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Kilimanjaro – Kikelewa-Route (Wunschtermin)
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Kilimanjaro – Kikelewa-Route (Wunschtermin)

Zertifizierter Partner Geführte Trekkingreise Reisejahr 2026
Zum Reisejahr 2027
Reisedauer:8 Tage
Gruppengröße:2 – 12 Reisende
Schwierigkeitsgrad:
pro Personab 2.260 €
Termine und Preise
pro Personab 2.260 €

Highlights der Reise

  • 6-tägiges Trekking (ca. 3 - 6 Std. täglich)
  • Besteigung des Kilimanjaro (5.895 m), Gipfeltag ↑ 1.180 m, ↓ 2.185 m, 12 - 14 Std.
  • Vom Reusch-Krater in den "Ash Pit" des schlafenden Vulkans blicken ↑ 50 m, ↓ 150 m, 2 Std.
  • Die landschaftliche Vielfalt von trockenem Norden und feuchter Südseite erleben
  • Zu Füßen des Mawenzis (5.148 m) am einzigen See des Kilimanjaro campen
  • Mit langjährigem lokalen Partner nachweislich gute Arbeitsbedingungen vor Ort fördern
  • Besteigung mit Safari- und Sansibar-Verlängerung ausklingen lassen oder sich vorher am Mount Meru akklimatisieren

Profil

Die Kilimanjaro-Besteigung über die Kikeleva-Route ist eine Nord-Süd-Überschreitung. Die Route führt über die trockene und weniger stark frequentierte Nordseite des Kilimanjaro nach oben, der Abstieg erfolgt auf der Marangu-Route. Die Route gilt als eher einfach und offenbart dem Wanderer die landschaftliche Vielfalt des Kilimanjaro-Massivs mit Abstecher zum bizarren Mawenzi.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Für die im Durchschnitt vier- bis sechsstündigen Tagesetappen bei der Besteigung des Kilimanjaro brauchen Sie nicht so sehr bergsteigerisches Können als vielmehr überdurchschnittlich gute Kondition und einen guten Gesundheitszustand. Am Gipfeltag sind Sie über zwölf Stunden auf den Beinen, wobei 1.180 Hm im Auf- und knapp 2.200 Hm im Abstieg bewältigt werden müssen! Die ungewohnte Höhe stellt zusätzliche Anforderungen an den Körper, die nicht zu unterschätzen sind. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Langsames und stetiges Gehen während des Aufstiegs ist wichtig, besonders zu Beginn, wenn Sie noch nicht akklimatisiert sind. Zu rasches Gehen kann in dieser Höhe zu Höhenkrankheit und damit zum Abbruch der Tour führen. Wir empfehlen Ihnen, sich durch Ausdauersport (Joggen, Radfahren, Walken oder Schwimmen) und ausgedehnte Wanderungen und Bergbesteigungen auf diese Reise vorzubereiten. Vor allem der letzte Aufstieg zum Krater des Kibo ist aufgrund der Höhe sehr anstrengend und erfordert viel Ausdauer, da er steil ist und über loses Geröll führt. Trittsicherheit ist vor allem am Gipfeltag beim Wandern durch steiniges Gelände bzw. Geröll sehr wichtig. Sonst gehen Sie meist auf breiten Wegen oder guten Pfaden.<br />

Reisebeschreibung

Überschreitung durch alle Vegetationszonen von Nord nach Süd mit Reusch-KraterMajestätisch türmt sich das Bergmassiv des Kilimanjaro vor uns auf. Auf keiner anderen Route ist die Aussicht auf das Dach Afrikas so fortwährend unser stetiger Begleiter wie auf der wenig frequentierten und wettersicheren Kikelewa-Route. Von der trockenen Nordseite startend, wenige Kilometer von der kenianischen Grenze entfernt, haben wir die Sonne im Rücken und ideale Bedingungen für die schönsten Panoramablicke auf die Gipfel des Kilimanjaro und Mawenzi. Mantelaffen springen über uns in den Ästen herum und vielleicht sehen wir sogar Elefanten und Büffel zu Beginn unseres Trekkings. Ab dem 1. Camp haben wir die mächtigen Gipfel vor Augen und blicken in nördlicher Richtung bis ins kenianische Hochland sowie zum Amboseli-Nationalpark! Wir queren das Hochmoor bis zur zweiten Kikelewa-Höhle, steigen in die karge Wüstenzone auf und campen in einmaliger Kulisse am Fuße des Mawenzi (5.148 m) am einzigen See am Kilimanjaro. Wir passieren den Kibo-Sattel und steigen über den Gilman's Point den Kraterrand zum höchsten Punkt Afrikas auf: dem Uhuru Peak auf 5.895 Metern. Bei dieser Tour bietet sich die einmalige Gelegenheit in den weiten Kibo-Krater hinabzusteigen und vom inneren Krater einen Blick in den Vulkanschlund zu werfen. Vorbei am Furtwängler-Gletscher, der die ehemals gewaltige Eiskappe auf dem Kibo erahnen lässt, steigen wir auf den Reusch-Krater, von dem wir die tiefe Aschegrube des schlafenden Vulkans einsehen können. Sicher die zwei Highlights der Reise, doch mit der Überschreitung wechseln wir auch die Szenerie und steigen nach dem langen Gipfeltag über die Südost-Seite des Massivs ab: Lavasand und Geröll weichen dem immergrünen Regenwald und der niederschlagsreichere Süden erwartet uns! Wir können uns kaum satt sehen an den Flechten, die von den Bäumen hängen und den bunten Blüten der vielen Pflanzen. So einsam der Norden, so kontrastreich der Süden!Wir bieten Ihnen perfekt organisierte, frei wähl- und kombinierbare Bausteinprogramme zu Ihrem Wunschtermin.

Reiseverlauf

Map
Tag 1

Ankunft in Moshi

Karibuni! Herzlich willkommen in Tansania! Wir kommen am Kilimanjaro International Airport an, werden abgeholt und fahren nach Moshi ins Hotel. Am Nachmittag werden wir für die bevorstehende Kilimanjaro-Besteigung gebrieft und haben Zeit, unser Berggepäck umzupacken, bzw. wir haben bereits zu Hause das Berggepäck in eine kleine separate Tasche gepackt. Maximal 12 kg pro Person inkl. Liegematte und Schlafsack werden von den Trägern transportiert. Zum Schutz der Träger wird dies von der Nationalparkbehörde kontrolliert. Das restliche Gepäck können wir abgeschlossen bei der Agentur vor Ort lassen.

Tag 2

Wanderung von Nalemoru zum Simba Camp

Nach dem Frühstück fahren wir auf guter Straße um den Berg herum nach Nalemoru nahe der kenianischen Grenze, dem Ausgangspunkt der Bergbesteigung. Hier erwartet uns bereits unsere Begleitmannschaft, die aus mehreren Trägern, einem Koch, einem Assistant Guide und einem Guide besteht. Die Größe der Mannschaft ist abhängig von der Gruppengröße. Wir registrieren uns im Bergbuch und dann wandern wir los. Der erste Teil der Strecke führt an Feldern vorbei, an die sich auf dieser Seite des Berges der sehr schmale Regenwaldgürtel anschließt. Wir gehen sanft bergauf. Ohne große Anstrengung erreichen wir die Baumgrenze und das Simba Camp (2.625 m). Meist stehen die Zelte schon und die Mannschaft erwartet uns mit einem heißen Tee. Wer möchte, kann nachmittags noch ein Stückchen weiter bergauf gehen - bitte mit dem Guide absprechen.

Tag 3

Wanderung zum Kikelewa Camp

Die zweite Etappe führt durch das Hochmoor hinauf zur zweiten Kikeleva-Höhle (ca. 3.480 m), wo wir etwas Warmes zu Mittag essen. Der heutige Tag ist ein bisschen anstrengender als der gestrige, wir wandern länger und die Etappe verläuft steiler. Wir verlassen den Hauptweg und folgen einem kleineren Pfad in Richtung des zerklüfteten Gipfels des Mawenzis. Am Nachmittag erreichen wir das Kikeleva Camp (3.630 m) in der Nähe eines kleinen Bachs und können die grandiose Aussicht auf die östliche Flanke des Kibo, des höchsten Vulkans des Massivs, genießen. Hinsichtlich der Höhenanpassung ist es auch heute sehr ratsam, noch ein Stück aufzusteigen.

Tag 4

Wanderung zum Mawenzi Tarn Camp

Wir setzen unseren Aufstieg zum Mawenzi Tarn Camp (4.310 m) fort. Wir gehen heute zwar nicht lang, dafür aber steil an einem Grashang bergauf. Die Aussicht auf das Wildnisgebiet ist traumhaft. Je höher wir kommen, desto mehr verändert sich die Heidelandschaft, weicht allmählich der alpinen Wüstenzone und der Weg wird steiniger. Angekommen am Fuße des Mawenzi erholen wir uns an einem kleinen See und essen zu Mittag. Wer möchte, kann mit dem Guide vom Camp aus noch ein Stück weiter wandern - wegen der Höhenanpassung, wie immer, sehr empfehlenswert.

Termine und Preise

Leistungen

Inkludiert

  • Lokaler, Deutsch sprechender Bergführer ab/bis Moshi
  • Übernachtung 2 x im Mittelklassehotel, 5 x im Zelt
  • 7 x Frühstück, 6 x Mittagessen, 7 x Abendessen
  • Koch- und Begleitmannschaft
  • Transport des Berggepäcks (max. 12 kg)
  • Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Sicherheitsausrüstung: Sauerstoffflasche bei medizinischem Notfall
  • Reisekrankenschutz

Nicht inkludiert

  • Visakosten
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (40 €)

Unterkunft

Wir übernachten während des Trekkings in für zwei Personen ausgelegten Kuppelzelten. An den Camps stehen einfache öffentliche Toiletten zur Verfügung. Die Hygiene kann je nach Camp und Besucheraufkommen variieren. Kontaktieren Sie uns bei Interesse eines privaten Toilettenzeltes und bringen Sie bitte Ihre eigenen Hygieneartikel mit. Waschmöglichkeiten beschränken sich auf bereitgestelltes Wasser zur grundlegenden Körperpflege. Es sind keine Duschen vorhanden. Vor und nach der Bergbesteigung sind wir in einem Mittelklassehotel in Moshi untergebracht. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst die fünf Zeltnächte und somit insgesamt sieben Übernachtungen.

Häufig gestellte Fragen

Nachhaltigkeit bei dieser Reise

Diese Reise wird von einem zertifizierten Partner durchgeführt

Mit einem Nachhaltigkeitszertifikat wird das Engagement eines Unternehmens auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene anerkannt. Dieses Unternehmen hat eine von der GSTC anerkannte Zertifizierung und trägt somit aktiv zur nachhaltigen Entwicklung im Tourismus bei.

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