Anreise nach Peru
Abreise in Deutschland und Flug nach Peru.

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Termine für 2027Trekkingreise von Cusco bis in die Cordillera VilcanotaBunt gestreifte Sedimenthügel, schneebedeckte Anden-Gipfel, die sich im türkisfarbenen Wasser der Gletscherseen spiegeln, geheimnisvolle Inkastätten inmitten der Bergwelt. Lama- und Alpakahirten begleiten uns auf dem mehrtägigen Trekking auf versteckten Inkapfaden durch das Gebirge der Cordillera Vilcanota – den 6.384 m hohen Apu Ausangate haben wir immer im Blick. Bei klarem Wetter ist er sogar von der Inkahauptstadt Cusco aus zu sehen. Sein Gipfel gilt für die Andenvölker als "Apu", als heilige Berggottheit, als Beschützer der Bewohner und ihrer Tiere. Unsere "Andenkamele" sind unsere treuen Weggefährten und übernehmen den Gepäcktransport. Die ersten Sonnenstrahlen begrüßen uns und lassen den Vinicunca in seiner Farbenpracht noch intensiver leuchten. Der Vinicunca wird daher gerne "Rainbow Mountain" – der Regenbogenberg – genannt. Dieser spektakuläre Fotospot ist aber nur einer der vielen Highlights auf dem Apu Ausangate Lodge-Trekking. Wir überqueren zu Fuß Pässe mit über 4.500 m und genießen atemberaubende Weitblicke über die Anden. Während des Trekkings sind die Lodges der Organisation "Camino del Apu" unser komfortables Zuhause. Dabei tragen wir dazu bei Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern und Landflucht zu verhindern, denn die Betreiber der Unterkünfte sind die Dorfbewohner selbst. Freuen Sie sich auf ein Trekking mit einem richtigen Dach über dem Kopf, einer heißen Dusche im Zimmer, bester Verpflegung durch lokale Köche und intensiven Begegnungen mit Hirten und Dorfbewohnern in wunderschöner Natur!

Abreise in Deutschland und Flug nach Peru.
Ankunft in Lima. Wir werden von unserer Reiseleitung abgeholt und zum Hotel gebracht. Danach erkunden wir zusammen die Hauptstadt der Inka. Der historische Stadtkern wurde 1991 von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. Wir folgen zunächst den Spuren des "Konquistador" Francisco Pizarro, der den Hauptplatz (die "Plaza de Armas") noch persönlich absteckte. Dann besuchen wir die Kathedrale und unternehmen einen Spaziergang durch die Altstadt. Im Archäologischen Museum erleben wir über 5 Jahrtausende Geschichte – ein guter Einstieg in unsere Reise. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung.
Wir fliegen über die Anden nach Cusco (3.416 m). Im historischen Zentrum der alten Inkahauptstadt schnuppern wir zum ersten Mal Höhenluft. Um die Höhenanpassung zu erleichtern, fahren wir zum Übernachten ins Urubamba-Tal (2.850 m), auch "Valle Sagrado" oder "Heiliges Tal der Inka" genannt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wir können im Hotel entspannen oder einen ersten kurzen Spaziergang zwischen den Inkamauern im historischen Kern Ollantaytambos unternehmen.
Auf der Fahrt nach Moray erleben wir ein faszinierendes Anden-Panorama. Auf den rätselhaften Terrassen in Moray pflanzten die Inka vermutlich verschiedene Nutz- und Heilpflanzen an. In Maras erfahren wir Näheres über die Salzgewinnung, die heute noch genauso funktioniert wie schon zu Zeiten der Inka. Tausende unterschiedlich große Verdunstungsbecken schmiegen sich an den Berghang und weiße Salzkrusten glitzern im Licht. Von den Salinen wandern wir bergab ins Urubambatal.
Heute besuchen wir die weltberühmte Stätte Machu Picchu. Von Ollantaytambo schlängelt sich der Zug den Urubamba-Fluss entlang. Das Tal wird zunehmend enger, der üppige, an einen verwunschenen Märchenwald erinnernde tropische Bergurwald scheint die Zugstrecke beinahe zu verschlingen. Zahlreiche für den Bergurwald typische Orchideen- und Bromelienarten werden nicht nur die Fotografen unter uns begeistern. Auf dem Rundgang durch das UNESCO-Weltkulturerbe wird uns unsere Reiseleitung alles Wissenswerte über die Entstehungsgeschichte und die Architektur erzählen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.
Heute besuchen wir Pisac, eine bedeutende Bergfestung der Inka. Die Anlage umfasste Häuser, Paläste, Tempel und Grabmäler und erstreckte sich über mehrere Quadratkilometer. Ihre Überreste zeugen von der Kunstfertigkeit der Inka als Baumeister. Eine gemütliche Wanderung durch die archäologische Stätte vermittelt uns einen Eindruck von den einst riesigen Ausmaßen des Ortes. Anschließend fahren wir in Richtung Cusco. Oberhalb von Cusco gelegen besichtigen wir die bis zu 155 Tonnen schweren Steinquader von Sacsayhuaman. Eine der gewaltigsten und zugleich eindrucksvollsten Hinterlassenschaft der Inka. Gab es hier eine Festung oder stehen wir vor den Überresten eines gigantischen andinen Heiligtums? Wir fahren nach Cusco und lassen den Tag in der ehemaligen Inka-Hauptstadt ausklingen.
Nach dem Frühstück starten wir unsere Stadtführung durch den historischen Stadtkern von Cusco. Zu Fuß besichtigen wir die Plaza de Armas, die Kathedrale und den Sonnentempel Qoricancha. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte, kann durch die Gassen bummeln oder am Plaza de Armas einen Kaffee genießen.
Heute sind wir sehr früh auf den Beinen, denn wir wandern von Tauca über Huchuy Qosco ins Urubambatal. Eine alte Inkastraße führt uns über einen 4.300 m hohen Pass mit herrlicher Aussicht auf die Kordilleren. Huchuy Qosco, das kleine Cusco, ist eine archäologische Stätte hoch über dem Urubambatal mit Tempelmauern und kleinen Heiligtümern. Es war vermutlich der Landwohnsitz des Inka Viracocha. Der Abstieg in Richtung des Urubambatals erfordert zwar etwas Geduld, doch mit jedem Schritt steigt die Vorfreude auf eine kühle Erfrischung in Cusco.
Heute beginnt unser Trekking. Wir fahren von Cusco flussaufwärts durch das fruchtbare Tal der Vilcanota bis wir die kleine Ortschaft Checacupe erreichen. Auf der Fahrt durch das Pitumarca-Tal gewinnen wir langsam an Höhe. Kornfelder säumen den Weg, bevor wir die Japura-Schlucht erreichen und bei der Ortschaft Chillca von unseren andinen Gastgebern willkommen geheißen werden. Zu Fuß legen wir das kurze Stück zum ersten "Tambo" auf 4.370 m Höhe zurück. Zur Zeit der Inka waren Tambos die Versorgungsposten an den Inkastraßen. Die komfortablen Trekking-Lodges machen ihren historischen Vorgängern alle Ehre – die Zimmer verfügen über ein Bad mit Heißwasser und Dusche, Handtücher inklusive. Wir übernachten für zwei Nächte im Chillca Tambo.
Bei einer Tageswanderung zum Yanacocha-See treffen wir auf große Lama- und Alpakaherden. Noch heute bilden die Kleinkamele die Existenzgrundlage vieler Hochlandbewohner. Wir erhalten einen Einblick in die Lebensweise dieser gastfreundlichen Menschen, die die Traditionen ihrer Vorfahren mit viel Stolz bewahren und pflegen. Die grandiose Sicht auf die 6.000 m hohen Eisgipfel der Cordillera Vilcanota wird uns immer wieder zum Staunen bringen. Zurück in unserem Tambo, zeigen uns die Weberinnen und Weber der Gemeinde Osefina-Chilca wie hochwertiges Textil-Kunsthandwerk mithilfe traditioneller Techniken hergestellt wird.
Lamas befördern das große Gepäck, wir schultern lediglich unseren Tagesrucksack – und auf geht’s zum Tambo nach Machuracay (4.815 m). Zu Beginn folgen wir dem breiten Tal des Chilcamayo Flusses, bis wir Richtung der Huchuy Finaya Gehöfte abbiegen. Die Hochlandbauern besitzen noch vereinzelte Kartoffelfelder, aber ihre Lamas & Alpakas bestimmen den Tagesablauf. Wir folgen dem Tal Richtung des Apu Ausangate, der von nun an das Panorama bestimmt. Das letzte Wegstück führt entlang markanter Moränenausläufern, bevor wir von unserem Koch an der Lodge zu Füßen des Apu Ausangate (6.384 m) mit heißem Tee empfangen werden.
Schon vom Frühstückstisch aus sind die Anden zu sehen – sie zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Der Tag beginnt mit einem anstrengenden Aufstieg zum Palomani-Pass (5.100 m) und mit jedem zusätzlichen Höhenmeter, den wir erwandern, rücken die Eisgipfel näher. Die Aussicht vom Palomani-Pass auf den majestätischen Apu Ausangate zählt zu den schönsten Bergpanoramen in Peru. Nach einem steilen Abstieg erwartet uns der Koch mit dem Mittagessen an der Lagune "Ausangatecocha". Anschließend führt unser Weg auf die roten Sandstein-Formationen des "Nevado del Inca" zu. Bald haben wir den Anantapata Tambo (4.750 m) erreicht.
Einer der spektakulärsten Abschnitte unseres Trekkings führt uns heute in eine bunte Gebirgslandschaft mit roten, gelben, grauen und blauen Fels-, Sand- und Sediment-Schattierungen zum Tambo Huampococha (ca. 4.800 m). Wir haben Gelegenheit, die faszinierende Geologie der Anden zu studieren und können uns am einmaligen Farbenspiel der Regenbogenberge erfreuen. Mit etwas Glück lassen sich heute am Nachmittag auch die scheuen Vicuñas, die wild lebenden Vorfahren der Lamas und Alpakas, beobachten.
Nach dem Aufstieg zum Anta-Pass steigen wir ein Stück in das Pachachani-Tal ab, bevor wir ein Hochmoor queren und den letzten kurzen Anstieg unseres Trekkings zurücklegen. Die Landschaft ändert sich während des nun folgenden Abstiegs in tiefer gelegenen Regionen schnell: Die roten Sandstein-Formationen weichen einem erodierten Kalkstein-Gebirge, das an ein bizarres Felsenmeer erinnert. Hier finden die "Vizcachas", die zur Familie der Chinchillas gehören, einen idealen Lebensraum. Bald sind die ersten Getreidefelder und Bauernhöfe in Sicht. Jetzt gilt es unsere treuen Begleiter der letzten Tage zu verabschieden, denn bei den Pachachani-Gehöften (ca. 4.240 m) erwartet uns bereits der Fahrer mit dem Bus für die Rückfahrt nach Cusco (3.400 m).
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Lima und von dort aus Weiterflug in die Heimat
Ankunft in Deutschland.
In den Städten übernachten wir in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings übernachten wir in den Lodges des Projekts "Camino del Apu Ausangate". Die Lodges befinden sich in abseits gelegenen Gebieten. Drei der vier Lodges befinden sich auf 4.700 m - 4.850 m Höhe. Chilca Tambo, Machuracay Tambo und HuampocochaTambo sind jeweils identisch gebaute, zwei-stöckige Lodges. Lediglich die dritte Lodge - Anantapata Tambo - unterscheidet sich im Bau und erstreckt sich über ein Stockwerk. Die einzige Wärmequelle in allen Lodges ist der Kamin im Aufenthaltsbereich. Hier kann man gemütlich zusammensitzen. Alle Gästezimmer verfügen jeweils über ein privates Badezimmer mit Warmwasser-Dusche. Die Zimmer selbst sind nicht geheizt, es stehen jedoch warme Daunendecken sowie zusätzliche hochwertige Alpaka-Wolldecken zur Verfügung. Außerdem sind die Betten mit Wärmflaschen "vorgewärmt". Ein Schlafsack ist somit nicht notwendig. Zusätzlich dazu werden von den Lodges Hausschuhe für alle Teilnehmenden bereit gestellt.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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