Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.

Hochtour auf einen der schönsten Aussichts-Sechstausender im HimalayaDer Mera Peak – ein 6.000er im Himalaya, der begeistert! Vom Gipfel aus blicken wir auf eine unvergessliche Kulisse, die fünf der vierzehn Achttausender der Welt umfasst: Mount Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und Kanchenjunga. Und zusätzlich breiten sich vor uns zahllose Sieben- und Sechstausender aus. Aber von vorne: Unsere Trekkingreise beginnt ganz entspannt im grünen Vorgebirge und wir gewöhnen uns langsam an die Höhe. Über die Pässe Traksindo La und Panggom La erreichen wir das noch wenig besuchte Hinku-Tal südlich des Mera Peak-Massives. Die Dimensionen sind beeindruckend und riesige Gletscher bedecken die Gipfel und hunderte Meter hohe Felswände ragen in den strahlend blauen Himmel auf. Das Flusstal des Hinku Khola hinauf wandernd, passieren wir kleine Ansiedlungen. Bei Kothe finden sich die letzten Bäume des Tales, ab hier wird die Vegetation immer spärlicher. Nach einem wohl verdienten Akklimatisationstag in Khare unterhalb des Mera La, stellen wir uns dann schließlich der Herausforderung und gehen den 6.461 Meter hohen Gipfel des Mera Peak an. In den sehr frühen Morgenstunden geht es los, wir bahnen uns in einem Bogen den Weg durch Fels, Eis und Schnee. Das Panorama vom Gipfel ist alle Mühen wert! Der Rückweg führt uns dann über den etwa 4.600 m hohen Pass Zartwa La – auch hier bieten sich nochmal tolle Ausblicke und wir können uns gebührend von der Bergwelt des Himalaja verabschieden – bevor wir von Lukla aus mit der Propellermaschine die Rückreise aus der Khumbu-Region antreten. Zurück in Kathmandu bleibt Zeit für Besichtigungen, zur Entspannung oder einfach nur zum Verarbeiten der vielen Eindrücke eines spektakulären Gipfeltrekkings.

Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
Nach Ankunft in Kathmandu erfolgt der Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit ist Gelegenheit zum Ausruhen und zu einem ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen eventuell erst nach Mittag zur Verfügung. Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahen Restaurant – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen und Besprechen der Unternehmungen der folgenden Tage.
Heute steht der Transfer mit Fahrzeugen nach Paphlu (2.190 m) an. Unterwegs legen wir auf halber Strecke eine Mittagspause ein. In Phaplu beziehen wir unsere Lodge und können dann das Krankenhaus im Ort besichtigen. Es wurde 1975 vom Himalayan Trust gebaut und bis 1984 auch geleitet. Mittlerweile ist es ein staatliches Krankenhaus, das heute noch vom Himalayan Trust mit medizinischer Ausrüstung unterstützt wird. Auch die Gehälter werden von der Stiftung bezahlt. Der Hauptteil aus den Spenden der Edmund Hillary-Stiftung in Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee fließt in dieses Projekt.
Mit Jeeps fahren wir über Ringmu und den Traksindo La (3.070 m) hinab zum Fluss Dudh Kosi. Hier startet unser Trekking. Über Jubing (1.670 m) führt der Weg hinauf zum Dorf Kharikhola (2.100 m) und dessen schöne Terrassenfelder. Wir quartieren uns in einer Lodge ein und können am Nachmittag noch dem Pemanamding-Kloster einen Besuch abstatten.
Die heutige Etappe führt uns entlang schöner Terrassenfelder und durch Mischwald mit vielen Rhododendren hinauf zum hübschen Sherpa-Dorf Panggom (2.850 m).
Über die Passhöhe des Panggom La (3.150 m) bahnen wir uns den Weg hinüber in das Hinku-Tal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg erreichen wir zunächst das Dorf Subuje, biegen dann in Richtung Norden ab und gelangen über schmale Pfade hinauf zu unserer Lodge auf der Anhöhe Ramailo Danda (3.270 m).
Die heutige Route führt größtenteils durch herrlichen Berg-Urwald und wir überwinden dabei mehrere Höhenrücken. Wie aus dem Nichts taucht dann unsere Lodge mitten im Wald auf (3.120 m).
Unser Weg führt zuerst noch einmal durch den allmählich lichter werdenden Urwald bergauf. Bei Taktho (3.670 m) erreichen wir die Hauptroute, die von Lukla kommt. Der Weg führt von hier hinab zum Fluss Hinku Khola und weiter zum Weiler Khote (3.590 m).
Ein schöner Aufstieg entlang des Hinku Khola erwartet uns heute. Je höher wir kommen, desto karger wird die Landschaft um uns herum. Am Nachmittag erreichen wir schließlich den Ort Tangnag (4.350 m), unser heutiges Tagesziel.
Wir nähern uns Schritt für Schritt weiter der Gletscherwelt des Mera Peak. Vorbei am Sabai-See und dem Dig-Gletscher führt unsere Etappe durch Moränenlandschaft bis hinauf nach Khare (4.900 m), wo wir nur knapp unter der 5.000er Marke unsere Lodge für die kommenden zwei Nächte beziehen. Hier oben können wir ein letztes Mal vor dem Gipfelanstieg nochmals WLAN in der Lodge nutzen und auch eine warme Dusche nehmen.
Der heutige Tag dient der Akklimatisierung. Wir schlafen aus, gönnen uns auch über den Tag verteilt viel Ruhe und nehmen ausreichend Flüssigkeit zu uns. Eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt direkt über dem Örtchen oder hinauf zur Passhöhe Mera La bietet sich an. Dabei lassen sich spektakuläre Blicke auf die Steilabstürze von Mera und Chapathe Himal werfen. Am Nachmittag treffen wir letzte Vorbereitungen für die Besteigung des Mera Peak und führen einen Ausrüstungscheck durch, bevor es frühzeitig ins Bett geht.
Unser Weg führt zunächst über grobes Blockgelände, dann über den spaltenarmen Gletscher hinauf bis zur Passhöhe des Mera La (5.415 m). Hier gönnen wir uns eine Pause und genießen die Aussicht auf die umliegenden Sechstausender. Vom Pass steigen wir langsam weiter auf. Werfen wir einen Blick zurück, können wir bei freier Sicht unterwegs das erste Mal die Achttausender Makalu (8.485 m), Lhotse (8.516 m), Mt. Everest (8.848 m) und Cho Oyu (8.188 m) erblicken. Angekommen im Hochlager des Mera Peak, hinter einem markanten Felsen auf ca. 5.800 m angelegt, richten wir uns in unseren Zelten ein.
In den sehr frühen Morgenstunden brechen wir auf zur Gipfeletappe. Es geht weiter, mäßig ansteigend, über den Gletscher. Je nach Verhältnissen wird für das letzte kurze Gratstück vor dem Mittelgipfel des Mera Peak ein Fixseil gelegt. Auf dem Gipfel erwartet uns – gutes Wetter vorausgesetzt – ein beeindruckendes Panorama. Zu den Achttausendern Makalu, Lhotse, Mt. Everest und Cho Oyu, gesellt sich nun auch noch der dritthöchste Berg der Welt, der Kanchenjunga (8.586 m), am Horizont hinzu. Nach einer kurzen Teepause steigen wir wieder über das Hochlager und den Mera La nach Nordwesten über den Gletscher hinab nach Khare.
Durch die Moränenlandschaft und vorbei am Dig-Gletscher geht es hinunter nach Tangnag (4.350 m). Unser Ziel heißt wiederum Khote (3.590 m), wo wir eine weitere Nacht in der uns bereits bekannten Lodge verbringen.
Wir folgen dem Hinku Khola talwärts. Bei Taktho zweigen wir vom uns bereits bekannten Weg ab und steigen steil hinauf nach Thuli Kharka (ca. 4.300 m).
Steil geht es von Thuli Kharka hinauf zum Zatrwa La. Wir überqueren den 4.610 m hohen Pass und steigen ab bis zur Siedlung Chutanga (ca. 3.100 m) und weiter nach Lukla (2.800 m). Hier quartieren wir uns in unserer Lodge ein und feiern abends mit unserer Mannschaft den Abschluss unseres Trekking- und Gipfelabenteuers.
Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir bereits am Vormittag mit dem Propeller-Flugzeug nach Ramechhap und fahren von dort zurück nach Kathmandu. Nachmittags erreichen wir die Hauptstadt und checken in unser Hotel ein. Den Rest des Tages können wir uns ausruhen oder die Zeit zum Einkaufsbummel in der Stadt nutzen.
Der heutige Tag ist als Puffertag vorgesehen, damit unvorhergesehene Verzögerungen zum Beispiel beim Inlandsflug aufgefangen werden können. Sollte der Puffertag nicht anderweitig Verwendung finden, steht uns der heutige Tag in Kathmandu für Besichtigungen, Souvenireinkäufe oder einfach nur zu Erholung zur Verfügung.
Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Kathmandu mit dem Durbar Square und einen Spaziergang nach Swayambunath. Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen (fakultativ).
Wir werden am Morgen zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug an. Ankunft am Abend.
Wir übernachten in Kathmandu in einem Mittelklassehotel. Während des Trekkings sind wir in Lodges untergebracht. Diese sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Die Zimmer verfügen über zwei Betten (mit Matratze und Kopfkissen) und in den allermeisten Fällen über kein Badezimmer. Lediglich die Lodge in Lukla verfügt über Bad im Zimmer. Die sanitären Einrichtungen befinden sich in der Regel auf dem Gang oder auch etwas abseits der Unterkunft im Hof. Toiletten stehen in den meisten Fällen in Form von Trocken-WCs zur Verfügung und es wird kein Toilettenpapier bereitgestellt. Die Lodges bieten fließend, kaltes Wasser. Als Duschgelegenheit bestehen oft Gemeinschaftsduschen (warmes Wasser gegen Gebühr). Gerade in großen Höhen werden aber Schüsseln mit erwärmten Wasser zum Frisch machen zur Verfügung gestellt. Die Lodges sind nicht isoliert und die Zimmer nicht beheizt, zusätzliche Decken sind meist erhältlich. Gerade in großer Höhe kann es ab abends bis morgens früh empfindlich kalt werden. Im Hauptgebäude der Lodges befindet sich der Speise-/Aufenthaltsraum, der mittels Ofen beheizt werden kann. Dieser wird in der Regel nur abends ab etwa 18 Uhr angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf die Übernachtungen im Hotel und Zelt und umfasst daher 5 Nächte. Die Kapazitäten in den Lodges während des Trekkings sind begrenzt, daher können Einzelzimmer nicht garantiert werden. Die Nacht vor Besteigung des Mera Peak wird in einem Hochlager in 2-Personen-Zelten verbracht. Einfache Isomatten werden gestellt. Zusätzlich steht im Lager ein Küchen- und ein Messezelt sowie ein Toilettenhäuschen zur Verfügung.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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