Individuelle Anreise nach Augsburg
- Unterkunft:
- Ausgewähltes 3*-Hotel, Augsburg
Zu Gast in der römischen Provinzhauptstadt „Augusta Vindelicorum“

- Routenführung auf größtenteils asphaltierten Rad- und Wirtschaftswegen sowie wenig befahrenen Nebenstraßen und Ortsdurchfahrten, einzelne Abschnitte auf Schotterbelag - Transfer über den Fernpass (Reutte - Fernsteinsee) - Transfer für den größten Anstieg auf den Reschenpass (Landeck - Nauders) - Ab dem Reschensee bis Meran folgen einige längere bergab Passagen
Raus aus der Stadt und rein in die Natur! Durch das Naherholungsgebiet Augsburger Wald führt der Radweg dem Lech-Fluss entlang durch die botanische Schatzkammer der Lechtalheiden, übergibt bei Schongau den sanften Hügeln der Naturregion Pfaffenwinkel die Führung bis an den Forggensee und führt, vorbei am Füssener Lechfall, direkt in die Tiroler Alpen. Ab Reutte bringt Sie ein organisierter Transfer zum Schloss Fernsteinsee und der Radweg treibt Sie schwungvoll durch das malerische Gurgltal bis ins Tiroler Oberland. Per Transfer überwinden Sie die Steigung bis Nauders am Reschenpass. Ab dem Reschensee in Südtirol führt Sie der Etschradweg entlang des verspielten Flusses durch üppige Obst- und Kulturlandschaften bis bei Töll, an der einstigen römischen Zollstation der Via Claudia Augusta, der Vinschgau in das Burggrafenamt Meran übergeht. Südliches Flair versprühen die Weingärten, die sich in schwungvollen Linien rund um den Kalterer See an die Landschaft schmiegen, nahtlos vom Südtiroler Unterland ins Trentino übergehen und lediglich von herrschaftlichen Burganlagen an steil abfallenden Hochplateaus, unterbrochen werden. Beinahe nur noch ein Katzensprung von Trient bis nach Riva del Garda und der tiefblaue Gebirgssee lockt mit seinen schroffen Felsen und dem zarten Rosa der Oleanderbüsche.
Zu Gast in der römischen Provinzhauptstadt „Augusta Vindelicorum“
Der Name der Stadt Augsburg geht auf die römische Provinzhauptstadt Augusta Vindelicorum zurück, die 15 v. Chr. unter Kaiser Augustus gegründet wurde. Bekannt wurde Augsburg allerdings als „Fugger-Stadt“. So ist ein Besuch in der Fuggerei, dem ältesten noch heute genutzten sozialen Wohnbau der Welt fast Pflicht. Der Weg nach Landsberg steht unter dem Motto „gemütliches Einradeln auf völlig flachem Terrain“.
Am Horizont kann man jetzt bereits die nahenden Alpen ausmachen. Zunächst können Sie aber alle Sinne noch auf das Erleben der einmalig schönen Landschaft der Region Pfaffenwinkel richten. Schongau wartet auf mit einer malerischen Altstadt und der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer.
Nach dem Abschied von Schongau führt der Weg weiter entlang dem Lech Richtung Tirol. Noch vor der Grenze zu Österreich wartet bei Füssen das „Märchenschloss“ Neuschwanstein auf seine Besucher.
Weiter führt die Route zunächst von Füssen nach Reutte. Von dort aus bringen wir Sie per kräfte- schonendem Transfer über den Fernpass. Vom Schloss Fernstein aus radeln Sie dann via Nassereith durch das malerische Gurgltal bis nach Imst. Ein „bieriges“ Erlebnis erwartet Sie auf Schloss Starkenberg mit seiner traditionsreichen Privatbrauerei.
Gut gestärkt radeln Sie zunächst von Imst nach Landeck. Von dort aus kommen Sie per Transfer nach Nauders, wo Sie wenig später am Reschenpass die Grenze nach Italien und damit den Alpenhauptkamm überqueren. Vorbei am Reschenstausee mit einem der bekanntesten Fotomotive Südtirols – dem versunkenen Kirchturm von Altgraun − radeln Sie rasant weiter hinunter Richtung Mals. Genießen Sie den ersten Abend in Südrol in den alten Gässchen des Ortes.
Nun gilt es, den gesamten Vinschgau zu durchqueren. Dabei führt der Weg von rund 1.200 m Seehöhe in Burgeis hinunter auf 350 m Seehöhe in Meran. Oft folgen Sie dabei direkt dem Lauf der Etsch. Vom Startort aus führt diese Genusstour zunächst weiter hinunter in die kleinste Stadt des Alpenraumes nach Glurns. Über den Marmorort Laas erreichen Sie dann Naturns und schließlich – vorbei an der markanten Burg Kastelbell – die Kurstadt Meran. Entspannen Sie sich hier bei einem abendlichen Rundgang an der Passerpromenade inmitten einer subtropischen Pflanzenwelt.
Viel Staunenswertes liegt an dieser Strecke: der berühmte Schnatterpeckaltar in der Kirche zu Niederlana, der höchste Kirchturm Südtirols in Terlan sowie zahlreiche Burgen und Ruinen auf beiden Talseiten. Und – nach der Möglichkeit für einen kurzen Abstecher in Südtirols Hauptstadt Bozen bietet sich am Kalterer See eine erstklassige Gelegenheit zur Abkühlung eventuell müde gewordener Radlerbeine.
Weiter führt die Route zunächst entlang der Etsch durch Obstgärten bis Salurn, wo das deutschsprachige Südtirol endet. Das Ende der Etappe ist dann in Trient, wo Sie von der sehr sehenswerten Altstadt mit Dom und Schloss Buonconsiglio empfangen werden.
Die letzte Etappe führt Sie über Rovereto und Mori weiter zum Gardasee. Nach einem kurzen Anstieg auf den Passo San Giovanni (287 m) folgt bei toller Aussicht die Abfahrt an den See nach Torbole und dann noch weiter entlang dem Seeufer bis Riva del Garda.
5,0
Gästebewertung
Dieter, Juni 2024
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