Flug nach Namibia
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- Nachtflug
Am Abend fliegen wir von unserem Heimatflughafen nach Windhoek und starten damit in unser unvergessliches Abenteuer ins südliche Afrika.

Wenn man zum ersten Mal in ein Land, eine Region oder auf eine Insel reist, kann man ganz schön überfordert sein. Welche Orte muss man unbedingt gesehen haben? Wie kommt man dort am besten hin? Welche Regeln gilt es zu beachten? Auf unseren Highlight-Reisen für aktive Entdecker beantworten wir all diese Fragen und führen dich zu den Highlights einer Destination. Bei den Unterkünften handelt es sich um ausgewählte, komfortable 3 - 4*-Hotels inklusive Frühstück und ggf. Mittagessen oder Lunchpaket bzw. Abendessen. Das Besondere an dieser Kategorie sind die attraktiven Preise.
Unberührtes, ursprüngliches Afrika erwartet uns in den weiten Landschaften Namibias und im wasserreichen Caprivi-Streifen. Wir erleben den faszinierenden Kontrast zwischen trockenen Savannen, üppigen Flusslandschaften und kleinen Dörfern, in denen das traditionelle Leben noch spürbar ist. Auf Safari begegnen wir Elefanten, Giraffen und Flusspferden in ihrem natürlichen Lebensraum und genießen die friedliche Atmosphäre entlang von Okavango und Kwando. Ein kurzer Abstecher nach Botswana eröffnet uns neue Perspektiven auf das einzigartige Ökosystem der Region, bevor wir an den Victoriafällen das beeindruckende Finale unserer Reise erleben – ein unvergessliches Naturschauspiel voller Kraft und Schönheit.

Am Abend fliegen wir von unserem Heimatflughafen nach Windhoek und starten damit in unser unvergessliches Abenteuer ins südliche Afrika.
Nach der Landung in Windhoek werden wir herzlich von unserem ASI-Guide begrüßt. Auf dem Weg in die rund 40 Kilometer entfernte Hauptstadt spüren wir bereits das besondere Flair Namibias – weite Landschaften, klare Luft und das Gefühl von Abenteuer. Bei einer Stadtrundfahrt lernen wir Windhoek näher kennen: die markante Christuskirche, das Reiterdenkmal, die Alte Feste und die gepflegten Gartenanlagen des Tintenpalastes erzählen von Geschichte und Gegenwart des Landes. Auf der Independence Avenue, der lebendigen Hauptstraße, zeigt sich das moderne Gesicht der Hauptstadt.
Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge in herrlicher Umgebung und beziehen unser Quartier. Hier können wir uns bei einem entspannten Spaziergang über das Gelände durch sanfte Hügel oder einem Moment der Ruhe am Pool von der langen Anreise erholen. Den Abend lassen wir bei einem gemeinsamen Willkommensessen ausklingen.
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir auf – unser Weg führt uns über Rehoboth in Richtung Namib-Naukluft-Park. Die Landschaft verändert sich spürbar: das Hochland weicht sanften Ebenen, zerklüftete Felsen und tiefe Schluchten begleiten uns auf dem Weg in eine der ältesten Wüsten der Welt. Die Naukluftberge ragen imposant auf, ihre steilen Hänge und hellen Kalksteinformationen leuchten im Sonnenlicht. Immer wieder eröffnen sich neue Ausblicke.
Nach einer kurzen Wanderung erreichen wir am Nachmittag unsere Lodge am Rande der Namib. Nach dem Check-in bleibt Zeit, um in Ruhe anzukommen oder die Umgebung zu erkunden. Wer möchte, kann eine optionale Naturrundfahrt zu den Versteinerten Dünen unternehmen – inklusive Sundowner mit Blick über das endlose Wüstenmeer. Alternativ laden markierte Wanderwege zu einem Spaziergang auf eigene Faust ein.
Früh am Morgen brechen wir auf – die kühle Morgenluft und das sanfte Licht versprechen einen unvergesslichen Tag. Mit Frühstückspaketen im Gepäck fahren wir zu den legendären Dünen des Sossusvlei. Zu Fuß erklimmen wir die bis zu 350 Meter hohen Dünen und genießen den Blick über das endlose Meer aus Sand – ein stiller, fast magischer Moment. Die letzten Kilometer legen wir im offenen Allradfahrzeug zurück – mitten hinein in eine der faszinierendsten Landschaften Afrikas.
Weiter geht es zum Deadvlei, wo jahrhundertealte Kameldornbäume wie Skulpturen in der weißen Lehmpfanne stehen – ein Anblick, der sich tief einprägt. Anschließend besuchen wir den Sesriem Canyon. Hier hat sich der Tsauchab-Fluss über Jahrmillionen tief in das Gestein gegraben und eine beeindruckende, bis zu 30 Meter tiefe Schlucht geschaffen. Am Nachmittag kehren wir zur Lodge zurück und genießen den Rest des Tages in Ruhe – erfüllt von den Eindrücken dieses einzigartigen Ortes.
Nach einem gemütlichen Frühstück geht die Fahrt weiter zur Farm Cha-re, wo sich unser Wüstencamp befindet. Auf unserem Weg erleben wir die weite, stille Schönheit der Namib Landschaft – ihre Dünen, Plateaus und dramatischen Canyons. Am Wüstencamp angekommen, tauchen wir in die Geheimnisse der Wüste ein. Wir erfahren von der Flora und Fauna, den Überlebensstrategien der Buschmänner und den verborgenen Wasserquellen, die diese uralte Landschaft prägen. Anschließend unternehmen wir eine Wanderung über das Gelände – sanft, faszinierend und voller kleiner Entdeckungen, die uns die Wüste auf eine neue Weise erleben lassen.
Wir verlassen die endlosen Dünen der Namib und erreichen Walvis Bay an der Atlantikküste. Die Lagune ist ein lebendiges Biotop – Flamingos, Pelikane und Komorane ziehen majestätisch ihre Kreise, während wir die frische Meeresbrise genießen. Walvis Bay ist der wichtigste Hafen Namibias, geschützt in einer Bucht zwischen Atlantik und goldenen Sanddünen, und erzählt Geschichten von Fischerei, Salzgewinnung und dem Export wertvoller Mineralien.
Nach einem kurzen Stopp setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen schließlich Swakopmund – die Küstenstadt mit ihrem besonderen Charme, der die raue Schönheit der Wüste mit dem Atlantik verbindet.
Heute steht Swakopmund ganz im Zeichen von Entdeckung und Entspannung. Bei einem Stadtrundgang erleben wir die charmante Küstenstadt mit ihren vielen historischen Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit: das Hohenzollernhaus, den Woermann-Turm, die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm und das Marinedenkmal. Zahlreiche Jugendstilbauten, Palmenalleen und ruhige Parkanlagen verleihen der Stadt eine entspannte Atmosphäre.
Wir schlendern entlang des kilometerlangen Atlantikstrandes oder bummeln über den Holzschnitzermarkt in der Nähe des Leuchtturms. Wer möchte, kann fakultativ Museen wie das Heimatmuseum, Meeresmuseum oder die Kristallgalerie besuchen.
Heute verlassen wir die Küste und machen uns auf den Weg ins Erongogebirge. Durch die fast vegetationslose Namib-Wüste führt uns die Route zur beeindruckenden Spitzkoppe, einem majestätischen Berg, der die Umgebung um 700 Meter überragt und aufgrund seiner markanten Form als das Matterhorn Namibias bekannt ist. Auf einer Wanderung durch diese faszinierende Landschaft entdecken wir skurrile Felsformationen, natürliche Felsbögen und spektakuläre Granit-Verwitterungen. Außerdem begegnen wir den Spuren der alten Buschmänner: geheimnisvolle Felszeichnungen erzählen von einer längst vergangenen Zeit.
Nach Ankunft in unserer Lodge tauchen wir in die Kultur der San ein: Im Lebendigen Museum von Omandumba erfahren wir, wie die Ju/'Hoansi-San als Jäger und Sammler lebten. Bei interaktiven Programmen können wir traditionelle Techniken kennenlernen, von der Pfeil- und Bogenherstellung bis zur Nutzung von Pflanzen, und erleben alte Tänze, Rituale und Spiele hautnah.
Wir verlassen das Erongogebirge und reisen über die kleinen, geschichtsträchtigen Provinzstädte Omaruru und Outjo in den beeindruckenden Etosha-Nationalpark, der sich auf über 22.000 km² erstreckt. In Omaruru bestaunen wir historische Gebäude wie das Missionshaus, die erste Schule und den Franketurm. Weinliebhaber entdecken hier die Kristallkellerei, das einzige Weingut Namibias, das seit 1995 feinste Weine und Kaktuswein produziert. Auch Outjo beeindruckt mit Geschichte: Die Stadt, gegründet 1880 an einer ganzjährig wasserführenden Quelle, beherbergt das alte Frankehaus von 1899, eines der ersten Häuser, gebaut von deutschen Truppen.
Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge nahe des Etosha-Parks. Hier bleibt uns Zeit zur Entspannung oder für einen ersten kleinen Spaziergang, bevor die Wildnis Namibias am nächsten Tag auf uns wartet.
In der Früh brechen wir auf, um die Weiten des Etosha-Nationalparks zu erkunden und dessen vielfältige Tierwelt in der freien Natur zu beobachten. Wir halten gespannt Ausschau nach den „Big Five“: mit etwas Glück sehen wir Elefanten beim Baden an der Wasserstelle, begeben uns auf Spurensuche nach Löwen und Geparden und fahren mitten durch riesige Zebra- und Antilopenherden. Unser ASI Guide bringt uns die aufregende Tierwelt näher. Am Nachmittag verlassen wir das östliche Tor des Parks und fahren weiter in die charmante Stadt Tsumeb, voller neuer Eindrücke und mit Erinnerungen an einen unvergesslichen Tag in der afrikanischen Wildnis.
Die heutige Etappe führt Richtung Norden. Schon auf der Fahrt ändert sich das Landschaftsbild. Kleine, typisch afrikanische Dörfer geben uns einen ersten Vorgeschmack auf den noch unberührten Norden Namibias. Je nach Ankunftszeit besuchen wir im Rahmen einer kurzen Wanderung ein kleines Dorf, um einen Einblick in die traditionelle Lebensweise der Kavango-Bewohner zu bekommen.
Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich unsere Lodge am Ufer des mächtigen Okavango-Flusses – ein friedlicher Ort, um die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren zu lassen und den Ausblick auf das glitzernde Wasser zu genießen.
Heute setzen wir unsere Reise fort und gelangen in den faszinierenden Caprivi-Zipfel. Die Region, begrenzt vom Okavango im Westen und dem Zambesi im Osten, präsentiert sich als üppige, grüne Oase mitten in Afrika. In Rundu, der Hauptstadt von Kavangoland, spüren wir das lebendige Alltagsleben: Fischer und Farmer der Kavango bieten am Straßenrand ihre handgefertigten Produkte und Schnitzereien an, während die fruchtbaren Schwemmländer am Südufer des Okavango für eine besondere Atmosphäre sorgen. Weiter geht es Richtung Divundu. Hier besuchen wir ein traditionelles Dorf der Khwee, lernen ihre Kultur kennen und erhalten einen persönlichen Einblick in das Leben der Menschen in dieser einzigartigen Region.
Wir reisen heute weiter Richtung Botswana und überqueren die Grenze zu Shakawe, bevor wir zu den beeindruckenden Tsodilo Hills fahren. Die Hügel sind eines der letzten Rückzugsgebiete der Buschmänner und gleichzeitig die höchste Erhebung Botswanas. An über 350 Stellen findet man ca. 3.500 Felsmalereien, von denen wir einige entlang der Felswände bestaunen können. Hier verbinden sich Natur und Geschichte auf faszinierende Weise, und wir lassen die Magie dieser spirituellen Landschaft auf uns wirken. Am Nachmittag erreichen wir unsere wunderschön am Fluss gelegenen Lodge, wo wir uns entspannen können.
Wir machen uns auf den Rückweg nach Namibia und durchqueren den grünen Caprivi-Streifen bis zu unserer Lodge am Kwando-Fluss. Die Landschaft ist geprägt von dichten Wäldern, Wasserarmen und unberührten Schwemmländern – ein echtes Refugium für Wildtiere.
Unterwegs besuchen wir das Lebende Museum der Mafwe, wo wir hautnah in die vorkoloniale Kultur eintauchen. Auf einem malerischen Hügel am Fluss zeigen die Mafwe in traditioneller Kleidung ihre Lebensweise, Handwerkskunst und Bräuche. Riesige Baobabs spenden Schatten, während wir die Geschichten und Rituale kennenlernen. Das Museum dient nicht nur der Bildung und dem interkulturellen Austausch, sondern unterstützt auch die Gemeinschaft finanziell und stärkt das kulturelle Selbstbewusstsein der Dorfbewohner.
Den Abend lassen wir gemütlich mit Blick auf den Kwando-Fluss und der spiegelnden Wasserlandschaft ausklingen.
Der Tag beginnt entspannt: Wir können die Lodge genießen, am Ufer des Kwando-Flusses die Natur beobachten oder eine optionale Safari durch die umliegenden Nationalparks unternehmen.
Am Nachmittag erwartet uns eine Bootsfahrt über den Kwando, bei der wir die Tierwelt vom Wasser aus erleben – Vögel, Flusspferde und vielleicht sogar Krokodile ziehen vorbei. Ein perfekter Moment, um Ruhe, Natur und die Weite des Caprivi zu genießen.
Wir verlassen am Morgen unser Safariparadies am Kwando-Fluss und reisen nach Simbabwe, wo eines der beeindruckendsten Naturwunder der Welt auf uns wartet: die Victoriafälle. Die gewaltigen Wasserfälle stürzen auf einer Breite von 1,7 Kilometern über 92 Meter in die Tiefe und erzeugen den berühmten Nebel, der den umliegenden Regenwald nährt. Das donnernde Rauschen – „Mosi-oa-Tunya“, der „donnernde Rauch“ – ist aus der Ferne bereits zu hören. Erst 1855 von David Livingstone entdeckt, zählen die Victoriafälle zu den größten und spektakulärsten Wasserfällen Afrikas.
Am Nachmittag unternehmen wir eine kurze Wanderung, die uns den Wassermassen hautnah erleben lässt – ein unvergesslicher Moment zwischen Gischt, Regenbogen und überwältigender Kraft der Natur.
Heute erwartet uns ein unvergesslicher Tag in Simbabwe: Wir begeben uns auf den spektakulären Gorge Hike entlang der Victoriafälle. Nach einer 40-minütigen Offroad-Fahrt durch die malerische Landschaft erreichen wir den höchsten Punkt der Schlucht bei Stromschnelle Nr. 23. Nach einer Einweisung in Sicherheit und Ablauf beginnt die Wanderung, die uns entlang des Flusses bis zur Stromschnelle Nr. 25 führt.
Höhepunkt der Tour ist der Besuch eines authentischen Ndebele-Gehöfts. Unter dem Strohdach der liebevoll geschmückten Lehmhütten lernen wir den Häuptling und seine Familie kennen und genießen ein traditionelles Mittagessen. Dabei erfahren wir viel über das tägliche Leben, Familie, Bildung, Viehzucht und Ernährung – ein intensiver kultureller Einblick, der die Wanderung unvergesslich macht. Den Tag lassen wir bei einem gemeinsamen Abschieds-Abendessen ausklingen.
Je nach Flugplan bleibt uns noch Zeit, den Tag nach Lust und Laune zu gestalten - vielleicht für einen letzten Spaziergang oder einen Kaffee. Anschließend fahren wir zum internationalen Flughafen von Victoria Falls, von wo aus wir unsere Heimreise nach Europa antreten.
Reich an unvergesslichen Eindrücken, faszinierenden Landschaften und einmaligen Begegnungen mit Menschen und Tieren Afrikas, kommen wir heute wieder an unserem Heimatflughafen an.
Die Kapazitäten der Hotels, Lodges und Camps in Namibia sind begrenzt, daher kann es vereinzelt zu Änderungen kommen. Überbuchungen sind in diesem Land nicht ungewöhnlich. Sollte eine Anpassung notwendig sein, achten wir stets darauf, gleich- oder höherwertige Alternativen bereitzustellen. Der besondere Erlebnischarakter der Reise bleibt davon unberührt.
4,8
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