Anreise
Linienflug von Frankfurt nach Johannesburg.

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Termine für 2027Der Fokus der abwechslungsreichen Reise führt zu den Wander- und Trekking-Highlights Südafrikas. Wir besuchen den berühmten Krüger-Nationalpark, das Bergkönigreich Lesotho, wandern an mehreren Tagen in den Drakensbergen, entlang der kaum besuchten "Wild Coast" am Indischen Ozean und entdecken die Kap-Region am Atlantischen Ozean zu Fuß.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 8 Std. Gehzeit auch auf unbefestigten Wegen. Diese führen teilweise über ausgesetzte kaum markierte Trails und über Blockgestein und Eisenleitern für die Schwindelfreiheit und Trittsicherheit vorausgesetzt werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern. Die Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. <br />
Trekkingreise mit Überschreitung der Drakensberge, Safari im Krüger Nationalpark und Wanderungen in der Kapregion"uKhahlamba" – die "Wand der aufgestellten Speere" nennen die Zulu das höchste Gebirge des südlichen Afrikas. Wir stehen am Rande der Steilwand des "Amphitheaters" und blicken über bizarre Felsformationen und spitze Felsnadeln in das hügelige Zululand. Neben unserem Zeltplatz plätschert der Tugela River sachte vor sich hin, bevor er dann dramatisch über fast 900 Meter vor uns in die Tiefe stürzt. Der zweithöchste Wasserfall der Welt von oben - Gänsehaut! Die Drakensberge beflügeln seit jeher die Fantasie, aber auch den Respekt vor solch gewaltigen Naturkulissen. Wir durchqueren den Royal Natal Nationalpark von einem der nördlichsten Punkte der Drakensberge zum majestätisch freistehenden Cathedral Peak im Südwesten. Auf unserem Weg passieren wir außergewöhnliche Orte: die Zwölf Apostel, den Teufelszahn und die Klippe der Lämmergeier. Dank des Projektes in einem Zuludorf können die Menschen hier ihre Berge zur Basis ihres Lebensunterhaltes machen, etwa als Begleitmannschaft für Wanderer. Während des Trekkings lernen wir die Zulu und ihre Geschichten kennen. Den krönenden Abschluss unserer Reise bilden Kapstadt und die Wanderung auf den Tafelberg.

Linienflug von Frankfurt nach Johannesburg.
Wir landen in Johannesburg. Unser Reiseleitung erwartet uns bereits um mit uns in den Norden nach Mpumalanga zu fahren. Über Belfast und Lydenburg fahren wir zum Blyde River Canyon, wo wir unser Hotel für die Nacht beziehen. Zum Sonnenuntergang unternehmen wir eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt und können, bei gutem Wetter, beobachten wie sich der Blyde River Canyon orange-rot färbt.
Nach dem Frühstück beginnt unsere erste Wanderung. Wir wandern auf dem sogenannten Leopard Trail in den Blyde River Canyon. Der Blyde River Canyon ist ein 26 Kilometer langer, bis zu 800 Meter tiefer und hauptsächlich aus rotem Sandstein bestehender Canyon, der drittgrößte der Welt. Die Ausblicke auf die "Drei Rondevals" und den Blyde River sind atemberaubend. Auf unserem Weg treffen wir auch auf kleine Seen, die inmitten grüner Vegetation strahlend blau leuchten. Nach der Wanderung verlassen wir die nördlichen Ausläufer der Drakensberge und fahren hinunter in das sogenannte "Lowveld", die unter 1000 m gelegene Region rund um den Krüger Park. Mittags gibt es ein Picknick-Lunch auf dem Weg. Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge am Rande des Krüger-Parks in einem privaten Wildreservat und brechen direkt nach Ankunft zum sogenannten ersten "gamewalk", unserer ersten Fußpirsch auf. Bei einer Pirschwanderung erleben wir die Natur intensiv. Unser Ranger ist bestens ausgebildet und bewaffnet, aber Nervenkitzel ist definitiv inklusive! Auch die Pflanzenwelt und kleine Tiere lernen wir besser kennen als während der Fahrten.
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen unseres Safariabenteuers: frühmorgens stehen wir auf und machen uns auf den Weg in den Krüger. Wir lernen, dass sich selbst Elefanten gut im afrikanischen Busch verstecken können, dass die Streifen der Zebras bei jedem Zebra einzigartig sind wie ein Fingerabdruck und warum Warzenschweine immer ihren Schwanz hochhalten, wenn sie durch das Steppengras rennen. Am Abend kehren wir zurück zu unsere Lodge.
Nach dem Frühstück fahren wir in den Krüger-Nationalpark. Der Großteil der Fahrt ist bereits wieder eine Pirschfahrt. Wir halten am frühen Nachmittag für ein spätes Mittagspicknick und lassen uns ganz von den Sichtungen des Tages leiten. Spätnachmittags erreichen wir unser Camp im Park. Abends kocht unser Reiseleiterteam (Reiseleitung und Fahrer) für uns. Dann lassen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen. Das Camp verfügt über einen Swimming-Pool, ein Restaurant und einen Shop. Die heutige Fahrzeit versteht sich exklusive der Pirschfahrzeit.
Nach einer letzten morgendlichen Pirschfahrt verlassen wir den Krüger-Park und fahren ins Königreich Eswatini, das frühere Swasiland. Nach einem kurzen Stopp in Melalane führt die Route über den Ezulwini Valley Markt nach Mbabane in Eswatini.
Nach dem Frühstück beginnen wir unsere ganztägige Wanderung (kurzer Transfer mit dem Auto) durch den Malolotja Nature Park. Die sanfte Hügellandschaft ist das Zuhause der seltenen Roan Antilopen, vielen Vögeln - darunter fleißige Webervögel mit ihren Bauten - und natürlich die Flora Eswatinis. Am späten Nachmittag kehren wir in unsere Unterkunft zurück.
Heute steht uns ein langer Fahrtag durch die Provinz Kwa Zulu Natal bevor, um am späten Nachmittag das höchste Gebirge im südlichen Afrika zu erreichen. Die Drakensberge oder uKhahlamba ("Barriere aus Speeren" auf Zulu) ist eine Berglandschaft aus Flusstälern, Bergströmen, zerklüfteten Felsen mit einer großen pflanzlichen Vielfalt. Unsere heutige Lodge liegt mitten in den Drakensbergen und ist der ideale Ausgangspunkt für unser Trekking.
Am Morgen treffen wir auf unsere(n) örtliche(n) Bergführer(in) und die Mannschaft. Nach einer kurzen Einführung fahren wir zunächst eine gute halbe Stunde und über ca. 250 Höhenmeter auf einer Bergpiste bis zum Endpunkt der Straße und auf 2.500 m startet unserer Trekking. Den mächtigen Felsaufbau des Sentinel vor uns wandern wir in alpinen Kehren bergauf. Wir erreichen einen ersten Aussichtspunkt mit Blick zum Teufelszahn, gutes Wetter vorausgesetzt. Nachdem wir den Sentinel umwandert haben erreichen wir die "Chain Ladder" Eisenleiter (ca. 20 + 30m Länge) die in zwei Abschnitten ca. 30 Höhenmeter überwindet und uns auf das Plateau der Drakensberge hinaufführt (2.950 m). Wir sind jetzt im Ukhalamba Drakensberg Park - UNESCO Weltnaturerbe. Das Plateau ist keinesfalls eine flache Ebene, immer wieder ragen einzelne Gipfel, wie das Crows Nest oder der Mont Aux Sources hervor. Unser Lagerplatz liegt direkt oberhalb der zweithöchsten Wasserfälle der Erde – den Tugela Falls (2.975 m), die hier 850 m in die Tiefe stürzen. Die Küche während des Trekking ist sehr einfach. Wasser gibt es reichlich, daher wird viel gekocht, was wasserlöslich ist oder mit Wasser gekocht werden kann. Die Mannschaft baut unsere Zelte auf - wir können gerne mithelfen.
Nach dem Frühstück starten wir. Von den Tugela Falls verläuft unsere Route parallel zur Abbruchkante der Drakensberge, was uns immer wieder Tiefblicke hinunter ins Kwa Zulu Natal, dem Land der Zulu, eröffnet. Das Hochplateau hat riesige Ausmaße und die Auf- und Abstiege ziehen sich entsprechend hin. Von den Pässen aus können wir - bei guter Sicht - bis zur größte Diamantenmine Lesothos in Letseng und den Gipfelformation des Champaign Castle blicken. Wir können zum ersten Mal den Cathedral Peak, sowie die Mweni Needles und die Three puddings, die wie umgestülpte Puddingbecher daliegen, erspähen. Der Abstieg führt uns zu unserem Lagerplatz der den verheißungsvollen Namen " Madonna und ihre Anbeter" (2.950m) trägt. Beim Anblick der gewaltigen Felsskulpturen kann man verstehen, warum Menschen diesem Naturphänomen einen religiösen Namen gegeben haben. Unser heutiger Lagerplatz zählt sicher mit zu den schönsten Plätzen, die man sich in und auf den Drakensbergen vorstellen kann.
Von unserem Lager steigen wir kurz auf knapp über 3.000 m auf und nähern uns den Formationen und Gipfel, die uns die nächsten Tage begleiten werden. Am Horizont leuchtet der Woodstock Damm, der das Wasser des hier oben entspringenden Orange River aufstaut. Doch zuvor an einem der unzähligen Passübergängen, stoßen wir auf die zwölf Apostel, die ihre Ähnlichkeit zur gleichnamigen Felsformation am Tafelberg in Kapstadt nicht leugnen können.Danach erreichen wir den Quellfluss des Orange Rivers (Oranje), dem größten Fluss Südafrikas, der hier noch Senkhu heißt, später Gharib und erst bei Oranjemund nach 2.160 km in den Atlantischen Ozean mündet. Von der Quelle auf 2.840 m steigen wir wieder über die 3.000er Marke zum Mweni Pass. Unterwegs treffen wir mit etwas Glück auf eine Pavian-Gruppe, die sich den Lebensumständen des Gebirges angepasst hat – ihr Wuchs ist deutlich kleiner als der ihrer Artgenossen im Flachland. Einen Pass weiter stehen wir am Rockerie Pass. Gegenüber, in einer gigantischen Felswand nistet oft eine Kapgeierkolonie. Unter uns liegt das Tal von Mweni aus dem unsere Zuluträger kommen. Unser Lager schlagen wir in der Nähe des Geierfelsens auf.
Wir verlassen nach unserem Morgen- und Frühstückritual unseren Lagerplatz bei den Lämmergeiern und folgen den ganzen Vormittag ziemlich genau parallel dem Rand des Escarpments (Abbruchkante). Am späten Vormittag erreichen wir einen Rastplatz mit einem kleinen (aber kalten) Pool - jetzt ist die Gelegenheit eine Vollwäsche zu nehmen. Erfrischt gehen wir direkt zum Rande des Escarpments und nun sind uns die Berge, die wir morgen passieren wollen, schon zum Greifen nah - Bell (2.928m), Cathedral Peak (3.005m), Outer Horn (3.011m). Am Mlambonja Pass auf 2.980m schlagen wir unser letztes Lager oben auf dem Plateau auf. Abhängig von der Wetterlage könnten wir alternativ noch ein Stück weiter hinunter steigen zu den Twins Caves für das Lager.
Aktuell (Januar 2026) kann aufgrund extremer Niederschläge und einem Felssturz der Cathedral Peak nicht bestiegen werden und auch die Bell Traverse ist aktuell zu gefährlich. Daher sind die Angaben zur Wanderung auf den direkten Abstieg vom Mlambonja Pass abgeändert. Sollten sich die Bedingungen vor Ort ändern, wird das Programm entsprechend adaptiert., Wichtiger Vorbehalt: Sollte das Wetter und/oder die Bedingungen es wider Erwarten zulassen die Bell Traverse und/oder den Catheral Peak zu begehen, so würde unser Guide über die Machbarkeit entscheiden. Bitte beachten Sie auch unseren Durchführungshinweis unter "Wichtige Hinweise".
Unser letztes Frühstück, ein letztes Mal Packen. Über satte, grüne, steile Hügel gehen wir hinab - die Farben werden immer intensiver, je weiter wir absteigen. Hier verabschieden wir uns von unserer Trekkingmannschaft und fahren kurz zu unserer Lodge. Nachdem wir wieder frisch geduscht sind, lassen wir bei einem Abendessen das Trekking Revue passieren.
Von den ganz hohen Gipfeln fahren wir heute bis an die Küste der Transkei, die heutzutage Wild Coast genannt wird. Die Transkei östlich des Great Kei River war zu Zeiten der Apartheid das Homeland des Xhosa Volks und ist seit der Wende Teil der Provinz Eastern Cape. Gegen Nachmittag erreichen wir unsere Lodge an der Küste.
Heute wandern wir entlang der Wild Coast. Wer möchte, kann noch vor unserer Wanderung ein Bad im Ozean nehmen. Dann folgen wir dem Ilityelentaka Trail. Wir sind am Indischen Ozean. Hier brechen sich die Wellen mit ganzer Kraft an felsigen Sandsteinformationen. Wir picknicken unterwegs und kehren zu unserer Lodge zurück.
Der Waterfall Bluff führt am Meer entlang in Richtung Nordosten und ist ein Gebiet mit steilen Klippen an der Küste in Lusikisiki. Es gibt zahlreiche saisonale Wasserfälle in der Gegend, die direkt in den Indischen Ozean münden. Mit etwas Glück lassen sich Delfine beobachten. Unterwegs gibt es selten schattige Stellen, daher brechen wir früh auf und fahren das erste Stück mit einem Allrad bis Cutwin. Der Weg zieht sich über eine endlose Hügellandschaft mit wenigen, schmalen Bachläufen hin. Einer dieser Bäche staut sich zu einem kleinen See. Hier, unter Schatten spendenden Bäumen, rasten wir. Wieder unten am Meer, wandern wir vorbei am Cathedral Rock und entlang weißer Strände und grasgrünen Hügellandschaften.
Wir brechen früh nach Durban auf um unseren Flug nach Kapstadt zu erreichen. Das Ticket erhalten wir von unserem Reiseleiter. Mittags können wir einen kleinen Snack am Flughafen kaufen (nicht inklusive). Nach Ankunft in der Kapregion fahren auf die Kaphalbinsel nach Simonstown, ein hübsches kleines Städtchen in der False Bay mit viktorianischen und kapholländischen Häusern.
Nach dem Frühstück besuchen wir die Brillenpinguine am Boulders Beach bevor wir weiter ins Cape Point Nature Reserve fahren. Wir wandern durch den Naturpark über einen Strand und Matroosberg erreichen wir den Leuchtturm. Auf dem Rückweg besuchen wir das weltberühmte Kap der Guten Hoffnung. Wir genießen den Blick auf den Atlantischen Ozean und die False Bay. Eland und kleinere Antilopenarten sind hier genauso zu sehen wie Paviane oder Strauße. Anschließend fahren wir nach Kapstadt. Für Abends empfiehlt uns unsere Reiseleitung ein Restaurant - die Auswahl hier ist groß, nicht umsonst wird die Stadt auch das "Gasthaus der Meere" genannt.
Am heutigen Tag lernen wir die Landschaft um den Tafelberg besser kennen. Wir fahren ein kurzes Stück, dann steigen wir auf den Rücken des Berges über die India Venster Route auf. Auf dem Plateau des Tafelbergs angekommen, genießen wir die Aussichten die diesen Platz zu einer der bekanntesten Attraktionen macht. Der Abstieg erfolgt über die Skeleton Gorge. Wer möchte nimmt die Seilbahn (nicht inklusive). Nachdem wir uns im Hotel ein wenig ausgeruht und erfrischt haben, suchen wir uns mit unserer Reiseleitung wieder eines der vielen Restaurants für das Abendessen aus.
Den Vormittag haben wir zur freien Verfügung um vielleicht noch die letzten Mitbringsel und Souvenirs zu besorgen. Gegen Mittag (abhängig von unserer Abflugzeit) fahren wir zum Flughafen und fliegen zurück nach Deutschland.
Am Morgen landen wir in Deutschland.
Wir übernachten in landestypischen Unterkünften der Mittelklasse:in Hotels, Lodges oder Chalets (meist freistehende Hütten, einfache naturnahe Unterkünfte - typisch im südlichen Afrika), in festinstallierten Safari-Zelten und in Gästehäusern mit eigenem Bad. Während des Trekkings in den Drakensbergen campen wir in der freien Natur "wild", es gibt keine sanitäre Anlagen. Die 2-Personen-Zelte (ca.:Höhe 115 cm und Fläche von 225 cm x 165/185 cm) sowie eine gut isolierte Schlafunterlage werden gestellt. Die Zelte werden von unserer Begleitmannschaft für uns aufgebaut. Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung der Unterkünfte vorbehaltlich Verfügbarkeit geschieht. Sollte eine Unterkunft in Ausnahmefällen nicht möglich sein, buchen wir eine vergleichbare Alternative. Dadurch können sich auch die Unternehmungen an diesem Tag ändern, da die Unterkünfte nicht immer nah beieinander liegen und jede ihre speziellen Möglichkeiten bietet.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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