Anreise nach Argentinien
Flug nach Buenos Aires mit Ankunft am nächsten Tag.

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Termine für 2027Eine Reise für wanderbegeisterte Naturliebhaber mit den Highlights Patagoniens. Das Wanderparadies El Chaltén, das Wahrzeichen Patagoniens die drei Türme des Torres del Paine und den Sehnsuchtsort Feuerland lernen wir auf dieser Reise aktiv kennen.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Die Wanderungen in den Nationalparks Los Glaciares (mit Fitz Roy und Cerro Torre), Torres del Paine und in Feuerland sind technisch einfach, erfordern aber gute Kondition und Ausdauer. Erforderlich ist auch Trittsicherheit, da die Wege manchmal über Geröll führen und große Steine im Weg liegen können, die es zu überwinden gilt. Das raue Klima, insbesondere starker Wind, kann die Wanderungen erschweren. Die täglichen Gehzeiten an den Trekkingtagen betragen zwischen 2 - 7 Stunden, wobei Höhenunterschiede bis maximal 750 m jeweils im Auf- und Abstieg zu bewältigen sind. Die Wanderung zum Aussichtpunkt der Grantittürme am Torres del Paine ist optional und dauert ca. 8 Stunden, mit ca. 1000 m jeweils im Auf-und Absteig. Bitte beachten Sie dazu auch die Angaben bei der jeweiligen Tagesbeschreibung.<br />
Wanderreise von El Calafate über Torres del Paine nach UshuaiaSchon Charles Darwin fragte sich: "Warum hat sich dann, und das geht nicht nur mir so, diese dürre Einöde so tief in mein Gedächtnis eingegraben?" Die weite, windzerzauste Landschaft faszinierte nicht nur Darwin, sondern auch uns. Endlose Steppe, soweit das Auge reicht. Wir fahren an Estancias vorbei und gönnen uns ein saftiges "Bife de Chorizo", das hiesige Steak mit einem guten Schluck "Vino Tinto". In der Ferne ragen die markanten, hellgrauen Granittürme Fitz Roy und Cerro Torre in den patagonischen Himmel. Unter bizarren Wolkenformationen wandern wir zu türkisfarbenen Gletscherlagunen und am Fuße der Türme. Guanacos und Nandus schauen neugierig zu uns herüber. Im Glaciares Nationalpark fühlen wir uns beim Anblick des gigantischen Perito Moreno-Gletschers ganz klein und sind einfach nur überwältigt. Weiter geht es zum nächsten Sehnsuchtsziel ans "Ende der Welt": Ushuaia, die Südspitze Feuerlands. Auf der Insel Martillo begegnen wir den Magellan-Pinguinen und genießen das Leuchten der Gletscher der Darwin-Kordillere im Abendrot. Genug davon geträumt – uns erwartet eine vielseitige Reise in eine der schönsten Naturlandschaften der Welt.

Flug nach Buenos Aires mit Ankunft am nächsten Tag.
Nach der Begrüßung durch unsere Reiseleitung am Flughafen erfolgt der Transfer zum Hotel. Bei unserer Stadtbesichtigung besuchen wir die historische Altstadt, die Plaza de Mayo mit dem Präsidentenpalast Casa Rosada und der Kathedrale sowie das Hafenviertel La Boca. Im eleganten Viertel Recoleta besichtigen wir den gleichnamigen Friedhof, Ruhestätte zahlreicher bedeutender Persönlichkeiten Argentiniens, unter anderem Eva Perón.
Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte, bummelt auf eigene Faust durch Buenos Aires oder lässt bei einem frisch aufgegossenen Mate das Treiben der Stadt auf sich wirken. Ein Besuch in der Hauptstadt Argentiniens wäre unvollständig ohne Tango: In einem renommierten Tango-Lokal erwartet uns heute Abend ein köstliches Dinner und eine mitreißende Tango-Vorstellung.
Wir fliegen nach El Calafate und fahren nach der Ankunft wir durch die argentinische Pampa bis nach El Chaltén. Der kleine Bergsteigerort liegt am Rande des Nationalparks Los Glaciares am Fuße des Fitz Roy-Massives. "Rauchender Berg" war die ursprüngliche Bezeichnung der indigenen Bevölkerung für den Fitz Roy, obwohl dieser kein Vulkan ist. Später wurde das 3.405 m hohe Granitmassiv nach dem Kapitän von Darwins Forschungsschiff benannt.
Nach dem Frühstück starten wir zu unserer ersten Tageswanderung im Los Glaciares-Nationalpark. Sie führt uns zum Aussichtspunkt des Loma del Pliegue Tumbado (1.100 m). Nach einem konstanten Anstieg genießen wir bei klarer Sicht einen wunderbaren Ausblick auf das ganze Massiv mit dem Fitz Roy, Cerro Torre und auf der anderen Seite hinunter zum Lago Viedma. Bei dieser Tour weht uns meist ein starker Wind um die Nase, Patagonien pur! Am Abend kehren wir wieder zurück nach El Chaltén.
Unsere zweite Wanderung führt uns zum Fitz Roy Basecamp Poincenot - wer möchte, wandert von hier aus weiter zur Laguna de los Tres. Wir starten von unserem Hotel und wandern zunächst durch den subarktischen Buchenwald. Mit etwas Glück genießen wir den Blick auf den Gletscher Piedras Blancas sowie auf die umliegenden Granitgipfel Poincenot, Saint Exupery. Natürlich darf auch der Granitgigant Fitz Roy (3.405 m) nicht fehlen. Wer möchte, kann von hier aus mit unserem zusätzlichen Guide weiter bis zur Laguna de los Tres wandern. Ein steiniger und steiler Aufstieg führt uns zur Laguna - dort angekommen eröffnet sich uns bei klarer Sicht der Blick auf sogar zwei Lagunen: Laguna de los Tres und Laguna Sucia. Beim Abstieg halten wir kurz an einer weiteren Laguna - Laguna Capri., Wanderdetails inkl. Laguna de los Tres: ↑↓ 1.150 m | Gehzeit: 8 - 9 Std. | Gehstrecke: 24 km
Heute führt uns unsere Tour zur fantastischen und uneinnehmbar erscheinenden Felsnadel des Cerro Torre (3.128 m). Der Weg verläuft durch eine landschaftlich großartige Region; wir haben die hohe Granitnadel immer vor Augen. Die Zwergbuchen am Weg sind dagegen oft so klein, dass man sich in einem Bonsai Wald wähnt. Am Nachmittag kehren wir nach El Chaltén zurück und fahren mit unserer Reiseleitung im öffentlichen Bus zurück nach El Calafate, wo wir nach der späten Ankunft übernachten werden.
Heute geht es zum berühmtesten Gletscher Argentiniens, dem Glaciar Perito Moreno. Aus etwa 400 m Entfernung bestaunen wir die unaufhörlich kalbende Eismasse, die ca. 70 m hoch, 5 km breit und 30 km lang ist. Mit Spannung warten wir, an welcher Stelle der nächste große Brocken abbricht, krachend in den azurblauen Lago Argentino stürzt und davon treibt. Bis 1988 wurde der Eisstau des Perito Moreno, der einen Arm des Lago Argentino völlig abtrennt, alle vier Jahre durch eine künstliche Explosion beseitigt. Das im abgetrennten Seearm bis zu 30 m höher aufgestaute Wasser bahnte sich dann seinen Weg in den Hauptteil des Sees.
Wir verlassen Argentinien und fahren über die Grenze nach Chile. Endpunkt unserer Fahrt ist der 2.420 km² große Nationalpark Torres del Paine. Dieser zählt wegen seines Tier- und Pflanzenreichtums, seinen Gletschern und markanten Felsen zu den schönsten Parks in Südamerikas. Tiefblaue Seen und schroffe Berge säumen den Weg. Unterwegs im Nationalpark sorgen Guanako-Herden, davon eilende Nandus (chilenischer Strauß), Graufüchse, Pumas und etwa 40 Vogelarten inklusive den Kondoren für Abwechslung. Wenn es das Wetter erlaubt, unternehmen wir im Torres del Paine-Nationalpark eine erste Wanderung, zum Beispiel zum "Salto Grande", dem großen Wasserfall, oder zum Mirador Condor.
Wer möchte, erwandert heute die berühmteste Ansicht der Torres del Paine Türme (2.600 - 2.850).Vom Ausgangspunkt verläuft der Aufstieg teils an einem wilden Flussbett entlang, durch niedrigen Buchenwald bis wir die Baumgrenze überschreiten. Die Paine-Türme halten sich während des Aufstiegs versteckt; erst wenn wir das letzte steinige, steile Stück, über große Steinblöcke hinwegsteigend, bewältigt haben, stehen die drei schlanken, in den Himmel ragenden Felstürme plötzlich gewaltig vor uns. Sie spiegeln sich in der darunter liegenden grünen Lagune, ein wunderbarer Anblick.Wem die Wanderung zu anstrengend ist, wandert mit dem anderen örtlichen Guide zum Wasserfall Paine und der Laguna Azul und verbringt einen angenehmen ruhigen Tag im engen Kontakt mit der Natur.Wanderung zum Wasserfall Paine und Laguna Azul: Gehzeit 2 Std.
Nach dem Frühstück schnüren wir erneut unsere Wanderschuhe und brechen auf zum Lago Grey. Unser Wanderweg führt uns entlang des Sees mit Blick auf die blauen, im See schwimmenden Eisbrocken. Diese stammen von dem gleichnamigen, in den Lago Grey kalbenden Gletscher. Ein beeindruckendes Naturschauspiel. Zurück in unserem Hotel packen wir unseren Koffer und fahren anschließend nach Punta Arenas.
Mit dem öffentlichen Bus überqueren wir die Magellanstraße, fahren durch das einsame, beinahe endlose Patagonien und erreichen das "Ende der Welt" Ushuaia, die südlichste Stadt der Erde. Sie liegt am Rande des 690 km² großen Naturschutzparks Feuerland (Tierra del Fuego), der durch seine schneebedeckten, oft von Wolken umhangenen Berge, seine dicht bewachsenen Täler und glitzernden Seen besticht.
Auf unserem heutigen Tagesprogramm steht der Ausflug zur Isla Martillo. Angekommen auf der Insel gehen wir an Land und beobachten mit großer Wahrscheinlichkeit die Magellan-Pinguine (Bitte beachten Sie, dass bei Reisen im März unter Umständen weniger oder keine Pinguine gesichtet werden können). Im Anschluss setzen wir zur Estancia Haberton über und haben Zeit das Museum der Estancia zu besuchen, bevor es auf dem Landweg zurück nach Ushuaia geht. Der restliche Tag steht uns zur freien Verfügung. Bitte beachten Sie, dass der Ausflug zur Isla Martillo entweder vormittags oder nachmittags stattfindet. Dies wird sich erst vor Ort entscheiden.
Wir werden nach dem Frühstück im Hotel abgeholt und fahren zum Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung durch den Nationalpark Tierra del Fuego. Je nach Wetterbedingungen wandern wir entweder entlang der Bucht von Ensenada Zarategui oder auf dem Pampa Alta-Trail. In beiden Fällen führt uns unsere Wanderweg ins Herz des Nationalparks, durch jahrhundertalte Scheinbuchenwälder und entlang der Küste des Beagle-Kanals. Immer wieder halten wir und genießen den Ausblick auf ferne Gebirgsketten, naheliegende Buchten und Meeresarme. Unsere Reiseleitung erzählt uns mehr über die Geologie des Parks, seine Gletschergeschichte, die an subantarktisches Klima angepasste Flora und die tiefe kulturelle Verbundenheit der Yámana mit dieser Landschaft. Mit etwas Glück sehen wir außerdem den ein oder anderen Fuchs, Kondor oder Seevogel – alle sind in dieser Region beheimatet. Nachmittags erreichen wir unser Ziel: den Roca-See in der Nähe der bekannten Bucht Lapataia.
Die Zeit bis zum Flug nach Buenos Aires steht uns zur freien Verfügung. Anschließend Transfer zum Flughafen und Flug in die argentinische Hauptstadt.
Abhängig von der Abflugzeit bleibt uns noch Gelegenheit, Buenos Aires selbstständig zu erkunden. Anschließend fliegen wir zurück nach Frankfurt.
Zurück in der Heimat.
In Buenos Aires, Punta Arenas und Ushuaia übernachten wir in Mittelklassehotels. Das Hotel in Ushuaia befindet sich ca. 30-40 Gehminuten oberhalb vom Stadtzentrum entfernt. Sollten Sie nicht zu Fuß ins Zentrum laufen wollen, können Sie sich für einen geringen Preis ein Taxi buchen. Beim Besuch der patagonischen Los Glaciares-Nationalparks und Torres del Paine übernachten wir in gemütlichen Hosterías (Gästehäusern). Von diesen Stützpunkten aus unternehmen wir Tageswanderungen mit leichtem Gepäck. Hinweis zum Einzelzimmerzuschlag: Im Torres del Paine-Nationalpark gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Zimmern, bitte fragen Sie frühzeitig Einzelzimmer an.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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