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Via Francigena – Großer Sankt-Bernhard-Pass nach Aosta & Ivrea
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Via Francigena – Großer Sankt-Bernhard-Pass nach Aosta & Ivrea

Zertifizierter Partner Individueller Wanderurlaub Reisejahr 2026
Zum Reisejahr 2027
Reisedauer:9 Tage
Teilnehmerzahl:ab 1 Reisenden
Schwierigkeitsgrad:
pro Personab 1.029 €
Termine und Preise
pro Personab 1.029 €

Highlights der Reise

  • Eindrucksvolles Naturerbe mit weiten Landschaften, unberührten Freiräumen, dichten Wäldern und schneebedeckten Gipfeln
  • Zahlreiche kleine Bergdörfer zum Entdecken
  • Viele angenehme Überraschungen für Liebhaber von Geschichte und Kunst
  • Lebendige Traditionen, freundliche Einheimische und hervorragende regionale Küche
  • Warme, komfortable, familiengeführte Unterkünfte

Reisebeschreibung

Der Große Sankt-Bernhard-Pass, hoch oben in den Schweizer Alpen gelegen, ist von Genf über Martigny bequem mit Zug und Bus erreichbar. Dieser Abschnitt besitzt eine starke symbolische Bedeutung, da hier die Alpen überquert werden. Über alpine Pfade erreicht man das historische Hospiz der Augustiner-Chorherren, das vor über 1.000 Jahren gegründet wurde. Über Jahrhunderte retteten die Mönche hier mit Hilfe ihrer berühmten Hunde zahlreichen Pilgern das Leben. Die eindrucksvolle Landschaft des Passes mit seinem kleinen See und den umliegenden Gipfeln begleitet den Beginn der Wanderung. Die Route verläuft vollständig auf Wanderwegen durch St. Rhémy-en-Bosses, bekannt für seinen Rohschinken, und führt hinab nach Etroubles, das bereits in der Antike als regionales Zentrum diente und einst Winterquartier römischer Soldaten war. Auf dem Weg nach Aosta wandert man entlang der Rus, historischer Bewässerungskanäle, die bis heute für die Landwirtschaft von großer Bedeutung sind. Sie verlaufen meist auf mittlerer Höhe, bevor der Weg steiler nach Aosta hinabführt. Aosta römischen Ursprungs hat zahlreiche Zeugnisse dieser Epoche bewahrt, darunter den Prätorianerbogen und das römische Theater. Ab hier folgt die Route dem Weinbergspfad „Chemins de Vignobles“, der ebenfalls als Via Francigena markiert ist. Sie passieren zunächst das Schloss Quart aus dem 12. Jahrhundert, anschließend das auf einem Felsen gelegene Schloss Nus, während im Tal das berühmte Schloss Fénis der Familie Challant sichtbar wird. Ziel dieser Etappe ist Chambave. Eine besonders angenehme Wanderung führt anschließend durch Weinberge und Obstgärten mit Blick auf höhere Bergketten. Tief unten fließt der Fluss Evançon, während das imposante Schloss Verrès am Eingang des Seitentals Val d’Ayas thront – eine mächtige Festung mit bis zu zwei Meter dicken Mauern, die ausschließlich zu Fuß erreichbar ist. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: von der Echallod-Brücke über die Festung Bard bis hin zur originalen römischen Straße bei Donnas. Das Ziel ist Pont-Saint-Martin, benannt nach der römischen Brücke aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., gelegen an der Grenze zwischen dem Aostatal und dem Piemont.

Reiseverlauf

Tag 1

Ankunft am Sankt-Bernhard-Pass

1 Nacht in:
Hotel Italia, Saint Bernard Pass
Verpflegung:
Frühstück, Abendessen

Bei Ihrer Ankunft am Großen Sankt-Bernhard-Pass finden Sie das Hotel Italia, einen historischen Ort, an dem Pilger seit Jahrhunderten Erholung von ihrer beschwerlichen Reise fanden.

Tag 2

Wanderung vom Sankt-Bernhard-Pass nach Etroubles

Distanz:
ca. 13,5 km
Gehzeit:
ca. 4 h
Aufstieg:
ca. 60 hm
Abstieg:
ca. 1300 hm
1 Nacht in:
Hotel Beau Sejour, Etroubles
Verpflegung:
Frühstück

Vom Sankt-Bernhard-Pass aus erreichen Sie Italien und setzen Ihre Wanderung entlang der offiziellen Route der Via Francigena fort.

Die Strecke verläuft über Nebenwege durch stimmungsvolle Landschaften mit kleinen Dörfern sowie entlang des historischen Lawinenschutzsystems. Einige Abschnitte können etwas steiler sein, es stehen jedoch alternative Routen zur Verfügung.

Tag 3

Wanderung von Etroubles nach Aosta

Distanz:
ca. 15,5 km
Gehzeit:
ca. 5 h
Aufstieg:
ca. 100 hm
Abstieg:
ca. 750 hm
1 Nacht in:
Hotel Cecchin, Aosta
Verpflegung:
Frühstück

Heute verlassen Sie Etroubles und wandern nach Aosta, wo Pilger einst die Reliquien des Heiligen Orso und des Heiligen Grato verehren konnten, die heute als Schutzpatrone des gesamten Aostatals gelten.

 

Die Etappe bietet ein intensives Naturerlebnis in den Bergen und führt über Wiesen und durch Kiefernwälder. Unterwegs passieren Sie alte Schutzhütten, die von Pilgern genutzte Kapelle und folgen dem historischen Bewässerungskanal „Ru Neuf“.

 

Da der letzte Abschnitt bergab verläuft, besteht alternativ die Möglichkeit, einen Bus über eine Ausweichroute durch das Dorf Gignod zu nutzen.

Tag 4

Wanderung von Aosta nach Nus

Distanz:
ca. 16 km
Gehzeit:
ca. 5 h
Aufstieg:
ca. 550 hm
Abstieg:
ca. 600 hm
1 Nacht in:
Agriturismo Maison Rosset, Nus
Verpflegung:
Frühstück

Die Route schlängelt sich durch eine Landschaft aus Burgen und Weinbergen. Sie passieren das eindrucksvolle Schloss Quart mit seiner Kapelle, die dem lokalen Heiligen Emerico gewidmet ist.
Entlang des Weges entdecken Sie geheimnisvolle, halbrunde Felsgravuren aus prähistorischer Zeit, sogenannte Coppelle. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, welchem Zweck sie dienten.

Termine und Preise

Leistungen

Inkludiert

  • 9x Frühstück, 2x Abendessen
  • Gepäcktransfer
  • Informationspaket, Nutzung der App
  • Via-Francigena-Reiseführer
  • Via-Francigena-Pilgerpass

Unterkunft

Unterkünfte (Standard / Upgrade):
Es werden komfortable 3- und 4-Sterne-Hotels mit einer freundlichen, familiären Atmosphäre genutzt.

Alle Unterkünfte verfügen über Zimmer mit eigenem Bad. Jeden Morgen ist ein gutes italienisches Frühstück im Preis inbegriffen.
Die Reise erfolgt auf Übernachtung mit Frühstück, da es entlang der Route zahlreiche Möglichkeiten gibt, sowohl die hervorragende regionale Küche als auch eine große Auswahl renommierter regionaler Weine zu genießen.

 

Alternative Unterkünfte:

In der Hochsaison kann es vorkommen, dass Sie in anderen Unterkünften als den im Programm beschriebenen übernachten. Dies kann dazu führen, dass sich Start- oder Endpunkte einzelner Etappen geringfügig verändern.

Bitte überprüfen Sie daher, ob Ihre Unterkunft mit der im Programm genannten übereinstimmt. Sollte dies nicht der Fall sein, ist beim Beginn und Ende der jeweiligen Tagesetappen besondere Aufmerksamkeit erforderlich.

Bei der Auswahl alternativer Unterkünfte wird darauf geachtet, den gleichen Qualitätsstandard beizubehalten und möglichst in denselben Orten oder Dörfern zu bleiben, um Änderungen der Route so gering wie möglich zu halten.

Häufig gestellte Fragen

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