die Eintritte erhoben werden. |
| Beste Reisezeit | Ganzjährig mit je nach Jahreszeit unterschiedlichen Bedingungen Frühling (September bis November): milde Temperaturen, grüne und blühende Landschaft Sommer (Dezember bis Februar): warme, teils schwüle Temperaturen, nachmittags Schauer und Gewitter möglich, blühende Natur Herbst (März bis Mai): milde Temperaturen, kaum Niederschlag, gute Sicht Winter (Juni bis August): in niedrigeren Lagen milde Temperaturen, in höheren Lagen kalte Temperaturen, Schnee möglich |
Tipp: In den Drakensbergen kannst du auf den unterschiedlichsten Wegen wandern, von einfachen Touren bis zu herausfordernden Trails mit Kletterpartien. Informiere dich im Vorhinein, welche der Routen zu deinem Fitnesslevel und deiner Erfahrung passt, denn die ursprüngliche Natur kann Herausforderungen bereithalten. Auf unseren geführten Reisen „Südafrika komfortabel erwandern“ und „Garden Route Adventure“ leitet dich dein Guide sicher, sodass du dich voll und ganz auf das Spektakel um dich herum konzentrieren kannst.

Das konnte auch unser Gast Christian erleben:
„Eine absolute Traumreise! 3 Wochen Südafrika komplett mit netten Leuten und tollem Guide Mariclaire. Ein fantastisches, vielfältiges Land. Wir hatten sehr viel Spaß mit der Gruppe und die Wanderungen waren herausfordernd, aber absolute Höhepunkte.“
8. Die Cape Winelands: Genusslandschaft zwischen grünen Hügeln

Bei einem Ausflug in die Cape Winelands erwartet dich Genuss noch und nöcher – und zwar für Augen, Gaumen und Nase gleichermaßen. Grüne Hügel, schroffe Berge und malerische Täler sorgen für traumhafte Ausblicke, während die sich idyllisch darin einfügenden Weingüter mit feinster Kulinarik und den weltweit besten Weinen deine Geschmacksknospen zum Tanzen bringen.
Hier kannst du herrlich durch Weinreben spazieren, über Weinberge radeln und auf grünen Wiesen picknicken. Dazwischen obligatorisch: Regelmäßige Stopps für Weinverkostungen, schließlich hat der Weinanbau in der Region seine Wurzeln bereits im 17. Jahrhundert und es gilt, ihren Ruf für exzellente Weine auf die Probe zu stellen. Ob mit Blick auf Olivenhaine in ausladenden Gärten, in historischen Weinkellern oder in einem der Spitzenrestaurants in den lieblichen Städten – an Genussmomenten mangelt es bestimmt nicht.
Unserer Guide-Koordinatorin Martina hat es besonders das Städtchen Franschhoek angetan:
„Franschhoek war dagegen fast schon kitschig schön. Weingüter, duftende Gärten, stilvolle Häuser – und dabei trotzdem eingebettet in diese wilde Fynbos-Vegetation. Ich habe dort nicht nur Wein getrunken (der war übrigens fantastisch), sondern auch einfach mal tief durchgeatmet. Das war ein Ort zum Ankommen.“
Die Winelands im Überblick:
| Lage | Wenige Kilometer östlich von Kapstadt von der nördlichen Westküste des Atlantiks bis zur Halbwüste Kleinen Karoo |
| Fläche | Ca. 21.473 km² |
| Sehenswerte Städte | Stellenbosch: „Weinhauptstadt Südafrikas“ – bunte Studentenstadt mit historischer Altstadt Highlights: kapholländisch-viktorianische Häuser, kleine Galerien, Dorp Street, Village Museum Franschhoek: „Kulinarisches Herz“ – elegante Stadt mit provenzalischem Flair Highlights: Hugenote Street, Wine Tram, edle Boutiquen Paarl: „Tor zu den Winelands“ – Geheimtipp in den Winelands mit massiven Granitfelsen Highlights: Paarl Mountain, Antiquitätengeschäfte, Afrikaanse Taalmonument |
| Aktivitäten | Wandern Radfahren Weinverkostungen Picknicken Sightseeing F ahrt mit der Wine Tram |
| Beste Reisezeit | Oktober bis April Weinlese ca. zwischen Januar und März mit vielen Weinfestivals |
Tipp: Denke daran, die Öffnungszeiten der Weingüter für Tastings zu prüfen und Restaurants frühzeitig zu reservieren – die beliebtesten sind oftmals weit im Voraus ausgebucht. Auf einigen unserer Südafrika Reisen sind Tastings und Restaurantbesuche bereits inkludiert, in dem Fall musst du dir darum also keine Gedanken machen.
9. Die Cederberge: Abgelegene Wunderwelt aus Sandstein

Rötliche Felsen in den bizarrsten Formationen drapiert und mit spärlichen Gräsern gespickt, über Jahrtausende hinweg geformte Höhlen und plätschernde Bäche: In den Cederbergen wirst du dich zuweilen fühlen, als wärst du die erste Person, die ihren Fuß in diese wundersame Welt aus Sandstein setzt. Aus tiefen Schluchten kannst du schmalen Pfaden in Serpentinen auf schroffe Gipfel folgen, durch bewaldete Täler wandern und in natürlichen Felsenpools unter Wasserfällen baden.
Inmitten von Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit stehen Abenteuer an der Tagesordnung. Ob du nach wilden Tieren wie Pavianen oder Panzergürtelschweifen Ausschau hältst, mit Händen und Füßen an Felsen emporkletterst oder dich auf die Suche nach uralten Felszeichnungen der San und Khoi begibst, die hier bereits seit Jahrtausenden Geschichten erzählen: Fernab der Zivilisation sind die Cederberge eine der wohl ruhigsten Sehenswürdigkeiten Südafrikas – und eine mit dem schönsten Sternenhimmel.
🛈 Gut zu wissen: Die Cederberge haben ihren Namen der endemischen und stark bedrohten Clanwilliam-Zeder zu verdanken. Doch noch eine andere Pflanze in dem Gebirge hat Aufmerksamkeit verdient: Ausschließlich in Südafrika angebaut, gelten die Cederberge als das Zentrum der Rooibos-Pflanze. Eine Teeverkostung auf den Farmen lohnt sich auch für Kaffeefans.
Die Cederberge im Überblick:
| Lage | Ca. 250 km nördlich von Kapstadt in der Provinz Westkap vom Middelberg Pass bei Citrusdal bis zum Pakhuis Pass bei Clanwilliam |
| Größe | Ca. 182.000 ha, davon ca. 71.000 ha im Cederberg Wilderness Reserve |
| Höchster Berg | Sneeuberg (2.028 m) |
| Schönste Wanderrouten | Wupperthal Trail (ca. 66 km, 4 Tage) Lot’s Wife (ca. 4 km, 1 – 2 h) Sevilla Rock Art Trail (ca. 6 km, 2 – 3 h) |
| Schöne Regionen | Cederberg Wilderness Area im Norden (UNESCO Welterbestätte) Kagga Kamma Nature Reserve im Süden (noch weniger erschlossen) |
| Sehenswerte Orte | Disa Pool Wolfberg Cracks mit Wolfberg Arch Stadsaal Caves mit Felsmalereien Maltese Cross |
| Aktivitäten | Wandern Klettern Mountainbike fahren Teeverkostungen |
| Eintritt | Für einige Wanderungen werden Permits benötigt, die man online oder vor Ort kaufen kann. Oft beinhalten diese auch Codes für Weidetore. |
| Beste Reisezeit | Frühling (September und Oktober) und Herbst (März bis Mai) Im Sommer wird es sehr heiß und es gibt kaum Schatten Im Winter wird es vor allem nachts sehr kalt |
Martinas Eindruck der Cederberge im Anschluss an ihre Reise „Südafrika auf verborgenen Wegen entdecken“:
„Die Cederberge waren landschaftlich mein absoluter Favorit. Diese Felsen! Diese Höhlen! Diese bizarren Sandsteinformationen, als hätte ein Riese Bauklötze herumgeworfen. Berge die zum Erklimmen einladen und ganz viele Wandermöglichkeiten. Die Disa Pool und der Fluss bieten willkommene Abkühlung und die Landschaft ist so speziell, anziehend und hat etwas sehr Faszinierendes.“
Und wenn du wie sie einfach nicht genug vom Wandern und der fantastischen Umgebung bekommen kannst, hat sie uns auch noch einen Tipp für eine Wanderung abseits des Programms mitgebracht:
„Bis zum Abendessen ist noch Zeit und ich besteige alleine einen kleinen Berg neben den Zelten – den TV-Kop. Gerade und steil nach oben und runter über schön ausladende Wege, wo man richtig ausschreiten kann. Ich finde am Stacheldraht noch die Nahrung von Würgern (Vogel) die ihre Beute mit Vorliebe aufspießen und dort aufbewahren bis sie essen. Von Fisch über Heuschrecke zu Käfern und Wespen ist alles dabei.“
10. Kleine Karoo: Fruchtbare Halbwüste mit Straußen und Höhlen

Wer das erste Mal in der Kleinen Karoo (auch als „Little Karoo“ bekannt) unterwegs ist, wird vielleicht seine Vorstellungen von einer Halbwüste über Bord werfen müssen – zumindest teilweise. Denn ja: Die für eine Halbwüste typische kargen, weiten und rauen Landschaften gibt es hier zwar, doch immer wieder sprenkeln sich plötzlich grüne Flecken dazwischen. Farbtupfer von Proteen und Sukkulenten durchsetzen den beige-braunen Boden und zeugen von der Fruchtbarkeit der Region.
Und so sorgen Straußenfarmen, Weingüter und weidende Schafe für ländliche Idylle. Du kannst in Pools baden, Erdmännchen beobachten, Wasserfälle entdecken und dich auf Vogelpirsch begeben. Vor das Fernglas unserer Kollegin Martina gesellten sich Nektarvögel, Paradiesvögel, Bülbüls und Mausvögel. Folgst du der Route 62, kommst du zudem an einer Reihe von kleinen Städten vorbei, die ohne große touristische Sehenswürdigkeiten eine Sehenswürdigkeit für sich sind – ihrem Charme und ihren kapholländischen Häusern sei Dank.
🛈 Gut zu wissen: Oudtshoorn ist die bekannteste Stadt der Kleinen Karoo und gilt als „Zentrum der Straußenzucht“. Beim Besuch einer Straußenfarm beäugen dich die schnellen Tiere durch ihre langen Wimpern, während du Spannendes über sie erfährst. Mache außerdem unbedingt einen Abstecher zu den Cango Caves, in denen du dich in geheimnisvollen Gängen zwischen über Jahrtausenden gewachsenen Tropfsteinformationen wie in einer anderen Welt fühlst.
Die Kleine Karoo im Überblick:
| Lage | Zwischen den Swartbergen und den Langebergen ca. zwischen Montagu und Uniondale in der südlichen Karoo |
| Länge | Ca. 300 km |
| Schönste Städte | Oudtshorn: Zentrum der Straußenzucht, bekannt für Straußenprodukte und die Cango Caves Montagu: Tor zur Kleinen Karoo, bekannt für Trockenfürchte und kapholländische Häuser Calitzdorp: Portwein-Hauptstadt Südafrikas, bekannt für Weinkellereien |
| Sehenswerte Orte | Cango Caves Swartbergpass Meinringspoort Wasserfall |
| Aktivitäten | Wandern Strauße beobachten Höhlenerkundungen |
| Beste Reisezeit | Frühling (September bis November) und Herbst (März bis Mai) Im Sommer wird es sehr heiß. Im Winter ist Nachtfrost möglich. Im Vergleich zur Großen Karoo fällt mehr Niederschlag (meist im Winter). |
Tipp: Möchtest du dir auch noch die Große Karoo anschauen, solltest du von der Kleinen Karoo aus dem Swartbergpass, der die beiden Biome voneinander trennt, folgen. Mit jedem Meter, den es bergauf geht, wird die Aussicht spektakulärer, bis du schließlich am höchsten Punkt (gekennzeichnet durch das Schild „Die Top“) auf das Farmland der Kleinen Karoo blickst, während sich in der Ferne eine Bergkette an die nächste reiht. Die Fahrt solltest du dir allerdings nur zutrauen, wenn du sehr sicher Auto fährst, denn der Pass ist nicht ganz einfach zu befahren und führt über eine unbefestigte, zum Teil steinige und sehr enge Straße. Auf unseren geführten Reisen wird das Manövrieren für dich übernommen, sodass du dich zurücklehnen und die Aussicht genießen kannst.
🛈 Gut zu wissen: Ein Projekt in Südafrika, das uns besonders am Herzen liegt, ist Mama Sindi’s Suppenküche im Township Imizamo Yethu in Kapstadt. Dort bekommen bedürftige Kinder täglich eine warme Mahlzeit. Auf unserer Spendenplattform kannst du die wertvolle Arbeit unterstützen und auf einigen Reisen bekommst du bei einem Besuch einen Einblick, was der Einsatz bewirkt.

Tipps zu Südafrikas Sehenswürdigkeiten: Was gibt es beim Sightseeing zu beachten?
Entgegengesetzte Jahreszeiten, Linksverkehr, drei Hauptstädte und elf Amtssprachen: In Südafrika ist vieles etwas anders als wir es gewohnt sind. Was du alles auf deiner Reise zu den schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes beachten solltest, haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst.
| Einreise | Erforderliche Dokumente: – Reisepass (mindestens 30 Tage über den Tag der Ausreise gültig + mindestens 2 freie Seiten für Visastempel) – Für Aufenthalte bis zu 90 Tage wird kein Visum benötigt. Keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Ein ärztliches Beratungsgespräch bezüglich Malaria-Prophylaxe ist empfehlenswert. |
| Zeitverschiebung zu Deutschland | Winterzeit: Südafrika ist eine Stunde voraus Sommerzeit: Keine Zeitverschiebung |
| Beste Reisezeit | Abhängig von der Region: Westküste: Oktober bis März Ostküste: März bis Oktober Landesinnere: März bis Oktober Kapregion: Oktober bis März Hochsaison: Dezember & Januar Aufgrund der Lage auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten entgegengesetzt zu denen in Europa. Mehr zur besten Reisezeit in Südafrika |
| Beste Reisedauer | Mindestens zwei Wochen |
| Verständigung | Englisch ist eine der elf Amtssprachen und weit verbreitet |
| Sicherheit | An touristischen Orten kann man sich bei Beachtung allgemein gültiger Sicherheitsmaßnahmen relativ sicher bewegen. An weniger frequentierten Orten ist der Sicherheitsstandard oft niedriger. Die Kriminalitätsrate wird im Allgemeinen als hoch eingestuft. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht allein unterwegs sein und ein Taxi nehmen, statt sich zu Fuß fortzubewegen. Wer sich unsicher fühlt, kann eine geführte Südafrika Rundreise oder eine geführte Südafrika Wanderreise buchen und dabei auf die Erfahrung eines ortskundigen Guides setzen. Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut, insbesondere in privaten Krankenhäusern. Da die Kosten hoch sein können, sollte eine Kranken- und Rückholversicherung abgeschlossen werden. |
| Infrastruktur | Es herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und auch der öffentliche Fernverkehr funktioniert generell zuverlässig. In ländlichen Regionen sind die Straßen schlechter ausgebaut. Zur Anmietung eines Mietwagens werden ein internationaler und ein nationaler Führerschein benötigt. |
| Eintritt zu Sehenswürdigkeiten | Für manche Sehenswürdigkeiten, Nationalparks und Wanderrouten wird eine Gebühr fällig und / oder es wird ein Permit benötigt. Die Öffnungszeiten können je nach Jahreszeit variieren. |
| Unterkünfte | Unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten von außergewöhnlichen, naturnahen Unterkünften über (Glamping-)Zelte, Gästefarmen und Lodges bis hin zu Hotels In beliebten Gebieten sollte vorab reserviert werden. |
| Trinkgeld | Das Servicepersonal in Restaurants ist auf Trinkgeld angewiesen, üblich sind rund 10 % des Rechnungsbetrags. |
| Aktivitäten | Wandern Klettern Safari Kajakfahren Radfahren Weinverkostungen Baden Sightseeing |
Weitere Tipps für deine Südafrika Reise findest du in unserem Artikel zur Kultur Südafrikas.
Häufig gestellte Fragen rund um Südafrikas Sehenswürdigkeiten
Südafrika steckt voller Highlights. Damit dir die schönsten, wichtigsten und bekanntesten von ihnen ebenso wenig entgehen wie die Geheimtipps, haben wir dir im Folgenden die wichtigsten Fragen rund um die Sehenswürdigkeiten des Landes zusammengefasst.
Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten zählen sowohl große und kleine Städte als auch atemberaubende Naturhighlights, von denen einige sogar zum UNESCO Welterbe gehören. Manche sind weltberühmt, andere noch unbekannte Geheimtipps.
Zu den Top 10 Highlights von Südafrika gehören:
Kultur: Garden Route, Kapstadt, Cederberge, Cape Wineland, Drakensberge
Natur: Kruger Nationalpark, Garden Route, Kap der Guten Hoffnung, Blyde River Canyon, Hermanus, Drakensberge, Cederberge, Kleine Karoo
Unter dem Begriff „Big 5“ werden die Tiere Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel zusammengefasst. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert galten sie als die am schwierigsten und gefährlichsten zu jagenden Tiere. Heute üben sie eine große Faszination auf alle Tierbegeisterte aus und sind einer der größten Anziehungspunkte Südafrikas. Die besten Chancen, sie zu beobachten, hat man in den Nationalparks Südafrikas wie dem Kruger Nationalpark oder dem Addo Elephant Park, auch wenn es keine Garantie für Sichtungen gibt.
Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Südafrikas sehen zu können, sollte man mindestens zwei Wochen einplanen. Je nach Reisezielen, Reiseroute und wie viel Zeit man an den unterschiedlichen Orten verbringen möchte, bietet eine Reisedauer von mehr als drei Wochen einen entspannteren Aufenthalt.
Südafrikas Sehenswürdigkeiten: Faszination in unterschiedlichen Facetten

Von groß bis klein, von laut bis leise, von weltbekannt bis zu unterschätzt: Die Liste an Sehenswürdigkeiten ist lang und vielfältig. Dabei schaffen sie etwas, was nicht oft gelingt: Sie vereinen Quantität und Qualität, denn jedes einzelne Highlight übt seine ganz eigene Faszination aus. Ob abenteuerliche Safaris in den Nationalparks, herausforderndes Trekking mit kulturellen Entdeckungen, malerische Wander- und Radtouren oder Erkundungen von verschlafenen Dörfern und pulsierenden Städten: Eine Reise zu den „Must Sees“ Südafrikas verdeutlicht wieder einmal mehr, warum das Land auch als „Regenbogennation“ bekannt ist.
Mal stehst du vor rauschenden Wasserfällen, mal genießt du köstliche Weine, dann wieder schiebt sich plötzlich ein Elefant in dein Blickfeld und andernorts genießt du die Sonnenstrahlen mit dem Sand unter den Füßen. Egal, ob du Lust auf Kultur, auf Abenteuer oder auf Bewegung umgeben von den schönsten Landschaften hast, auf unseren Südafrika Reisen gelangst du zu den Highlights des Landes – ganz ohne dir Gedanken um die Reiseplanung machen zu müssen.
Für mehr Infos zu Südafrikas Highlights schau gerne auch auf unserem @asi.reisen Instagram Kanal vorbei!






