Anreise
Flug nach Casablanca. Wir werden am Flughafen erwartet und fahren zum Hotel im Herzen der Metropole.

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Termine für 2027Wanderreise von Tanger über den Hohen Atlas und Marrakech an die AtlantikküsteGeschäftige Morgenstimmung liegt über der Medina von Tanger. Möwen flattern, der Dunst über der Straße von Gibraltar verzieht sich und gibt den Blick auf Andalusien frei. Guten Morgen Marokko! Kein Land liegt so nah und ist doch so vielfältig und anders. Im Rif-Gebirge im grünen Norden des Landes liegt das pittoreske Chefchaouen. Wir streifen durch blau getünchte Gassen und wandern in der umliegenden Bergwelt. In der Königsstadt Fès erleben wir das alte Marokko – vom bunten Warenangebot bis zu klappernden Eselshufen in der Altstadt. Zwischen den historischen Gebäuden und verwinkelten Gassen spüren wir den Puls der Stadt und die jahrhundertealte Kultur hautnah. Die lebhaften Souks laden zum Verweilen ein, während wir die handgefertigten Teppiche und kunstvollen Keramiken bewundern. Im Hohen Atlas wandern wir zwei Tage zu Füßen der höchsten Berge Nordafrikas. Die klare Bergluft und die atemberaubenden Aussichten machen jede Anstrengung mehr als wett. Danach geht es an den Atlantik nach Essaouira, wo um den Fang gefeilscht wird und die Brisen des Atlantiks wehen. Im Rhythmus der Brandung wandern wir an der Küste entlang. Wir wohnen in stilvoll renovierten Riads – Oasen der Ruhe inmitten der Altstädte, mit plätschernden Brunnen und orientalischen Ornamenten. So entfaltet Marokko auf unserer Reise seine ganze Vielfalt – zwischen lebendigen Medinas, majestätischen Bergen und dem Zauber des Atlantiks.

Flug nach Casablanca. Wir werden am Flughafen erwartet und fahren zum Hotel im Herzen der Metropole.
Am Vormittag besichtigen wir Casablancas Zentrum. Die größte Stadt Marokkos besticht durch eine Mischung aus traditionellem Flair, französischer Kolonialarchitektur und der seichten Brise des Ozeans. Wir besuchen die Hassan II. Moschee, die - entlang einer Gartenpromenade - auf einer kleinen Landzunge im Atlantik thront. Die Moschee gilt als eines der imposantesten Bauwerke der islamischen Welt. Nach der Mittagspause fahren wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Tanger im Norden des Landes.
Nach einem entspannten Frühstück entdecken wir die Medina von Tanger. Diese Stadt an der Straße von Gibraltar, geprägt von einer ereignisreichen Vergangenheit, verströmt ein einzigartiges Flair. Am Mittag setzen wir unsere Reise gen Südwesten nach Tétouan fort. Dort schlendern wir durch enge Gassen im maurisch-spanischen Stil. Zahlreiche andalusische Einwanderer haben sich hier einst niedergelassen und dieses charmante Städtchen mitgeprägt. Auf unserem Weg nach Chefchaouen unternehmen wir eine kurze Wanderung am Fluss bei Akchour. Unser Ziel sind türkisblaue Wasserfälle und die "Pont de Dieu" (Gottesbrücke), eine natürlich geformte Brücke aus rotem Felsgestein. Am Abend erreichen wir Chefchaouen und beziehen unser Riad in der Medina.
Eingebettet in das Rif-Gebirge liegt Chefchaouen. Die azurblauen Gassen der Medina machen dieses bezaubernde Bergdorf längst zu einem bekannten Reiseziel. Heute erkunden wir die Umgebung von Chefchaouen zu Fuß und tauchen in den Alltag der Menschen ein. Unser Weg führt uns zu einer abgelegenen Moschee, die auf einer Anhöhe vor der Stadt thront und einen atemberaubenden Panoramablick auf das weißblaue Chefchaouen gewährt. Am Stadtrand besuchen wir die Quelle Ras el-Ma, die seit jeher als Waschplatz und beliebter Treffpunkt dient. Zurück in unserem Riad können wir uns erfrischen, bevor wir am Nachmittag die verwinkelten Gassen der Medina durchstreifen.
Eine abwechslungsreiche Strecke durch vielfältige Landschaften führt uns heute von den Bergen südwärts nach Fès. Am Vormittag legen wir nahe der Pilgerstätte Ouazzane einen Halt ein und wandern durch einen Eichenhain. Je weiter südlich wir gelangen, desto stärker bestimmt die Landwirtschaft mit ausgedehnten Kulturen, beispielsweise Olivenplantagen, das Bild. Die Region ist zudem für ihren exzellenten Weinanbau bekannt. Am Nachmittag treffen wir in Fès ein und beziehen unser Riad in der Altstadt.
Die traditionsreichste der vier Königsstädte Fès, beherbergt angeblich die prachtvollste Medina Marokkos. Ein ortskundiger Führer begleitet uns durch das Labyrinth der Altstadt und den geschäftigen Souk. Die Lederwaren aus Fès genießen einen hervorragenden Ruf. Die ehemalige Koranschule Medersa Bou Inania verkörpert die maurische Architektur in ihrer schönsten Form: Filigrane Stuckverzierungen, kunstvolle Holzschnitzereien und farbenprächtige Mosaike schmücken die Wände des Innenhofs. Inmitten des Treibens des Souks erhebt sich der imposante Komplex der Moschee und Universität al-Qarawīyīn, deren Anfänge auf das 9. Jahrhundert zurückgehen. Am Nachmittag tauchen wir ein in die Welt der marokkanischen Küche. Mit unserem einheimischen Koch besuchen wir den Lebensmittelmarkt von Fès, um gemeinsam die Zutaten zu besorgen. Im Kochkurs erhalten wir Einblicke in die Kulinarik Marokkos und wirken bei der Zubereitung unseres Abendessens mit.
Wir entfliehen dem städtischen Treiben und begeben uns über das Mittlere Atlasgebirge nach Beni Mellal. Unterwegs erwartet uns eine kurze Wanderung durch einen Zedernhain des Mittelgebirges, wo wir mit ein wenig Glück auf Berberaffen stoßen könnten. Am Abend beziehen wir unser Quartier in Beni Mellal.
Nach etwa zwei Stunden Fahrt erreichen wir die Ouzud-Wasserfälle. Wir wandern ein kurzes Stück durch die malerische Landschaft. Unsere Reise führt uns weiter in das Ourika-Tal, nördlich des Hohen Atlas gelegen. Hier kultiviert die einheimische Bevölkerung neben Safran eine Vielzahl von Küchen- und Heilpflanzen. In einem Kräutergarten lernen wir die verschiedenen Gewächse und ihre Eigenschaften kennen. Danach geht es über Tahanout und das Mizane-Tal nach Imlil (1.750 m). Dieses Bergdorf dient als Startpunkt für zahlreiche Wanderrouten im Hohen Atlas und liegt zu Füßen des Djebel Toubkal, dem mit 4.167 m höchsten Gipfel Nordafrikas. Wir beziehen unser Riad für die kommenden drei Nächte und lassen den Blick auf die Berge bei einem Glas Minztee auf uns wirken.
Wir begeben uns heute auf eine Wanderung durch das Mizane-Tal hinauf nach Sidi Chamharouch (2.350 m), der Ruhestätte des gleichnamigen Heiligen. Während unseres Aufstiegs entlang der terrassierten Felder eröffnen sich uns stets imposante Panoramen der umliegenden Gipfel des Hohen Atlas. Schon aus der Ferne erblicken wir den gewaltigen, weißen Felsen von Sidi Chamharouch an dem der "Sultan der Dschinn" ruhen soll. Unterwegs begegnen wir möglicherweise Pilgern, die dem Heiligen Opfergaben darbringen und Wasser aus der Quelle schöpfen. Nach einem Mittagessen inmitten der Bergwelt steigen wir hinab nach Aremd. Dort erwartet uns eine Familie der Amazigh zu einer Tasse Tee und gewährt uns Einblicke in den Lebensalltag der auch als Berber bekannten Volksgruppe. Anschließend kehren wir zu Fuß nach Imlil zurück.
Heute steht eine weitere Wanderung auf dem Programm, die uns zum Tizi n'Mzeken-Pass (2.430 m) führt. Der Weg schlängelt sich durch sorgfältig angelegte Terrassenfelder mit Apfel-, Mandel- und Nussbäumen. Nach einem kurzen, etwas steileren Abschnitt geht es gemütlich weiter hinauf zum Pass, der einen herrlichen Ausblick bietet. Von dort schweift der Blick über die umliegenden Viertausender des Toubkal-Nationalparks und hinunter ins grüne Azaden-Tal. Am Nachmittag kehren wir nach Imlil zurück und können den Tag auf der Dachterrasse unseres Riads entspannt ausklingen lassen. Alternativ bietet sich ein Spaziergang durch das kleine Bergsteigerdorf an.
Unsere Reise führt uns von den Bergen an die Atlantikküste. Am Nachmittag treffen wir in dem idyllischen Küstenort Essaouira ein. Dort haben wir Gelegenheit, die angenehm überschaubare Medina zu erkunden, durch ihre Gassen zu schlendern und von den Mauern der Hafenfestung auf die vorgelagerten Inseln zu blicken. Weiß getünchte Häuser und die faszinierende Gnawa-Musik prägen das reizvolle Fischerstädtchen.
Nach dem Frühstück folgen wir der Küste Richtung Süden, bis wir unseren Wanderstartpunkt beim Dorf Aghanaje erreichen. Durch ein schmales Tal führt uns der Weg zum Meer, vorbei an kleinen Wasserfällen und dem Heiligtum von Sidi Mbarek. An der Küste angekommen, wandern wir nordwärts entlang des Meeres nach Sidi Kaouki. Von dort aus werden wir abgeholt und nach Foulouste gebracht, wo uns eine einheimische Familie zum Mittagessen empfängt und wir die Gelegenheit haben, eine Arganöl-Kooperative zu besichtigen. Anschließend fahren wir zurück nach Essaouira und gestalten den verbleibenden Tag nach unseren Wünschen.
Der Vormittag gehört uns. Wir können nach Herzenslust Souvenirs erwerben (Handeln ist Pflicht!) und die einzigartige Atmosphäre Essaouiras genießen. Ebenfalls empfehlenswert ist ein Spaziergang am kleinen Hafen nahe der Altstadt. Vor den historischen Hafenhäusern preisen Fischer fangfrische Krabben und andere Meeresfrüchte an. Gegen Mittag verlassen wir die Küstenstadt und machen bald darauf Rast auf einem kleinen Weingut. Dort besteht die Möglichkeit, regionale Weine zu verkosten und im hofeigenen Restaurant zu Mittag zu essen. Am Nachmittag geht es weiter nach Marrakesch, wo wir am Abend das lebendige Treiben auf dem berühmten Marktplatz Djemaa el Fna erleben können.
Wir erkunden die Medina von Marrakesch, die mit gutem Grund zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Ausgehend vom historischen Stadttor Bab Agnaou besuchen wir die nahegelegenen, kunstvoll verzierten Grabstätten der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den Bahia-Palast, dessen Mosaike und idyllischer Innenhof beeindrucken. Durch enge Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerksläden gelangen wir zur Medersa Ben Youssef. Ein prächtig mit Stuck und Mosaikfliesen geschmückter Innenhof bildet das Herzstück der über 400 Jahre alten Koranschule. Dank der Stadtführung haben wir etwas Orientierung erlangt und können uns am Nachmittag erneut in das Labyrinth der Medina begeben. Am Abend lassen wir unsere Reise in einem eleganten marokkanischen Restaurant mit einem Abschiedsessen ausklingen.
Wir übernachten in ausgewählten, landestypischen Hotels mit besonderem Charme. Elf Nächte übernachten wir in komfortablen Riads, ehemaligen Stadt- oder Herrschaftshäuser, die liebevoll zu kleinen Gästehäusern umgebaut wurden. Die Zimmer sind meist unterschiedlich im marokkanischen Stil eingerichtet und verfügen jeweils über ein eigenes Bad. Riads liegen in der Altstadt und besitzen in der Regel einen schönen, ruhigen Innenhof und eine Dachterrasse sowie ein außergewöhnliches und stilvolles Ambiente.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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