Individuelle Anreise
Herzlich Willkommen auf Ihrer Tour. Heute steht der Check-In in Ihrer Unterkunft an. Die idyllische Hügellandschaft um Eilsbrunn lässt schon erahnen, was Sie die nächsten Tage erwartet.
Sie wandern auf gut begehbaren Wanderwegen. Sie sollten über eine gute Grundkondition verfügen, um die Wanderungen mit bis zu 5 Stunden gut meistern zu können. Technisch ist die Tour leicht bis mittelschwer.
Der Jurasteig lädt als 237 Kilometer langer Rundwanderweg dazu ein, die beeindruckende Mittelgebirgslandschaft Bayerns zu erkunden. Auf naturbelassenen Wegen entdecken Sie eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht: malerische Flusstäler, mediterran anmutende Karstlandschaften, duftende Wacholderheiden und schattige Wälder. Historische Schätze wie alte Schlösser, Klöster und imposante Felsformationen säumen den Weg und machen jede Etappe zu einem Erlebnis. Auch die Tier- und Pflanzenwelt begeistert: Mit etwas Glück begegnen Sie seltenen Arten wie Wanderfalken und Eisvögeln oder entdecken Orchideen, Zittergras und viele weitere botanische Highlights. Dank durchgehender Beschilderung und zahlreicher Einkehrmöglichkeiten wird jede Wanderung zur puren Freude. Wir bieten den Jurasteig aufgeteilt in eine Ost- und Westroute an. Die Ostroute beginnt in Eilsbrunn und führt Sie in sieben unvergesslichen Etappen bis nach Deining. Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Naturerlebnis im Bayerischen Jura.
Herzlich Willkommen auf Ihrer Tour. Heute steht der Check-In in Ihrer Unterkunft an. Die idyllische Hügellandschaft um Eilsbrunn lässt schon erahnen, was Sie die nächsten Tage erwartet.
Der erste Abschnitt dieser Etappe führt über beeindruckende Trockenhänge, die zu den schönsten im Jura zählen, bis zum Naturfreundehaus Schönhofen. Weiter geht es durch offene Wiesen und über schmale Waldpfade, wo ein Abstecher von 50 Metern zur Räuberhöhle lockt dem Lebensraum zahlreicher Fledermäuse. Vor der Ortschaft Penk eröffnet sich ein herrlicher Blick auf das Naabtal mit seinen Wäldern und Jurafelsen. Nach einer Pause im Gasthof Spitzauer führt der Weg durch das idyllische Penker Tal mit seinen weiten Wiesen. Die letzten Kilometer verlaufen auf schmalen Waldpfaden, bis das beeindruckende Kloster in Pielenhofen ins Blickfeld rückt.
In Pielenhofen überquert der Jurasteig die Naab und führt durch den Buchenwald oberhalb der Siedlung. Ein malerischer Waldpfad durchzieht das Naturwaldreservat Naabrangen mit seinen Kiefern- und Buchenwäldern. Nach einem kurzen, steilen Anstieg oberhalb von Kleinduggendorf bietet sich ein schöner Blick auf Duggendorf. Bis Heitzenhofen verläuft der Weg durch abwechslungsreichen Mischwald, in dem im Frühsommer der seltene Diptam blüht. Auf der gegenüberliegenden Flussseite geht es durch schmetterlingsreiche Wiesen und Hecken hinauf zur Hochfläche mit dem Dorf Dallackenried. Von dort genießt man eine herrliche Aussicht auf die Juralandschaft, bevor der Weg hinab in Richtung des malerischen Kallmünz führt.
Nach einem Abstecher ins malerische Kallmünz mit seiner markanten Burg verlässt der Jurasteig das Naabtal und führt ins Vilstal. Über Rohrbach gelangt man auf einem halbschattigen Weg hinauf Richtung Dietldorf, wo Pferdegestüte bei Birkhof und blühende Wildrosen im Vilstal für reizvolle Eindrücke sorgen. Abwechslungsreiche Kiefern- und Laubwälder leiten den Weg weiter Richtung Norden. Bei Greßthal bieten sonnige Jurawiesen eine letzte offene Kulisse, bevor es durch den Forst in Richtung Lanzenried und weiter auf Waldpfaden nach Schmidmühlen geht.
Westlich von Schmidmühlen führt der Jurasteig auf einem schmalen Pfad den Blaugrund hinauf und schlängelt sich wildromantisch durch naturnahen Mischwald. Auf der Anhöhe verläuft die Route ebener durch den Wald und bietet vor Winbuch schöne Ausblicke über die wellige Landschaft. Nach Winbuch führt der Weg über offene Flächen und talwärts durch schattigen Wald. Im Lauterachtal bei Aicha prägen Buchenwälder, Trockenrasen und lichte Kiefernwälder die Strecke bis Hohenburg. Kurz vor Hohenburg durchquert man eine Wacholderheide mit Blick auf die Wallfahrtskirche Stettkirchen. Vom Kalvarienberg genießt man schließlich einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und die Burgruine.
Von Hohenburg führt der Jurasteig hinauf auf die Jurahochfläche. Kurz vor Allersburg eröffnet sich ein grandioser Blick auf die Ruine Hohenburg, während Allersburg selbst mit der malerischen Kirche St. Michael beeindruckt. Am Waldrand lädt ein Rastplatz zur Pause ein, bevor es durch orchideenreiche Kiefernwälder und Waldwiesen weitergeht. Nach der kleinen Ansiedlung Flügelsbuch erreicht man die Lauterach und überquert sie ein letztes Mal. Der letzte Abschnitt führt über den Rechenfels (549 mNN) auf idyllischen Waldpfaden. Kurz vor Kastl öffnet sich der Wald und gibt den Blick auf die Klosterburg Kastl frei. Schließlich gelangt man über eine Siedlung hinunter in den Markt Kastl, wo das Tagesziel erreicht wird.
Zu Beginn führt der Weg über einen asphaltierten Fußweg und später Schotter- und Waldwege in Richtung Pfaffenhofen. Nach etwa einer halben Stunde erreicht man den Ort, verlässt ihn aber gleich wieder, um zur Schweppermannsburg zu gelangen, die nur wenige Minuten entfernt ist und 1329 urkundlich erwähnt wurde. Vorbei an einem Hirschgehege erreicht man ein Feldkreuz und folgt dem Weg durch Wald und Felder zum Gemeindeberg, den man halb umrundet, bevor es bei Oberfeld auf schmalen Pfaden nach Holzheim geht. Nach Feldwegen und einem kurzen Straßenabschnitt erreicht man Engelsberg, bevor der Weg leicht ansteigend zur Wallfahrtskirche Maria Heil der Kranken führt, dem höchsten Punkt des Jurasteigs (621 mNN). Vom Habsberg führt der Weg am Umweltbildungszentrum Haus am Habsberg vorbei und erreicht schließlich Unter- und Oberwiesenacker.
Nach dem Passieren von Unter- und Oberwiesenacker erreicht der Wanderer bei Weikenhammer die Niederungen der Schwarzen Laber und das Naturschutzgebiet Deusmauer Moor. Vorbei an einem Hirschgehege bei Dürn führt der Jurasteig weiter durch Wald- und Wiesenlandschaften. Nach einem langen Feldweg geht es ab Rothenfels durch abwechslungsreiche Wälder, bis die Wallfahrtskirche in Lengenbach erreicht wird. Auf sandigem Boden führt der Weg über den Schellenberg hinauf in einen Kiefernwald und anschließend nach Arzthofen. Die Route verläuft weiter im Tal der Weissen Laber, vorbei an der Siegenhofer Mühle, bis nach Deining. Mit der Bahn geht es in ca. 10 Minuten in Ihren Übernachtungsort Neumarkt in der Oberpfalz.
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