Anreise und Fahrt nach Rabat
Flug nach Casablanca. Nach der Ankunft werden wir von unserer Reiseleitung begrüßt, fahren nach Rabat und beziehen unser Hotel.

Trekkingreise durch Königsstädte, Wüstenlandschaften, Oasen und den Hohen AtlasDie Königsstädte Rabat und Meknès beeindrucken mit kunstvollen Kasbahs, mit von Mosaiken geschmückten Palästen und imposanten Stadttoren. Fès verzaubert mit seiner riesigen, mittelalterlichen Medina, den Handwerksstätten und verwinkelten Gassen. Ein Wüstencamp zwischen den Dünen bietet ein unvergessliches Erlebnis mit Sternenhimmel und Sonnenaufgang. Die Oasengärten im Tal der Rosen und die Straße der 1.000 Kasbahs mit ihren aus Stampflehm erbauten Festungen, deren Baustil von jemenitischen Arabern stammen soll, sind weitere Highlights. Besonders beeindruckend ist Ait Benhaddou, die UNESCO-geschützte Lehmburg und bekannter Filmschauplatz. Hier fühlen wir uns wie in eine andere Zeit versetzt – die Szenerie diente bereits zahlreichen Hollywood-Produktionen als Kulisse. Im Hohen Atlas trekken wir mit Maultieren zum Djebel Toubkal (4.167 m). Wer nicht so hoch hinaus möchte, wandert auf Eselspfaden nach Aremd, vorbei an kleinen Dörfern und Terrassenfeldern mit atemberaubenden Ausblicken. Marrakesch, eine Stadt voller Sinneseindrücke und die letzte der Königsstädte, rundet die Reise ab. Hier erkunden wir farbenfrohe Souks, erleben den lebendigen Djemaa el Fna mit Gauklern und Musikern und spazieren durch prachtvolle Gärten wie den Jardin Majorelle – ein idealer Abschluss einer faszinierenden Reise.

Flug nach Casablanca. Nach der Ankunft werden wir von unserer Reiseleitung begrüßt, fahren nach Rabat und beziehen unser Hotel.
Nach dem Frühstück erkunden wir Rabat mit einem lokalen Stadtführer. Wir besichtigen den Königspalast, die Kasbah des Oudaias mit ihrem reliefverzierten Tor, den über 700 Jahre alten Hassan-Turm und das Mausoleum von Mohammed V. und Hassan II. Die blau-weiß gestrichenen Häuser der Altstadt verleihen der Königsstadt mediterranes Flair. Anschließend fahren wir nach Meknès. Dort besichtigen wir in der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Ville Impériale das Bab el Mansour, eines der schönsten Tore Marokkos. Danach machen wir einen Abstecher nach Volubilis, der größten und am besten erhaltenen römischen Ruinenstadt Marokkos. Am Abend erreichen wir unser Hotel in Fès.
Heute besichtigen wir die älteste Königsstadt Marokkos und ihr Zentrum für Religion, Kunst, Handwerk und Wissenschaft. Ein ortskundiger Stadtführer zeigt uns am Vormittag die engen Gassen der Medina, den Basar sowie das Töpfer- und Gerberviertel. Wir besuchen eine alte Koranschule und erfahren mehr über ihre Geschichte und Bedeutung. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um die Medina auf eigene Faust zu erkunden und Souvenirs zu kaufen. Anschließend fahren wir zurück zum Hotel und essen gemeinsam zu Abend.
Unser Ziel sind die Berge des Mittleren Atlas. Ein beliebter Wintersportort und Ausflugsziel ist Ifrane. Hier machen wir Halt und spazieren zur Mittagszeit ein Stück in dem nahegelegenen Zedernwald. Mit etwas Glück begegnen uns auf dem Weg Berberaffen. Über den Pass Col du Zad (2.178 m) erreichen wir Midelt am südlichen Rand des Mittleren Atlas und beziehen unser Hotel.
Wir durchqueren die eindrucksvollen Schluchten des Ziz. Von einem Aussichtspunkt sehen wir, wie der Fluss die trockene Landschaft durchschneidet und grüne Oasen schafft. Wir halten an einer Oase und erkunden die bewässerten Felder und Siedlungen. Ein Spaziergang zwischen Palmen und Aprikosenbäumen gibt uns Einblicke in die lokale Landwirtschaft. Am frühen Abend erreichen wir Erfoud, die Wüstenstadt im Herzen der Tafilalet-Oase.
Unser erstes Zwischenziel ist die wichtige Handelsstadt Rissani. Dort besuchen wir den vielfältigen Markt, auf dem sich Stämme der Araber und Amazigh (bevorzugte Eigenbezeichnung der "Berber") treffen. Danach geht es weiter nach Merzouga. Unsere Begleiter warten bereits auf uns und wir wandern gemeinsam durch die Dünen zu unserem Wüstencamp. Zum Sonnenuntergang besteigen wir einen der Sandberge und genießen das faszinierende Farbenspiel in der Wüste.
Wir besteigen vor Sonnenaufgang eine der hohen Dünen und erleben, wie das Morgenlicht das Sandmeer in goldenen und roten Tönen erstrahlen lässt. Nach dem Frühstück wandern wir mit Kamelen zurück nach Merzouga und fahren zur Oase Tinerhir. Von dort geht es weiter durch die Todra-Schlucht, deren steile Felswände sich auf nur etwa 10 m verengen. Anschließend besuchen wir die spektakuläre Dadès-Schlucht mit ihren farbenprächtigen Felslandschaften und den "Affenpfoten", einer besonderen Sandsteinformation. Wir übernachten in einem einfachen Gästehaus nahe des Dadès-Flusses.
Wir wandern durch die Dadès-Schlucht mit ihren bizarren Erosionsformen und Oasengärten, passieren kleine Dörfer und werden am Ende der Wanderung abgeholt. Nach der Mittagspause fahren wir auf der "Straße der 1.000 Kasbahs". In der Oase Skoura sind viele der Lehmbauten entweder dem Verfall preisgegeben oder werden stilecht renoviert. Wir besichtigen die Kasbah Amerhidil aus dem 18. Jahrhundert. Im Vergleich zur später besuchten Glaoui-Kasbah Taourirt wurden hier ausschließlich lokale Materialien bei der Restaurierung verwendet. Taourirt in Ouarzazate, eine der größten Wohnanlagen aus Stampflehm im Süden Marokkos, lohnt sich ebenfalls ein Fotostopp. Am Abend erreichen wir unsere einfache Unterkunft im Kasbah-Stil in Ait Benhaddou.
Das auf einem Hügel thronende befestigte Amazigh-Dorf Ait Benhaddou ist ein beeindruckendes Beispiel südmarokkanischer Architektur. Wir erkunden das verschachtelte Labyrinth aus Häusern, Türmen und Gemeinschaftsspeichern. Dieser teils wieder aufgebaute Ort diente mit der grandiosen Wüstenlandschaft schon oft als Filmkulisse. Nach dem Mittagessen überqueren wir den Pass Tizi n'Tichka (2.260 m), den höchsten befahrbaren Pass Marokkos. In Aguersioual übergeben wir das für das Trekking nicht benötigte Gepäck, welches in Marrakesch deponiert wird. Wir treffen unsere Trekkingmannschaft und gehen ein kurzes Stück bergauf nach Matat, wo wir in einem einfachen Gästehaus übernachten.
Mit unserer Begleitmannschaft und den Mulis brechen wir zum Tizi Oudite (2.200 m) auf. Wir wandern nach Ait Aissa (1.700 m), wo wir eine Mittagspause einlegen. In Anschluss geht es am Fluss entlang nach Tizi Oussem (1.850 m), wo wir in einer Herberge übernachten.
Wir steigen auf einem schattigen Weg zum Tizi Mzik (2.500 m) auf. Nach dem Pass erreichen wir einen Platz unter Walnussbäumen für unsere Mittagspause. Weiter geht es bergab ins Bergdorf Imlil und schließlich hinauf nach Aremd (1.900 m) in unsere Gîte. Auf der Dachterrasse trinken wir einen Tee und genießen den Blick auf die Berge.
Wir wandern auf einem befestigten Pfad stetig ansteigend zum Toubkal Basecamp. Nach etwa zwei Stunden kommen wir zum Schrein von Sidi Chamharouch (2.350 m), von hier führt der Weg gleichmäßig steigend am Mizane-Bach entlang, bis zu unserem heutigen Ziel auf 3.200 m. Im Westen sehen wir das gut 4.000 m hohe Massiv des Adrar n'Ouanakrim und im Osten das Kar, das zum Djebel Toubkal führt. Der freie Nachmittag dient zum Ausruhen und Energietanken für die morgige Besteigung. Wer nicht an der Toubkal-Besteigung teilnehmen möchte, kann von Sidi Chamharouch aus auf gleichem Weg zurück nach Aremd absteigen, nochmal in der Herberge in Aremd übernachten und hat den Gipfeltag zur freien Verfügung (3 - 4 Std., ca. 8 km, ↑↓ 400 Hm).
Der Aufstieg zum Djebel Toubkal beginnt noch vor Sonnenaufgang. Der Weg ist nicht ausgesetzt, führt aber manchmal über loses Geröll und Blockgestein. Bis in den Frühsommer ist mit der Überquerung von Schneefeldern zu rechnen. Am Gipfel bietet sich ein überwältigendes Panorama in die südmarokkanische Wüstenebene hinunter und auf die 4.000er-Kämme rund um uns. Vorerst steigen wir wieder zum Basecamp ab, wo unser Koch mit einem kräftigenden Mittagessen auf uns wartet. Nach einer ausgiebigen Rast steigen wir in die Schlucht von Sidi Chamharouch hinab. Der Weg zieht sich sanft weiter bergab nach Aremd, wo wir eine letzte Nacht in den Bergen des Hohen Atlas verbringen.
Nach dem Frühstück steigen wir kurz nach Imlil ab, verabschieden uns von der Begleitmannschaft und fahren nach Marrakesch. Nach dem Mittagessen erkunden wir die Medina (UNESCO-Weltkulturerbe). Wir sehen das Wahrzeichen der Stadt, die Koutoubia-Moschee mit ihrem 77 m hohen Minarett, besuchen das monumentale Stadttor Bab Agnaou, die Saadier-Gräber und den mit Mosaiken besetzten Innenhof des Bahia-Palasts. Durch Handwerksgassen zieht es uns zur Medersa Ben Youssef, der 400 Jahre alten Koranschule und ihren verzierten Innenhof bevor wir uns in der Altstadt zum Abendessen einfinden.
Wir lassen uns einfangen vom bunten, orientalischen Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Trockenobst- und Nuss-Ständen. Wer das Ganze mehr aus der Ferne betrachten will, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafés aufgehoben, um das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe zu verfolgen. Am Abend finden wir uns nochmals zum Abschiedsessen zusammen.
Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Wir übernachten beim Trekking einmal in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt) am Toubkal Base Camp und viermal in Gite d´Etapes, einfache für Wanderer eingerichtete Gästehäuser mit Mehrbettunterbringung. Wir möchten Sie bitten, Ihre Zelte für die Nacht am Toubkal Base Camp selbst auf- und abzubauen. Abgesehen vom Trekking schlafen wir in den Städten in Mittelklassehotels, in Marrakech in einem Riad (zu einer Herberge umgebautes Wohnhaus, das meist um einen Innenhof angelegt ist und stilvoll eingerichtet ist), im Dadés-Tal in einer einfachen Herberge und in der Wüste in einem luxuriösen Wüstencamp. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst auch beide Zeltübernachtungen.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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