Flug nach Ulaanbaatar
Flug von Frankfurt nach Ulaanbaatar (nicht inkludiert), Hauptstadt der Mongolei. Ankunft ist am nächsten Morgen.

In Zentralasien erstreckt sich ein riesiges, unbekanntes Land, in dem Murmeltiere als Delikatesse verzehrt werden und asphaltierte Straßen eine Seltenheit sind. Kamele und Pferde dienen als wichtige Transportmittel. Viermal so groß wie Deutschland ist die Mongolei, und trotzdem – verglichen mit Hamburg – leben hier nur wenige Menschen. Im Norden des Landes grenzt es an die endlosen Wälder Sibiriens, während im Süden die Gobi-Wüste das Land einnimmt, wo der einsame Gobi-Bär lebt. Trotz der Schatten der Großmächte China und Russland hat die Mongolei eine Kultur bewahrt, die stark von der nomadischen Lebensweise der Viehhirten geprägt ist. Die kargen, unfruchtbaren Landschaften sind ungeeignet für intensive Landwirtschaft, weshalb das Leben hier eine lange Wanderung darstellt. Das weite Land strahlt eine innere Ruhe aus und die Zeit wird durch den hellen Himmel angezeigt, anstatt durch Uhren am Handgelenk. Während dieser individuellen Rundreise erleben Sie weite Teile des riesigen Landes, von der Wüste Gobi bis hin zum zentralen, wellig-grünen Hügelland.
Flug von Frankfurt nach Ulaanbaatar (nicht inkludiert), Hauptstadt der Mongolei. Ankunft ist am nächsten Morgen.
Am Morgen kommen Sie voraussichtlich in Ulaanbaatar an, wo Ihre örtliche Reiseleitung Sie entweder am Flughafen oder Bahnhof abholen wird, um Sie zum Hotel zu bringen. Nach dem Frühstück haben Sie Zeit, sich zu erholen.
Ulaanbaatar bietet eine faszinierende Mischung aus traditionellem und modernem Leben und liegt am Vorland des Bogd Khan Gebirges, das als Eingangstor zur Mongolei gilt. Ihre Stadterkundung beginnt mit einem Spaziergang im Stadtzentrum von Ulaanbaatar, wo Sie den Sukhbataar-Platz mit dem Parlament besichtigen können.
Im Anschluss können Sie tief in die Geschichte der Mongolei eintauchen, indem Sie das interessante nationale Geschichtsmuseum besuchen. Auf drei Stockwerken wird die reiche, prächtige, oft brutale, aber auch noble Vergangenheit der Mongolei dargestellt - von der Prähistorie bis zur sowjetischen Zeit. Natürlich finden Sie hier auch Informationen über das Reich von Dschinghis Khan.
Zusätzlich können Sie das Nationalmuseum und das Tschoidshin Lama-Tempelmuseum besichtigen, bevor Sie zum Abendessen gehen.
Am nächsten Morgen fahren Sie nach Baga Gadsriin Tschuluu, einem malerischen Gebirgszug, der aus der flachen Landschaft herausragt. Dort unternehmen Sie eine Wanderung im Gebirge Zorgol Khairkhan. Nach einem aktiven Tag in der Natur verbringen Sie die Nacht im Jurtencamp am Rande des Gebirgszugs.
Wanderung: einfach, ca. 1-2 Std.
Die Reise führt nun in den Südwesten zum Nationalpark Gobi Gurwan Saikhan, wo sich die Geierschlucht Yoliin Am befindet. Auf dem Weg dorthin haben Sie die Möglichkeit, über den Bazar der Provinzhauptstadt Dalanzadgad zu bummeln.
Am Nachmittag machen Sie eine Wanderung in die beeindruckende Schlucht hinein, bis zu dem Punkt, an dem ein Gletscher die Schlucht abschließt - hier können Sie das ungewöhnliche Erlebnis haben, Eis in der Wüste zu berühren! Danach besuchen Sie das kleine Gobi-Museum.
Sie verbringen die Nacht entweder im Jurtencamp oder im Zelt am Rand des Naturparks Gobi Gurwan Saikhan, was auf Deutsch etwa "die drei Schönheiten der Gobi" bedeutet.
Am nächsten Morgen fahren Sie zur Khongoriin Els, der längsten Düne der Mongolei, die sich über eine Länge von 180 km erstreckt und völlig frei von Vegetation ist. Am Nachmittag erreichen Sie die "singenden" Sanddünen, wo Sie auf den bis zu 500 m hohen Dünen herumklettern können. Unterwegs haben Sie die Möglichkeit, Nomaden zu besuchen, die Kamelzucht betreiben. Hier haben Sie auch die Gelegenheit, auf einem Kamel zu reiten.
Wanderung: moderat ca. 1 Std.
Am heutigen Tag setzen Sie Ihre Reise nach Osten fort und erreichen Bayanzag, eine der berühmtesten Fundstätten von Dinosaurier-Fossilien weltweit. Am Nachmittag machen Sie eine Wanderung zu den "Glühenden Felsen", einer Felsformation, die besonders im Abendlicht eine beeindruckende Stimmung aufweist.
Wanderung: moderat, ca. 2 Std.
Am nächsten Morgen geht es weiter in Richtung Norden zur historischen buddhistischen Klosteranlage des Ongiin Tempels. Am Nachmittag haben Sie Zeit, den Tempel und die Gedenkstätten der Opfer der kommunistischen Zeit zu besichtigen. Die Klosteranlage befindet sich in einem trockenen Teil der Gobi-Wüste mit spärlicher Vegetation auf beiden Seiten des Flusses Ongiin Gol. Der Tempel wurde im Jahr 1760 gegründet und wurde während der antibuddhistischen Zerstörungen unter dem damaligen Staats- und Parteichef Chorloogiin Tschoibalsan im Jahr 1937 vollständig zerstört. Heute finden Sie noch zahlreiche Ruinen aus Lehmziegeln am Fluss und auf den umliegenden Hügeln. Die Klosteranlage wird von der Ruine einer Stupa überragt und einige besonders alte Ulmen wachsen am Rande der Anlage. Es leben wieder einige Mönche im Kloster.
Heute geht es für Sie weiter in Richtung Norden. Auf dem Weg machen Sie einen Halt im Dorf Bat-Ulzi, wo Sie Hirschsteine aus der Bronzezeit besichtigen können. Schließlich erreichen Sie die heißen Quellen von Mogoitin Am im Nationalpark Khangai Nuruu. Die Gegend ist von dichtem Wald bedeckt und befindet sich auf einer Höhe von etwa 1.800 Metern über dem Meeresspiegel. Hier haben Sie die Möglichkeit, ein erfrischendes Bad in den heißen Quellen zu nehmen und sich bei einer Massage zu entspannen.
Vormittags steht eine leichte, etwa zweistündige Wanderung zum kleinen Tempel auf dem Gipfel des Zagaan Khairkhan an. Der Berg ist bekannt dafür, dass dort die Wünsche der Pilger erfüllt werden.
Wanderung: moderat 3-3,5 Std.
Nachmittags geht es für Sie zu dem größten und schönsten Wasserfall der Mongolei, dem Orchon-Wasserfall, der inmitten einer weiten und wunderschönen Landschaft liegt. Später übernachten Sie in traditionellen Jurten, die von den örtlichen Nomaden neben ihren eigenen aufgestellt wurden. Hier können Sie das Leben und die Arbeit der Pferdezüchter direkt kennenlernen.
Am heutigen Tag haben Sie die Möglichkeit, eine Wanderung am Orchon-Wasserfall zu unternehmen und die atemberaubende Landschaft zu genießen. Danach besuchen Sie eine Familie von Yakzüchtern, bei der Sie Einblick in das Leben und die Kultur der Nomaden erhalten. Hier können Sie bei der Zubereitung traditioneller mongolischer Gerichte wie Buuds oder Khuuschuur (gedämpfte oder gebratene Teigtaschen) helfen und auch die Herstellung von "heißen Steinen in Milchkanne" beobachten.
Es steht eine Fahrt nach Karakorum bevor, der antiken Hauptstadt des Mongolenreiches, die sich malerisch im weitläufigen Tal des Flusses Orkhon befindet. Während der Fahrt halten Sie an einer Gaststätte, wo ein Mittagessen eingeplant ist. Außerdem wird eine kurze Rast an den Sanddünen von Elsen Tasarkhai eingelegt.
Die Reise führt weiterhin in östlicher Richtung durch eine facettenreiche Landschaft aus Steppen und Flüssen, bis zum Ögii Nuur See, welcher für seine mannigfaltige Vogel- und Fischpopulation bekannt ist. Hier haben Sie die Möglichkeit, eine Wanderung entlang des Sees zu unternehmen.
Während der Weiterfahrt in östlicher Richtung in Richtung der Hauptstadt, wird ein Halt im Naturpark Khustain Nuruu eingelegt. Der Park ist bekannt für ein Wiederansiedlungsprojekt von Przewalski-Pferden, einer Art von Ur-Pferden, die hier als Takhi bezeichnet werden.
Am heutigen Tag erreichen Sie nach einer letzten Etappe im Auto wieder Ulaanbaatar. Am Nachmittag haben Sie Freizeit, um noch einmal durch die Stadt zu schlendern, ein Filzprojekt zu besuchen oder einige Einkäufe zu tätigen. Nach zahlreichen Nächten in Jurten können Sie sich nun wieder auf ein festes Dach über dem Kopf freuen.
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer vom Hotel zum Flughafen, um entweder den Heimflug nach Deutschland anzutreten oder die Reise fortzusetzen.
Flug von Ulaanbaatar nach Frankfurt mit MIAT Mongolia (nicht inkludiert).
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