Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Derzeit sind keine Termine für das Jahr 2026 verfügbar.
Termine für 2027Bei diesem Zelt-Trekking steht das Erkunden der abgeschiedenen und noch sehr ursprünglichen Region Dolpo im Vordergrund. In den kleinen Dörfern und Klöstern auf dem Weg lässt sich der Alltag des Volkes der Dolpo-pa und deren tibetische Kultur kennen lernen. Die Natur liefert mit glasklaren Gebirgsseen, schroffen Schluchten und saftig-grünen Wäldern ihre ganz eigenen Höhepunkte. Für Weitblick ist auf den drei Passüberquerungen mit Höhe über 5.000 m gesorgt.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 9 Std. Gehzeit auf unbefestigten Wegen. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, jedoch können die Tagestouren nicht ausgelassen werden. Schnee und vereiste Abschnitte können insbesondere auf den Pässen angetroffen werden. Dann sind Grödel und Gamaschen hilfreich. Das Trekking führt nicht über Gletscher. Wir durchqueren auf der Route aber mehrfach Bäche und Flüsse. Dabei steht der Wasserstand normalerweise knietief, nach starken Regenfällen kann er hüfthoch ansteigen. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekking-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Drei Zeltcamps werden auf über 4.500 m Höhe errichtet.<br />
Trekkingreise durch das Innere Dolpo nach Shey Gompa und zum Phoksundo-See"Abgeschiedenheit und völlige Ruhe – nur zwei Eigenschaften, die für mich die Region Dolpo besonders machen. Das Labyrinth aus tiefen Tälern und zerklüfteten Bergketten begeistert mich immer wieder aufs Neue. Genau wie die Herden von Blauschafen, die geschickt über steile Berghänge klettern, und die tibetisch-buddhistische Lebensweise der Dolpo-Pa, die fernab jeglicher Zivilisation ihr Leben meistern." (Harka Tamang) Abgeschirmt vom mächtigen Dhaulagiri-Massiv und der Bergkette des Kanjiroba Himal liegt "Klein-Tibet" isoliert vom Rest des Landes. Nur selten fallen Regentropfen auf die Landschaft, die sich mit ihren lichten Wäldern, alpinen Matten und wüstenhaften Steppen eindrucksvoll präsentiert. Wir machen uns mit Harka auf den Weg ins Innere Dolpo und er zeigt uns die sich stets verändernde Kulisse. Wir durchqueren vegetationsreiche Flusstäler, tief ins Gestein eingeschnittene Schluchten und üppigen Nadelwald. Karge Felsformationen weisen uns den Weg über hohe Pässe – begleitet vom Ausblick auf die schneebedeckten Berggipfel. Durch das Tal des Tarap Khola und über den Pass Jyanta La erreichen wir das größte Dorf der Region, Saldang, das von einem Mosaik aus reifender Gerste und Buchweizenfeldern umgeben ist. Im Pilgerort Shey Gompa lüften wir die Geheimnisse der Bön-Kultur und am azurblauen Phoksumdo-See schlagen wir unsere Zelte auf. Der See liegt still vor uns, ein intensiver Duft von Harz, Ginster und jungem Birkenlaub erfüllt die Luft und nur gelegentlich wird die Ruhe durch einen Vogelruf unterbrochen – es sind Momente wie dieser, die Dolpo für uns unvergesslich machen!

Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
Nach Ankunft in Kathmandu erfolgt der Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.
Je nach Flugplan fliegen wir vor- oder nachmittags von Kathmandu nach Nepalgunj im westlichen Terai und werden zu unserem Hotel gebracht. Somit bleibt entweder noch Zeit zur freien Verfügung in Kathmandu oder in Nepalgunj.
Vormittags fliegen wir weiter nach Juphal (2.475 m). Hier treffen wir auf unsere Begleitmannschaft, das Gepäck wird auf Träger und Lasttiere verteilt und wir starten nach der Mittagspause zur ersten Trekking-Etappe. Im Ort Dunai (2.140 m) bauen wir unser erstes Zeltlager auf.
Unsere Wanderung verläuft im Tal des Barbung Khola über Dharapani Phedi, wo wir zu Mittag essen, vorbei an einem Checkpoint bis zu einem geeigneten Lagerplatz unterhalb der Ortschaft Tarakot (2.540 m).
Unsere Route verläuft in den nächsten Tagen im Tal des Tarap Khola. Stetig geht es aufwärts, teils durch hübschen Wald. Mittags erreichen wir Laisicap nahe Chenduel und wandern dann noch weiter bis nach Lahini (3.375 m), wo wir unser Zeltlager errichten.
Wir folgen weiter dem Tal des Tarap Khola über Lamchar (3.600 m), wo wir am Flussufer zu Mittag essen. Am Nachmittag geht es weiter über Nawarpani (Pibuk) bis nach Toltol (3.532 m), wo wir unser Lager aufschlagen.
Die Vegetation des Tarap Khola wird immer karger und langsam vollzieht sich der Wechsel vom hinduistischen Kulturkreis zum buddhistischen. Über Lang Chu (3.870 m) erreichen wir Dho Tarap (4.050 m) im oberen Tarap-Tal.
Am Morgen besuchen wir die nahe gelegenen Klöster Shipchhok und Rimbum. Am Nachmittag bleibt Zeit für Entspannung oder wir erkunden bei einem Spaziergang das Dorf. Wer es aktiver mag, steigt auf den Hausberg des Dorfes, der einen schönen Blick über das Tal bietet.
Über das Dorf Tokkyu (4.250 m) und entlang des Flusses Jangla Chu bewegen wir uns in Richtung des Passes Jyanta La. Wir übernachten auf 4.850 m Höhe kurz vor dem Pass.
Heute überqueren wir den Jyanta La (5.220 m) und erreichen das Innere Dolpo. Wir steigen ab ins Namkhon- und wandern weiter bis ins Chagaun-Tal. Unser Camp erreichten wir in Yak Kharka (4.500 m).
Über Chagaon und Sugaon wandern wir nach Saldang. Unser Tagesziel Saldang (3.770 m) ist das größte Dorf im Dolpo. Hier lohnt ein Besuch des Klosters und des Kräuterzentrums.
Heute steht eine weitere Passüberquerung an. Wir wandern über den Gela La (4.600 m) und bis zu unserem Tagesziel Namgung (4.360 m). Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Einen weiteren 5.000er-Pass, den Sela La (5.095 m), erklimmen wir am Vormittag. An der Alm Sele La Phedi essen wir zu Mittag und wandern dann nachmittags noch bis zum Zeltlager direkt neben der bekannten Shey Gompa (4.300 m).
Nach dem Frühstück besichtigen wir die Umgebung von Shey Gompa und unternehmen einen Ausflug zur aus dem 18. Jahrhundert stammenden Tsakang Gompa (4.450 m). Nach dem Mittagessen zurück an der Shey Gompa legen wir schon den ersten Teil des langen Anstieges zum Hochlager (4.850 m) in Richtung des Passes Kang La zurück.
Mit dem Kang La (ca. 5.350 m) überqueren wir den dritten, höchsten und letzten 5.000er-Pass auf unserem Trek. Der Abstieg ist recht mühsam und führt durch eine steile, enge Schlucht in das dicht bewaldete Tal des Phoksundo Khola. Nach einem langen Wandertag schlagen wir unser Lager an geeigneter Stelle in einem Wald auf. Sallaghari bedeutet Kiefernwald auf Nepali.
Wir erreichen über Chookalapuk (3.594 m) das nördliche Ufer des Phoksundo-Sees. Von dort steigt der Weg erneut an und bietet von einigen Aussichtspunkten aus atemberaubende Blicke auf den türkisfarbenen See. Mittags erreichen wir dann unser Tagesziel Ringmo (3.640 m) am südlichen Ufer des azurfarbenen Sees. Der letzte Teil des Weges dorthin führt über einen Felsensteig am Steilufer entlang. Nachmittags besuchen wir ein kleines Kloster in der Nähe.
Am Phoksundo Khola entlang, vorbei an einen sehr schönen Wasserfall, geht es durch alte Zedernwälder teils recht steil bergab bis zu einem Armeecamp, das sogar über ein kleines Museum verfügt. Über das Dorf Rechi erreichen wir schließlich Sekpa (2.650 m) und schlagen dort unser Lager auf.
Durch mehrere kleine Dörfer laufen wir weiter durch die Schlucht entlang des Sulighad-Flusses. Am Abend kommen wir in Juphal an und feiern mit unserer Begleitmannschaft Abschied.
Je nach Flugplan fliegen wir vor- oder nachmittags von Juphal über Nepalgunj nach Kathmandu. Im Fluge können wir die grandiose Aussicht auf die Bergwelt Westnepals genießen. Zurück im Hotel in Kathmandu, steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung.
Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Kathmandu mit dem Durbar Square und einen Spaziergang nach Swayambunath. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).
Der heutige Tag ist als Puffertag vorgesehen, damit unvorhergesehene Verzögerungen zum Beispiel bei den Inlandsflügen aufgefangen werden können. Sollte der Puffertag nicht anderweitig Verwendung finden, steht uns der heutige Tag in Kathmandu für Besichtigungen, Souvenireinkäufe oder einfach nur zu Erholung zur Verfügung.
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Wir übernachten in Kathmandu und Nepalgunj in einem Hotel. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in 2-Personen-Zelten untergebracht. Einfache Isomatten werden gestellt. Zusätzlich werden in den Camps ein Küchenzelt, ein Messezelt und ein Toilettenzelt aufgestellt. Grundsätzlich wird der Standort der Camps immer so gewählt, dass fließendes Wasser an einem Wasserlauf oder durch Nähe zu einer Siedlung zur Verfügung steht. Morgens wird als Waschgelegenheit eine Schüssel mit warmem Wasser gereicht. Der Einzelzimmerzuschlag beinhaltet das Einzelzelt.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
Mehr über TourCert erfahrenAuch du kannst aktiv dazu beitragen, deine Reise nachhaltiger zu gestalten. Von der Vorbereitung auf deine Reise bis hin zur Unterstützung von lokalen Unternehmen im Reiseland – es gibt viele Möglichkeiten.
Mehr erfahren