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Japan mit Norbert Berger – Wandern in den Japanischen Alpen
Hauser Exkursionen
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Japan mit Norbert Berger – Wandern in den Japanischen Alpen

Zertifizierter Partner Geführter Wanderurlaub Reisejahr 2026
Zum Reisejahr 2027
Reisedauer:19 Tage
Gruppengröße:1 – 99 Reisende
Schwierigkeitsgrad:

Highlights der Reise

  • Wanderungen: 4 x leicht (2 - 4 Std.), 3 x moderat (4 - 7 Std.)
  • Die Buddha-Skulpturen beim Wandern entlang der historischen Salzstraße bewundern
  • Schneeaffen beim Bad in den heißen Quellen des Jigokudani-Nationalparks beobachten
  • Durch den Herbstwald der Shiga-Hochebene auf dem "Ikemeguri Nature Trail" wandern
  • Mit den Mönchen im Eihei-ji-Tempel in Fukui den Zen-Buddhismus hautnah erleben
  • Den Spuren der Samurai auf dem Nakasendo-Trail "mitten durch die Berge" folgen
  • Mit dem Schnellzug Shinkansen durch Japan reisen

Reisebeschreibung

Wanderreise durch die Japanischen Alpen von Tokyo nach KyotoAffen liegen faul in heißen Quellen, rote Libellen blitzen in der Sonne. Die knorrigen Bäume biegen sich vom Gewicht der reifen Kaki-Früchte. Ein alter Mann gießt seine Bonsaibäumchen vor dem Haus und schenkt mir im Vorbeigehen ein Lächeln. Obwohl ich seit vielen Jahren durch die Japanischen Alpen wandere, begeistern mich die faszinierenden Bilder immer wieder aufs Neue. Die Ursprünglichkeit nimmt uns mit auf eine Zeitreise weit weg vom Alltag. (Norbert Berger)Wir wandern durch duftende Zedernwälder und rauschende Bambushaine, wir folgen alten Pilgerpfaden und traditionellen Handelswegen und steigen auf den aussichtsreichen Gipfel des Karamatsu-Dake. Auf dem "Ikemeguri-Nature-Trail" in der Shiga-Hochebene folgen wir den vom Herbstlaub gefärbten Alleen, auf der historischen Salzstraße "Shio No Michi" den zahlreichen Buddha-Skulpturen und auf dem "Nakasendo-Trail" den Spuren der Samurai durch die Berge. In Matsumoto besuchen wir die imposante Krähenburg, in Magome das historische Teehaus und in Takayama die Sake-Brauereien in der Altstadt. Neben den verschlafenen Dörfern des Hinterlandes erleben wir in den Städten den vollen Kontrast: Der Geist der alten Zeit flattert noch immer durch die buddhistischen Tempel und Shinto-Schreine von Kyoto, die Moderne strahlt uns in den futuristischen Gebäuden und knalligen Leuchtreklamen von Tokyo entgegen. Wir lernen mit Norbert die Gesichter Japans kennen, genießen Einblicke in tief verwurzelte Traditionen und Ausblicke auf die Technik der Zukunft. Und dabei verfallen wir ganz sicher dem Charme der Gegensätze.

Reiseverlauf

Tag 1

Anreise

Flug nach Tokyo.
Tag 2

Ankunft in Japan und erste Erkundungen

Willkommen in der Megacity! Wolkenkratzer und Tempelanlagen, Leuchtreklame und Zen-Kultur - die Stadt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wir fahren mit dem Zug in die Stadt und beziehen unser Hotel im Asakusa-Viertel. Anschließend unternehmen wir einen ersten Bummel durch das charmante Asakusa und besuchen den Asakusa-Kannon-Tempel - das meistbesuchte Heiligtum der Tokyoter. Und auch abends stürzen wir uns ins quirlige Treiben – bei einem ersten Abendessen lernen wir die Vielfalt der japanischen Kulinarik kennen.
Tag 3

Stadtbesichtigung Tokyo

Von der Tradition in die Moderne schweifen? Kein Problem. Wir besuchen den Tokyo Skytree (643 m) und genießen den atemberaubenden Blick auf das endlose Häusermeer, bei klarer Sicht sogar die Schneekappe des Fuji. Danach geht es in Ameyoko-Cho, die lebhafte Einkaufsmeile der Stadt. Anschließend fahren wir auf die andere Seite der Stadt zum berühmtesten Schrein Tokyos: dem Meiji-Schrein. Umgeben von einem dichten Wald, ist der Schrein dem Kaiser Meiji und seiner Frau, Kaiserin Shoken, gewidmet. Ein Spaziergang durch die riesigen Torii-Tore und entlang der schattigen Pfade lässt uns den hektischen Trubel der Stadt vergessen und in die spirituelle Atmosphäre eintauchen. Von dort aus geht es weiter nach Harajuku, dem Mekka der Jugendkultur und Mode. Wir schlendern durch Harajuku und die berühmte Takeshita-Straße, die mit bunten Boutiquen, ausgefallenen Cafés und trendigen Accessoires gefüllt ist. Das Herzstück Tokyos ist die weltberühmte Shibuya-Kreuzung, wo sich täglich Tausende von Menschen tummeln. Ein Muss ist auch die Statue des treuen Hundes Hachiko, ein beliebter Treffpunkt und Fotomotiv.
Tag 4

Fahrt mit dem Shinkansen und Sake-Brauerei Besichtigung

Wir reisen mit leichtem Gepäck, unser Hauptgepäck wird nach Yamanouchi transportiert. Daher packen wir alles in den Tagesrucksack, was wir für die folgende Nacht benötigen. Eine Fahrt mit dem Schnellzug Shinkansen ist ein Erlebnis. Er ist nicht nur super schnell und super pünktlich, sondern auch super präzise - er hält zentimetergenau am Bahnsteig. In Windeseile erreichen wir die Stadt Nagano, mitten in den Japanischen Alpen. Wir steigen um in den "normalen Zug" und gleiten durch die Berglandschaft bis nach Obuse. Wie entsteht aus Wasser, Reis und Edelschimmel das japanische Nationalgetränk? Wir finden es heraus - beim Besuch der Sake-Brauerei! Nachdem wir uns schon der Braukunst gewidmet haben, bleiben wir künstlerisch und besuchen das Museum des Künstlers Hokusai, der vor allem durch seine bunten Ukiyo-e-Holzschnitte bekannt wurde. Wir steigen noch einmal in den Zug und erreichen am späten Nachmittag Yamanouchi, eine kleine Stadt in den Bergen. Wir beziehen unsere Zimmer für die folgenden Nächte und lassen den Tag beim gemeinsamen Abendessen im Ryokan gemütlich ausklingen.

Termine und Preise

Leistungen

Inkludiert

  • Lokale, deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab Tokyo bis Osaka
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse K) von München nach Tokyo und zurück von Osaka, nach Verfügbarkeit
  • Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
  • Übernachtung 9 x in Hotels, 2 x in Pensionen, 6 x Ryokans
  • 17 x Frühstück, 9 x Abendessen

Unterkunft

Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer sind komfortabel eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer, aber sie sind klein und wirken eng für europäischen Standard (ca. 15 m²). Die Doppelbetten sind maximal 1,40 m breit. Die Einrichtung in traditionellen Unterkünften, den sogenannten Ryokans, sowie den Pensionen ist schlicht, aber geschmackvoll. Alle Zimmer in den Ryokans sowie in einem Teil der Pensionen sind Doppelzimmer (Einzelbelegung leider nicht immer möglich) und sind mit Strohmatten (Tatami) ausgelegt, auf denen für die Nachtruhe Futons ausgebreitet werden. Hinter den Schiebewänden liegt häufig ein japanischer Garten. Die Baderäume im japanischen Stil (Ofuro) sind häufig auf dem Flur und werden gemeinschaftlich, nach Geschlechtern getrennt, genutzt. Das Betreten mit Schuhen ist untersagt. Pantoffeln sowie ein Baumwoll-Kimono (Yukata) für den Weg zum Gemeinschaftsbad werden bereitgestellt. In Shirakawa-go sind wir in zwei Minshuku untergebracht. Die traditionellen japanischen Gästehäuser sind nur wenige Meter voneinander entfernt und mit einfachen, aber zweckmäßigen Zimmern und Gemeinschaftsbad ausgestattet. In den Bergen übernachten wir in familiären Pensionen, die ebenfalls "typisch" Japanisch eingerichtet sind. Teilweise gibt es nur Schiebetüren zwischen den Zimmern, die Badezimmer werden gemeinschaftlich genutzt. Im Hotel in Kanazawa gibt es keine Doppelzimmer mit Doppelbett. Hier befinden sich zwei Betten in einem Zimmer, die auf Wunsch zusammengeschoben werden können.

Häufig gestellte Fragen

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