Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Dieses Lodge-Trekking führt ohne Inlandsflug in das eindrucksvolle Langtang-Tal und nach Helambu. In den zahlreichen kleinen Dörfern auf dem Weg bietet sich die Möglichkeit, mehr über den Alltag der Bergvölker und deren tibetisch geprägte Kultur zu erfahren. Beim Aufstieg zum Aussichtsgipfel Kyanjin Ri sowie an den Gosainkund-Seen und während der Passüberquerung des Laurebina La steht die bezaubernde Bergwelt im Fokus.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Dazu gehören breite Wanderwege und steile Bergpfade im Auf- und Abstieg sowie oft höhere Natursteinstufen. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, dadurch eignet sich das Trekking auch für Einsteiger. Der Aufstieg zum Kyanjin Ri kann auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen, wie zum Beispiel Schnee im Frühjahr in den Hochlagen, und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern. Die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.<br />
Trekkingreise im Langtang-Nationalpark und über die Gosainkund-Seen und Laurebina La nach HelambuLangsam bewegen wir uns die letzten 200 Meter weiter hinauf. Die Luft ist kalt und klar, bunte Gebetsfahnen flattern im Wind. Nur noch wenige Schritte und wir haben die Hochfläche, die die Regionen Langtang und Helambu verbindet, erreicht. Während der Überquerung des Laurebina La eröffnen sich uns immer wieder atemberaubende Szenerien. Schnee, Eis und Gestein so weit das Auge reicht und dazwischen das grün-blau schimmernde Wasser der heiligen Seen von Gosainkund. Ein magischer Ort für Hinduisten und Buddhisten gleichermaßen – und auch für uns: Wir blicken auf die spiegelglatte Wasseroberfläche und tauchen ein in die Stille, die wir hier erleben dürfen. Die umliegenden, weiß-gepuderten Berggipfel werden zu stummen Zeugen unserer Passüberschreitung – in der Ferne grüßen unter anderem die Gebirgszüge von Annapurna, Manaslu, Ganesh und Rolwaling. Zuvor sind wir bereits im Langtang-Tal durch Rhododendron-Wald gewandert, haben nahe dem Dorf Kyanjin Gompa über den mächtigen Gipfel des Gangchenpo gestaunt und zottelige Yaks am Wegesrand grasen sehen. In gemächlichem Tempo, Schritt für Schritt näher heran an die gewaltigen Berge, schöpfen wir Kraft aus der Natur. Aber auch die kleinen Dörfer, langen Mani-Mauern und uralten Klöster sowie die Menschen, denen wir unterwegs begegnen, erzählen ihre ganz eigenen Geschichten. Von Religiosität und tiefer Verbundenheit mit der Landschaft, geprägt von Einfachheit und innerer Ruhe. Sie bereichern unsere Reise und liefern uns neue Perspektiven. Am Bergkamm von Tharepati angelangt, stellt der Fernblick auf Langtang Himal und Rolwaling Himal die geeignete Bühne, um den Bergriesen dann auf Wiedersehen zu sagen. Ob als erste Trekkingtour in Nepal oder für Wiederholer – die Kombination aus Langtang und Helambu bietet eine Vielzahl an Höhepunkten, die Nepal so reizvoll machen, und zusätzlich den Vorteil, dass auf einen Inlandsflug verzichtet werden kann.Der ursprüngliche Ausgangsort unseres Trekkings, Syabru Besi, wurde durch die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zu Tibet, zerstört. Gemeinsam mit der Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland e.V. unterstützen wir die Menschen vor Ort nun beim Wiederaufbau der Infrastruktur. Gleichzeitig ist es uns wichtig, auch die Menschen im Langtang-Tal, für die der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle und Lebensgrundlage ist und die nicht unmittelbar von der Sturzflut betroffen sind, weiterhin durch diese Reise zu unterstützen. Daher haben wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort den Reiseverlauf angepasst, um die Region weiterhin erreichen und das Trekking im Langtang-Tal durchführen zu können.

Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
Nach Ankunft in Kathmandu erfolgt der Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.
Mit Allradfahrzeugen werden wir über holprige Pisten und Sträßchen aus dem Kathmandutal zum Ausgangspunkt unseres Treks gebracht. Sobald wir das Stadtgebiet von Kathmandu hinter uns gelassen haben, tauchen wir in das ländliche Nepal ein. In Thulo Syabru (2.230 m) beziehen wir unsere Lodge und treffen Vorbereitungen für den morgigen Trekkingstart.
Bevor wir auf unsere erste Trekkingetappe starten, wird unser Gepäck auf Träger verteilt. Dann steigen wir über Serpentinen hinab ins Langtang-Tal und folgen dem Flusslauf. Über die gesamte heutige Etappe verteilt, überwinden wir heute bereits eine beachtliche Anzahl an Höhenmetern im Aufstieg, aber wir unternehmen dies in entsprechend langsamem Tempo. Kurz nach dem Weiler Bamboo überqueren wir erneut den turbulenten Langtang Khola, bevor es einen kurzen steilen Aufstieg bis nach Rimche zu meistern gilt und wir wenig später Lama Hotel (2.480 m) erreichen. Der Ort trägt den Namen der ersten Lodge, die in diesem Weiler gebaut wurde.
Heute steht nur eine kurze Etappe bis Ghore Tabela (3.030 m) an. Das kommt unserer Akklimatisierung zugute. Unser Weg führt weiter entlang des Langtang Khola über steinige Pfade, teils durch dichten Wald und über Natursteintreppen. Wir erreichen eine Lichtung, an der sich uns das erste Mal der majestätische Gipfel des Langtang Lirung (7.227 m) zeigt. Über eine Hängebrücke und über Yakweiden kommen wir schließlich nach Ghora Tabela, einem Hirtendorf, das hauptsächlich von Tibetern bewohnt wird. Den Nachmittag nutzen wir zur Entspannung auf der Terrasse der Lodge oder begeben uns auf einen Spaziergang und versuchen uns in der Vogelbeobachtung.
Wir verlassen Ghora Tabela, das Tal wird noch breiter und öffnet sich uns zu einem Hochtal mit saftigen Weiden und kleinen Ackerflächen. Vorbei am Dorf Thyangsyap erreichen wir Langtang (3.450 m). Davor überqueren wir eine gewaltige Geröllhalde. Beim Erdbeben 2015 verschüttete eine Lawine die damalige Siedlung Langtang. Nur die Gompa, halb in einer Felshöhle erbaut, steht noch nahezu unversehrt. Die heutige Siedlung wurde ein Stück talaufwärts wieder errichtet. Ein Chörten und wehende Fahnen erinnern an die Katastrophe von 2015. Auf dem weiteren Weg nach Mundu (3.450 m) rückt der imposante Gipfel des Gangchenpo ins Blickfeld. Entlang einer langen Mani-Mauer bewegen wir uns dem strahlend weißen Eisriesen entgegen und kommen kurz darauf in Mundu an. Am Nachmittag lohnt sich ein Spaziergang in den alten Dorfteil. Zudem lässt sich im Ort die neu erbaute Baumschule besuchen. Im Rahmen des von Hauser Exkursionen unterstützten Projekts "Ein Tag – Ein Baum" werden abgeholzte Wälder im Langtang-Tal wieder aufgeforstet. Der erste Aufforstungsbereich befindet sich nahe Kyanjin Gompa.
Heute lassen wir es noch einmal ruhig angehen. Vorbei an einem weiß-goldenen Chörten und über eine lange Hängebrücke wandern wir sanft ansteigend bis zum Dorf Kyanjin Gompa (3.860 m), wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen. Heute Nachmittag haben wir Zeit zu Entspannen. Wer möchte, wirft einen Blick auf das Kloster und besucht eine auf Schweizer Initiative eingerichtete Käserei. Alternativ besteht die Möglichkeit einer Wanderung zu den Gletschern von Langtang Lirung und Kinshung.
Gipfeltag! Wir brechen auf, den Upper Kyanjin Ri (4.565 m) zu besteigen. Der Pfad startet direkt aus Kyanjin Gompa heraus. Von oben haben wir einen tollen Blick auf Gangchenpo, Langtang Lirung und weitere Bergriesen. Wer mag, geht nur bis zum Lower Kyanjin Ri (4.280 m). Auch von dort ist die Aussicht bereits fantastisch und die bunten Häuser von Kyanjin Gompa sind zu kleinen Farbtupfern geschrumpft. Zurück in Kyanjin Gompa steht der Rest des Tages zur freien Verfügung.
Wir nehmen Abschied von Kyanjin Gompa und treten den Rückweg durch das Langtang-Tal an. Über die uns bereits bekannten Dörfer legen wir den Weg nach Lama Hotel (2.480 m) zurück.
Wir setzen den Weg talauswärts entlang des Langtang Khola fort. Auf halbem Weg zwischen Bamboo und Syabru Besi biegen wir in ein Seitental ein. Ein steiler Aufstieg über enge Serpentinen durch Bambus- und Rhododendronwald lässt uns zügig wieder an Höhe gewinnen. Wir queren einen Zulauf des Langtang Khola über eine große Hängebrücke und erreichen das Dorf Thulo Syabru (2.210 m). Es ist umgeben von zahlreichen Terrassenfeldern und die Lage auf einem Bergrücken erlaubt den Blick hinüber auf Berge des Ganesh Himal.
Nach dem Frühstück in der Lodge starten wir auf die heutige Etappe nach Chandanbari (3.350 m). Im Aufstieg bieten sich uns bereits tolle Ausblicke nach Nordosten zum Langtang Lirung und in Richtung Nordwesten zur Bergkette des Ganesh Himal. In Chandanbari angekommen, können wir der kleinen Käserei und dem buddhistischen Tempel Shin Gompa einen Besuch abstatten.
Mit dem Anstieg nimmt die Vegetation immer weiter ab. Wir erreichen Laurebina auf ca. 3.910 m und genießen von hier bei freier Sicht ein wundervolles Panorama. Die Gipfel des Annapurna Himal, Manaslu Himal und Ganesh Himal grüßen aus der Ferne und auch der Langtang Lirung ist nochmals zu sehen. Es ist nicht einfach, sich von diesem Blick loszureißen, aber unsere heutige Etappe ist noch nicht abgeschlossen und wir möchten noch höher hinaus. Über einen teils direkt in den Fels gehauenen und mit Geländern gesicherten Weg erreichen wir die Gosainkund-Seen (4.430 m). Der größte der Seen wird mit dem hinduistischen Gott Shiva in Verbindung gebracht und ist während des Vollmonds im August ein Wallfahrtsort für Tausende von Hindus. Wir genießen die uns umgebende Seen- und Berglandschaft und übernachten in einer Lodge direkt am größten See. Wenn es das Wetter erlaubt, besteht die Möglichkeit des Aufstiegs zu einem Aussichtspunkt über den Seen auf ca. 4.620 m.
Wir brechen früh auf und machen uns auf den Weg zum 4.610 m hohen Pass Laurebina La (auch Surya La genannt). Langsam und stetig steigen wir auf. Ab einer gewissen Höhe werden hinter uns erneut die Gipfel von Annapurna, Manaslu, Ganesh und Langtang Himal sichtbar. Wir überqueren eine weite Hochfläche vorbei am kleinen See Surya Kund, bevor wir schließlich an der windigen Passhöhe an der Grenze des Langtang-Nationalparks zur Region Helambu stehen. Nach Südosten erspähen wir bei klarer Sicht bereits auf dem gegenüber liegenden Bergkamm die Lodges von Tharepati, die wir morgen passieren werden. Über Phedi (3.730 m) und vorbei an mehreren Wasserfällen steigen wir hinab nach Ghopte (3.430 m) und erreichen wieder bewaldetes Gebiet.
Bis zum Bergkamm von Tharepati (3.690 m) ist noch einmal ein Anstieg zu meistern. Für die Anstrengung werden wir mit schönen Blicken zurück zum Laurebina La und zu den Bergen des Langtang und des Rolwaling Himal belohnt. Durch Wald, vorbei an Almwiesen und über zwei Hängebrücken erreichen wir Melamchigaon – hier endet unser Trekking. Wir verabschieden uns von unseren Begleitern und der Region Helambu und fahren zurück nach Kathmandu.
Der Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Es empfiehlt sich der Besuch der historischen Altstadt rund um den Durbar Square und ein Aufstieg über 365 Stufen hinauf zum Tempelkomplex Swayambunath mit seiner großen Stupa. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher. Vom aussichtsreichen Hügel schweift der Blick über das Kathmandu-Tal. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).
Transfer zum Flughafen und Rückflug. Der Rückflug mit Qatar Airways erfolgt unter Umständen am Abend, wodurch der Heimatflughafen erst am Morgen von Tag 17 erreicht wird.
Wir übernachten in Kathmandu in einem Mittelklassehotel. Die Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in einfachen, zweckmäßigen Lodges untergebracht. Alle Zimmer verfügen über zwei Betten (mit Matratze und Kopfkissen) und in den allermeisten Fällen über kein Badezimmer. Die sanitären Einrichtungen befinden sich in der Regel auf dem Gang oder auch etwas abseits der Unterkunft im Hof. Toiletten stehen in den meisten Fällen in Form von Trocken-WCs zur Verfügung und es wird kein Toilettenpapier bereitgestellt. Die Lodges bieten fließend, kaltes Wasser. Als Duschgelegenheit bestehen oft Gemeinschaftsduschen (warmes Wasser gegen Gebühr). Gerade in großen Höhen werden aber Schüsseln mit erwärmten Wasser zum Frisch machen zur Verfügung gestellt. Die Lodges sind nicht isoliert und die Zimmer nicht beheizt, zusätzliche Decken sind meist erhältlich. Gerade in großer Höhe kann es ab abends bis morgens früh empfindlich kalt werden. Im Hauptgebäude der Lodges befindet sich der Speise-/Aufenthaltsraum, der mittels Ofen beheizt werden kann. Dieser wird in der Regel nur abends ab etwa 18 Uhr angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst alle Nächte.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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