Aktuelle Informationen zur Situation in Nepal
Am 26. August 2026 kam es in Nepal nach einem massiven Fels- und Gletscherabbruch in der Grenzregion zu Tibet zu einer schweren Sturzflut. Besonders betroffen sind Teile des Distrikts Rasuwa sowie Regionen entlang des Bhote-Koshi- und Trishuli-Flusssystems. Mehr als eintausendzweihundert Menschen sind ums Leben gekommen, über viertausend werden weiterhin vermisst. Nach Angaben der nepalesischen Katastrophenschutzbehörde sind rund 1,6 Millionen Menschen von den Folgen betroffen.
Mo–So, 9–18 Uhr
Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Menschen und ihren Familien sowie bei unseren Partnern und Kollegen in Nepal.
Unsere Gruppen sind unterwegs
Die Nepal-Saison hat begonnen. Wir begleiten jede Gruppe eng und stehen im täglichen Austausch mit unserem Team vor Ort.
Täglicher Kontakt vor Ort
Wir stehen weiterhin im täglichen Austausch mit unseren Partnern und unserem Team in Nepal.
Wir informieren dich aktiv
Wir melden uns bei dir, sobald wir für deinen gebuchten Termin konkrete Informationen haben – auch dann, wenn sich nichts ändert.
Wo die Flut Schäden verursacht hat
Für dich als Gast ist wichtig: Die Zerstörungen konzentrieren sich auf ein klar abgegrenztes Gebiet. Der Großteil der von uns bereisten Regionen liegt außerhalb davon.

Was bedeutet das für unsere Nepal-Reisen?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, weil sich unsere Reisen in verschiedene Teile des Landes bewegen.
Everest-Region
Unsere Reisen zum Everest Base Camp und im Everest-Gebiet liegen weit östlich der betroffenen Region und können nach aktuellem Stand wie vorgesehen durchgeführt werden.
Rafting auf dem Trishuli
Die Raftingtouren auf dem Trishuli haben wir für alle Reisen im restlichen Jahr vorsorglich aus dem Programm genommen. Stattdessen besuchen wir den Manakamana-Tempel – mit Seilbahnfahrt und weiten Ausblicken über das nepalesische Vorgebirge.
Verbindung Kathmandu–Pokhara
Der Prithvi Highway war nach dem Einsturz eines Straßenabschnitts bei Krishnabhir mehrere Wochen unterbrochen. Nach Wiederherstellungsarbeiten hat die nepalesische Straßenbehörde die Strecke Mitte September wieder für den Verkehr geöffnet.
Wir stimmen die Anreise nach Pokhara dennoch für jeden Reisetermin kurzfristig mit unseren Partnern ab, weil sich der Zustand einzelner Abschnitte weiter ändern kann. Das Annapurna-Gebiet selbst war von der Sturzflut nicht betroffen.
Keine unserer Reisen führt in den Distrikt Rasuwa
Die schwersten Zerstörungen liegen rund um Syabrubesi und Timure. Von dort starten unter anderem Trekkings ins Langtang-Tal, auf den Tamang Heritage Trail und nach Gosainkunda; auch die Überlandverbindung nach Tibet führt durch diese Region.
Keine ASI-Reise hat diese Gebiete als Ziel.
Chitwan Nationalpark
Der Nationalpark liegt außerhalb der zerstörten Zone, die vorgesehenen Aktivitäten sind durchführbar. Der Distrikt Chitwan ist als flussabwärts gelegene Region gleichwohl mit den Folgen der Katastrophe befasst. Wir stimmen den Ablauf für jeden Termin einzeln mit unseren Partnern ab.
Du hast eine Nepal-Reise gebucht
Wie entwickelt sich die Situation?
Oberhalb des Katastrophengebiets haben sich durch den Abbruch zwei natürliche Stauseen gebildet. Der untere ist inzwischen abgelaufen, der obere wird weiterhin beobachtet. Die nepalesischen Behörden rechnen damit, dass flussabwärts ein Restrisiko bestehen bleibt, solange die Situation nicht abschließend geklärt ist, und warnen bei starkem Regen vor weiteren Sturzfluten und Erdrutschen.
Deshalb bewerten wir jede Reise und jeden Reisetermin einzeln und passen den Verlauf vorsorglich an, statt auf eine allgemeine Entwarnung zu warten. Unser Serviceteam ist mit den Gästen, die eine Nepal-Reise gebucht haben, in direktem Kontakt.
Was bedeutet das für deine Reise?
Für zeitnahe Abreisen haben wir einzelne Anpassungen bereits vorgenommen. Für Anreisen, die darüber hinaus liegen, bewerten wir die Situation fortlaufend und nehmen wo erforderlich Anpassungen vor.
Unser Ziel ist, die Reise wie ausgeschrieben durchzuführen. Wo dies aus Sicherheits- oder anderen Gründen nicht machbar sein sollte, ersetzen wir einzelne Programmpunkte durch gleichwertige und passende Alternativen.
Sollte sich bei deiner Reise eine erhebliche Beeinträchtigung abzeichnen, melden wir uns selbstverständlich direkt bei dir.
Kann ich derzeit eine Nepal-Reise buchen?
Ja. Unsere Nepal-Reisen bleiben buchbar.
Der Großteil der von uns bereisten Regionen ist von der Katastrophe nicht betroffen. Wo wir Anpassungen brauchen, nehmen wir sie vor – das Rafting auf dem Trishuli haben wir für das gesamte restliche Jahr aus dem Programm genommen, ohne auf eine Entwarnung zu warten. Sicherheit und ein verantwortungsvoller Reiseverlauf stehen für uns an erster Stelle.
Wir bleiben in Nepal, weil der Tourismus für viele Menschen dort die Existenzgrundlage ist und ihr Wegbleiben die Lage nicht besser macht. Wo wir hinfahren und wo nicht, entscheiden wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort. Wenn du unsicher bist, sprich vor der Buchung mit unserem Serviceteam.
Du hast über WeDesignTrips gebucht
WeDesignTrips ist unser Schwesterunternehmen und arbeitet in Nepal mit denselben Partnern vor Ort. Für Reisen von WeDesignTrips gelten dieselben Aussagen und derselbe Umgang wie oben beschrieben. Gäste von WeDesignTrips werden von ihrem gewohnten Ansprechpartner direkt kontaktiert.
Wie du helfen kannst
Wir unterstützen die Nothilfe in Nepal über unseren Partner betterplace.org. Die Spenden fließen in Hilfsmaßnahmen vor Ort – unter anderem in medizinische Versorgung, Notunterkünfte, Trinkwasser, Hygiene und Lebensmittelversorgung.
https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/57531-nothilfe-nach-flutkatastrophe-in-nepal
Offizielle Reisehinweise
Wir empfehlen ergänzend die Reise- und Sicherheitshinweise der Außenministerien, die laufend aktualisiert werden:
Fragen zu einer Nepal-Reise?
Unser Serviceteam ist für dich und deine Angehörigen persönlich erreichbar.
beratung@asi.at







