Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

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Termine für 2027Auf dieser Reise durch das Khumbu-Gebiet stehen der Besuch der Gokyo-Seen und der Ngozumpa Tse, der als Aussichtsgipfel noch als Geheimtipp gilt, im Vordergrund. Als weiteres Highlight wird der Pass Renjo La überschritten. Hinauf zum Pass verläuft die Route durch das beschauliche Bhote Koshi-Tal und von der Alm Gokyo zurück nach Namche Bazar durch das landschaftlich vielfältige Gokyo-Tal. Neben einzigartigen Ausblicken lassen sich auf dem Weg in den zahlreichen Dörfern und Klöstern spannende Eindrücke der buddhistischen Sherpa-Kultur sammeln.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 9 Std. Gehzeit auf unbefestigten Wegen. Für das Trekking bestehen technisch keine besonderen Anforderungen. Auch die Passüberschreitung des Renjo La sowie die Besteigung des Ngozumpa Tse stellen bei guten Verhältnissen keine technischen Herausforderungen. Lediglich auf den letzten Metern am Ngozumpa Tse müssen auch mal die Hände zur Hilfe genommen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekking-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.<br />
Trekkingreise auf einem tibetischen Handelsweg durch das Tal des Bhote Koshi hinauf zum Renjo La, nach Gokyo und zum Ngozumpa TseDie Fülle an Gebetsfahnen über uns ist der erste Hinweis. Schließlich führt auch der Pfad nicht mehr weiter hinauf – es ist geschafft! Wir befinden uns am Pass Renjo La und blicken auf die Giganten der Welt: Mount Everest, Lhotse und Makalu. Davor wälzt sich der fast komplett von Geröll bedeckte Ngozumpa-Gletscher ins Tal und der türkisfarbene Gokyo-See sorgt im Panorama für den außergewöhnlichen Farbtupfer. Ein Bild, das für immer im Gedächtnis bleibt. Aber nicht nur die Bergriesen, auch die kleinen Dinge werden in Nepal zu großen Erinnerungen. Wir trekken von Lukla aus durch das Sherpa-Land, wandern über breite Terrassenfelder und durch malerische Dörfer bis nach Namche Bazar im Zentrum der Khumbu-Region. Wir halten stets Ausschau nach wilden Bergziegen, verschaffen uns vom Ngozumpa Tse eine vielen Trekkern verborgen bleibende Perspektive auf die freie Südseite des Cho Oyu und schauen zottelige Yaks beim Grasen auf den Weiden im Bhote Koshi-Tal zu. Dieses Tal bildet den immer noch aktiven Handelsweg nach Tibet, so dass wir gute Chancen haben einer tibetischen Yakkarawane zu begegnen. In den Dörfern und Lodges trinken wir Tee mit den Einheimischen und erhalten Einblicke in die buddhistisch geprägte Kultur der Region. Immer wieder entdecken wir auch kleine Klöster entlang des Weges und mit etwas Glück erleben wir eine Gebetszeremonie der Mönche in Thame. Durch das idyllische Gokyo-Tal mit seinen türkisfarbenen Seen geht es wieder in niedrigere Gefilde. Zurück in Kathmandu mischen wir uns unter das Volk, stürzen uns nach der Ruhe in den Bergen in das lebhafte Treiben auf den Plätzen und bewundern die bunten Farben der Heiligtümer des Kathmandu-Tals. Das Panorama am Renjo La noch immer vor Augen.

Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
Nach Ankunft in Kathmandu erfolgt der Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Nachmittags begeben wir uns auf die Fahrt über den BP Highway in Richtung Osten bis zur Ortschaft Manthali, in der Nähe des Flughafens Ramechhap, von dem wir morgen früh unseren Flug nach Lukla antreten. Die Nähe zum Flughafen gibt uns die Flexibilität gegebenenfalls im Resort auf die wetterabhängigen Flüge zu warten.
Am Morgen bringt uns ein Propeller-Flugzeug in etwa 20 Minuten nach Lukla (2.840 m), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Unser Trekking beginnt. Wir steigen zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2.650 m), wo wir uns in einer Lodge einquartieren. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.
Weiter nordwärts überqueren wir mehrmals den Fluss auf langen Drahtseilbrücken. In Jorsale befindet sich der Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark. Nach insgesamt 3 - 4 Std. Gehzeit stromaufwärts erreichen wir den Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum Dudh Kosi (2.850 m). Hinter der Stahlbrücke über die Imja-Schlucht bewältigen wir in etwa 2 Std. den steilen Aufstieg zum berühmten Sherpa-Zentrum Namche Bazar (3.440 m). Wir richten uns in unserer Lodge ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße unternehmen.
Heute besuchen wir zuerst den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einen erstklassigen Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mount Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Dann geht es vorbei an Mani-Mauern und hübschen Chörten nach Syangpoche, wo sich die höchste Flugpiste Nepals befindet. Über einen kleinen Pass gelangen wir ins stattliche Dorf Khunde mit dem berühmten Hillary-Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung. Auf verwinkelten Wegen zwischen den steingesäumten Ackerparzellen hindurch,geht es weiter bis in den Ort Khumjung (3.750 m), unserem Ziel für heute. Am Nachmittag bietet sich der Besuch des Sir Edmund Hillary Visitor Center an. Das im Mai 2023 eröffnete Museum zeigt, im Gebäude der ersten von Sir Edmund Hillary gebauten Schule, die historische Entwicklung der gemeinsamen Bildungsarbeit zusammen mit den Sherpa. Abends sollten wir unbedingt noch zu einem kleinen Aussichtshügel wandern und von dort den einzigartigen Sonnenuntergang an der Ama Dablam (6.856 m) bestaunen. Der Gipfel gilt als einer der schönsten im Everestgebiet.
Streckenweise durch einen schönen Wald und am Hang entlang mit Blick auf den Dudh Kosi geht es hinauf nach Thame (3.800 m). Am Nachmittag lohnt sich ein Spaziergang hinauf zum Kloster, welches etwa 200 m über dem Ort am Fels thront.
Zur Förderung der Akklimatisationverbringen wir einen weiteren Tag in und um Thame. Diesen nutzen wir für einen Besuch des über dem Dorf befindlichen Klosters. Je nachdem, wie wir uns fühlen, lohnt es sich danach noch etwas weiterzugehen und einen der beiden Vorgipfel des Sunder Peak zu besteigen. Serpentinen führen vom Kloster hinauf auf den Berggrat. Der erste Vorgipfel bietet bereits einen fabelhaften Ausblick (ab/bis Thame ca. 4,5 km; ↑↓ 500 m; ca. 3 - 4 Std.). Weiter hinauf können wir auf gut ausgebautem Weg auch den zweiten Vorgipfel erreichen (ab/bis Thame ca. 8,5 km; ↑↓ 1.170 m; ca. 6 - 7 Std.).
Wir folgen dem Fluss Bhote Koshi durch das sanft ansteigende Tal, vorbei an den Dörfern Taranga und Marulung bis nach Lumde (4.370 m). Hier steht uns der Nachmittag frei. Wir können einen Spaziergang in der nahen Umgebung unternehmen oder uns einfach ausruhen und uns mental auf die morgige, anstrengende Etappe über den Renjo La vorbereiten.
Zuerst über Almmatten, dann über Moränengelände, steigt unser Weg an und verläuft vorbei an drei kleinen Bergseen. Der letzte, teils recht steile Abschnitt vor Erreichen des Passes besteht aus Blockwerk. Hier angelegte Steintreppen erleichtern aber den Aufstieg und machen die Route leicht begehbar. Am Pass (5.417 m) wehen die Gebetsfahnen und wir werden mit einem traumhaften Ausblick belohnt. Vor uns die Achttausender Mount Everest, Lhotse und Makalu. Unter den Bergriesen schiebt sich der mächtige Gletscherstrom des Ngozumba-Gletschers ins Tal und der türkisfarbene Gokyo-See sorgt für einen besonderen Farbtupfer im Gebirgspanorama. Im Westen blicken wir zurück ins Bhote Koshi-Tal und über die Berge des Rolwaling Himal. Nachdem wir uns satt gesehen haben, geht es bergab und wir folgen dem Pfad, der sich durch den Fels schlängelt. Durch einen relativ flachen Bereich, der einem großen Krater gleicht, folgen wir den in regelmäßigen Abständen platzierten Steinmännchen. Auf der Alm Gokyo (4.750 m) angekommen, richten wir uns in unserer Lodge ein und genießen den Blick auf den See.
Morgens haben wir die Möglichkeit den 5.357 m hohen Gipfel des Gokyo Ri zu besteigen. Sofern kein Neuschnee liegt, sind beim 2 - 3-stündigen Aufstieg keine technischen Schwierigkeiten zu erwarten. Der Blick von diesem Panoramagipfel ist bei klarem Wetter einzigartig und umfasst die vier Achttausender Cho Oyu, Mount Everest, Lhotse und Makalu. Unter uns bilden die tiefblauen Bergseen einen starken Kontrast zu den Almwiesen, den Moränen und Gletscherfeldern. Wer an der Bergtour nicht teilnehmen möchte, kann einen Spaziergang in der herrlichen Umgebung unternehmen, z. B. an den Rand des Ngozumpa-Gletschers, oder gönnt sich einfach eine Auszeit nach der gestrigen Passüberquerung.
Heute steht der Aussichtsgipfel Ngozumpa Tse auf dem Programm – ein Geheimtipp, der eine wundervolle und etwas andere Sicht auf die westliche Khumbu-Region und die angrenzenden Berge des Rolwaling Himal bietet. Wir wandern vom Gokyo-See taleinwärts mit Blick auf den Cho Oyu, entlang der Seitenmoräne des Ngozumpa-Gletschers hinauf zum fünften See (5.150 m). Bereits von hier zeigt sich der Mount Everest aus einer selten betrachteten Perspektive. Vom See aus beginnen wir die eigentliche Bergbesteigung, die zunächst über steile Gras- und Geröllhänge hinaufführt. Kurz vor dem Gipfel müssen wir dann einige Male Blockgestein umgehen und auch mal die Hände zur Hilfe nehmen, bevor wir den Gipfel des 5.553 m hohen Ngozumpa Tse erreichen. Der Blick durch die Gebetsfahnen hinunter auf die endlos erscheinende Gletschermoräne ist atemberaubend. Doch selbst dieser Eindruck lässt sich noch steigern – wenn wir uns umdrehen, blicken wir direkt auf die Cho Oyu-Südwand, nur 8 km Luftlinie von uns entfernt. Der Rückweg zur Gokyo-Alm sollte uns leicht fallen und abends sind wir froh, einen langen, jedoch erfüllten Tag erlebt zu haben.
Wir verabschieden uns von der Alm Gokyo und treten den Abstieg durch das Gokyo-Tal an. Über die kleinen Dörfer Machermo und Dole erreichen wir Phortse Drangka (3.680 m). Auf dem Weg eröffnen sich uns herrliche Ausblicke auf den südlich gelegenen Thamserku. Am Nachmittag steigen wir hinauf zum Pass Mon La, an dem sich in 3.973 m Höhe ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter Chörten und unsere Lodge für die heutige Nacht befinden.
Leicht bergab wandern wir nach Sanasa und entlang eines gut angelegten Hangweges weiter nach Namche Bazar. Unterwegs können wir vielleicht Bergziegen und anderes Wild beobachten. Am Nachmittag nehmen wir Abschied vom Handelszentrum der Sherpa und steigen steil hinab in die Imja Kosi-Schlucht. Auf bekannter Route geht es entlang des Dudh Kosi bis nach Monjo.
Über Phakding erreichen wir wieder Lukla. In der Nähe der asphaltierten Rollbahn quartieren wir uns in einer Lodge ein und können abends gemeinsam mit unserer Trekkingmannschaft Abschied vom Sherpa-Land feiern.
Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir bereits am Vormittag mit dem Propeller-Flugzeug nach Ramechhap und fahren von dort zurück nach Kathmandu. Nachmittags erreichen wir die Hauptstadt und checken in unser Hotel ein. Den Rest des Tages können wir uns ausruhen oder die Zeit zum Einkaufsbummel in der Stadt nutzen.
Der heutige Tag ist als Puffertag vorgesehen, damit unvorhergesehene Verzögerungen zum Beispiel bei den Inlandsflügen aufgefangen werden können. Sollte der Puffertag nicht anderweitig Verwendung finden, steht uns der heutige Tag in Kathmandu für Besichtigungen, Souvenireinkäufe oder einfach nur zu Erholung zur Verfügung.
Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch der Königsstadt Bhaktapur, der hinduistischen Pilgerstätte Pashupatinath und der großen Stupa-Anlage in Bodnath. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).
Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Wir übernachten in Kathmandu in einem Mittelklassehotel und auf dem Weg zum Flughafen Ramechhap in einem Gästehaus in Hauszelten mit Betten und gemeinschaftlich genutzten Sanitäranlagen. Dort haben wir zudem die Gelegenheit, uns im Swimmingpool abzukühlen. Während des Trekkings sind wir in Lodges untergebracht. Diese sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Die Zimmer verfügen über zwei Betten (mit Matratze und Kopfkissen) und in den allermeisten Fällen über kein Badezimmer. Lediglich die Lodge in Lukla verfügt über Bad im Zimmer. Die sanitären Einrichtungen befinden sich in der Regel auf dem Gang oder auch etwas abseits der Unterkunft im Hof. Toiletten stehen in den meisten Fällen in Form von Trocken-WCs zur Verfügung und es wird kein Toilettenpapier bereitgestellt. Die Lodges bieten fließend, kaltes Wasser. Als Duschgelegenheit bestehen oft Gemeinschaftsduschen (warmes Wasser gegen Gebühr). Gerade in großen Höhen werden aber Schüsseln mit erwärmten Wasser zum Frisch machen zur Verfügung gestellt. Die Lodges sind nicht isoliert und die Zimmer nicht beheizt, zusätzliche Decken sind meist erhältlich. Gerade in großer Höhe kann es ab abends bis morgens früh empfindlich kalt werden. Im Hauptgebäude der Lodges befindet sich der Speise-/Aufenthaltsraum, der mittels Ofen beheizt werden kann. Dieser wird in der Regel nur abends ab etwa 18 Uhr angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf die Übernachtungen im Hotel und Gästehaus und umfasst daher 5 Nächte. Die Kapazitäten in den Lodges während des Trekkings sind begrenzt, daher können Einzelzimmer nicht garantiert werden.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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