Anreise
Wir fliegen nach Osaka.

Der Fokus dieser Reise liegt auf einer der schönsten Routen Japans, entlang der Küste der Insel Honshu. Dabei verlassen wir immer wieder den klassischen Weg und lernen auf eindrucksvolle Weise sowohl die beeindruckende Natur als auch das kulturelle Erbe des Landes kennen. Vor allem außerhalb der Städte spüren wir intensiv den ursprünglichen Spirit Japans.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität, Kondition und Ausdauer für Touren mit bis zu 5 Std. Gehzeit auf guten, markierten Wegen. Dabei wechseln sich Wanderungen und Besichtigungen regelmäßig ab. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Zeiten und Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden.<br />
Entschleunigt von Kyoto bis Tokyo durch Japans Kultur und NaturJapan – ein Land voller Farben, Kontraste und Gastfreundschaft. Traditionelle Ryokans, Tempel, Schreine und Zen-Gärten neben blinkenden Leuchtreklamen, stillen Teezeremonien und futuristischen Schnellzügen. Jede Begegnung, jeder Bissen, jeder Tempel und jede Verbeugung erzählen von einer Kultur die Tradition und Moderne auf einzigartige Weise vereint.Wir erleben Japan zu Fuß und mit dem berühmten Schnellzug Shinkansen– von den alten Kaiserstädten Nara und Kyoto über alte Pilgerwege, durch spektakuläre Naturkulissen mit Blick auf den Mt. Fuji bis zur Megacity Tokyo. Auf historischen Pfaden wie dem Yamanobe-no-michi, in Japans erster Hauptstadt Nara und Kyotos mystischen Wäldern und Schreinen tauchen wir tief in die Natur und Kultur ein.Faszinierende Wanderungen, historische Stätten, UNESCO-Weltkulturerbe, kulinarische Höhepunkte und Japans legendärer Shinkansen – alles in einer Entschleunigten 14-tägigen Reise vereint. Japan zeigt sich als lebendiges Potpourri der Kontraste – überraschend, facettenreich und unvergesslich.

Wir fliegen nach Osaka.
Nach unserer Ankunft in Osaka werden wir am Flughafen abgeholt. Von dort geht es weiter nach Nara, der "Wiege der japanischen Kultur".
Am Vormittag fahren wir mit dem Zug nach Hasedera und besuchen den gleichnamigen Tempel, dessen Gebäude malerisch an einem bewaldeten Berghang liegen. Mit jedem Höhenmeter eröffnen sich schönere Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Nach der Mittagspause geht es weiter nach Miwa, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung auf dem historischen Yamanobe-no-michi. Japans ältester schriftlich erwähnter Weg führt durch kleine Dörfer, vorbei an Gärten, Feldern und Schreinen und vermittelt einen Eindruck vom ländlichen Japan. Am frühen Abend kehren wir mit dem Zug nach Nara zurück.
Mit dem Zug fahren wir durch die bezaubernde Berglandschaft der Kii-Halbinsel nach Yoshino. Mehr als 100.000 Kirschbäume machen den Ort so berühmt - im Frühling für die Kirschblüte, im Herbst für die bunte Laubfärbung. Wir wandern die leicht ansteigenden Hänge hinauf, folgen den alten Pilgerwegen und begutachten die Tempel und Schreine am Wegesrand. Belohnt werden wir mit einem Ausblick auf die stille Waldlandschaft, in der Wildschweine, Marderhunde und sogar Bären heimisch sind. In einem Dorf stärken wir uns zum Mittag. Danach drehen wir eine Runde durch das Dorf und schauen uns die Tempel Kinpusenji und Chikurin genauer an. Am späten Nachmittag bringt uns der Zug zurück nach Nara.
Zeit zum Weiterziehen - der Zug bringt uns nach Kyoto und nach einer kurzen Busfahrt erreichen wir unser Hotel. Anschließend bringt uns eine kurze ÖPNV-Fahrt zum Eikando-Tempel, der besonders im Herbst für seine wunderschöne Herbstlaubfärbung berühmt ist. Auch der Nanzenji-Tempel ist nicht weit entfernt. Insgesamt liegen hunderte buddhistische Tempel und Shinto-Schreine in der Stadt verstreut, manche so klein wie eine Telefonzelle, andere prachtvoll in Zen-Gärten eingebettet. Durch kleine Gässchen gelangen wir zum Yasaka-Schrein und schließlich durch die Altstadt ins Geisha-Viertel. Von dort ist es nicht mehr weit zu unserem Hotel. Den Rest des Tages verbringen wir ganz nach Belieben.
Die Bahn bringt uns heute nach Kurama im Norden Kyotos. Durch das Dorf gelangen wir zum Kurama-Tempel und steigen vorbei an Heiligtümern und Schreinen durch die bewaldete Berglandschaft hinauf. Unterwegs lauschen wir den Legenden der Berggeister und genießen immer wieder Ausblicke auf die dichten Zedernwälder. Nach einem Mittagspicknick steigen wir hinab ins Dorf Kibune und fahren mit der Bahn zurück nach Kyoto. Dort spazieren wir über den von Kirschbäumen gesäumten Philosophenweg zum Silbernen Pavillon - dem Ginkaku-ji. Woher kommt wohl der Name?
Heute verbringen wir den Tag in Kyoto. Zunächst besuchen wir den berühmten Ryōan-ji-Tempel mit seinem weltbekannten Zen-Garten, bevor es weiter zum Tempel Kinkaku-ji geht, dessen goldene Fassade ihm den Namen Goldener Pavillon verleiht. Anschließend besichtigen wir den Shogunatspalast Nijō-jō und erhalten Einblicke in die Palastarchitektur der japanischen Feudalzeit. Den Nachmittag gestalten wir nach Lust und Laune in der Innenstadt.
Bevor wir Kyoto verlassen packen wir alles Notwendige für die kommenden zwei Übernachtungen in unseren Tagesrucksack. Unser Hauptgepäck wird von hier direkt nach Tokyo vorausgeschickt. Anschließend ist es soweit: Wir fahren mit dem Shinkansen. Die Fahrt mit Japans berühmtem Schnellzug ist ein Erlebnis für sich – nicht nur wegen seiner hohen Geschwindigkeit, sondern auch wegen seiner beeindruckenden Pünktlichkeit und Präzision. In kurzer Zeit erreichen wir Odawara, das Tor zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark. Dort spazieren wir durch den Odawara-Park zur imposanten Burg, deren Hauptturm ein Museum mit Exponaten aus der Edo-Zeit beherbergt. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Hakone und beziehen unsere Zimmer in einem traditionellen Ryokan mitten im Nationalpark. Nach ersten Erkundungen der Umgebung treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. Auf uns wartet ein besonderer Höhepunkt: Ein traditionelles japanisches Kaiseki-Abendessen.
Im Zentrum des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks erhebt sich der Fuji-san, Japans heiligster und höchster Berg (3.776 m). Wir beginnen den Tag mit einer Seilbahnfahrt über das dampfende Schwefeltal und genießen spektakuläre Ausblicke auf die Vulkanlandschaft. Anschließend unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Ashi-See (ca. 30 Min.), den Fuji stets im Blick. In Hakone-Machi gehen wir an Land und besichtigen den historischen Kontrollposten und wandern auf dem alten Tōkaidō-Steinsetzweg durch eine beeindruckende Zedernallee. Nach der Mittagspause setzen wir die Wanderung bis zum Amasake-Teehaus fort. Lust auf ein traditionelles japanisches Reisgetränk? Am späten Nachmittag kehren wir in unser Ryokan zurück und genießen ein traditionelles Kaiseki-Abendessen.
Nach dem Frühstück genießen wir ein letztes Mal die Natur des Nationalparks und besteigen den Mount Kintoki (1.213 m). Bei klarer Sicht eröffnet sich von hier ein beeindruckender Blick auf den Fuji. Am Nachmittag reisen wir mit dem Zug weiter nach Tokyo und beziehen unser Hotel. Die japanische Hauptstadt begeistert mit ihrer einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne. Den Abend gestalten wir ganz nach eigenen Wünschen – vielleicht bei einem ersten Spaziergang durch die lebhaften Straßen Tokyos?
Am Morgen tauchen wir im traditionsreichen Stadtteil Asakusa in das historische Tokyo ein. Zwischen kleinen Geschäften, Garküchen und Tempelanlagen ist der Charme vergangener Zeiten noch heute spürbar. Wir besuchen den Asakusa-Kannon-Tempel und unternehmen anschließend eine Schifffahrt auf dem Sumida-Fluss bis zur Bucht von Tokyo. Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist der Besuch von teamLab, wo wir durch faszinierende interaktive Licht- und Kunstinstallationen wandeln. Der Abend steht zur freien Verfügung: Ob gemeinsames Abendessen, individuelle Entdeckungstour, Restaurantbesuch oder Shopping – Tokyo bietet unzählige Möglichkeiten, die Metropole auf eigene Weise zu erleben.
Gleich am Morgen fahren wir mit dem Zug nach Kamakura. Die Stadt liegt wie ein natürliches Amphitheater in den bewaldeten Bergen und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Hauptattraktion ist der Daibutsu, der 13,5 m hohe "Große Buddha", aber auch der Hasedera-Tempel ist einen genauen Blick wert. Er beherbergt tausende Jizo Statuen mit bunten Mützchen und Lätzchen - warum? Wir finden es heraus. Am Abend fahren wir mit dem Zug zurück nach Tokyo. Wer noch Lust hat, kann noch einen abendlichen Bummel durch die Stadt unternehmen.
Heute entdecken wir weitere Facetten Tokyos. Vom Rathaus genießen wir aus der 45. Etage einen Panoramablick über die schier endlose Metropole – bei klarer Sicht reicht der Blick sogar bis zum majestätischen Fuji-san. Anschließend besuchen wir den Meiji-Schrein, eine ruhige, von dichtem Wald umgebene Shintō-Schreinanlage und eine grüne Oase im Herzen der Millionenstadt. Von dort spazieren wir nach Harajuku, dem Zentrum junger Trends, kreativer Straßenmode und außergewöhnlicher Subkulturen. Im Kontrast dazu steht das elegante Viertel Omotesando mit seiner modernen Architektur, stilvollen Cafés und exklusiven Boutiquen. Den Abschluss bildet die weltberühmte Shibuya-Kreuzung, wo bei jeder Grünphase Tausende Menschen in einem scheinbar chaotischen und gleichzeitig geordnetem Strom die Straße überqueren– ein faszinierendes Schauspiel mitten im Herzen Tokyos. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung und bietet Gelegenheit, letzte Souvenirs zu kaufen.
Mit vielen Eindrücken im Gepäck verlassen wir Japan und fliegen zurück.
Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse sowie in traditionellen Unterkünften (Ryokans). Die Zimmer in den Hotels sind komfortabel eingerichtet, verfügen über zwei Einzelbetten und haben ein eigenes Badezimmer, aber sie sind klein und wirken eng für europäischen Standard (ca. 15 m²). Die Einrichtung in den Ryokans ist schlicht, aber geschmackvoll. Die Zimmer sind Doppelzimmer, Einzelbelegung ist leider nicht möglich. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst daher 10 Nächte. In Ryokans sind die Zimmer mit Strohmatten (Tatami) ausgelegt, auf denen für die Nachtruhe Futons ausgebreitet werden. Bei den Baderäumen handelt es sich um Gemeinschaftsbäder im japanischen Stil (Ofuro). Sie sind häufig auf dem Flur und werden gemeinschaftlich, nach Geschlechtern getrennt, genutzt. Das Betreten mit Schuhen ist untersagt. Pantoffeln sowie ein Baumwoll-Kimono (Yukata) für den Weg zum Gemeinschaftsbad werden bereitgestellt
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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