Anreise
- Unterkunft:
- Ausgewähltes 3*/4*-Hotel oder Pensionen, Faro
Individuelle Anreise zur ersten Unterkunft.

Mittelschwere Mountainbiketour. Die Strecken sind abwechslungsreich von flach bis gebirgig, mit dazwischen sehr steilen Anstiegen und Abfahrten. Streckenverlauf mehrheitlich auf MTB Trails, teils auch auf Naturstrassen. Gute Kondition erforderlich.
Über einen alten Pilgerweg durch die einsamen bergigen Hügel an die traumhaft schöne felsige Südküste der Algarve. Die Strecke könnte abwechslungsreicher nicht sein! Sie führt über Wege die früher die Wallfahrer - Pilgrim - wanderten um die Reliquien des Heiligen Vinzenz zu verehren. 290 km in 6 Etappen von der spanischen Grenze bis zum südwestlichsten Punkt von Europa, dem Cabo de São Vicente. Eine Tour mit stetig wechselnden Landschaften. Zuerst durch das einsame unberührte, kaum bewohnte Hinterland, der Serra de Caldeirão und Serra de Monchique, mit fantastischen Aussichten über das unendliche Hügelmeer und dem in der Ferne liegendem Küstengebiet. Auf der vorletzten Etappe geht es hinunter zum Atlantik. Die Strecke führt direkt der Küste entlang, mit den goldfarbigen, pittoresken Klippen und kleinen Badebuchten der berühmten „Costa d’Ouro”, oder Goldküste wie sie auch genannt wird. Geprägt mit steil ins Meer abfallenden Felsen und einer hoch aufschäumenden Meeresbrandung. Eine Reise auch durch die wechselvolle Geschichte Portugals, man trifft immer wieder Motive aus der vergangenen Entdeckerzeit und der muslemischen Anwesenheit. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche unvergessliche Radreise!
Individuelle Anreise zur ersten Unterkunft.
Der Morgen beginnt mit dem Transfer nach Azinhal, an die spanische Grenze, zum Start Ihrer Tour. Auf einer gut ausgebauten Strasse, im Schatten der Bäume, hinaus aus dem Dorf und weiter in Richtung des Grenzflusses Guadiana. Kurz davor hinein in die „Serra do Caldeirão“, das hügelige, bergige Hinterland. Von einer Anhöhe ist bereits der kleine, hübsche Ort Odeleite zu sehen, mit dem dahinter liegenden tiefblauen Stausee. Einige Kilometer entlang dem Stausee danach durch eine menschenleere Gegend, Natur pur! Auf sehr guten Strassen - ohne Verkehr, radelt man durch eine offene Landschaft mit niedrigem Buschwerk. Die Strasse ist gesäumt mit Ginster- und Zistrosen. Im Frühjahr ein einziges Blumenmeer. Immer wieder geht es vorbei an kleinen Weilern mit weiss gekalkten Häusern, welche jedoch zum Grossteil unbewohnt sind. Immer leicht ansteigend führt die Strecke in Richtung Vaqueiros, wo heute übernachtet wird.
Die heutige Tour ist geprägt durch stetiges bergauf und bergab. Die Landschaft hat gewechselt. Fichten-, Mandel-, Eukalyptusbäume und viele Buscharten, vor allem Medronhobüsche, säumen den Weg. Man erreicht Cachopo, ein ruhiges Dorf mit ursprünglich gebliebenem Charakter. Der Dorfplatz mit einem gemütlichen Café und Restaurant lädt zu einer Pause ein. Danach geht es weiter durch dichte würzig duftende Fichtenhaine, über Hügelkuppen mit herrlichen Aussichten zum Küstengebiet, in Richtung Castelão. Danach führt es tief hinunter zum Fluss „Ribeira de Odeleite“, über eine abenteuerliche Steinbrücke und weiter durch das Flusstal, im Schatten gelegen und reich an üppiger Vegetation. Anschliessend bergaufwärts zum Ort Parizes, dort entlang der „Rota da Cortiça“, mit vielen Korkeichen nach Barranco do Velho dem heutigen Etappenende. Die Pension „Tia Bia”, eigentlich ein Restaurant und sehr bekannt in der ganzen Region für den ausgezeichneten Wildschweinbraten - Javali!
Über einen schönen Panoramaweg auf einem Hügelzug, mit spektakulären Aussichten zum Küstengebiet, geht es hinauf zu einer urig alten Windmühle. Die anschliessende Abfahrt, links entlang dem Bächlein Salir, endet auf einem Höhenweg und weiter geht es in einem stetigen bergauf und bergab in Richtung Salir und Benafim, für die Algarve typischen Orte. Durch das wunderschöne Flusstal des „Ribeira de Alte“ radelt man zum Städtchen Alte, eines der schönsten Orte der Algarve. Vorbei an einer Quelle mit einem schönem Picknickplatz, geht es auf engen Kopfstein gepflasterten Gassen durch den Ort. Landwirtschaftliches Gebiet, mit Orangenplantagen und abwechslungsreichen Baumkulturen prägen nun das Gebiet. Die Tour führt bis nach São Bartholomeu de Messines, wo sich die Unterkunft in einem schön renovierten Gebäude aus dem 16. Jhdt. befindet.
Gleich nach dem Start geht es auf eine Anhöhe mit prächtiger Sicht auf den tiefblauen Stausee „Barragem do Funcho“, welcher eingebettet in den grünen Hügeln der Serra liegt. Nach kurzer erholsamer Abfahrt durch ein herrliches Tal, erreicht man einen kurvenreichen Uferweg, gesäumt von einer üppigen Vegetation mit Ginster-, Zistrosen- und Medronhobüschen. Auf diesem geht es dem See entlang bis zum Ende der Staumauer, welche überquert wird und in einer steilen Abfahrt erreicht man den nächsten, ebenso idyllisch gelegenen Stausee, den „Barragem do Arade“. Auch hier wieder dem Ufer entlang und danach auf Single-Trails durch bewaldetes hügeliges Gelände durch das Tal des Ribeira de Odeluca. Durch ein schattiges Tal wird das heutige Etappenende, der Kurort Caldas do Monchique erreicht. Der Ort liegt eingebettet am Fusse des höchsten Berges der Algarve, in einer üppigen dauergrünen Vegetation.
Gleich zu Beginn der heutigen Tour gilt es den höchsten Berg der Algarve, den Foia mit 902 m.ü.M. in Angriff zu nehmen! Steile Serpentinenwege führen hinauf zum Gipfel. Die Belohnung ist eine atemberaubende Panoramasicht zum Küstengebiet und in die Serra. Weiter geht es zuerst in einer kurzen und anschließend in einer langen tollen Single Trail Abfahrt hinunter ans Meer, zur grössten Austernzucht der Algarve. Bei Ebbe gut sichtbar, sind die Netze mit den Austern die auf Stelzen aus dem Meer ragen. Ein schöner langer Weg führt den breiten Strand „Meia Praia“ entlang, bis hin nach Lagos. Über eine Brücke des imposanten Yachthafen wird die geschichtsträchtige Stadt erreicht. Vorbei an alten Stadtmauern, dem Sklavenmarkt und am Fort „Bandeira“ geht es zur Goldküste, der „Costa d’Ouro“ dem schönsten Küstenabschnitt der Algarve. Die einzigartigen goldgelben Felsformattionen, mit steil aus dem Meer ragenden Felsnadeln, sind typisch für diesen traumhaften Küstenabschnitt.
Die Tour beginnt mit einem Abstecher zum Leuchtturm Ponta da Piedade. Von dort auf einem Wanderweg entlang der Steilküste, führt die Tour an vielen schönen Badebuchten vorbei, bis hin nach Salema. Es geht ständig leicht auf und ab. Der höchste Punkt der heutigen Etappe liegt auf 80 m.ü.M. bei den schwarzen Granitklippen „Rocha Negra“, von denen man eine atemberaubende Aussicht über das gesamte Küstengebiet hat. Danach geht es ein kurzes Stück ins Landesinnere und im Anschluss wieder der Küste entlang, aber dieses Mal heisst es einige steile Anstiege und Abfahrten zu meistern. Es führt zu drei Badebuchten, umrahmt von steil abfallenden Klippen. Bei Sagres überquert man eine steppenähnliche Hochebene die zum Cabo de São Vicente führt, dem südwestlichsten Punkt von Europa. Von da zurück auf einer schönen Küstenstrasse nach Sagres, dem sagenumwobenen Ort, wo sich die Seefahrerschule befunden hat, in der die besten Seefahrer Portugals ausgebildet wurden, welche später die Weltmeere entdeckten. Der Ort liegt auf einer Landzunge an deren Spitze sich die weitläufige sorgfältig renovierte Festung „Fortaleza de Sagres“ befindet.
Die Reise endet nach dem Frühstück. Individuelle Heim- oder Weiterreise.
4*, 3* Hotels und typisch portug. Pensionen
4,0
Gästebewertung
Sascha Josef, Juni 2026
Die Trans-Algarve Hinterland-und Küsten-Tour ist landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich. Mit Level 2 für Freizeitradler finde ich sie sehr anspruchsvoll. Die Unterkünfte sind teilweise einfach. Die Menschen dort sind sehr freundlich.




Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist Biosphere-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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