Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Der Fokus dieser Reise liegt auf einem Einsteiger-Trekking durch Bergdörfer Nepals mit Einblicken in die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der wiederauflebenden Helambu-Region. Die neu errichteten Lodges bieten einfachen Komfort und typische nepalesische Gastfreundschaft.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 5 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Dazu gehören breite Wanderwege, steile Bergpfade im Auf- und Abstieg sowie zahlreiche, oft höhere Natursteinstufen und die Querung zweier Hängebrücken. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, dadurch eignet sich das Trekking auch für Einsteiger. Durch ungünstige Witterungsbedingungen wie zum Beispiel Schnee im Frühjahr in den Hochlagen, und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern. Die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.<br />
Trekkingreise durch die Helambu-Region mit Unterkunft in Lodges des Climate-Trek-ProjektesGrüne Hügel so weit das Auge reicht. Auf den Terrassenfeldern steht der Buchweizen in weißer Blüte, Orchideen schmücken die Baumstämme im mystischen Nebelwald. Und in der Ferne türmen sich die Bergriesen auf wie Wächter über die Natur. Wir befinden uns auf dem Climate Trek. Doch was ist das genau? "Ein innovatives, zukunftsweisendes Reisekonzept, das mich zu 100 % begeistert." (Manfred Häupl) Lokale Lodgebesitzer und Reiseagenturen, die Klimaschutzorganisation atmosfair, das forum anders reisen und Hauser Exkursionen haben sich zusammengeschlossen, um in der Helambu-Region einen Trekkingpfad wieder aufleben zu lassen, nachdem das Erdbeben 2015 die Region schwer erschüttert hat. Der Wiederaufbau der Lodges, erdbebensicher und versorgt mit erneuerbarer Energie, sichert den Menschen vor Ort langfristig ihre Einkünfte. Und uns die Chance, die Schätze dieser Region in gemächlichem Tempo zu erkunden. Wir wandern auf und ab, über Steintreppen und durch knorrigen Rhododendronwald. Immer wieder öffnet sich uns die Fernsicht auf die Bergkette des Jugal Himal, dessen Gipfel fast die 7.000 Meter knacken. Wir lernen die hier verwurzelte Sherpa-Kultur kennen, die ansonsten im Khumbu-Gebiet nahe des Mount Everest anzutreffen ist, und erfahren das Leben in den Dörfern hautnah – und immer wieder bewundern wir die buddhistischen Chörten, Stupas und Wassermühlen. Bevor es zurück nach Kathmandu geht, besuchen wir ein Schulprojekt, das wie die Lodges mit erneuerbaren Energiesystemen ausgestattet wurde und sehen mit eigenen Augen, was der Climate Trek hier bewegt. Eine echte Win-win-Situation.

Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
Nach Ankunft in Kathmandu erfolgt der Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.
Unter Führung der Reiseleitung besichtigen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Wir spazieren durch das Einkaufsviertel Thamel und durch belebte Basarstraßen. Nach dem Mittagessen in einer lokalen Gaststätte besuchen wir den Tempelkomplex Swayambunath mit seiner großen Stupa. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher. Vom aussichtsreichen Hügel genießen wir den Blick über das Kathmandu-Tal.
Mit Allradfahrzeugen werden wir über holprige Pisten und Sträßchen aus dem Kathmandutal zum Ausgangspunkt unseres Treks gebracht. Wir legen noch einen kurzen Stopp an der schönen Stupa von Bodnath ein und verlassen dann das Stadtgebiet von Kathmandu und tauchen in das ländliche Nepal ein. Kleine Siedlungen mit einfachen Häuschen, Menschen, die auf ihren Feldern arbeiten und Händler, die oft mit abenteuerlich beladenen Fahrrädern oder Ochsengespannen unterwegs sind, prägen das Straßenbild. Bevor wir auf unseren Trek in der Helambu-Region starten, wird unser Gepäck auf Träger verteilt. Nach dem Mittagessen wandern wir auf guten Wegen teils steil bergauf bis zum Dorf Chipling auf 2.150 Metern Höhe. In unserer Lodge erwartet uns am Abend ein traditionell zubereitetes Abendessen.
Leicht steigen wir heute Vormittag über Steinstufen auf und ab bis zum Dorf Ghul Bhanjang (2.180 m) - eine wunderbare Gelegenheit, die Kulturlandschaft in uns aufzunehmen. Nach langer Pause und Stärkung beim Mittagessen in einer Lodge, geht es weiter hinauf auf knapp 2.600 Meter. Wir genießen - bei guter Sicht - erste Blicke auf 6000er in der Ferne und wandern dann im leichten Abstieg bis zu unserem Ziel Kutumsang auf 2.520 m.
Heute erreichen wir den Eingang zum Langtang Nationalpark. Durch schöne Rhododendronwälder steigen wir kontinuierlich bergan, bis wir unser heutiges Ziel Mangengoth auf 3.285 m erreicht haben. Von Aussichtsplätzen genießen wir den Blick auf die umliegende Landschaft. Heute bewältigen wir im Vergleich zu den anderen Trekkingtagen mit 875 m im Aufstieg die meisten Höhenmeter und dies auf einer kurzen Strecke von nur 6 Kilometern. Wir lassen es langsam angehen und kommen trotzdem schon am frühen Nachmittag in unserer Lodge an. Die Zeit vor dem Abendessen nutzen wir für einen Aufstieg zu einem Aussichtspunkt. Von hier aus blicken wir auf die gesamte Kette des Jugal Himal mit mehreren Bergen über 6.000 m. Wer lieber in der Lodge bleiben möchte, genießt die freie Zeit bei einem guten Buch oder einem Nachmittagstee. Übernachten wir im Lama Guesthouse wandern wir noch ca. 20 Minuten weiter und genießen hier die Sonnenterrasse.
Heute führt uns der Weg hinauf zum höchsten Punkt des Climate Treks, dem Passdorf Tharepati auf 3.640 m Höhe. Bei gutem Wetter begeistert die Fernsicht in Richtung Norden auf die uns nun bereits vertrauten Berge des Jugal Himal.
Frühmorgens besteht die Möglichkeit, noch vor dem Frühstück auf einen Aussichtspunkt aufzusteigen und den Sonnenaufgang zu genießen. Hierfür müssen ca. 2 Stunden eingeplant werden. Nach dem Frühstück begeben wir uns auf einen starken Abstieg bis hinunter nach Melamchigaon. Über 1.000 Höhenmeter verlieren wir und daher sind Trekkingstöcke heute besonders hilfreich, um die Belastung in den Oberschenkeln und Knien abzufedern. Durch Nebelwald mit dick bemoosten Stämmen und Ästen und über eine Hängebrücke erreichen wir schließlich Melamchigaon. Im Dorf befindet sich eine buddhistische Meditationshöhle, in der wir einen Eindruck vom Einfluss des tibetischen Buddhismus in dieser Region bekommen. Außerdem besuchen wir das von atmosfair geförderte Schulprojekt im Dorf. Die Schule wird, genauso wie die Lodges auf dem Climate Trek, mit Technik auf Basis erneuerbarer Energieträger unterstützt. Wir machen uns einen Eindruck von dem Schulgelände und dem neu errichteten Mädcheninternat.
Heute steigen wir bis zur Hängebrücke des Melamchi-Flusses ab. Wir begegnen immer wieder buddhistischen Tshörten, Stupas, Wassermühlen mit Gebetszylindern oder sogar sogenannten "Geisterfallen", die aus der Bön-Religion entstammen und lernen das dörfliche Nepal und die hier in der Region verankerte Sherpa-Kultur intensiv kennen. Nach dem Abstieg essen wir zu Mittag, bevor wir zu unserer Lodge in Tarkeghyang (2.600 m) wieder aufsteigen. Bei gutem Wetter bietet die Lodge einen guten Blick auf den heiligen Berg Ama Yangri - unser morgiges Gipfelziel. Das Dorf Tarkeghyang wurde beim Erdbeben 2015 fast vollständig zerstört. Auch das zentrale Kloster wurde sehr in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch können wir einen kurzen Blick ins Innere werfen und die große Gebetsmühle im Uhrzeigersinn drehen. Die neu erbaute Lodge liegt idyllisch am Rande des Dorfes. Ein traditionelles Abendessen erwartet uns.
Heute steht noch ein Highlight auf dem Programm, denn wir steigen hinauf zum Gipfel der Ama Yangri (3.771 m). Jeeps bringen uns zum Basecamp des Berges, von dem aus wir den Aufstieg starten. Zuerst führt der Weg durch Wald, bevor er über einen offenen Hang den Gipfel und einen dort errichteten Schrein erreicht. Von hier aus bietet sich uns bei klarer Sicht ein fantastischer Rundumblick. Auf gleichem Wege geht es wieder hinab und die Jeeps bringen uns wieder zurück nach Tarkeghyang. Den Rest des Tages können wir dazu nutzen das Dorf zu erkunden oder das örtliche Kloster zu besuchen.
Auf der Rückfahrt werden wir Nepal aufgrund der gesammelten Erfahrungen mit anderen Augen sehen. Viele Bilder und Begegnungen liegen hinter uns und haben uns die Traditionen und Kultur der Helambu-Region näher gebracht. Wir folgen auf der Fahrt ein Stück dem Lauf des Indrawati-Flusses bevor es hinauf nach Dhulikel und zu unserer Unterkunft geht. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, um uns zu entspannen, die Newari-Kultur des Ortes zu erkunden und den Blick auf den Himalaya zu genießen.
Wir genießen in Ruhe unser Frühstück. Danach wandern wir nach Namo Buddha. Wir verlassen Dhulikel in Richtung Süden und bewegen uns vorbei an kleinen Dörfern und Feldern mit Reisterrassen. Zuletzt steigt der Weg an, bis wir den bedeutenden buddhistischen Pilgerort Namo Buddha und das dortige Kloster Thrangu Tashi Yangtse erreichen. Wir sind im Gästehaus im Klosterkomplex untergebracht und haben Zeit, dem Alltag der über 150 hier lebenden Mönche beizuwohnen. Das Abendessen nehmen wir gemeinsam mit ihnen im Speisesaal zu uns.
Im Anschluss an das gemeinsame Frühstück mit den Mönchen fahren wir nach Bhaktapur, der dritten Königsstadt des Kathmandutals. Unser Hotel befindet sich in der Altstadt. Es besteht die Möglichkeit entweder auf eigene Faust die Königsstadt zu erkunden oder an einer geführten Besichtigung mit der Reiseleitung teilzunehmen (fakultativ; vor Ort zu zahlen). Bhaktapur fasziniert mit Tempeln, mittelalterlich anmutenden Häusern und autofreien Gassen. Seit dem Erdbeben 2015, wird kontinuierlich am Wiederaufbau des Stadtkerns gearbeitet, sodass wir schon jetzt den früheren Gesamteindruck wieder wahrnehmen. Am Durbar Square finden sich die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren. Berühmt sind das vergoldete Tor des Königspalastes und ganz besonders Nyatapola, die höchste Pagode Nepals, die das Erdbeben erstaunlicherweise völlig unbeschadet überstanden hat. Das Töpferviertel und der Dattatreya-Platz, mit seinen Priesterhäusern und kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen, laden zu einem Streifzug ein. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).
Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Wir übernachten in Kathmandu, Bhaktapur und Dhulikel in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in Lodges untergebracht, die nach dem Erdbeben 2015 neu errichtet wurden. Beim Wiederaufbau der Lodges wurde ein besonderes Augenmerk auf die erdbebensichere Bauweise gelegt. Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, effiziente Öfen und Wasseraufbereitungsanlagen sorgen in den Lodges für einen möglichst ressourceneffizienten Betrieb. Sie sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Die Zimmer verfügen über zwei Betten (mit Matratze und Kopfkissen) und ein angeschlossenes Badezimmer mit westlichen Toiletten. Lediglich in der Sumcho Top Lodge in Thare Pati verfügen nicht alle Zimmer über ein Badezimmer. Für die Zimmer ohne eigenes Badezimmer stehen Gemeinschafts-Trocken-WCs und eine Waschgelegenheit zur Verfügung. Die Zimmer sind nicht beheizt, zusätzliche Decken sind erhältlich. Der Speise-/Aufenthaltsraum im Hauptgebäude der Lodges kann mittels Ofen beheizt werden. Dieser wird in der Regel nur stundenweise angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. In manchen Orten gibt es zwei Lodges und wir entscheiden pro Termin, wo wir übernachten, sodass alle Lodges vom Climate Trek profitieren. In Namo Buddha sind wir für eine Nacht im Gästehaus des Klosters Thrangu Tashi Yangtse untergebracht. Die Zweibettzimmer sind schlicht eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst alle Nächte.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
Mehr über TourCert erfahrenAuch du kannst aktiv dazu beitragen, deine Reise nachhaltiger zu gestalten. Von der Vorbereitung auf deine Reise bis hin zur Unterstützung von lokalen Unternehmen im Reiseland – es gibt viele Möglichkeiten.
Mehr erfahren