Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Auf dieser Reise stehen die Ausblicke auf das Dhaulagiri- und das Annapurna-Massiv im Fokus und die Berggipfel präsentieren sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Trekkingetappen sind so gewählt, dass am Nachmittag ausreichend Zeit zur Erholung bleibt. In den kleinen Dörfern des Annapurna-Gebietes lässt sich zudem das ländliche Nepal kennen lernen. Zeit zum Entspannen und zum Besuch von kulturellen Höhepunkten bleibt ebenfalls in den Städten Pokhara und Kathmandu.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf unbefestigten Wegen. Für das Trekking bestehen technisch keine besonderen Anforderungen. Die Auf- und Abstiege führen streckenweise über eine Vielzahl an Natursteintreppen, sind teilweise steil und der Untergrund kann bei Nässe rutschig sein. Der Aufstieg zum Poon Hill kann ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekking-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.<br />
Trekkingreise über Ghandrung zum Khopra Danda-Grat und zum Aussichtspunkt Mohare DandaEs ist 6 Uhr morgens. Wir treten über die Türschwelle der Lodge am Khopra Danda-Grat hinaus in die kalte Morgenluft. Vor uns eröffnet sich ein Bilderbuchpanorama. Die Spitze des Dhaulagiri glüht im sich langsam aufhellenden Himmel. Der Gipfel der Annapurna Süd trägt einen weißen Wolkenschweif. Und langsam taucht die aufgehende Sonne auch all die anderen Bergspitzen in ein helles Licht. Bei einem wärmenden Ingwertee zurück in der Lodge sind wir uns sicher: Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt! Wir starten unseren Trek in Kimche. Durch subtropische Vegetation wandern wir vorbei an terrassierten Reisfeldern und über ausgetretene Steinstufen hinauf ins malerisch gelegene Dorf Ghandrung. Hier rückt der Doppelgipfel des Machapuchare in unser Sichtfeld. Durch knorrige Zauberwälder, in denen im Frühling der Rhododendron und die Orchideen blühen, passieren wir kleine Almen, auf denen Yaks sanftmütig auf der Weide grasen. Mit der Aussichtskanzel Khopra Danda erreichen wir den höchsten Punkt unseres Treks. Aber damit ist es in Sachen umwerfender Aussichten noch nicht getan: Mit Mohare Danda steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Am Aussichtspunkt bietet sich uns ein atemberaubendes Panorama. Dhaulagiri, Annapurna und Machapuchare präsentieren sich auch hier von ihrer besten Seite und bescheren uns unvergessliche Eindrücke. Bevor es zurück nach Kathmandu geht, entspannen wir noch an der Seepromenade in Pokhara – vielleicht auch hier mit freiem Blick auf das nun vertraute Panorama des Annapurna Himal. Egal aus welcher Richtung – die weißen Gipfel verzaubern uns!

Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
Nach Ankunft in Kathmandu erfolgt der Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.
Heute machen wir uns auf den Weg in Richtung Osten nach Bandipur. Zuvor widmen wir uns aber noch einer Sehenswürdigkeit im Kathmandu-Tal. Wir spazieren zum Stupa von Swayambunath, der sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Tal erhebt. Der Sakralbau gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten. 365 Stufen führen uns vom Fuß des "Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher. Die Aussicht über Kathmandu ist großartig. In Bandipur und unserem Hotel für die heutige Nacht kommen wir am Nachmittag an. Früher war Bandipur aufgrund seiner Lage in einem malariafreien Gebiet ein glanzvolles Handelszentrum an der Handelsroute zwischen Indien und Tibet. Mit dem Bau des Highways von Kathmandu nach Pokhara rückte Bandipur etwas ins Abseits. Vielleicht ist seine wunderbare klassische Newar-Architektur auch deshalb bis heute erhalten geblieben. Schön sind nicht nur die Häuser, auch die Lage des Ortes besticht: Bandipur liegt zwischen zwei Hügeln auf einem schmalen Sattel, dessen Nordseite gut 700 Meter steil abfällt. In der Ferne sind bei klarer Sicht die Berggipfel des Ganesh Himal sowie die Achttausender Manaslu und Annapurna zu sehen.
Bevor wir Bandipur am späten Vormittag verlassen, starten wir auf eine kleine Wanderung nahe der Ortschaft und gehen auf die Jagd nach dem besten Aussichtspunkt. Anschließend bringt uns der Bus ins Tal von Pokhara (800 m). Die Stadt erstreckt sich über eine weite Fläche und ist in eine bezaubernde Berglandschaft eingebettet. Lohnenswert ist ein Bummel entlang der vielen Souvenir- und Trekkingläden zu den Gartencafés am Seeufer. Vom Ufer bietet sich bei klarem Wetter ein imposanter Blick auf die Achttausender-Massive Dhaulagiri und Annapurna mit dem "Fischschwanz" Machhapuchare.
Über den Khare-Pass (1.700 m) fahren wir ins Tal des Modi Khola über Nayapul zum Ausgangspunkt unseres Trekkings in Kimche. Im kleinen Ort essen wir zu Mittag und wandern dann die erste Trekkingetappe teils über Natursteintreppen aufwärts nach Ghandrung (1.940 m). Der große Gurung-Ort gilt immer noch als das schönste Dorf im Modi Khola-Tal. Der Rest des Tages steht für Erkundungen im weitläufigen Dorf zur Verfügung. Im alten Kern des Dorfes befindet sich das Hauptbüro des Annapurna Conservation Area Project mit einem kleinen Museum und interessanten Informationen zur Annapurna-Region.
Wir hoffen auf einen eindrucksvollen Sonnenaufgang und klare Sicht auf das Annapurna-Massiv. Dank seines Standorts mit direktem Ausblick auf Annapurna Süd, Hiunchuli und Machapuchare ist Ghandrung ein beliebter Ort. Am Morgen bleibt ausreichend Zeit, die Atmosphäre des Dorfes zu genießen. Anschließend starten wir unsere Wanderung nach Tadapani. Der Pfad führt uns von den bebauten Terrassenfeldern in einen dichten Wald voller Rhododendren, Orchideen und Farne. Von den Lodges auf der Waldlichtung in Tadapani (2.690 m) eröffnet sich uns erneut ein herrlicher Blick auf das Annapurna-Massiv.
Wir verlassen den Hauptweg und begeben uns in den tiefen, fast unberührten Rhododendron-Mischwald. Über wenig begangene Pfade geht es langsam bergan. Der Wald lichtet sich auf ca. 3.100 m Höhe und der Weg führt hinaus in offene Graslandschaft. Für unsere Mittagsrast suchen wir einen schönen Platz mit guter Aussicht. Dann geht es weiter bergauf durch Wald und über Weideplätze bis zur Alm Dobato. Hier lassen sich Hirten mit ihren Nutztieren im Sommer nieder. Der Aufstieg zum Aussichtspunkt am Mulde Hill ist für den morgigen Sonnenaufgang geplant. Wer es sportlich mag, kann bereits am heutigen Nachmittag oder zum Sonnenuntergang aufsteigen.
Zum Sonnenaufgang steigen wir in ca. 45 min hinauf zum Aussichtspunkt am Mulde Hill. Wir genießen die traumhafte Aussicht auf Dhaulagiri, Annapurna und Machapuchare. Zurück in der Lodge frühstücken wir und brechen danach auf die nächste Etappe auf. Nach einem kurzen Abstieg geht es einen Grat entlang, bis wir die Alm Bayeli (3.450 m) erreichen. Von hier führt der Weg weiter bergab und durch Wald bis zu Weideflächen und der Siedlung Upper Kristibong. In der Lodge des Ortes, die von der Gemeinde selbst betrieben wird, verbringen wir die Nacht.
Uns steht eine recht kurze Etappe bevor. Daher können wir uns am Morgen ruhig etwas mehr Zeit lassen. Stetig ansteigend, führt uns der Trekkingpfad dann nach Khopra Danda (Danda = offener Bergrücken) auf 3.660 m. Hier eröffnet sich bei gutem Wetter eine atemberaubende 360-Grad-Rundumsicht. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Der Aufstieg auf einen etwas höher gelegenen Aussichtspunkt lohnt sich oder wir entspannen einfach in der Lodge. Alternativ lässt sich eine Wanderung entlang des Grates unternehmen.
Am Morgen genießen wir bei klarem Wetter den Sonnenaufgang und den Blick auf Dhaulagiri, Nilgiri Süd, Tukuche Peak, Barah Shikar sowie Annapurna Süd. Anschließend steht uns ein langer Abstieg durch schönen Mischwald mit bis zu 18 m hohe Rhododendron-Bäume, Himalaya-Eichen und Kiefern bevor. Wir folgen einem kleinen Fluss gemächlich bergab bis wir unsere Lodge im Ort Swanta (2.300 m) erreichen. Die Mittagspause legen wir im Evergreen Hidden Cottage auf dem Weg ein. In Swanta empfiehlt sich ein kleiner Spaziergang durch das Dorf - bei gutem Wetter zeigt sich auch hier der Dhaulagiri.
Nach dem Frühstück bahnen wir uns den Weg teils über steile Steintreppen in das kleine Dorf Phalate (2.270 m). Dort kreuzen wir den Annapurna Circuit, den Hauptweg rund um das Annapurna-Massiv. Durch Rhododendronwald steigen wir auf bis nach Phulbari (2.920 m), wo wir zu Mittag essen. Gestärkt legen wir am Nachmittag den restlichen Aufstieg bis nach Mohare Danda auf 3.310 m zurück. Die Anstrengung lohnt sich - vom Bergrücken reicht der Blick bei freier Sicht vom Dhaulagiri und Tukuche Peak im Westen über das Kali Gandaki-Tal, Nilgiri, Bharha Chuli, Annapurna Süd, Machhapuchare, Annapurna IV und II sowie Lamjung Himal bis zum Manaslu-Massiv im Osten. Wir übernachten in der gemeindegeführten Community Lodge direkt am Aussichtspunkt.
Es lohnt sich, früh aufzusehen, um den Sonnenuntergang über dem beeindruckten Bergpanorama zu erleben. Hoffentlich spielt uns das Wetter keinen Streich und wir können bei freier Sicht den Ausblick auf die Bergriesen in der Ferne genießen. Nach dem Frühstück in der Lodge steigen wir ab, größtenteils auf Natursteintreppen, bis nach Ulleri (2.050 m). Hier essen wir zu Mittag und werden dann von Jeeps zurück nach Pokhara gebracht.
Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Kathmandu. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann für den heutigen Tag einen Inlandsflug von Pokhara nach Kathmandu (inkl. Flughafentransfers) hinzubuchen. Ankunft in Kathmandu erfolgt dann je nach Abflugzeit bereits am Morgen oder Vormittag.
Der komplette Tag steht zur freien Verfügung, um mit unserer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen zu unternehmen. Mit Bhaktapur empfiehlt sich der Besuch einer weiteren Königsstadt. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).
Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Wir übernachten in Kathmandu, Bandipur und Pokhara in Mittelklassehotels. Die Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in Lodges untergebracht. Diese sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Die Zimmer verfügen über zwei Betten (mit Matratze und Kopfkissen) und kein Badezimmer. Die sanitären Einrichtungen befinden sich in der Regel auf dem Gang oder auch etwas abseits der Unterkunft im Hof. Toiletten stehen in den meisten Fällen in Form von Trocken-WCs zur Verfügung und es wird kein Toilettenpapier bereitgestellt. Außer der Community Lodge in Mohare Danda, bieten alle Lodges fließend, kaltes Wasser. Als Duschgelegenheit bestehen oft Gemeinschaftsduschen (gegen Gebühr) oder es werden Schüsseln mit erwärmten Wasser zum Frisch machen zur Verfügung gestellt. Die Lodges sind nicht isoliert und die Zimmer nicht beheizt, zusätzliche Decken sind meist erhältlich. Gerade in großer Höhe kann es ab abends bis morgens früh empfindlich kalt werden. Im Hauptgebäude der Lodges befindet sich der Speise-/Aufenthaltsraum, der mittels Ofen beheizt werden kann. Dieser wird in der Regel nur abends ab etwa 18 Uhr angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf die Übernachtungen in den Hotels und umfasst daher 6 Nächte. Die Kapazitäten in den Lodges während des Trekkings sind begrenzt, daher können Einzelzimmer nicht garantiert werden.
5,0
Gästebewertung
Christina, November 2024
.Wir waren ganz begeistert von der Reise (Guide(s), Wanderungen, Essen, Wetter und Landschaft /Panorama)
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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