Anreise
Herzlich Willkommen in Kolumbien! Am Flughafen in Bogotá werden wir von unserer Reiseleitung empfangen und zum Hotel in der Altstadt La Candelaria gebracht.

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Termine für 2027Der Fokus dieser Reise liegt auf zwei mehrtägigen Trekkings in unterschiedlichen Regionen des Landes. Bergeinsamkeit in den Anden und geheimnisvoller, immergrüner Urwald im Küstengebirge bei Santa Marta. Beim Trekking im Los Nevados-Nationalpark wandern wir bis auf 4.300 Meter Höhe und wer möchte noch weiter auf den 5.215 Meter Hohen Gipfel des Nevado de Tolima. Dabei übernachten wir in einfachen Herbergen und lernen so auch das Leben der Einheimischen hautnah kennen. Ein landschaftlich völlig anderer Eindruck erwartet uns beim zweiten Trekking in der Küstenregion bei Santa Marta. Durch dichten Dschungel wandern wir bis zu den Ruinen der "Ciudad Perdida" ("Verlorenen Stadt"). Für das Nachtlager dienen uns hier überdachte Hängematten. Anschließend bleibt Zeit zur Entspannung bei zwei Übernachtungen am Strand und zum Schluss steht noch ein Besuch der wunderschönen Kolonialstadt Cartagena auf dem Programm.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind sehr ein hohes Maß an Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Während dem Trekking im Los Nevados-Nationalpark erreichen wir Höhen bis 4.300 bzw. 5.200 Meter. Außerdem kann es im Hochland auch sehr kalt werden. Hier wandern wir über schmale Pfade, teilweise über sehr steile, auch felsige Passagen und Blockgelände. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich (außer für die Besteigung des Nevado del Tolima Cumbre), allerdings ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wichtig.<br />
Trekkingreise vom Los Nevados-Nationalpark zur Verlorenen Stadt in der Sierra Nevada de Santa MartaVerschlafen öffnen wir unser Zelt. Noch ist es kalt, die Sonne ist gerade aufgegangen und in der glasklaren Lagune spiegeln sich die bizarren, teils schneebedeckten Gipfel des Los Nevados-Nationalparks. Die Landschaft wechselt auf unserem Trekking von wüstenartigen Hochtälern mit andinem Nebelwald zu typischer Páramo-Vegetation mit ihren mannshohen Frailejones und Bromelien. Fünf teils vergletscherte Vulkane umrahmen den Nationalpark im Herzen der Zentralkordillere. Auf die Gipfelstürmer unter uns wartet der Vulkan Nevado de Tolima (5.215 m). Szenenwechsel: Geweckt von zirpenden Grillen und dem köstlichen Duft frisch gebackener Maispfannkuchen springen wir aus unserer Hängematte. Wir befinden uns im immergrünen Urwald der Sierra Nevada de Santa Marta, dem höchsten Küstengebirge der Erde. Auf geschwungenen Pfaden erreichen wir die "verlorene Stadt" Ciudad Perdida, Kultstätte der Tayrona-Indianer. Immer wieder begegnen uns indigene Familien des Stammes der Kogi, die in den umliegenden Bergen leben. Nach den Trekkings genießen wir an der Karibikküste die frische Meeresbrise, lauschen dem Rauschen des Ozeans und lassen die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren. Zum Ende der Reise besuchen wir die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Cartagena, mit schönen Bauten aus der Kolonialzeit, romantischen Gässchen und lebensfrohen Kolumbianern. Auf dieser Reise erleben wir alle Facetten Kolumbiens aktiv: einsame Bergwelten, artenreiche Urwälder, quirlige Kolonialstädte und die Gelassenheit der Karibikküste.

Herzlich Willkommen in Kolumbien! Am Flughafen in Bogotá werden wir von unserer Reiseleitung empfangen und zum Hotel in der Altstadt La Candelaria gebracht.
Nach dem Frühstück beginnen wir den Tag gemütlich, um uns an die dünnere Luft in dieser Höhe zu gewöhnen. Während eines Stadtrundgangs lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bogotás kennen: den Hauptplatz Bolívar mit den umliegenden Regierungspalästen, die Iglesia de San Francisco und das berühmte Goldmuseum. Am späten Nachmittag fahren wir mit der Seilbahn auf den Hausberg Bogotás, den Monserrate (3.150 m) und genießen den spektakulären Ausblick über die Stadt.Hinweis: An manchen Sonntagen gibt es sehr viele Besuchende und somit lange Warteschlangen an der Seilbahnstation. Sollte dies der Fall sein, wird alternativ der Hausberg Guadalupe (3.300 m) per Fahrzeug besucht, da dort keine Seilbahn hochführt.
Heute verlassen wir Bogotá und fliegen (ca. 1 Std.) nach Pereira in die Kaffeeregion, welche eine der schönsten Regionen Kolumbiens ist. Vom Flughafen fahren wir in der Umgebung von Pereira zu einem Restaurant, wo wir ein Briefing zum Trekking erhalten. Uns bleibt ausreichend Zeit, um unser Tekkinggepäck vom Hauptgepäck zu trennen und umzupacken. Im Anschluss essen wir zusammen zu Mittag. Vom Restaurant wird unser Hauptgepäck abgeholt und bereits ins Hotel nach Salento gebracht, wo wir nach dem Trekking übernachten werden. Für uns geht es auf Landstraßen und Feldwegen weiter Richtung Zentralkordilliere bis wir in Cedral ankommen. Dort beginnen wir unsere Trekkingtour auf 2.100 m und wandern zu unserer ersten Unterkunft La Pastora (ca. 2.500 m), wo wir am späten Nachmittag ankommen. Wer Lust hat, kann die herrliche Natur in der Umgebung unserer Unterkunft erkunden.
Nach dem Frühstück beginnen wir unsere Wanderung durch den tropischen Nebelwald. Nebelwälder wachsen in Höhen von 1.000 m bis 3.100 m. Besonders die Fülle an Tier- und Pflanzenarten, die in den Baumkronen leben, macht diese Wälder zum artenreichsten terrestrischen Ökosystem weltweit. Unser Weg führt stetig bergauf, bis wir am Nachmittag in unserer Unterkunft auf ca. 3.180 m ankommen.
Heute wandern wir langsam bergauf bis auf etwas mehr als 4.100 m, dem höchsten Punkt des heutigen Tages. Bei gutem Wetter bieten sich uns immer wieder tolle Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel der Vulkane des Los Nevados-Nationalparks. Anschließend steigen wir ab zur Finca Berlin, wo wir auf ca. 3.800 m übernachten.
Nach einem reichhaltigen und stärkenden Frühstück steht uns ein weiterer spektakulärer Tag bevor: Von der Finca Berlin aus steigen wir stetig bis auf gut 4.150 m Höhe auf, teilweise über Blockgestein. Im Anschluss geht es gut fünf km stetig bergab, vorbei an meterhohen Frailejones. Ein letzter Anstieg führt uns zu unserer heutigen Unterkunft: eine kleine Hütte auf 3.750 m.
Wir starten unseren Aufstieg in Richtung Nevado del Tolima, der mit 5.215 m zu den höchsten Bergen des gleichnamigen Nationalparks gehört. Umgeben von Frailejones-Pflanzen wandern wir zunächst durch die typische andine Páramo-Landschaft. Im oberen Teil unserer Etappe schwindet die Vegetation völlig und der Weg geht über in ein steiles, trockenes Feld aus Geröll, Felsblöcken und tiefem Vulkansand. Auf ca. 4.300 m erreichen wir unser heutiges Ziel, das Basislager des Nevado del Tolima, wo wir gemeinsam mit unserer Begleitmannschaft die Zelte für die Nacht aufbauen. Hinweis: Wer den Nevado del Tolima nicht besteigen möchte, kann nach Absprache mit der Reiseleitung bis zum Basiscamp aufsteigen und zur Finca La Playa zurückkehren. Alternativ besteht die Möglichkeit, zwei Nächte auf der Finca La Playa zu verbringen.
Kurz nach Mitternacht starten wir unseren Aufstieg zum Nevado del Tolima (5.215 m). Der Aufstieg gehört zu den einfacheren im Park und hat eine durchschnittliche Steigung von ca. 40 Grad. Nach ca. 5 - 6 Stunden erreichen wir den Gipfel und genießen die großartige Aussicht in alle Richtungen. Bei gutem Wetter erblicken wir die schneebedeckten Gipfel des Nevado del Ruiz und des Nevado de Santa Isabel und können eventuell sogar bis Bogotá blicken. Wir steigen wir zum Base Camp ab, wo wir uns bei einer kurzen Pause ausruhen können. Anschließend geht es zurück zur Finca La Playa (3.750 m).
Nach einem kurzen Aufstieg geht es bergab über die Finca La Argentina und hinein in die tropischen Nebelwälder des Cocora Tals. Unsere Trekkingtour endet auf 2.450 m, wo uns die typischen Willy-Jeeps nach Salento bringen. Im Hotel erwartet uns eine warme Dusche, bevor wir gemeinsam zu Abend essen und die erste Trekkingtour Revue passieren lassen.
Gut ausgeruht fahren wir nach Filandia und besuchen eine Familie, die sich der Korbflechterei widmet. Wir erhalten eine kurze Einführung in das Handwerk und flechten unseren eigenen Korb. Anschließend erkunden wir das charmante Dorf Filandia. Am Nachmittag kehren wir nach Salento zurück und lernen das traditionelle kolumbianische Spiel "Tejo" kennen.
Nach dem Frühstück besuchen wir eine Kaffee-Finca und lernen den Anbau und die Verarbeitung von Kaffee kennen. Danach fliegen wir über Bogotá an die Karibikküste nach Santa Marta. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, erkundet auf eigene Faust das historische Zentrum der ältesten Stadt Kolumbiens.
Am Vormittag fahren wir von Santa Marta in den Tayrona-Nationalpark. Die Fahrt führt über geteerte Straßen und unbefestigte Pisten, wobei sich die Vegetation von Trockenwald zu tropischem Feuchtwald wandelt. In einer schönen Bucht des Parks haben wir Zeit zum Baden. Nach der Rückkehr nach Santa Marta treffen wir Vorbereitungen für das nächste Trekking: Das Gepäck für das Trekking wird vom Hauptgepäck getrennt, welches sicher verwahrt wird.
Wir starten das zweite Trekking unserer Reise in der Sierra Nevada de Santa Marta, dem höchsten Küstengebirge der Welt. In Mamey essen wir zu Mittag und beginnen unsere Wanderung. Der Weg führt angenehm im Zickzack bergauf und später bergab durch lichten Wald. Wir genießen immer wieder den Rundblick über den Regenwald und können erahnen, wo wir in den nächsten Tagen zwischen Baumfarnen, Bananenstauden und Baumriesen wandern werden. Am Nachmittag erreichen wir unser erstes Camp auf ca. 450 m. Hinweis: Es gibt verschiedene Camps auf dem Weg zur Verlorenen Stadt. Höhenmeter und Gehzeiten variieren je nach Wetter, Gruppendynamik und Fitness
Am Morgen brechen wir zu unserer nächsten Etappe durch den dichten Dschungel mit seiner vielfältigen Flora und Fauna auf. Wir passieren das Dörfchen Mutanzi und wer möchte, genießt ein erfrischendes Bad im Fluss. Anschließend setzten wir unsere Wanderung fort, auf ca. 900 m erreichen wir unser heutiges Ziel.
Bei einem frühen Frühstück können wir winzige, leuchtend gelbe, rote, blaue und grüne Kolibris und vielleicht sogar Tukane beobachten. Heute wartet eine abwechslungsreiche Etappe auf uns: Neben einigen Flussdurchquerungen meistern wir steilere Passagen, bevor wir über unzählige bemooste Steinstufen die Verlorene Stadt (Ciudad Perdida), auf ca. 1.200 m erreichen. Die Ciudad Perdida liegt so versteckt im Regenwald, dass sie erst im Jahr 1975 von Grabräubern entdeckt wurde. Vieles ist auch heute noch vom Urwald überwuchert. Wir können die von der Vegetation befreiten Steinplattformen, die präzise gebauten Treppen und Verbindungswege bewundern. Einige riesige Palmen scheinen den Hauptplatz, auf dem einst die beiden Tempel standen, zu bewachen. Auf unserem Rückweg pausieren wir im bekannten Camp 3, unserem gestrigen Übernachtungsplatz, und wandern anschließend zu Camp 2, unserem heutigen Übernachtungsplatz.
Heute ist unser letzter Tag im Urwald. Vögel zwitschern, Grillen zirpen und fleißige Blattschneiderameisen lassen sich von uns nicht stören. Auf schmalen, oft steilen Wegen, teilweise nur ein Tunnel durchs Grün, erreichen wir in das Dorf Mamey zurück, essen dort zu Mittag. Unser Jeep wartet bereits auf uns. Auf einer holprigen Piste geht es zurück zur Hauptstraße, wir fahren wieder an die Küste, an den östlichen Rand des Tayrona-Nationalparks.
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, unternimmt einen Tagesausflug in den Tayrona-Nationalpark. Dort kann man baden, die Seele bei einem Strandspaziergang baumeln lassen, die Fischer beobachten und der Brandung zusehen. Eine herrliche Gegend um zu entspannen und die vielfältigen Eindrücke der letzten Tage Revue passieren zu lassen. Hinweis: Da die Brandung beim Hotel recht stark ist, wird vom Schwimmen im Meer abgeraten.
Wir verlassen die Karibikküste und fahren via Santa Marta und Barranquilla nach Cartagena. Dort angekommen, erleben wir die einzigartige Atmosphäre der Altstadt.
An unserem letzten Tag in Kolumbien erkunden wir auf einer halbtägigen Stadtführung die koloniale Altstadt Cartagenas (UNESCO-Weltkulturerbe). Am Nachmittag können wir in den kleinen Geschäften bummeln oder uns im Hotel entspannen, bevor wir unsere Kolumbien Reise mit einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem gemütlichen Restaurant ausklingen lassen.
Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen Cartagena und Rückflug via Bogotá.
Zurück in der Heimat.
Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse, alle Zimmer verfügen über ein Bad. Während des Trekkings im Los Nevados-Nationalpark übernachten wir in einfachen Fincas (Bauernunterkünfte) mit Mehrbettzimmern und Gemeinschaftsbad. Sollten die Fincas ausnahmsweise ausgebucht sein, übernachten wir in Zelten in der Nähe der Fincas. Beim Trekking in der Sierra Nevada de Santa Marta schlafen wir in Hängematten oder Doppelstockbetten mit Moskitonetzen, die in den Holz-Unterständen der dortigen Camps aufgehängt werden. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst 10 Nächte.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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