Individuelle Anreise
Individuelle Anreise nach Bad Bayersoien und Übernachtung.
Zumeist (sehr) lange Etappen im Voralpenland. Entsprechende Wandererfahrung sowie Ausdauer sind daher Voraussetzung. Technische Schwierigkeiten bietet der Münchner Jakobsweg nicht. Die Wege sind zumeist gut beschildert, vereinzelt können Markierungen jedoch verdeckt sein oder ganz fehlen.
Vom Pfaffenwinkel aus führt Sie der zweite Teil unseres Jakobswegs ins idyllische Allgäu. Begleitet werden Sie von spektakulären Landschaften, bayrischer Gemütlichkeit und schwäbischem Charme. Ob Pilgern oder Weitwandern, wenn Sie gerne ausgedehnte Strecken in wunderbarer Umgebung zurücklegen und dabei der Natur so nah wie möglich kommen möchten, dann ist dieses Abenteuer genau richtig für Sie! Wenn Sie diesen bayerischen Jakobsweg komplett erwandern möchten, empfehlen wir Ihnen den ersten Teil von München bis Peiting. Die beiden Touren können ganz einfach kombiniert werden. Sprechen Sie uns an.
Individuelle Anreise nach Bad Bayersoien und Übernachtung.
Sie starten in Bad Bayersoien in nordwestlicher Richtung durch den Naturpark Ammergauer Alpen. Nach etwa 3 km überqueren Sie die Ammerschlucht über die Echelsbacher Brücke. Im Dorf Schönegg können Sie noch einmal die Aussicht genießen, bevor Sie wieder auf den ursprünglichen Jakobsweg abbiegen. Weiter geht es durch den Ort Wildsteig, wo man im Anschluss einen wunderbaren Blick auf den Wildsteiger See bekommt. Sie erreichen nun bald die berühmte Wieskirche mit dem Wallfahrtsmuseum. Weiter geht es durch das Wiesfilz bis zur Ortschaft Schlögelmühle bei Steingaden. Nun sind es noch etwa 7 km in westlicher Richtung bis zu Ihrem heutigen Tagesziel in Lechbruck am See.
Vom ehemaligen Flößerdorf Lechbruck geht es nun zuerst in nordwestlicher Richtung weiter in das Allgäu. Sie passieren Echerschwang, ehe man nach ca. 6,5 km den Ort Bernbeuren erreicht. Weiter geht es über den aussichtsreichen, mit römischen Wällen versehenen 1055m hohen Auerberg bis in das unterhalb gelegene Dorf Stötten. Von hier führt der Weg in nördlicher Richtung weiter nach Bertoldshofen. Sie überqueren den kleinen Fluss Geltnach und ab dort sind es noch etwa 5 Kilometer bis Marktoberdorf.
Die heutige Etappe ist mit ca. 31 km die längste Ihrer Reise. Starten Sie früh und nehmen Sie ausreichend Proviant mit. Der Weg verläuft größtenteils in westlicher Richtung. In Thalhofen überqueren Sie die Wertach und gelangen nach Geisenried. Entlang des Muckenbergs erreichen Sie schließlich Oberthingau. Man läuft nun für etwa 9 Kilometer durch den Wald, bevor man nun die Ausläufer der Allgäumetropole Kempten erkennen kann.
Über den Mariaberg führt der Weg heute nach Ermengerst und Buchenberg. Nun läuft man in einer Schleife um den Gundelbühl und durchquert das FFH Gebiet der Moore im Wierlinger Wald. Der Weg verläuft nun auf einem Grat auf einer Art Hochplateau oberhalb der B12 durch den Wald, bevor kurz vor Weitnau der Abstieg über das Sonneneck erfolgt. Transfer von Weitnau nach Isny oder Missen-Wilhams zur Ihrer Unterkunft.
Morgens Transfer von Ihrer Unterkunft zurück nach Weitnau. Von hier geht es in südlicher Richtung leicht bergauf neben dem Skihang. An der Schutzhütte Höllanger rechts halten und dem Weg weiter folgen bis Wilhams. Im Anschluss die Straße überqueren bis man zum Dorf Aigis gelangt. Die Strecke zieht sich nun durch das FFH Gebiet Allgäuer Molassetobel bis nach Geratsried. Zwischendurch laden immer wieder herrliche Aussichtspunkte zum kurzen Verweilen ein. Vorbei an etlichen kleinen Dörfern durchlaufen Sie schließlich den Ort Weiler-Simmerberg und nehmen die letzten ca. 3 km bis nach Weiler im Allgäu in Angriff.
Die letzte Etappe führt zu Beginn über Bremenried zur Ruine Altenburg. Vorbei an vielen kleinen Kapellen gelangt man nach Scheidegg und die bekannten Scheidegger Wasserfälle. Es geht hinab nach Niederstaufen, von wo der Weg einen südwestlichen Verlauf einnimmt und die letzten ca. 15 km führen nah an der Grenze zu Vorarlberg durch Schlachters und die Weißensberger Halde bis an den Stadtrand von Lindau und schließlich bis auf die gleichnamige Insel im Bodensee.
Heute heißt es Abschied nehmen vom Bodensee oder Sie bleiben noch ein wenig länger.
Auch du kannst aktiv dazu beitragen, deine Reise nachhaltiger zu gestalten. Von der Vorbereitung auf deine Reise bis hin zur Unterstützung von lokalen Unternehmen im Reiseland – es gibt viele Möglichkeiten.
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