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Indien - Im Reich der Siebentausender

Reisecode
INK49000HA
Gruppengröße
min. 6 / max. 12
Dauer
18 Tage
Schwierigkeitsgrad ?

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Unsere Reisespezialistinnen stehen dir von Montag bis Freitag: 9 – 18 Uhr, Samstag 9 – 13 Uhr zur Verfügung.

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Highlights

  • 6-tägiges Trekking in den Zanskar-Bergen (4 - 8 Std. täglich)
  • Wanderungen: 2 x leicht (2 - 3 Std.)
  • Über blühende Wiesen mit Blick auf die Siebentausender den Sengge-Pass überqueren
  • Durch die engen Schluchten des Oma-Chu Flusses von Zanskar nach Ladakh wandern
  • Vom Kloster Karsha auf die Quelle des gewaltigen Zanskar-Flusses blicken
  • Das Leben der Menschen in den abgelegenen Bergdörfern kennen lernen
  • Mit buddhistischen Mönchen ein traditionelles Klosterfest feiern

Reisebeschreibung 2022

Langsam zieht die Karawane weiter. Schritt für Schritt folgen die Wanderer dem Zickzack-Pfad, begleitet von Helfern, Köchen und Lastentieren. Weit und breit kein Zeichen der Zivilisation. Nur schroffe Felsen, grau-braunes Geröll, holprige Pfade und die gewaltigen Spitzen der Siebentausender, die aussehen wie die Zacken eines mystischen Drachens. Der Norden Indiens ist praktisch menschenleer, die wenigen Siedlungen geprägt vom tibetischen Buddhismus und uralter Kultur, sind umgeben von einer wüstenähnlichen Hochgebirgslandschaft. Wir machen uns auf den Weg in das schroffe Zanskar, durchqueren enge Schluchten, folgen den sprudelnden Flussläufen und überschreiten hohe Pässe. Wir folgen ab Leh dem Industal, umrunden die Zanskar-Berge bis Padum und machen uns mit dieser besonderen Region vertraut. Immer wieder treffen wir auf abgelegene Klöster, auf geschmückte Stupas und wehende Gebetsfahnen, die uns die Bedeutung der Religion auf bunte Weise zeigen. Wir lernen das Leben und die Traditionen der Mönche kennen und feiern mit ihnen ein farbenfrohes Klosterfest, bevor wir zu Fuß noch tiefer in die Bergwelt vordringen. Unser Trekking führt uns in fruchtbaren Ebenen, entlang eisiger Gletscher in weite Hochtäler und in Serpentinen hinab zu unseren Lagerplätzen. Wir schlagen am Ufer des Zanskar unsere Zelte auf und zählen nachts die Sterne. Und wenn wir morgens mit heißem Tee geweckt werden, noch bevor die ersten Sonnenstrahlen zwischen den Gipfeln hervorscheinen, dann spüren wir deutlich, wie herzlich uns diese raue Region empfangen hat.

Charakter der Reise
Der Fokus dieser Reise liegt auf einem Zelt-Trekking in den Regionen Ladkah und Zanskar im westlichen Himalayagebirge, aber auch der kulturelle Aspekt dieser Region kommt nicht zu kurz. Das mehrtägige Trekking durch diese faszinierende Landschaften wird durch Klosterbesuche und Aufenthalte in Delhi und Leh abgerundet.

Anforderung


Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität, Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 8 Std. Gehzeit auf meist unbefestigten Wegen. Vorausgesetzt wird zusätzlich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, da die Wege teilweise auf schmalen Pfaden an steilen Hängen verlaufen. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Die langen Fahrstrecken erfordern viel Durchhaltevermögen, die wenigsten Straßen sind asphaltiert und führen meist über unbefestigte Schotterpisten mit einigen Schlaglöchern, man muss sich auf entsprechend langwierige und holprige Fahrten einstellen. Alle Fahretappen werden durch regelmäßige Pausen unterbrochen. Außerdem sind Geduld und Toleranz gefragt sowie die Bereitschaft, sich einfachen Verhältnissen anzupassen und, wo nötig, auf Komfort zu verzichten.

Reiseverlauf 2022

Alle Reisetage Einklappen
  1. Tag 1

    Hinflug

    <
    Hinflug von Deutschland nach Delhi.
  2. Tag 2

    Ankunft in Delhi - Weiterflug nach Leh

    <
    Wir landen in Delhi, steigen um und erleben gleich das erste Highlight unserer Reise: die grandiose Aussicht auf die Berge des Himalaya während dem Flug von Delhi nach Leh. Nach Ankunft in Ladakh, auf 3.500 Meter Höhe, werden wir erstmal in unser Hotel gebracht und haben den Nachmittag Zeit um anzukommen und uns von der Anreise zu erholen. Wer möchte kann schon einen ersten kleinen Spaziergang durch das Stadtzentrum mit seinem lebhaften Bazar unternehmen, bevor wir uns zum ersten gemeinsamen Abendessen treffen.

    Fahrstrecke

    Fahrweg
    ca. 5 km
    Fahrzeit
    ca. 00:15 h

    Verpflegung

    Frühstück, Abendessen
  3. Tag 3

    Leh - Stok - Hemis - Thiksey - Leh

    <
    Ein Tag voller fantastischer Eindrücke liegt vor uns: Zuerst geht es nach Stok, der weiße, mehrgeschossige Königspalast liegt zu Füßen der 6.000 m hohen Stok-Kangri-Gruppe. Vom Dach des Palasts bietet sich uns eine wunderschöne Aussicht über das Indus-Tal. Wir wandern von dort ins Dorf und genießen die fantastischen Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Anschließend geht es weiter zum Kloster Hemis, welches als größter Klosterkomplex in Ladakh gilt. Nachmittags steigen wir auf einen Bergrücken zum Kloster Thiksey. Eine schöne Aussicht bietet sich auch hier vom Klosterdach, auf die gelbbraunen Schotter und Felsen der Hochgebirgswüste. Zum Abschluss besuchen wir noch die „Kristallburg" Shey, die frühere Residenz der Könige von Ladakh aus der Yarklun-Dynastie.

    Tagestour

    Gehzeit
    ca. 03:00 h
    Aufstieg
    ca. 150 hm
    Abstieg
    ca. 150 hm

    Fahrstrecke

    Fahrweg
    ca. 90 km
    Fahrzeit
    ca. 03:00 h

    Verpflegung

    Frühstück
  4. Tag 4

    Leh - Alchi

    <
    Auf der Straße von Leh in Richtung Kargil fahren wir am Nordufer des Indus entlang. Unterwegs bieten sich uns einige beeindruckende Ausblicke, wie am Zusammenfluss von Zanskar und Indus, wo sich die verschiedenfarbigen Wassermassen mischen. Dann fahren wir ein Seitental hinauf zum Dorf Likir und besuchen dort das Kloster im oberen Teil des lang gestreckten Dorfes. Anschließend fahren wir weiter nach Alchi und besuchen auf dem Weg noch das Kloster Rizong, bevor wir in Alchi ankommen und unser Zimmer für heute Nacht beziehen.

    Fahrstrecke

    Fahrweg
    ca. 95 km
    Fahrzeit
    ca. 04:00 h

    Verpflegung

    Frühstück, Mittagessen, Abendessen
  5. Tag 5

    Alchi - Kargil

    <
    Nach dem Frühstück legen wir erstmal ein Stück der Strecke zu Fuß zurück, bis wir wieder auf die Straße treffen, die uns nach Lamayuru führt. Dort besuchen wir das tibetisch-buddhistische Kloster, bevor es weiter geht nach Kargil.

    Beim Termin vom 22.06. - 09.07.2022 erleben wir heute das Yuru Kabgyat-Fest in Lamayuru.

    Tagestour

    Gehzeit
    ca. 03:00 h

    Fahrstrecke

    Fahrweg
    ca. 160 km
    Fahrzeit
    ca. 05:00 h

    Verpflegung

    Frühstück, Mittagessen, Abendessen
  6. Tag 6

    Kargil - Rangdum

    <
  7. Tag 7

    Rangdum - Padum

    <
  8. Tag 8

    Padum - Karsha

    <
  9. Tag 9

    Trekking: Karsha - Pishu

    <
  10. Tag 10

    Trekking: Pishu - Hanumil

    <
  11. Tag 11

    Trekking: Hanumil - Parfi La - Snertse

    <
  12. Tag 12

    Trekking: Snertse - Hanumal La - Lingshed

    <
  13. Tag 13

    Trekking: Lingshed - Sengge La

    <
  14. Tag 14

    Trekking: Sengge La - Photang; Fahrt nach Themisgam

    <
  15. Tag 15

    Themisgam - Leh

    <
  16. Tag 16

    Leh - Delhi

    <
  17. Tag 17

    Delhi

    <
  18. Tag 18

    Rückflug

    <

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Leistungen 2022

  • 15x Frühstück, 11x Mittagessen, 12x Abendessen
  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab/bis Delhi
  • Flug mit Lufthansa ab/bis Frankfurt nach New Delhi
  • Inlandsflüge ab/bis Delhi nach Leh
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 7 x in Mittelklassehotels, 8 x im Zelt
  • 15 x Frühstück, 11 x Mittagessen, 12 x Abendessen
  • Koch- und Begleitmannschaft
  • Gepäcktransport
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz
  • € 30,- Jack Wolfskin Gutschein (Buchung bis 31.03.2023)

Unterkunft 2022

Wir übernachten in landestypischen Hotels. Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer, trotzdem dürfen Europäische Maßstäbe nicht angelegt werden. Während des Trekkings übernachten wir in Zeltcamps. Einfache Isomatten (ca. 5 cm) werden gestellt. Der Standort der Camps liegt meist in der Nähe eines Wasserlaufes oder einer Siedlung, so dass es Waschmöglichkeiten gibt.

Verpflegung


Bei dieser Reise sind Frühstück sowie 11 Mittagessen und 12 Abendessen inkludiert. Wir frühstücken in den Unterkünften, mittags machen wir ein Picknick oder suchen uns eine traditionelle Gaststätte. Abends essen wir in landestypischen Restaurants oder im Hotel. Auf dem Zanskar-Trek wird das Essen von Köchen zubereitet. Die Verpflegung ist abwechslungsreich, für das Trekking werden sämtliche Lebensmittel von Leh aus mitgeführt, so dass es während des Trekkings nicht immer Frischkost und kein Fleisch gibt. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, dem empfehlen wir die Mitnahme von Hartwurst. Die Indische Küche ist vielseitig und variiert je nach Region. In den von uns bereisten Gebieten sind die Speisen gut gewürzt aber nicht unbedingt scharf. Meist gibt es Currys, Gemüse, Teigwaren sowie Fladenbrot, welches immer gereicht wird. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist nach Voranmeldung möglich, veganes Essen ist nur schwer umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

Nicht inkludierte Leistungen

  • Visagebühren
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 200,00 €)
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen

Termine

  1. Anreise

     

    Abreise

     

    Preis

     

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Sicher buchen in Corona Zeiten

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Reiseabsage

Sollten wir eine Reise aufgrund Corona-bedingter Einschränkungen absagen müssen, informieren wir dich bei Flugreisen bis 21 Tage vor Abreise und bei allen anderen Reisen bis 14 Tage vor Abreise.

Sichere Optionen

Im Fall einer Reiseabsage kannst du kostenlos umbuchen, erhältst dein Geld binnen 14 Tage rück­erstattet, oder auf Wunsch auch einen Reise­gutschein im vollen Wert deiner Zahlung.

Häufig gestellte Fragen

Wichtige Informationen zu deiner Reise

Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Schwierigkeitsgrad 4: Anspruchsvoll
Beschreibung
Für diese Reisen ist gute bis sehr gute Ausdauer notwendig. Die Touren verteilen sich teilweise über den ganzen Tag.
Gehzeiten
bis 8 Stunden
Auf- u. Abstiege
bis 1.000 Höhenmeter, vereinzelt mehr
Voraussetzung
Vorkenntnisse im jeweiligen Aktivitätsbereich
Vorbereitung
2-3 mal pro Woche aktiven Ausdauersport (Radfahren, Laufen, Aerobic, etc.) mindestens 6 Monate vor Abreise
Erforderliche Ausrüstung
  • Reisepass (mit Kopie)
  • Bahnticket
  • ETIX (elektronisches Flugticket)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen „Meine Reise“
  • Sandalen / Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Trekkingschuhe Kategorie B
  • Schuhe für evtl. Flussdurchquerungen / Canyoning (stabile Trekkingsandalen aus Kunststoff)
  • Trekkingsocken
  • Hose (lang)
  • Trekkinghose
  • T-Shirts
  • Langarmhemden / -blusen
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke / Primaloft)
  • Jacke (wind- / wasserdichte, ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche
  • Funktionsunterwäsche (kurz)
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Halstuch / Schal / Buff (Staub- / Kälteschutz)
  • Mütze (warm)
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Fingerhandschuhe (warm)
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe
  • Gepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss)
  • Schlafsack (bis - 10° im Komfortbereich)
  • Isolierschlafmatte
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Oropax
  • Fotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.)
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier (im Rucksack für unterwegs)
  • Taschenmesser
  • Packsack (wasserdicht, zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche / Trinksystem (mind. 1,5 l)
  • Multifunktionsstecker (für landestypische Steckdosen)
  • Waschmittel (biologisch abbaubar)
  • Erste Hilfe Set (inkl. Pflaster, Tape, Desinfektion)
  • Medikamente (wichtige persönliche Medizin im Handgepäck!)
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Energieriegel, Teebeutel)
  • Kreditkarte
  • Bargeld
  • Pullover / Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • Freizeithose
  • Brotzeitbox
  • Feuerzeug
  • Trekkinghandtuch (klein)
  • Tasche klein (zusätzlich um Gepäck zu deponieren)
  • Handy (mit Ladekabel)
  • Biwaksack (leicht)
  • Hand-Desinfektionsmittel
  • Mund-Nasen-Schutz
Passende Reiseversicherung
Gerne vermitteln wir dir Versicherungen abgestimmt für diese Reise. Passende Versicherungsprodukte inkl. Prämien werden dir im Buchungsprozess zur Auswahl dargestellt, sodass du die gewünschte Versicherung einfach zu deiner Reisebuchung ergänzen kannst.

Solltest du die Reise bereits gebucht haben und nachträglich eine Versicherung abschließen wollen, so hast du innerhalb des Anzahlungsdialogs noch einmal die Möglichkeit eine passende Reiseversicherung zu ergänzen. Darüber hinaus können dir unsere Reisespezialistinnen jederzeit Auskunft über mögliche Versicherungsprodukte & -prämien abgestimmt auf deine Reise geben und eine spezifische Versicherungsübersicht mit Abschlussmöglichkeit zukommen lassen.

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Allgemeine Informationen über Indien

Pass- & Visabestimmungen Ein- & Durchreise in Indien

Nationalität

Reisepass

Visa

Rückflug­ticket

Deutsch­land

✔ Ja

✔ Ja (1)

× Nein

Österreich

✔ Ja

✔ Ja (1)

× Nein

Schweiz

✔ Ja

✔ Ja (1)

× Nein

Andere EU-Länder

✔ Ja

✔ Ja (1)

× Nein

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Anmerkung: Es ist dringend empfohlen, sich bezüglich der Reisepass-Vorschriften persönlich bei den indischen Konsulaten rückzuversichern.

Anmerkungen Reisepass

Da sich die Einreisebestimmungen oft kurzfristig ändern, ist eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit einer indischen konsularischen Vertretung dringend empfohlen.

Für Reisen in manche Landesteile sind Sondergenehmigungen von der Botschaft bzw. der indischen Regierung erforderlich. Der Status dieser Protected Areas und Restricted Areas kann sich kurzfristig ändern, derzeit gelten Beschränkungen für die Staaten bzw. Unionsterritorien Sikkim, Arunachal Pradesh, Ladakh, Nagaland, Manipur und Mizoram sowie für die Inselgruppen der Andamanen und Lakkadiven. Weitere Informationen sind von den Botschaften oder dem Fremdenverkehrsamt (s. Kontaktadressen) erhältlich.

Bei der Einreise ist unbedingt darauf zu achten, dass Pässe von den Grenzbehörden korrekt gestempelt werden. Ohne Einreisestempel kommt es bei der Ausreise zu erheblichen Schwierigkeiten. Mehrtägige Verzögerungen durch den Erwerb einer Ausreiseerlaubnis beim FRO und Ministry of Home Affairs (nur in Delhi) sind die Regel.

Visainformationen

Ein Visum ist im Allgemeinen erforderlich u.a. für Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

EU-Länder, Schweiz und Türkei.

e-Tourist Visa und e-Business 
[1] U. a. Staatsangehörige von Deutschland, Österreich, der Schweiz und von allen EU-Ländern müssen bis spätestens 4 Tage vor der geplanten Einreise ein e-Tourist Visa beantragen.

Das e-Visum berechtigt für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen und für eine einmalige Einreise (Verlängerung nicht möglich) für touristische Reisezwecke bzw. für Besuchsreisen oder für einen Aufenthalt von bis zu 180 Tagen für Geschäftsreisende (mehrmalige Einreisen). Um ein e-Visum zu beantragen, muss man mindestens 4 Tage vor der Reise nach Indien einen Electronic Travel Authorisation (ETA)-Antrag online auf indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html ausfüllen. Es besteht jedoch keine Einreisegarantie. 

Anmerkungen Visum

Immer wieder kommt es vor, dass Reisende ausgewiesen werden, weil ihre Aktivitäten in Indien nach Auffassung der indischen Behörden nicht mit dem Status eines Touristenvisums vereinbar sind. Es wird empfohlen, konkret anlassbezogene Visa zu beantragen, z.B. Konferenzvisa oder Business/Employment/Entry(X) Visa für Freiwilligenarbeit.

Anmeldepflicht

Alle ausländischen Staatsbürger, die beabsichtigen sich länger als 6 Monate in Indien aufzuhalten oder bei entsprechender Auflage unabhängig von der geplanten Aufenthaltsdauer, müssen sich beim zuständigen District Foreigners Registration Officer / Foreigners Regional Registration Officer (FRRO) innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Einreise in Indien online registrieren: www.boi.gov.in/content/online-registration.

Kosten

Deutschland:
Die folgenden Gebühren gelten für Deutsche.

Touristenvisum
84 € Konsulargebühr (bis zu 1 Jahr gültig, ein- und mehrmalige Einreise) + Bearbeitungsgebühr des Konsularproviders + Covid-Gebühr + ICWF-Gebühr.
 
Geschäftsvisum
100 € Konsulargebühr (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise) + Bearbeitungsgebühr des Konsularproviders + Covid-Gebühr + ICWF-Gebühr.
 
e-Business Visa: 80 US$
 
 
Studentenvisum: 67 € (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise) Konsulargebühr + Bearbeitungsgebühr des Konsularproviders + Covid-Gebühr + ICWF-Gebühr.
 
Transitvisum:
17 € Konsulargebühr (14 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std.) + Bearbeitungsgebühr des Konsularproviders + Covid-Gebühr + ICWF-Gebühr..
 
Zu den Visagebühren kommen jeweils 3 € Bearbeitungsgebühr hinzu sowie die Konsularprovidergebühr.
 
e-Tourist Visa (max. 30 Tage Aufenthalt):
10 US$ (April - Juni); 25 US$ (Juli - März).
 
e-Tourist Visa (max. 1 Jahr):
40 US$.
 

Die Zusatzgebühr für Visa für Restricted oder Protected Areas beträgt 29 €.

Wird der Antrag über die Firma Indo German Consultancy Services Ltd. in Frankfurt oder Hamburg gestellt, fällt zusätzlich zu den Visagebühren eine Bearbeitungsgebühr von 17,70 € in Frankfurt am Main und von 16,95 € in Hamburg. 

Österreich:
Die folgenden Gebühren gelten für Österreicher.

Touristenvisum:
84 € Konsulargebühr (bis zu 12 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise) + Bearbeitungsgebühr;

Geschäftsvisum:
100 € Konsulargebühr (bis zu 1 Jahr, mehrmalige Einreise) + Bearbeitungsgebühr;
208 € Konsulargebühr (bis zu 5 Jahren, mehrmalige Einreise) + Bearbeitungsgebühr.

e-Business Visa: 80 US$

Studentenvisum:
67 € Konsulargebühr (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise) + Bearbeitungsgebühr.

Transitvisum:
17 € Konsulargebühr (15 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std.) + Bearbeitungsgebühr.

Zu den Visagebühren kommen jeweils 3 € Bearbeitungsgebühr hinzu sowie die Konsularprovidergebühr.

Die Firma BLS International Visa Services Austria, die für die Visumausstellung in Österreich zuständig ist, erhebt eine Bearbeitungsgebühr von 6,80 €.

e-Tourist Visa (max. 30 Tage Aufenthalt):
10 US$ (April - Juni); 25 US$ (Juli - März).
 
e-Tourist Visa (max. 1 Jahr):
40 US$.
 
 
 

Schweiz:
Die folgenden Gebühren gelten für Schweizer.
Touristenvisum:
93 CHF Konsulargebühr (bis zu 12 Monate Gültigkeit, mehrmalige Einreise).

Business Visum:

111 € Konsulargebühr (bis zu 1 Jahr Gültigkeit, mehrmalige Einreise);

231 € Konsulargebühr (bis zu 5 Jahren Gültigkeit, mehrmalige Einreise).

e-Business Visa: 80 US$.

Studentenvisum:
74 CHF Konsulargebühr (1-5 Jahre, mehrmalige Einreise).

Transitvisum:
19 CHF Konsulargebühr (15 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std.).

Zu den Visagebühren kommen jeweils 3 CHF Bearbeitungsgebühr der Botschaft hinzu. 

Es fallen zusätzlich Bearbeitungsgebühren von 9,70 CHF beim Visa Application Centre - VFS Global in Bern an.

e-Tourist Visa (max. 30 Tage Aufenthalt):
10 US$ (April - Juni); 25 US$ (Juli - März).
 
e-Tourist Visa (max. 1 Jahr):
40 US$.
 

Visaarten und Kosten

Transit-, Touristen-, Geschäfts-, Arbeits-, Studenten-, Konferenz-, Einreise- und Journalistenvisa, e-Tourist Visa (e-TV) u.a. für Deutsche beantragbar. Außerdem gibt es u.a. das e-Business Visa und das e-Medical Visa.

Achtung:
Geschäftsvisa: Für alle Geschäftsreisenden, die von ihrer deutschen Firma nach Indien entsandt werden.
Arbeitsvisa: Für alle anderen Geschäftsreisegründe, wenn ein indischer Arbeitsvertrag vorliegt, sowie für Monteure und Techniker, die von ihrer deutschen Firma nach Indien entsandt werden.

Die erforderliche Visumkategie für Techniker und Monteure hat sich in der letzten Zeit mehrfach kurzfristig geändert. Eine Kontaktaufnahme mit der Botschaft ist dringend empfohlen.

Nicht nur für die Beantragung des Visums ist die richtige Visumkategorie wichtig, sondern auch bei der Einreise und während des Aufenthaltes. Wer nach Indien einreisen möchte oder sich schon dort aufhält und nicht die für den Reisezweck entsprechende Visumkategorie besitzt, muss mit einer Zurück- oder Ausweisung rechnen.

Gültigkeit

Ein Visum ist gültig ab dem Datum der Ausstellung bis zum Ablauf des auf dem Visum angegebenen Zeitraums. Im Normalfall beträgt die Gültigkeit sechs Monate (Touristen- und Geschäftsvisum) bis zu fünf Jahren. 
Transitvisum: 14 bzw. 15 Tage ab Ausstellungsdatum für Aufenthalt von bis zu 72 Std.

e-Tourist Visa: gültig 365 Tage ab der Ausstellung. Berechtigt zu einem Aufenthalt von max. 90 Tagen ab der Einreise. Es wird nicht häufiger als dreimal pro Kalenderjahr ausgestellt.

e-Tourist Visa (e-Tv): mehrmalige Einreise

e-Business Visa: mehrmalige Einreise, 365 Tage gültig, bis zu 180 Tage Aufenthalt

e-Medical Visa: dreimalige Einreise

Hinweis: Wer die Gültigkeitsdauer des Visums überschreitet, muss mit Haftstrafen und mehrjährigen Einreisesperren rechnen.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem ersten Anschlussflug innerhalb von 24 Stunden weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitbereich nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Es ist dringend empfohlen, sich diese Regelung von der zuständigen konsularischen Vertretung im Einzelfall bestätigen zu lassen (s. Kontaktadressen.)

Antragsart

Deutschland: Beantragung beim Konsularprovider: Indo-German Consultancy Services Ltd. Persönlich oder postalisch in Berlin (folgende Visaarten können in Berlin nur persönlich beantragt werden: Projekt, Entry, Arbeit mit / ohne Arbeitsvertrag aus dem Zielland. Einreichung der Unterlagen in München frühestens 8 Wochen vor dem Reisetermin.

Das E-Visum für touristische Aufenthalte ist nur online beantragbar. 


Österreich: Der Visumantrag muss zunächst online ausgefüllt werden, dann persönliche Beantragung beim BLS International Visa Services Austria in Wien (s. Kontaktadressen).

Das E-Visum für touristische Aufenthalte ist nur online beantragbar. 


Schweiz: Persönlich, online oder postalisch bei der zuständigen diplomatischen Vertretung oder beim Visa Application Center - VFS Global in Bern (s. Kontaktadressen).

Das E-Visum für touristische Aufenthalte ist nur online beantragbar. 

Hinweis: Nach Ablauf der Gültigkeit eines Touristenvisums muss eine zeitliche Frist bis zu einer Neubeantragung eingehalten werden. Diese Frist beträgt in Frankfurt und Hamburg 1 Monat.

Achtung: Derzeit kommt es zu Ablehnungen von Visumanträgen wegen Unvollständigkeit und sogar bis zu dreimonatigen Sperren für eine Neubeantragung. Ein lückenloses und detailliertes Ausfüllen des Online-Antrags ist deshalb unerlässlich. Eine Kontaktaufnahme mit der konsularischen Vertretung ist empfohlen.

e-Tourist Visa

Online-Bewerbung mindestens 4 Tage vor der Abreise auf indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html. Ein aktuelles Passbild und die relevanten Seiten des Reisepasses müssen bei der Online-Beantragung hochgeladen werden und die Visumgebühren müssen online bezahlt werden. Das ETA wird dem Antragsteller via E-Mail zugesandt. Bei der Einreise muss das ETA vorgelegt werden.  

Antrag erforderlich

(a) 1 Online-Antragsformular ( https://indianvisaonline.gov.in/visa/).
(b) 2 aktuelle Passbilder in Farbe (5,1x 5,1 cm). Der Bildhintergrund muss weiß sein, nur ein heller Bildhintergrund reicht nicht aus.
(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate (bei Geschäftsreisen: 12 Monate) gültig ist und zwei freie Seiten enthält.
(d) Visumgebühr (Postanweisung, Barzahlung nur am Schalter oder Banküberweisung) und die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 3 €.
(e) Bei postalischer Antragstellung: Mit 5,50 € frankierter und adressierter Rückumschlag (Einschreiben).
(f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die belegt, dass der Antragsteller seit mindestens 24 Monaten im jeweiligen Land wohnhaft ist bzw. ggf. ausgefülltes Zusatzformular.

Touristenvisum:
(a) - (f) und
 (g) Buchungsbestätigung für ein Rück- oder Weiterreiseticket (Schweizer Staatsangehörige benötigen zusätzlich eine Kopie der Buchungsbestätigung für den Hinflug).

Geschäftsvisum:
(a) - (f) und
(h) Entsendungsschreiben der Firma mit Reiseanlass und -zweck sowie Angabe aller zu besuchenden Orte und Bestätigung der Kostenübernahme.
(i) Einladungsschreiben des indischen Unternehmens mit vollständigen Angaben über Name des Reisenden, Zweck und Dauer des Aufenthalts sowie mit CIN (Corporate Identity Number). Entsendungs- und Einladungsschreiben müssen inhaltlich übereinstimmen.

(j) Handelsregisterauszug des einladenden Unternehmens.

(k) Zeugnisse und Qualifikationen.

Achtung: Für ein Arbeitsvisum (employment visa) sind zusätzliche Unterlagen (u.a. ein Lebenslauf und eine Verpflichtungserklärung (letter of undertaking)) notwendig. Außerdem müssen alle Unterlagen ins Englische übersetzt sein und die genaue Adresse des Einsatzortes muss in der offiziellen Einladung enthalten sein. Vor allem für Techniker und Monteure hat sich die Visumkategorie in letzter Zeit mehrfach kurzfristig geändert. Wer eine Geschäftsreise plant, sollte sich unbedingt nach der korrekten Visumkategorie und den einzureichenden Unterlagen erkundigen.

Studentenvisum:
(a) - (f) und
(j) Einschreibungsbestätigung der Schule bzw. Universität in Indien.
(k) Nachweis über ausreichende Geldmittel.

e-Tourist Visa

(a) ETA, das nach der Online-Beantragung via E-Mail zugestellt wird.

(b) digitales, aktuelles, quadratisches, randloses Foto mit hellem oder weißem Hintergrund (Minimum 10 KB, Maximum 1 MB),(Brillenträger müssen für das Foto die Brille abnehmen).

(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.

(d) Scan der Seiten des Reisepasses mit Personendaten und Passfoto im pdf-Format

(e) Rückflugticket bzw. Weiterflugticket.

(f) ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. 

(g) Bezahlung der Visumgebühr bei Online-Antragstellung.

Eine Sondererlaubnis wird für Sperrgebiete benötigt (s. Anmerkung).

Hinweis: Bei Visumbeantragung im indischen Generalkonsulat München sind derzeit alle bisher erteilten Visa für Indien im Original oder als Kopie vorzuweisen. Sollten die Reisepässe, die diese alten Visa enthalten, vernichtet worden sein, muss der Antragsteller dies schriftlich erklären. In Einzelfällen wurde eine Bestätigung der örtlichen Meldebehörde über den Einzug und die Vernichtung des Reisepasses verlangt.

Hinweis zur Antragstellung: Es gelten strenge Vorschriften, wie der Antrag formell einzureichen ist. Er darf nicht geknickt worden sein, muss in einem Umschlag oder einer Klarsichthülle stecken und die einzelnen Seiten dürfen nicht zusammengeklammert sein. Passfotos, deren einzig akzeptables Format 5 x 5 cm ist, dürfen nur mit einer Büroklammer am Antrag befestigt sein. Die Unterschrift des Antragstellers unter dem Passfoto muss genau in das dafür vorgesehene Textfeld passen. Bei Anträgen, die diese Bedingungen nicht erfüllen, muss mit einer Ablehnung gerechnet werden.

Hinweis zu ausländischen Antragstellern: Türkische (und andere nicht-deutsche) Antragsteller müssen auf ihrem Visumantrag folgende Erklärung handschriftlich hinzufügen: „Mir ist bekannt, dass die Bearbeitung meines Visumantrages im Konsulat aufgrund meiner nicht-deutschen Staatsbürgerschaft länger dauert.“ Diese Erklärung, ohne die der Visumantrag nicht bearbeitet wird, ist zu unterschreiben.

Bearbeitungsdauer

Generell ist die Bearbeitungszeit von Visa je nach Antragsort unterschiedlich und sollte im Einzelfall erfragt werden. In etwa gelten folgende Zeiträume, die jedoch nicht garantiert werden können:

Persönlich: I. d. R. 3-5 Tage. Samedaybearbeitung in Berlin möglich, jedoch nicht in der Schweiz. 1-2 Arbeitstage in Österreich. Sameday- oder Expressbearbeitung in Hamburg derzeit nicht möglich. Die Expressbearbeitung ist in München derzeit nicht möglich.

Postalisch (jeweils plus Postweg):
Deutschland: Ca. 5 Arbeitstage ab Eingang der Gebühren (Frankfurt: 7-10 Tage, München: 6 Tage).
Österreich: 10-12 Arbeitstage.
Schweiz: 5-7 Arbeitstage (Touristenvisum bis 6 Monate) bzw. mindestens 7-10 Arbeitstage (Touristenvisum bis 1 Jahr).

Geschäfts- und Arbeitsvisa: in Frankfurt derzeit mindestens 5 Tage, in München derzeit mindestens 10 Tage, in Hamburg bis zu 2 Wochen.

Die Bearbeitung von Visa für langfristige Aufenthalte dauert mehrere Wochen bis Monate.

Die Bearbeitungszeit für ausländische Antragsteller dauert i. Allg. länger als für deutsche, österreichische oder Schweizer Antragsteller. So müssen Personen pakistanischer Herkunft (auch wenn sie einen schweizer, deutschen oder österreichischen Pass besitzen) bei der erstmaligen Einreise nach Indien eine längere Zeitspanne für die Einholung des Visums einrechnen. Es dauert mindestens 45 Tage, da die Unterlagen zur Prüfung nach Delhi geschickt werden müssen. 

e-Visum

Das e-Visum kann mindestens 4 Tage und maximal 120 Tage vor der Abreise beantragt werden.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kindereisepass oder eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten.

Österreicher: Eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten.

Schweizer: Eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten.

Türken: Eigener Reisepass mit mindestens zwei freien Seiten.

Anmerkung: Es ist dringend empfohlen, sich bezüglich der Vorschriften zur Anerkennung von Ausweisdokumenten von Kindern bei der zuständigen konsularischen Vertretung rückzuversichern. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Hinweis: Alleinreisende Minderjährige unter 18 Jahren müssen über eine Einverständniserklärung sowie über eine Passkopie beider Elternteile verfügen. Minderjährige, die mit nur einem Elternteil reisen, benötigen die Einverständniserklärung sowie die Passkopie des anderen Elternteils.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für Haustiere (max. 2 Tiere pro Passagier) wird ein Gesundheitszeugnis (Ausstellungsdatum max. 1 Woche vor Abreise) und Tollwutimpfzertifikat aus dem Herkunftsland benötigt. Für Haustiere ist außerdem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ("No Objection Certificate") des Animal Quarantine and Certification Services spätestens 2 Wochen vor Abreise einzuholen. Haustiere werden bei der Ankunft, die vorher anzumelden ist, tierärztlich untersucht.

Gesundheit und Impfungen in Indien

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach - besonders auf dem Land und in kleinen und mittleren Städten - technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. In den Großstädten ist die medizinische Versorgungslage deutlich besser, z. T. mit hohem Standard. Es gibt staatliche Kliniken in den Städten und Privat- und Fachärzte in den Stadtrandgebieten.

Persönliche Medikamente bringt man am besten in ausreichender Menge mit. Da überall nur nach Vorkasse behandelt wird und Versicherungen u.U. erst nach Monaten zahlen, ist eine belastbare Kreditkarte eine wesentliche gesundheitliche Vorsorge für jede Indienreise.

Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung und Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

Hinweis: Viele Länder verlangen Belege über Schutzimpfungen von Besuchern, die aus Indien einreisen.

Achtung: Reisenden wird empfohlen, ihre Reiseapotheke mit Einmalspritzen auszustatten, da nach Schätzungen des Indian Clinical Epidemiology Network in Indien jede dritte Injektion mit gebrauchtem Material durchgeführt wird.
 

Gesundheit & Impfungen

Besondere Vorsichtsnamßnahmen

Pflichtimpfungen

Essen & Trinken

Malaria

1

4

Typhus

1

3

Cholera

1

2

Gelbfieber

Impfbescheinigungen

[1] Alle Reisenden, die über neun Monate alt sind und innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet einreisen, benötigen eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber. Eine Gelbfieberimpfung kann gelegentlich auch bei Einreise aus südafrikanischen Ländern (z.B. Simbawe) verlangt werden, die laut WHO nicht zu den endemischen Gebieten gehören.

Wer auf dem Seeweg oder per Flugzeug ohne Impfbescheinigung ankommt, wird sechs Tage in Quarantäne gehalten, falls der Reisende:

(a) innerhalb der letzten sechs Tage ein Infektionsgebiet verlassen hat,

(b) einen Transitaufenthalt in einem Infektionsgebiet hatte (ausgenommen, der Transit erfolgte per Flugzeug und der Transitraum wurde nicht verlassen; es liegt jedoch im Ermessen der Gesundheitsbehörden, ob diese Ausnahmeregelung anerkannt wird),

(c) mit einem Schiff ankommt, das innerhalb der letzten 30 Tage von einem im Infektionsgebiet liegenden Hafen ausgelaufen ist oder dort angelegt hat (ausgenommen, das Schiff ist zuvor nach WHO-Standards desinfiziert worden) und

(d) mit einem Flugzeug aus einem Infektionsgebiet einreist und nicht gemäß Indian Aircraft Public Health Rules von 1954 oder WHO-Standards desinfiziert worden ist.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch landesweit. Dennoch ist die Infektionsgefahr für Touristen sehr gering. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] In Indien besteht ein erhöhtes Polioerkrankungsrisiko. Reisenden wird empfohlen, nur mit gültigem Polioimpfschutz einzureisen. Eine Pflichtimpfung gegen Polio besteht für Reisende, die Staatsangehörige von Ländern mit gemeldeten Polio-Erkrankungen (z. B. Pakistan, Afghanistan, Nigeria, u. a.) sind, in diesen Ländern ihren Wohnsitz haben und nach Indien einreisen. Bei der Einreise muss die Impfung mindestens vier Wochen und maximal ein Jahr her sein. Für deutsche Staatsbürger tritt diese Bestimmung jedoch nicht in Kraft. Außerdem ist ein Impfnachweis nach WHO-Standard mitzuführen. Deutsche Reisende benötigen jedoch keinen Impfnachweis.

Impfschutz gegen Typhus wird empfohlen. 

[4] Ein ganzjähriges mittleres Malariarisiko besteht mit saisonalen Schwankungen in Gebieten unter 2000 m Höhe auch in den Großstädten besonders Mumbai und Delhi. Die Fallzahlen steigen während und kurz nach der Regenzeit. Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum soll stark chloroquinresistent sein.
Im Süden des Landes ist das Malariarisiko geringer als im Norden. Auf sorgfältigen Schutz vor Stechmücken in den Abend- und Nachtstunden ist in jedem Fall zu achten. Bei Fieber ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch qualifizierten Arzt wird vor der Reise nach Indien, speziell nach Goa, derzeit dringend empfohlen. 

Essen & Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor dem Trinken, Zähneputzen und vor der Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch ist vielerorts erhältlich und sollte auch nur mit keimfreiem Wasser angerührt werden. In größeren Städten ist H-Milch erhältlich. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß essen. Der Genuss von Schweinefleisch, Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Sonstige Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen im Ratnagiri-Distrikt vorkommen, das Schwimmen und Waten in diesen Gewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) ist verbreitet. Vor allem während der Monsunregenzeiten und unmittelbar nach dem Monsun muss mit einem Infektionsrisiko gerechnet werden, besonders in den Großstädten und an den Küsten. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit und besonders häufig an den Küsten, aber auch in Städten und in Höhenlagen bis ca. 1.500 Metern vor. Während der Regenzeit und in den Monaten nach der Regenzeit steigen landesweit die Fallzahlen. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. 

In den Küstenregionen, insbesondere im Südosten, tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende sollten einen wirksamen Insektenschutz benutzen. 

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, Piercings, Tätowierungen, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. 

Die Höhenkrankheit tritt in Höhen ab etwa 2300 m bei einem zu raschem Aufstieg auf. Die Symptome reichen von Atemnot und Kopfschmerzen bis hin zu Koordinationsstörungen und Erbrechen.

Ein geringes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht landesweit während der Regenzeit in den ländlichen Regionen. Höhere Fallzahlen von Japanischer Enzephalitis treten vor allem in Bihar, in Uttar Pradesh und im Distrikt von Muzaffarpur (Region Bajjikanchal) auf. Um sich zu schützen, sollte man einen wirksamen Insektenschutz und hautbedeckende Kleidung benutzen.

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vor allem im Osten, die ebenfalls durch Mücken übertragene Krankheit Kala Azar kommt dagegen vereinzelt im Nordwesten vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem Risikogruppen und Reisende, die einen Langzeitaufenthalt planen, über eine mögliche Impfung beraten lassen. 

Tollwut kommt landesweit und in großer Fallzahl vor. Hauptüberträger sind (streunende) Hunde, aber auch Affen, Katzen und andere Tiere. Eine Impfung wird für alle Reisenden empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Tuberkulose kommt landesweit vor. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion. 

In allen tropischen Ländern gibt es eine Reihe an Gifttieren, deren Bisse oder Stiche schwere Körperschäden oder den Tod zur Folge haben können. Daher sollte man Abstand von Schlangen, Skorpionen und Spinnen halten. Keinesfalls unter Laub, Erdlöcher oder in  Steinspalten fassen.

Zollbestimmungen in Indien

Zollbestimmungen Übersicht

Die folgenden Artikel dürfen von ausländischen Touristen zollfrei nach Indien eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

I. Bei Ankunft in Indien aus allen Ländern außer Nepal, Bhutan oder Myanmar:

Artikel für den persönlichen Bedarf und Geschenke bis zum Wert von 15.000 Rs; andere Beträge für Staatsbürger Indiens, Bhutans, Nepals und Pakistans je nach Aufenthaltsland und -länge. Darin inbegriffen sind u.a. die folgenden Artikel:

100 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 125 g Tabak;
2 l Spirituosen oder Wein;
Gold und Silber (nicht zu Schmuckstücken verarbeitet);
ein Flachbildschirm-Fernseher.
 
II. Bei Ankunft in Indien aus Nepal, Bhutan oder Myanmar:
 
Artikel für den persönlichen Bedarf und Geschenke bis zum Wert von 15.000 Rs. Darin nicht inbegriffen sind u.a. die folgenden Artikel:
 
100 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 125 g Tabak;
2 l Spirituosen oder Wein;
Gold und Silber (nicht zu Schmuckstücken verarbeitet);
ein Flachbildschirm-Fernseher;

Hinweis: Ein Tourist eine Person, die nicht in Indien wohnhaft ist und sich in Indien innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten maximal 6 Monate aufhält. 
Achtung: Hochwertige Gegenstände wie z.B. Videokameras müssen bei der Einreise deklariert werden. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden bereits beim Besitz von kleinen Mengen (auch Haschisch) mit drakonischen Haftstrafen geahndet. Bei Verstößen gegen Zollvorschriften droht Verhaftung bei der Ausreise.

Hinweis: Mit der mobilen App ATITHI@Indian Customs können internationale Reisende ihre Zollerklärung für Waren und Währungen abgeben und dadurch die Wartezeit an den Flughäfen reduzieren.

Verbotene Importe

Geflügel, Geflügelprodukte (einschließlich Eier, Federn und Fleisch), Schweine, Produkte aus Schweinefleisch und Waffen ohne Sondergenehmigung, pornografische Erzeugnisse, Goldmünzen und -barren sowie E-Zigaretten.

Währung & Geld in Indien

Währung

1 Indische Rupie = 100 Paise. Währungskürzel: Rs, INR (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 2000, 500, 200, 100, 50, 20, 10 und 5 Rupien; Münzen in den Nennbeträgen 10, 5, 2 und 1 Rs sowie 50 Paise.

Achtung: Die alten 500- und 1000-Rupien-Scheine wurden im November 2016 für ungültig erklärt. Es sind inzwischen neue 500-Rupien-Scheine und 2000-Rupien-Scheine herausgegeben worden. 

Kreditkarten

Geläufige Kreditkarten wie American Express, Diners Club, Mastercard und Visa werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten
Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Geldautomaten sind in großen Städten und touristischen Gegenden zahlreich vorhanden, in ländlichen Gegenden ist das Netz an Geldautomaten jedoch nicht sehr dicht. Bei Abhebung mit Bankkundenkarte am Geldautomaten können teils hohe Gebühren fällig werden. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
 
Hinweis: Aus der Girocard wird eine Debitcard: Im Laufe des Jahres 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Dann noch bestehende Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben. Maestro-Nachfolger ist zum Beispiel Visa. Die neuen Debitkarten, die weltweit einsetzbar sind, sind dennoch keine Kreditkarten. So werden die Beträge beim Bezahlen mit der Debitkarte sofort vom Konto abgebucht.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist in den meisten Fällen verboten.

Für die Einfuhr von Fremdwährungen, die einen Wert von 5.000 US$ in Bargeld (bzw. von 10.000 US$ aller Zahlungsmittel) übersteigen, besteht Deklarationspflicht (Deklaration auch bei niedrigeren Beträgen empfohlen). Ausfuhr bis zur Höhe des deklarierten Betrags, abzüglich der Umtauschbeträge. Beim Geldumtausch muss ein Beleg gegengezeichnet oder eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt werden. Diese Belege müssen bei der Ausreise vorgelegt werden, um den Rücktausch zu ermöglichen.

Geldwechsel

Der Umtausch darf nur bei Banken oder offiziellen Wechselstuben erfolgen. Man sollte beim Geldumtausch darauf achten, keine beschädigten Geldscheine zu bekommen, da u. U. die Annahme verweigert wird. Bargeld in US-Dollar, Euro oder britischen Pfund Sterling ist am einfachsten zu wechseln. In allen Großstädten und internationalen Flughäfen gibt es Wechselstuben und/oder Automaten, wo rund um die Uhr Geld gewechselt werden kann. Umtauschbelege sind aufzubewahren. Meistens ist es jedoch günstiger, Geld am Geldautomaten abzuheben. 

Beste Reisezeit in Indien

Meist heiß und tropisch während des ganzen Jahres mit großen regionalen Unterschieden. Kühler von Ende November bis Anfang März mit kühlen Temperaturen am Morgen und Abend sowie viel Sonne während des Tages. Die heißeste Zeit mit trockener und staubiger Luft ist zwischen März und Juni. Monsun-Regen gibt es in den meisten Regionen im Sommer irgendwann zwischen Juni und Anfang Oktober.

Nördliche Ebenen: Städte wie Neu-Delhi, Varanasi, Lakhnau und Patna erleben im Laufe eines Jahres extreme Temperaturunterschiede. In der Regel ist es in diesen Städten von April bis Mitte Juni warm, während die Temperaturen im Winter von November bis Februar nachts fast unter den Gefrierpunkt fallen. Die Sommer sind heiß. Die Monsunzeit ist zwischen Juni und September.

Westhimalaya: Srinagar ist am schönsten zwischen Mai und Oktober, in der Zeit von Juli bis August ist es meist sehr heiß und im Winter ist es kalt und feucht. Simla liegt höher und ist daher kälter im Winter, und Orte wie Pahalgam, Gulmarg und Manali sind zu dieser Zeit normalerweise eingeschneit (Dezember bis März). In Ladakh, eine hoch gelegene Wüste, kann es zu extremen Temperaturabfällen kommen. Die Bergpässe von Ladakh sind von Juli bis Oktober passierbar.

Zentralindien: Im Bundesstaat Madhya Pradesh ist die Hitze im Sommer erträglicher, Monsunregen sind hier am stärksten zwischen Juli und September. Im Winter nachts recht kalt.

Westen: Am angenehmsten von November bis Februar, die Abende können jedoch ziemlich kalt sein. Mitunter sehr heiß im Sommer, Monsunregen fallen zwischen Mitte Juni und Mitte September.

Südwesten: Am schönsten ist das Wetter zwischen November und März. Die Regenzeit fällt zwischen Ende April und Juli. Die Sommertemperaturen sind nicht so hoch wie in Nordindien, jedoch sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Kühle Brisen an der Küste. Im Binnenland haben Mysore und Bijapur ein angenehmes Klima mit wenig Regen.

Osten: Das Wetter ist in Staaten wie Odisha, der häufig mit Überschwemmungen zu kämpfen hat, von Oktober bis Februar kühl. In den Monaten März bis Mai ist es glühend heiß. Von Juni bis Oktober bringt der Monsun viel Regen und Überschwemmungen. 

Südosten: Tamil Nadu hat nordöstliche Monsunregen zwischen Oktober und Dezember, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sind das ganze Jahr über hoch. In den Bergen muss man in der Wintersaison mit Kälte rechnen. Hyderabad ist heiß, aber weniger drückend im Sommer und bedeutend kühler im Winter.

Nordosten: März bis Juni und September bis November sind die angenehmsten und trockensten Monate. Während des restlichen Jahres gibt es hier heftige Monsun-Regenfälle.