Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Bei dieser Reise handelt es sich um die Fortsetzung des nachhaltigen Climate Trek-Konzepts, welches schon in der Helambu-Region etabliert wurde. Das Trekking führt in 10 Tagen auf gemäßigten Etappen durch das Langtang-Tal. In den Dörfern auf dem Weg erleben wir tibetische Kultur, bei Kyanjin Gompa genießen wir das grandiose Panorama von einem der Aussichtsgipfel und in Langshisha Kharka die Abgeschiedenheit der Bergwelt. Die neu errichteten oder umgebauten Lodges bieten einfachen Komfort und typische nepalesische Gastfreundschaft.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Dazu gehören breite Wanderwege und steile Bergpfade im Auf- und Abstieg sowie oft höhere Natursteinstufen. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, dadurch eignet sich das Trekking auch für Einsteiger. Der Aufstieg auf den Kyanjin Ri oder den Tsergo Ri kann ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen wie zum Beispiel Schnee im Frühjahr in den Hochlagen, und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern. Die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.<br />
Trekkingreise durch die Langtang-Region mit Unterbringung in Lodges des Climate-Trek-Projektes"Ich denke dieses Projekt kann auch an anderen Orten viele Menschen inspirieren, und ich hoffe sehr, dass es dazu kommt." (Gopal Lama, Lodgebesitzer der Yangrima Eco-Lodge im Helambu)Das Reisekonzept des Climate Trek, erstmalig in der Region Helambu etabliert, wurde weiter nördlich in das Langtang-Tal getragen. Auch hier wurden, gemeinsam mit Lodgebesitzern und Reiseagenturen vor Ort, der Klimaschutzorganisation atmosfair und dem forum anders reisen, Lodges auf- und umgebaut und unter anderem mit Solaranlagen und solarbetriebenen Warmwasserbereitern ausgestattet. So haben wir die Möglichkeit einen klassischen Trek auf neue und innovative Weise zu erleben und den Menschen vor Ort, die vom verheerenden Erdbeben 2015 stark getroffen wurden, eine langfristige Perspektive zu sichern. Wir gehen gemächlich, nähern uns Schritt für Schritt den gewaltigen Bergen und saugen die Kraft der Natur in uns auf. Auf dem Weg wandern wir durch dichten Rhododendronwald, beobachten herumtollende Languren und folgen dem rauschenden Langtang Khola bis wir das Dorf Kyanjin Gompa erreichen. Wir grüßen zottelige Yaks am Wegesrand, staunen über das 360-Grad-Panorama von einem der Aussichtsgipfel und genießen Zitronentee in den Lodges. Aber auch die kleinen Dörfer, die uralten Klöster und die vielen Mani-Mauern hinterlassen bei uns ihre Spuren, genauso wie die Menschen, die uns tagtäglich begegnen. Die Naturverbundenheit und Religiosität der lokalen Bevölkerung sind allgegenwärtig und beflügeln auch unsere Gedanken. Und mitten im Himalaya, zwischen den weißen Gipfeln, wartet noch ein besonderes Sahnehäubchen auf uns: In der Lodge in Kyanjin Gompa wird Kaiserschmarrn nach österreichischer Art serviert!Der ursprüngliche Ausgangsort unseres Trekkings, Syabru Besi, wurde durch die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zu Tibet, zerstört. Gemeinsam mit der Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland e.V. unterstützen wir die Menschen vor Ort nun beim Wiederaufbau der Infrastruktur. Gleichzeitig ist es uns wichtig, auch die Menschen im Langtang-Tal, für die der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle und Lebensgrundlage ist und die nicht unmittelbar von der Sturzflut betroffen sind, weiterhin durch das Climate Trek-Konzept zu unterstützen. Daher haben wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort den Reiseverlauf angepasst, um die Region weiterhin erreichen und das Trekking im Langtang-Tal durchführen zu können.

Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
Nach Ankunft in Kathmandu erfolgt der Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.
Heute besichtigen wir die Königsstadt Patan, den Stupa von Bodnath und die hinduistische Tempelstätte Pashupatinath. Wir schlendern an Tempeln, Pagoden und Heiligtümern vorbei und werden Zeuge der teils komplexen Zeremonien, die die Gläubigen an diesen Orten vollziehen.
Mit Allradfahrzeugen werden wir über holprige Pisten und Sträßchen aus dem Kathmandutal zum Ausgangspunkt unseres Treks gebracht. Sobald wir das Stadtgebiet von Kathmandu hinter uns gelassen haben, tauchen wir in das ländliche Nepal ein. In Thulo Syabru (2.230 m) beziehen wir unsere Lodge und treffen Vorbereitungen für den morgigen Trekkingstart.
Bevor wir auf unsere erste Trekkingetappe starten, wird unser Gepäck auf Träger verteilt. Dann verlassen wir Thulo Syabru und steigen über Serpentinen hinab ins Langtang-Tal. Sobald wir den Fluss Langtang Khola erreicht haben, folgen wir dem Flusslauf stetig bergan. Wir passieren die kleine Ortschaft Bamboo (1.990 m) und erreichen schließlich unsere Lodge in Lama Hotel (2.480 m).
Von unserer Lodge aus begleitet uns weiter das türkise Wasser des Flusses und es geht wieder bergauf. Im dichten Wald kommt Dschungel-Feeling auf, durch das Blattwerk lässt sich zum ersten Mal der Langtang Lirung erspähen. Im Dickicht lassen sich von Ast zu Ast schwingende Languren beobachten. Vor dem Ort Ghora Tabela (3.030 m) weitet sich dann die Schlucht zu einem Hochtal mit saftigen Weiden und kleinen Ackerflächen, die von den Bauern der kleinen Siedlungen bewirtschaftet werden. Kurz darauf erreichen wir Thyangsyap und damit unser Ziel für heute.
Ein kurze Wanderstrecke steht uns heute bevor. Nur mäßig bergauf, wandern wir weiter durch das Tal. Kurz nachdem wir Thyangsyap hinter uns gelassen haben, lässt sich einer unserer möglichen Gipfelziele, der Tsergo Ri, erblicken. Vorbei an Buschwerk und Wiesen erreichen wir Langtang (3.450 m). Davor überqueren wir eine gewaltige Geröllhalde. Beim Erdbeben 2015 verschüttete eine Lawine die damalige Siedlung Langtang. Nur die Gompa, halb in einer Felshöhle erbaut, steht noch nahezu unversehrt. Die heutige Siedlung wurde ein Stück talaufwärts wieder errichtet. Ein Chörten und wehende Fahnen erinnern an die Katastrophe von 2015. Auf dem weiteren Weg nach Mundu rückt der imposante Gipfel des Gangchenpo ins Blickfeld. Entlang einer langen Mani-Mauer bewegen wir uns dem strahlend weißen Eisriesen entgegen und kommen kurz darauf in Mundu an. Am Nachmittag lohnt sich ein Spaziergang in den alten Dorfteil. Zudem lässt sich im Ort die neu erbaute Baumschule besuchen. Im Rahmen des von Hauser Exkursionen unterstützten Projekts "Ein Tag – Ein Baum" werden abgeholzte Wälder im Langtang-Tal wieder aufgeforstet. Der erste Aufforstungsbereich befindet sich nahe Kyanjin Gompa.
Heute lassen wir es noch einmal ruhig angehen. Vorbei an einem weiß-goldenen Chörten und über eine lange Hängebrücke wandern wir sanft ansteigend bis zum Dorf Kyanjin Gompa (3.860 m), wo wir die nächsten drei Nächte verbringen. Heute Nachmittag haben wir Zeit zu Entspannen. Wer möchte, wirft einen Blick auf das Kloster und besucht eine auf Schweizer Initiative eingerichtete Käserei. Alternativ besteht die Möglichkeit einer Wanderung zu den Gletschern von Langtang Lirung und Kinshung.
Gipfeltag! Wir brechen auf, den Upper Kyanjin Ri (4.565 m) zu besteigen. Der Pfad startet direkt aus Kyanjin Gompa heraus. Von oben haben wir einen tollen Blick auf Gangchenpo, Langtang Lirung und weitere Bergriesen. Wer mag, geht nur bis zum Lower Kyanjin Ri (4.280 m). Auch von dort ist die Aussicht bereits fantastisch und die bunten Häuser von Kyanjin Gompa sind zu kleinen Farbtupfern geschrumpft. Zurück in Kyanjin Gompa steht der Rest des Tages zur freien Verfügung.
Für viele Trekker ist Kyanjin Gompa bereits die Endstation im Langtang-Tal. Wir können uns heute noch etwas weiter hinauf in das Tal begeben. Die Alm Langshisha Kharka ist Weideplatz für Yaks und hat besondere kulturelle Relevanz für alle im Langtang-Tal lebenden Menschen. Einmal im Jahr findet dort ein großes Festival statt, zu dem alle Talbewohner strömen. Über eine ausgedehnte Geröllfläche bahnen wir uns zuerst den Weg zum Langtang Khola. Von dort schlängelt sich der schmale Pfad recht eben entlang des Flusses. Große Felsblöcke liegen im Flussbett und zeugen von der Kraft des Erdbebens 2015. Wir legen eine Mittagsrast in Numthang ein und staunen über den genau vor uns liegenden, prägnanten Gipfel Langshisha Ri. Nach einem kurzen Aufstieg eröffnet sich uns dann der Blick bis ans Ende des Tals und eine Bergkette, hinter der sich Tibet verbirgt. Wir genießen die Abgeschiedenheit und den Blick auf die über uns thronenden Berge. Dann kehren wir zurück nach Kyanjin Gompa. Ob wir die gesamte Strecke bis nach Langshisha Kharka zurücklegen oder bereits etwas früher die Rückkehr antreten, richtet sich nach der Verfassung der Gruppe und liegt im Ermessen der Reiseleitung., Wer am heutigen Tag vorzugsweise noch einen Gipfel erklimmen möchte, der steigt unter Führung unseres Sirdars zum Gipfel des Tsergo Ri (4.984 m) auf, dessen gleichmäßig geformte Pyramide bereits beim Aufstieg nach Langtang sichtbar war. Wenn kein Schnee liegt, ist auch diese Besteigung technisch einfach, dennoch sind gute Ausdauer und Trittsicherheit für diese lange Tour erforderlich (Gehzeit ca. 8 Std., Auf- und Abstieg 1.200 m). Am späten Nachmittag sind wir zurück in der Lodge.
Wir nehmen Abschied von Kyanjin Gompa und treten den Rückweg durch das Langtang-Tal an. Über Mundu und Langtang legen wir den Weg nach Thyangsyap zurück.
Entlang des Langtang Khola wandern wir über die uns bekannten Dörfer nach Lama Hotel.
Heute endet unser Trekking im Langtang-Tal. Der Abstieg nach Syabru Besi erfordert noch einmal unsere Konzentration. Zurück auf 1.550 m Höhe und am Ende unseres Treks verbringen wir eine letzte Lodge-Nacht, nehmen eine verdiente, heiße Dusche und können abends gemeinsam mit unserer Trekkingmannschaft Abschied feiern.
Nach dem Frühstück machen wir uns mit vielen Bildern und Erinnerungen im Gepäck auf die Fahrt entlang des Flusses Trishuli heraus aus der Langtang-Region zurück nach Kathmandu. In der Stadt steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung.
Der Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Es empfiehlt sich der Besuch der Königsstadt Bhaktapur, die mit ihren Tempeln, mittelalterlich anmutenden Häusern und autofreien Gassen fasziniert. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).
Transfer zum Flughafen und Rückflug. Der Rückflug mit Qatar Airways erfolgt unter Umständen am Abend, wodurch der Heimatflughafen erst am Morgen von Tag 17 erreicht wird.
Wir übernachten in Kathmandu in einem Hotel der Mittelklasse. Die Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in Lodges untergebracht, die im Rahmen des Climate Trek-Projekts neu errichtet oder umgebaut wurden. Beim Auf-/Umbau der Lodges wurde ein besonderes Augenmerk auf die erdbebensichere Bauweise gelegt. Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, effiziente Öfen und Wasseraufbereitungsanlagen sorgen in den Lodges für einen möglichst ressourceneffizienten Betrieb. Die Zimmer bieten einfachen Komfort. Es stehen dickere Matratzen, Bettzeug mit zwei Bettdecken, Heizdecken und Handtücher zur Verfügung. Da die Zimmer nicht beheizt sind, ist ein Schlafsack mitzubringen, um auch für besonders kalte Nächte gewappnet zu sein. Ein Schlafsack kann vor Ort geliehen werden. Bitte teilen Sie uns mit, falls dies gewünscht ist. Der Speise-/Aufenthaltsraum im Hauptgebäude der Lodges kann mittels Ofen beheizt werden. Dieser wird in der Regel nur stundenweise angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer mit westlichen Toiletten. In manchen Orten gibt es zwei Lodges und wir entscheiden pro Termin wo wir übernachten, sodass alle Lodges vom Climate Trek profitieren. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst alle Nächte.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
Mehr über TourCert erfahrenAuch du kannst aktiv dazu beitragen, deine Reise nachhaltiger zu gestalten. Von der Vorbereitung auf deine Reise bis hin zur Unterstützung von lokalen Unternehmen im Reiseland – es gibt viele Möglichkeiten.
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