
Der Himmel scheint unendlich, die Stille ist betörend und das Gefühl von Freiheit grenzenlos: In Südafrikas Nationalparks wartet eine Welt, die so ganz anders anmutet als die bunten und lebhaften Städte des Landes. Sie erfüllt dich mit Ruhe und erdet dich mit ihrer rauen Einfachheit – doch gleichzeitig ist da diese wilde Ursprünglichkeit, die deinen Körper mit Adrenalin erfüllt. Wenn das Knacken eines Astes die Stille durchbricht und kurz darauf ein Elefant zwischen den Büschen umherschreitet, wenn sich ein Flusspferd durch das Blubbern des Wassers ankündigt und wenn die im Abendlicht goldgelb leuchtenden Felsformationen als Vorboten für feuerrote Sonnenuntergänge fungieren, erlebst du, wie Abenteuer und Entschleunigung Hand in Hand gehen können.
Dabei zeigen sich die Nationalparks in Südafrika so vielfältig wie die gesamte Nation: Du kannst dem Rauschen von meterhohen Wasserfällen lauschen, in staubigen Wüsten knorrige Köcherbäume am Horizont sehen, klare Flüsse überqueren oder dichte Urwälder durchstreifen. Wir haben dir sechs der schönsten Nationalparks Südafrikas zusammengestellt, verraten dir, wo deine Chancen auf die Big Five am besten stehen, welche Landschaften dich erwarten und wann die beste Zeit für einen Besuch ist. Bereit für dein Südafrika-Abenteuer?
Das Wichtigste zu Südafrikas Nationalparks
- In Südafrika gibt es mehr als 20 staatliche Nationalparks, die sich dem Schutz der Tiere und der Natur verschrieben haben.
- Jeder der Nationalparks hat seinen eigenen Charakter. Während in manchen vor allem Tierbeobachtungen im Fokus stehen, lässt sich in anderen eine Vielfalt an Ökosystemen erkunden oder die Kultur des Landes erleben.
- Zu den möglichen Aktivitäten zählen Safaris, Wandern, Baden und Klettern.
- Die Infrastruktur ist unterschiedlich stark ausgebaut. Die bekannteren Nationalparks bieten teilweise asphaltierte Straßen, verschiedene Unterkünfte, Tankstellen, Geschäfte und Restaurants, während unbekanntere Parks weniger gut zugänglich sind und etwas mehr Vorbereitung erfordern.
Warum braucht Südafrika Nationalparks?
In Südafrika gibt es über 20 staatliche Nationalparks. Die meisten von ihnen werden von SANParks („South African National Parks“) verwaltet. Ihr Ziel: die Bewahrung der einzigartigen Ökosysteme, die sie umfassen. Keine leichte Aufgabe, schließlich sollen die kulturellen und natürlichen Schätze zugleich der Menschheit zugänglich gemacht werden und die Verbindung mit der Natur ermöglichen. Und so gilt es, die richtige Balance zu finden, damit Mensch und Natur im Einklang miteinander leben können.
Südafrikas Nationalparks: Wilde Tiere, ursprüngliche Natur & eindrucksvolle Kulturgüter
Durch Dschungel wandern, nach wilden Tieren Ausschau halten, gewaltige Bergketten bestaunen, in natürlichen Pools baden oder vor jahrhundertealten Felszeichnungen rätseln: In Südafrikas Nationalparks kannst du den Zauber der Regenbogennation auf die unterschiedlichsten Arten spüren. Denn jeder von ihnen ist einzigartig, unterscheiden sie sich doch in Hinblick auf Flora, Fauna und Kultur. In manchen von ihnen ist die Vielfalt an Pflanzen besonders groß, in manchen haben die seltensten Tiere ihr Zuhause und in anderen stößt du auf kulturelle Überbleibsel aus vergangenen Epochen.
Bei der Auswahl, welchen Nationalpark du besuchst, solltest du zudem die unterschiedlich gut ausgebaute touristische Infrastruktur beachten. Die bekannteren verfügen im Vergleich zu kleineren Parks über besser angelegte Wege, sie weisen mehr Unterkünfte in verschiedenen Standards auf und bieten ein breiteres Spektrum an Aktivitäten von Pirschfahrten über Wandern bis hin zu Golfen. Informiere dich im Vorhinein außerdem darüber, ob es Einschränkungen gibt, wie du den Park erkunden darfst. Nicht in allen ist es genehmigt, zu Fuß oder im eigenen Fahrzeug unterwegs zu sein.



Damit du weißt, was dich in welchem Park erwartet, haben wir in der untenstehenden Tabelle eine Übersicht der sechs schönsten Nationalparks Südafrikas erstellt, bevor wir sie dir im Folgenden einzeln näher vorstellen.
🛈 Gut zu wissen: Für viele Besucher von Südafrikas Nationalparks ist es ein Traum, die sogenannten „Big Five“ in freier Wildbahn zu beobachten. Dieser Begriff wurde in der Ära der Großwildjagd geprägt und umfasst die fünf Tiere, die als am schwierigsten zu jagen galten. Dazu zählen Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden.
So verlockend es auch ist, seltene Tiere mit eigenen Augen zu sehen: Denke immer daran, ihnen mit Respekt zu begegnen, schließlich bist du lediglich Gast in ihrem Lebensraum. Mit unserer Richtlinie zum Tierwohl stellen wir auf den ASI Reisen sicher, dass alle tierbezogenen Aktivitäten verantwortungsvoll gestaltet sind und das natürliche Verhalten sowie das Wohlergehen freilebender Tiere im Mittelpunkt stehen.
Die 6 schönsten Nationalparks von Südafrika im Überblick:
| Nationalpark | Besonderheit | Big Five | Perfekt für |
| Kruger Nationalpark | Größter Nationalpark Südafrikas mit einer großen Vielfalt an Flora und Fauna sowie guter Erreichbarkeit und Infrastruktur | Ja | Kulturinteressierte, Tier- & Naturbegeisterte |
| Addo Elephant Nationalpark | Einer der wenigen Parks der Erde, in dem die Big Seven beheimatet sind | Ja | Tier- & Naturbegeisterte |
| Garden Route National Park | Zusammenspiel vielfältiger Ökosysteme mit einem der letzten Urwälder Südafrikas | Nein | Abenteuerlustige, Ruhesuchende, Natur- & Wanderbegeisterte |
| Table Mountain National Park | Heimat der Big Five der Meere mit einem der 7 Weltwunder der Natur | Nein | Tier-, Natur- & Wanderbegeisterte |
| Mapungubwe Nationalpark | Einstiges Königsreich, das heute zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und gefährdeten Tierarten Zuflucht bietet | Nein | Geschichtsinteressierte & Naturbegeisterte |
| Hluhluwe–iMfolozi Park | Das älteste Wildreservats Afrikas mit der größten Population an Breitmaulnashörnern weltweit und zwei Ökosystemen | Ja | Abenteuerlustige & Tierbegeisterte |
1. Kruger Nationalpark: Big Five in wilder Buschlandschaft

Obwohl sich die wilde Buschlandschaft aus Gräsern, Pflanzen und Bäumen im Kruger Nationalpark (oft auch als „Krüger Nationalpark“ bezeichnet) auf den ersten Blick vollkommen ruhig zeigt, schläft das größte Natur- und Wildschutzgebiet Südafrikas doch nie: In der Morgendämmerung kehren Hyänen und Wildkatzen von ihren Raubzügen zurück, mittags räkelt sich ein Leopard im Schatten eines Baobab-Baums und im Dunkel der Nacht starten die Zibetkatzen ihre Raubzüge.
Wenn dein Herz für Tiere schlägt, bist du im Kruger Nationalpark genau richtig: Einst zum Schutz der Wildtiere vor der Großwildjagd gegründet, stehen deine Chancen auf die Sichtung der Big Five hier bestens. Doch auch die „Little Five“ (Büffelweber, Rüsselspringer, Pantherschildkröte, Ameisenlöwe und Nashornkäfer) werden dein Herz schneller schlagen lassen, wenn sie nach Insekten schnüffeln oder hoch oben über dir in verschlungenen Ästen ihre Nester bauen.
🛈 Gut zu wissen: Im grünen Süden ist es besonders wahrscheinlich, dass du Vertreter der 147 Säugetier-, 507 Vogel-, 114 Reptilien- und 34 Amphibienarten zu Gesicht bekommst. Der kargere Norden verspricht dafür mehr Einsamkeit und Abenteuer, da er wilder und schwerer zugänglich ist.
Der Kruger Nationalpark im Überblick:
| Lage | Im Nordosten Südafrikas in den Provinzen Limpopo und Mpumalanga, an der Grenze zu Simbabwe |
| Größe | Ca. 19.624 km² |
| Gründungsjahr | 1898 (bis zum Jahr 1926 als „Sabie Game Reserve“ bezeichnet) |
| Anreise / Erreichbarkeit | Es gibt neun Gates. |
| Eintritt | Pro Person und Tag muss an einem der neun Gates ein kostenpflichtiges Permit erworben werden. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich von Gate zu Gate und von Monat zu Monat. |
| Tiere u.a. | Löwen Leoparden Nashörner Büffel Elefanten Zebras Krokodile Vögel |
| Pflanzen u.a. | Afrikanischer Affenbrotbaum (Baobab) Fieberbaum (Fevertree) Roter Buschweidenbaum (Red Bushwillow) Krokodilbaum (Knob Thorn) Lowfeld-Feige (Lowveld Fig) Roter Buschweidenbaum (Red Bushwillow) |
| Big Five | Ja |
| Infrastruktur | Gut ausgebaut mit Tankstellen, mehreren Camps mit Shops, Restaurants und Picknickplätzen |
| Beste Reisezeit | Juni bis September (Winter / Trockenzeit):Trocken und mild mit besserer Sicht auf Tiere aufgrund von lichter Vegetation und gehäuften Ansammlungen an Wasserstellen November bis Mai (Sommer / Regenzeit):Nachwuchszeit, regnerisch und schwül mit blühender Natur |
Tipp: Der Kruger Nationalpark ist zwar hauptsächlich für seine schier unerschöpfliche Tier- und Pflanzenwelt bekannt, doch auch kulturell kommst du auf deine Kosten: An archäologischen Stätten und vor Felszeichnungen der San folgst du historischen Spuren. Wenn das mal nicht Grund genug dafür ist, dass der Kruger Nationalpark für uns eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Südafrikas ist.
Unsere Reisetipps für den Kruger Nationalpark:
2. Addo Elephant Nationalpark: Graue Riesen & wilde Küsten

Eine Elefantenherde plantscht am Wasserloch, ein paar Jungtiere spielen herum, ein Schakal gönnt sich eine Erfrischung und in gebührendem Abstand wetzen Warzenschweine mit erhobenen Schwänzen hin und her, während Zebras das Geschehen beobachten – was wie die Szene aus einem gut geplanten Südafrika-Film klingt, hat unsere Kollegin Martina im Addo Elephant Nationalpark tatsächlich erlebt (Das Foto hat sie uns als “Beweis” mitgebracht). Während zu Zeiten seiner Gründung gerade einmal etwa 16 der namensgebenden Dickhäuter in dem Gebiet zurückgeblieben waren, befindet sich dort heute mit über 600 Elefanten eine der größten Elefantenpopulationen Afrikas.
Dabei ist die Landschaft mit Küstenwäldern, Sanddünen, sanften Hügellandschaften, dornigem Noorsveld und Zikaden nicht nur ein Paradies für die größten Tiere der Welt, sondern auch für die kleineren, nicht minder faszinierenden – allen voran der seltene, flugunfähige Mistkäfer (Flightless Dung Beetle), den du immer wieder dabei beobachten kannst, wie er akkurat geformte Kugeln aus Elefantenmist vor sich her rollt. Und als wäre das noch nicht genug an tierischen Begegnungen, bietet der Park dank seiner Küstenlage sogar Walen, Haien und Pinguinen Schutz.
🛈 Gut zu wissen: Seit seiner Gründung im Jahr 1931 wurde der Addo Elephant Nationalpark stetig erweitert. Mittlerweile umfasst er auch Meeresteile und die Inselgruppen von Saint Croix und Bird Island. Aus diesem Grund sind dort nicht nur die Big Five beheimatet, sondern auch Haie und Wale, was den Park zu einem der wenigen Orte weltweit macht, an dem die Big Seven vorzufinden sind.
Der Addo Elephant Nationalpark im Überblick:
| Lage | Ca. 70 km nördlich von Gqeberha (ehemals Port Elizabeth) in der Provinz Eastern Cape am Ende der Garden Route |
| Größe | Ca. 1.640 km ² Bei Gründung ca. 25 km² |
| Gründungsjahr | 1931 |
| Anreise | Gut kombinierbar mit der Garden Route. Es gibt ein Gate im Norden, ca. 10 min. vom Ort Addo entfernt (Addo Main Camp) und ein Gate im Süden bei Colchester (Matyholweni Gate). |
| Eintritt | Je nach Gate ca. zwischen 7 Uhr und 19 Uhr |
| Tiere u.a. | Büffel Löwen Leoparden Nashörner Hyänen Zebras Oryxantilopen Warzenschweine Flusspferde Brillenpinguine (auf St Croix) Southern Right Whales (Südkapern) Weiße Haie Delfine Über 400 Vogelarten |
| Pflanzenwelt | Im Park gibt es fünf der insgesamt neun Biome Südafrikas: Albany Thicket (Subtropisches Dickicht) Fynbos Wald Nama Karoo (trockene Halbwüste) Indian Ocean Coastal Belt (Küstengürtel des Indischen Ozeans) |
| Big Five | Ja |
| Infrastruktur | Gut ausgebaut mit teilweise befestigten Straßen und Schotterpisten, ausgeschilderten Aussichtspunkten und Wasserlöchern, einem Bistro und einem Shop |
| Beste Reisezeit | Mai bis September (Trockenzeit): Trocken mit angenehmen Temperaturen, morgens und abends kann es kalt werden. Die lichte Vegetation ermöglicht eine gute Sicht auf die Tiere, die sich zudem häufiger an den Wasserlöchern versammeln. Oktober bis April (Regenzeit): Grüne Landschaften mit hohen Temperaturen, die die Tiere dazu bringen, sich oft im Schatten aufzuhalten. |
Martina wird ihre Zeit im Addo Elephant Nationalpark wohl noch lange in Erinnerung behalten:
„Die ersten wilden Elefanten meines Lebens! Die Herde erquickt sich am Wasser. Es sind ungefähr 15 Tiere. Auch zwei ganz kleine Elefanten sind dabei und wir beobachten sie kurz beim Spielen. Es ist absolut beeindruckend und sehr berührend, diese Riesen zu beobachten – auch wie die anderen Tiere auf sie reagieren und wie der Umgang miteinander funktioniert.“
Tipp: Auf den folgenden Reisen hast auch du die Chance, Tiere, die du sonst nur aus Büchern oder Filmen kennst, in ihrem Lebensraum zu beobachten:
3. Garden Route National Park: Vielfältiges Ökosystem im Garten Eden

Wilde Küstenlandschaften, versteckte Wasserfälle, idyllische Lagunen, undurchdringlicher Urwald und anmutige Bergketten: Als Zusammenschluss des Tsitsikamma Nationalparks, des Wilderness Nationalparks, der Knysna National Lake Area sowie einer Vielzahl kleiner Naturreservate und staatlicher Ländereien präsentiert sich der Garden Route Nationalpark an der Südküste Südafrikas als feinste Kollektion der faszinierendsten Ökosysteme.
Während du auf einem der zahlreichen Wanderwege unterwegs bist, flattern Schmetterlinge um dich herum, Tausendfüßler kreuzen deinen Weg und blassrosa Flamingos fliegen in perfekter V-Formation über dir. Du kannst unter Baumgiganten durch einen der letzten Urwälder Südafrikas umherstreifen, in Höhlen in die Zeit der San und Khoikhoi zurückreisen, auf Hängebrücken meterhoch über dem Wasser schweben, von zerklüfteten Felsen deinen Blick über den Indischen Ozean gleiten lassen und an kilometerlangen Stränden dabei zusehen, wie die Sonne am Abend dramatisch im Meer versinkt. Wirklich faszinierend, wie es der Garden Route Nationalpark schafft, sowohl durch raue Wildnis als auch durch friedliche Ruhe für Gänsehautmomente zu sorgen.
🛈 Gut zu wissen: Die Bezeichnung des Nationalparks und der weltbekannten Panoramastraße „Garden Route“ wurde von den ersten Siedlern der Gegend geprägt. Sie waren von der üppig grünen Vegetation so fasziniert, dass sie sich wie im Garten Eden fühlten. Auch heute noch zeigt sich der Nationalpark für Südafrika ungewöhnlich grün. Der Grund dafür: Es ist die einzige Region Afrikas, in der es das ganze Jahr über regnet – meistens jedoch über Nacht, sodass du tagsüber trockenen Fußes deine Erkundungstouren starten kannst.
Der Garden Route National Park im Überblick:
| Lage | An der Südküste Südafrikas in der Provinz Western Cape zwischen Wilderness und dem Kap St. Francis |
| Größe | Ca. 1.210 km² |
| Gründungsjahr | 2009 |
| Anreise | Es gibt mehrere Zugänge in den Abschnitten Knysna, Tsitsikamma und Wilderness. |
| Eintritt | Eintritt und Öffnungszeiten unterscheiden sich je nach Abschnitt (Knysna, Tsitsikamma – Nature’s Valley, Tsitsikamma – Storms River Mouth und Wilderness) |
| Tiere u.a. | Haie Delfine Karacal Klippschliefer Buschböcke Seepferdchen (Knysna Lagune) Kapotter Afrikanischer Elefant Schwertwal Klippspringer Leopard Das Wilderness Lakes System wurde als Ramsar-Gebiet (ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung) erklärt und ist ein sehr wichtiger Lebensraum für seltene Vogelarten. |
| Pflanzen u.a. | Farne Moose Orchideen Yellowwood-Bäume Stinkhout Proteen Sukkulenten Der Tsitsikamma-Park ist einer der letzten Urwälder Südafrikas mit großen Beständen an bis zu 40 m hohen Yellowood-Bäumen, am bekanntesten ist der rund 800 Jahre alte „Big Tree“. |
| Big Five | Nein |
| Infrastruktur | Gut ausgeschilderte Wanderwege, touristische Angebote, Restaurants, Shops und Picknickplätze Im Ort Knysna gibt es weitere Einkaufs- und Aktivitätsangebote |
| Beste Reisezeit | September bis Mai |
Tipp: Der Garden Route Nationalpark ist für seine wunderschönen Wanderwege bekannt. Einer davon ist der Dolphin Trail (der für uns zu den schönsten Wanderwegen Südafrikas gehört). Unsere Kollegin Martina ist ihm ein Stück gefolgt und hat ihn direkt in ihr Herz geschlossen:
„Schroffe Felsen, der Indische Ozean, der tosend gegen die Klippen kracht, und dazwischen kleine Pfade, Bäche, Hängebrücken. Immer wieder blicken wir aufs Meer hinab und das Blätterdach lichtet sich und gibt uns atemberaubende Ausblicke auf die zerklüftete Landschaft frei. Ich habe generell ein Faible für Küsten und Küstenwege und der Dolphin Trail mit seiner wilden Romantik hat sich hier ein schönes Plätzchen in meinem Herzen erschlichen. Die Komorane, denen ich den ganzen Tag zuschauen könnte und die Robben die man hier sehen kann, tun natürlich das ihrige zum Erlebnis.“
Du möchtest auch am Storms River entlangwandern oder im Küstenstädtchen Knysna von den markanten Knysna Heads blicken? Dann such dir deinen Favoriten unter folgenden Reisen aus:
4. Table Mountain National Park: Naturparadies bei Kapstadt

Tafelberg und Kap der Guten Hoffnung: Gleich zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südafrikas befinden sich im Table Mountain National Park – ersterer ist nicht nur Namensgeber des Parks, sondern zählt obendrein zu den sieben Weltwundern der Natur. Wer einmal Schritt für Schritt durch die unterschiedlichsten Vegetationszonen auf den markanten Gipfel gestiegen (oder in der Gondel hinaufgeschwebt) ist und Kapstadt, die Kaphalbinsel und die Bucht von False Bay aus der Vogelperspektive erblickt hat, kann wohl nur unterschreiben, dass es dort oben wirklich wundervoll ist.
Natürlich sollte ein Foto am legendären Schild am Kap der Guten Hoffnung nicht fehlen – die besondere Stimmung am südwestlichsten Punkts des afrikanischen Kontinents ist wirklich einmalig. Vielleicht gesellen sich sogar Zebras, Strauße oder Antilopen in deine Nähe. Wir können dir jedoch nur empfehlen, den Nationalpark auch abseits seiner beiden Aushängeschilder zu erkunden. Wer möchte es sich schon entgehen lassen, Klippschliefer beim Sonnenbaden zu beobachten, Pinguine umherwatscheln zu sehen, auf schroffen Klippen zu stehen, geheime Strände zu entdecken und das Ganze von einem Sonnenuntergang am Signal Hill krönen zu lassen?
Unsere Kollegin Martina hat den Nationalpark bei Kapstadt so zusammengefasst:
„Der Tafelberg (mit dramatischem Wolkenvorhang), das Kap der Guten Hoffnung, Pinguine, Atlantik – alles wie aus dem Reisekatalog. Nur echter. Der Kap Nationalpark hat mir heimlich still und leise das Herz gestohlen.“
Der Table Mountain National Park im Überblick:
| Lage | Vom Signal Hill in Kapstadt bis zum Kap der Guten Hoffnung in der Provinz Western Cape |
| Größe | Ca. 221 km ² |
| Gründungsjahr | 1998 (bis zum Jahr 2004 unter dem Namen „Cape Peninsula“) |
| Anreise | Leichte Erreichbarkeit von Kapstadt aus |
| Eintritt | Viele Abschnitte sind kostenfrei zugänglich. Gebühren werden unter anderem für den Boulders Beach, Cape Point und Silvermine verlangt. Auch die Seilbahn auf den Tafelberg ist kostenpflichtig. Informiere dich vorab über die aktuellen Zahlungsmöglichkeiten. An manchen Zugängen kann ausschließlich bargeldlos mit Debit- oder Kreditkarten gezahlt werden. |
| Tiere u.a. | Klippschliefer Paviane Bergzebras Antilopen Ducker Schlangen Haie Wale Delfine Pinguine am Boulders Beach Strauße Möwen |
| Pflanzen u.a. | Proteas Heidekrätuer Fynbos Geophyten Tipp für Pflanzeninteressierte: Der Kirstenbosch Botanical Garden in Kapstadt ist Bestandteil des Tafelberg Nationalparks. |
| Big Five | Nein Marine Big Five mit Walen, Robben, Haien, Pinguinen und Delfinen |
| Infrastruktur | Leichte Zugänglichkeit durch die Nähe zu Kapstadt, touristische Angebote, Restaurants, weitläufiges Wanderwegenetz |
| Beste Reisezeit | Ganzjährig Im Winter zwischen Dezember und Februar, ist es am feuchtesten. Walbeobachtungen: August bis Oktober |
🛈 Gut zu wissen: Der Maclear’s Beacon ist der höchste Punkt des Tafelbergs. Um den einzigartigen Ausblick von dort zu genießen, hast du mehrere Möglichkeiten – von einer bequemen Gondelfahrt bis zu herausfordernden Wandertouren. Uns gefällt der Skeleton Gorge Trail (Smuts Track), den wir dir in unserem Beitrag zu den schönsten Wanderungen Südafrikas näher vorstellen, besonders gut. Da das Wetter am Tafelberg schnell umschlagen kann, empfiehlt es sich, dich einer geführten Tour anzuschließen. Ein erfahrener Guide weiß, wie man mit Wetterumschwüngen umgehen sollte und kennt die sichersten Wege. Wie wäre es zum Beispiel mit unserer geführten Reise „Südafrika komfortabel erwandern“? Auf der Reise „Südafrikas Highlights erleben“ geht es gemütlich mit der Seilbahn hinauf.
5. Mapungubwe Nationalpark: Savannenlandschaft mit historischem Reichtum

Üppige Mopanewälder, dramatische Sandsteinformationen und gigantische Baobabbäume: Wo der Limpopo mit dem Shashe River zusammenfließt, zeigt der Mapungubwe Nationalpark die Vielfalt der südafrikanischen Fauna mit wilder Gelassenheit. Was den Park im Norden Südafrikas so besonders macht: Neben der eindrucksvollen Natur sind es die Spuren der Menschheitsgeschichte aus tausenden von Jahren, die die Luft mit mystischem Zauber erfüllen – und dem Nationalpark im Jahr 2003 den Weltkulturerbe-Status der UNESCO einbrachten.
An diesem Ort, an dem Impalas und Kudus sich frühmorgens auf den Weg zum Wasser machen, bedrohte Säugetiere wie Breitmaul- und Spitzmaulnashörner Zuflucht finden und Pel-Fischeulen ihre Nester bauen, befand sich zwischen 950 und 1300 ein mächtiges Königreich. All die Gold- und Elfenbeinschmuckstücke sowie das berühmte goldene Nashorn, die aus den Königsgräbern am Mapungubwe Hill ausgegraben wurden, befinden sich zwar im Mapungubwe Museum in Pretoria, die reiche Geschichte der Gegend ist dennoch allgegenwärtig, vor allem, wenn du in den Sandsteinhöhlen vor den Zeichnungen der San stehst.
🛈 Gut zu wissen: Der Mapungubwe Nationalpark in Südafrika ist in einen westlichen und einen östlichen Bereich geteilt, dazwischen befindet sich privates Land. Die Tiere jedoch können sich frei bewegen, sogar bis Botswana und Simbabwe, denn der Nationalpark gehört zur Greater Mapungubwe Transfrontier Coservation Area, die sich über die drei Staaten verteilt.
Der Mapungubwe Nationalpark im Überblick:
| Lage | Im Dreiländereck von Südafrika, Botswana und Zimbabwe am Zusammenfluss vom Limpopo und dem Shashe River in der Provinz Limpopo |
| Größe | Ca. 280 km² |
| Gründungsjahr | 1998 als Vhembe Dongola National Park Umbenennung zum Mapungubwe National Park im Jahr 2004 |
| Anreise | Der Park besteht aus zwei getrennten Gebieten, die Fahrt zwischen dem Ost- und dem Westteil dauert rund eine halbe Stunde mit dem Auto. |
| Eintritt | Eintrittspreise und Öffnungszeiten sind abhängig von der Jahreszeit. |
| Tiere u.a. | Antilopen Elefanten Giraffen Hyänen Löwen Geparde Wildhunde Skorpione Breitmaulnashörner Trappen Pel-Fischeulen |
| Pflanzen u.a. | Affenbrotbäume (Baobabs) Feigenbäume Anabäume Mopanewälder Auenwälder |
| Big Five | Nein |
| Infrastruktur | Der Ostteil des Parks ist besser erschlossen als der Westteil. Die Pisten sind im Allgemeinen, abgesehen von einigen Allradstrecken, relativ gut ausgebaut (aber nicht geteert). Es gibt einen Shop mit ein paar Lebensmitteln, ein Restaurant und Picknickplätze. Keine Geldautomaten und Tankstellen |
| Beste Reisezeit | Mai bis September In den heißen Sommermonaten (Dezember bis März) solltest du deine Touren durch den Tag früh morgens oder nachmittags unternehmen. Dann sind die Temperaturen angenehmer und die Wildtiere sowie die Natur zeigen sich am schönsten. |
Tipp: Auf der Reise „Echos des Nordens (Limpopo)“ unternimmst du sowohl einen Morning als auch einen Night Drive durch den Mapungubwe Nationalpark und erlebst Tiere und Natur dadurch in den unterschiedlichsten Stimmungen.
6. Hluhluwe–iMfolozi Park: Breitmaulnashörner im ältesten Wildreservat Afrikas

Die Chancen auf die Big Five stehen in mehreren Nationalparks Südafrikas nicht schlecht. Doch der Hluhluwe–iMfolozi Park in KwaZulu-Natal, dem Königreich der Zulu, ermöglicht dir zusätzlich eine tierische Begegnung, die dir anderswo meist verwehrt bleibt: In der hügeligen Buschlandschaft, dem offenen Grasland und der Dornstrauchsavanne streift die weltweit größte Population der bedrohten Breitmaulnashörner umher. Mal traben sie sanft, mal begeben sie sich gemächlich von einem Wasserloch zum anderen.
Vielleicht siehst du aber auch einen Elefanten, der gerade den Schatten sucht oder erhaschst einen Blick auf einen Leoparden, der sich im grünen Dickicht versteckt. Eine sanfte Spur im Sand, ein fleißiger Dung Beetle am Boden, das Knacken eines Astes, der Duft von wilden Feigen und trockener Erde und das Heulen einer Hyäne bei Nacht: Nicht weit von den Stränden des Indischen Ozeans entfernt, zeigt das älteste Wildreservat des Kontinents, dass auch die kleineren Nationalparks Südafrikas eine Schatzkiste an unvergesslichen Erlebnissen beherbergen.
Tipp: Damit du nach deiner Rückkehr deine Gänsehautmomente mit anderen teilen kannst: Den Park spricht man „Schluschluwie“ aus.
Der Hluhluwe–iMfolozi Park im Überblick:
| Lage | Nördlich von Durban im zentralen Zululand in der Provinz KwaZulu-Natal |
| Größe | Ca. 960 km² |
| Gründungsjahr | 1895 als getrennte Wildreservate „Hluhluwe“ und „Imfolozi“ Zusammenschluss im Jahr 1989 |
| Anreise | Es gibt drei Eingänge: Das Memorial Gate im Norden, das Nyalazi Gate bei St. Lucia und das Cengeni Gate im Westen. |
| Eintritt | Die Gates öffnen im Sommer um ca. 5 Uhr, im Winter um ca. 6 Uhr und schließen um ca. 18 Uhr. Die Eintrittspreise sind an jedem Gate einheitlich. Die Eintrittstickets müssen bei Verlassen des Parks erneut vorgezeigt werden. |
| Tiere u.a. | Breitmaulnashörner Spitzmaulnashörner Löwen Leoparden Elefanten Büffel Geparden Hyänen Giraffen Wildhunde Nyalas (Antilopenart) Paviane Warzenschweine Über 340 Vogelarten |
| Landschaftsformen | Hluhluwe im Norden: dicht bewaldete Hügel und grüne Wälder iMfolozi im Süden: weite, trockene Graslandschaften |
| Big Five | Ja |
| Infrastruktur | Gut zugänglich mit mehreren Rundwegen und Aussichtspunkten. Die Straßen sind teilweise von Schlaglöchern geprägt. Ein kleiner Shop, ein Restaurant und Picknickplätze sind vorhanden. |
| Beste Reisezeit | Mai bis September (Winter) mit spärlicherer Vegetation, was Tiersichtungen vereinfacht. Oktober bis April (Sommer) mit blühender Landschaft und guten Bedingungen für Vogelbeobachtungen. Zeit der Tierbabys. |
Unsere Reisetipps für den Hluhluwe–iMfolozi Park:
🛈 Gut zu wissen: Da sich der Hluhluwe–iMfolozi Park in KwaZulu-Natal befindet, gehört er im Gegensatz zu den anderen Nationalparks Südafrikas auf unserer Liste nicht zu den SANParks, sondern zu „Ezemvelo KZN Wildlife“. Er besteht aus zwei Teilen: Hluhluwe im Norden ist grüner und hügeliger, iMfolozi im Süden ist flacher und offener. Verbunden sind die beiden Bereiche über das Corridor Game Reserve. Nicht weit vom Park entfernt, befindet sich mit dem iSimangaliso Wetland Park ein weiteres Naturparadies. Auf den Reisen „Südafrikas Highlights erleben“, „Südafrikas Highlights erwandern“ und „Südafrika für Singles und Alleinreisende“ kannst du das UNESCO Weltnaturerbe, das Savanne, Feuchtgebiete, Seen, Küstenwälder und den Indischen Ozean vereint, erleben, während du im Boot zwischen Flusspferden, sich am Ufer sonnenden Krokodilen und über dir kreisenden Vögeln durch die Wetlands von St. Lucia gleitest.
Verhaltensregeln und -tipps für deinen Besuch in Südafrikas Nationalparks
Zu deiner eigenen Sicherheit und dem Schutz der Tiere solltest du dich stets an die Regeln des Nationalparks halten. Es gibt allgemeine Vorschriften, die auf dem „National Environmental Management Act (107 of 1998)” und dem „National Environmental Act: Protected Areas Act (Act 57 of 2003)” beruhen, sowie parkspezifische Vorgaben.
Dazu gehören folgende Punkte:
- Du solltest dich immer ausweisen können.
- In den meisten Parks ist es nur an bestimmten Stellen und / oder in Begleitung eines Guides erlaubt, das Fahrzeug zu verlassen.
- Halte dich an die Geschwindigkeitsbeschränkung und achte darauf, ob dein Auto für die Straßen geeignet ist.
- Verzichte in den öffentlichen Bereichen auf Alkoholkonsum.
- Achte auf die Öffnungszeiten der Tore. Übernachtest du im Park, informiere dich, bis wann es erlaubt ist, unterwegs zu sein.
- Füttere keine Tiere und nimm keine Pflanzen mit.
- Leuchte Tieren nicht mit der Taschenlampe in die Augen.
- Stelle den Ton deiner elektronischen Geräte aus.
- Hinterlasse keinen Müll.
- Benutze keine Drohnen.
- Achte auf dein Essen und schütze es vor Affen und Pavianen.

Wissenswertes rund um Südafrikas Nationalparks: Organisatorische Infos für deine Reise
Jeder von Südafrikas Nationalparks hat seinen ganz eigenen Charakter. Daher solltest du dich vor deiner Reise mit den Besonderheiten des jeweiligen Parks auseinandersetzen, um das meiste aus deinem Besuch rausholen zu können. Das betrifft zum Beispiel die Öffnungszeiten, Verhaltensvorschriften oder die Infrastruktur. Was du generell beachten solltest, haben wir in der untenstehenden Tabelle zusammengefasst. Bevor es losgeht, empfehlen wir dir außerdem einen Blick auf unseren Beitrag zur Kultur in Südafrika.
| Eintritt | Die Eintrittspreise unterscheiden sich von Park zu Park und sind abhängig von der Jahreszeit. Möchtest du innerhalb eines Jahres mehrere Nationalparks in Südafrika besuchen, kann die sogenannte „Wild Card“ einen Preisvorteil bieten. Damit erhältst du unbegrenzten Zutritt zu über 80 Nationalparks in Südafrika. Vor dem Besuch muss das „Gate Registration & Indemnity Form“ des jeweiligen Parks runtergeladen, ausgedruckt und ausgefüllt werden. Am Gate ist es zusammen mit dem Führerschein und dem Reisepass vorzulegen. |
| Infrastruktur | Die touristische Infrastruktur variiert zwischen den Parks. Bekanntere und größere, wie der Kruger Nationalpark, sind meist besser auf Besucher ausgerichtet als kleinere. Es gibt unter anderem Unterschiede in Hinblick auf den Ausbau der Straßen, die Einkaufs- und Tankmöglichkeiten, das Wanderwegenetz, das Angebot an geführten Safaris und die verfügbaren Unterkünfte sowie deren Ausstattung. |
| Unterkünfte | Innerhalb der Nationalparks gibt es meist verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten von einfachen Camps bis zu luxuriösen Lodges. Insbesondere, wenn die Camps nicht eingezäunt sind, solltest du dich vorsichtig bewegen. In manchen Camps wird empfohlen, alle Wege nur im Auto zurückzulegen. Unterkünfte nahe der Parks sind meist etwas kostengünstiger. |
| Packliste | Kleidung in neutralen Farben (dünne und dickere Schichten) Sonnenbrille und -hut Sonnencreme Insektenschutzmittel Fernglas Taschen-/Stirnlampe Führerschein Bargeld und Kredit-/Debitkarte (Beachte, dass in manchen Nationalparks nicht alle Währungsmittel akzeptiert werden.) |
| Aktivitäten | Wandern Radfahren Reiten Klettern Baden (im Meer oder in Swimmingpools) Wildtierbeobachtung Vogelbeobachtung Walbeobachtung Safari Golf Tauchen Tennis Wassersport |
| Malaria | Das Malariarisiko unterscheidet sich je nach Region und Saison. Folgende Nationalparks in Südafrika werden von SANParks als malariafrei bezeichnet: Addo Elephant Nationalpark, Garden Route Nationalpark, Marakele Nationalpark, Mokala Nationalpark, Mountain Zebra Nationalpark Eine Karte von der DTG (Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V.) mit Angaben zum aktuellen Malariarisiko in Südafrika findest du auf der Seite des Auswärtigen Amts. |
| Beste Reisezeit | Unterscheidet sich je nach Nationalpark und Aktivitäten. Die Trockenzeit (Mai bis Oktober) gilt als optimal für Safaris, da die Tiere leichter zu sichten sind. Im Sommer (November bis April) gibt es dafür mehr Tierbabys und die Natur ist grüner. Mehr Infos zur besten Reisezeit für Südafrika |
🛈 Gut zu wissen: Die Chancen auf Tiersichtungen stehen in den meisten Nationalparks in Südafrika zwar gut, eine Garantie gibt es aber natürlich nicht. Je mehr Zeit du dir nimmst und je öfter du dich auf Safari begibst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du Tiere zu Gesicht bekommst. Weitere Tipps findest du in unserem Beitrag zu einer Safari in Südafrika. Auf unserer Reise „Südafrika komfortabel erwandern“ unternehmen wir an verschiedenen Orten Wildbeobachtungstouren – sowohl im Jeep als auch zu Fuß.



Häufig gestellte Fragen zu Südafrikas Nationalparks
Wild, abenteuerlich, tierisch und voll von kulturellem und natürlichem Reichtum: Südafrikas Nationalparks sind ein Traumziel für alle Natur- und Tierbegeisterte, für Abenteuer- und Ruhesuchende sowie für Kulturinteressierte. Du findest dich in mindestens einer dieser Gruppen wieder? Vor deiner Reise beantworten wir noch die wichtigsten Fragen rund um die Nationalparks in Südafrika.
In Südafrika gibt es insgesamt mehr als 20 Nationalparks. 19 von ihnen werden von der im Jahr 2019 gegründeten Institution SANParks („South African National Parks“) verwaltet. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe an weiteren privaten Wildtierreservaten. Sowohl die Nationalparks als auch die Wildtierreservate dienen dem Schutz der Natur- und Tierwelt und sollen Besuchern ein tieferes Verständnis für ihre Umwelt sowie ursprüngliche Erfahrungen ermöglichen.
Welcher von Südafrikas Nationalparks am schönsten ist, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Denn jeder der Parks ist einzigartig. Sie weisen unter anderem Unterschiede in den dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, den kulturellen und historischen Attraktionen, in der touristischen Infrastruktur, der Erreichbarkeit und den Eintrittskosten auf. Folgende Nationalparks zählen zu den beliebtesten und besten in Südafrika:
Nationalpark Schwerpunkte Kruger Nationalpark Sichtungen der Big 5 & archäologische Stätten der San Addo Elephant Nationalpark Sichtungen der Big 7 (insbesondere von Elefanten) Garden Route Nationalpark Wandern & Ökosysteme Table Mountain Nationalpark Wandern & Naturschätze Mapungubwe Nationalpark Kultur & Vogelbeobachtungen Hluhluwe–iMfolozi Park Sichtungen von Breitmaulnashörnern
Zu den besten Nationalparks Südafrikas für Sichtungen der Big Five (Löwe, Elefant, Leopard, Büffel und Nashorn) gehören der Kruger Nationalpark, der Addo Elephant Nationalpark, der Hluhluwe-iMfolozi Park und der Marakele Nationalpark. Im Mapungubwe Nationalpark kommen vier der Big 5 vor, in der Vergangenheit wurden auch schon einmal Büffel gesichtet. Da die Tiere dort jedoch frei zwischen Südafrika, Simbabwe und Botswana umherwandern, schwanken die Bestände. Im Table Mountain National Park kannst du die Marine Big Five (Wale, Robben, Haie, Pinguine und Delfine) zu Gesicht bekommen.



Südafrikas Nationalparks: Einprägsame Erlebnisse in der Wildnis
Zum Klang von rauschenden Blättern zur Ruhe kommen, beim Rufen einer Hyäne Gänsehaut spüren und mit dem Blick auf im Wasser spielende Elefantenbabys das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht bekommen: Südafrikas Nationalparks wecken die unterschiedlichsten Emotionen. Erlebnisse wie die Sichtung der Big Five prägen sich für immer ins Gedächtnis ein. Und dann sind da noch die kleinen Momente, die nur all jenen bewusst werden, die ihrer Umgebung die volle Aufmerksamkeit schenken: Vögel, die sich im Dickicht der Bäume verstecken, geheimnisvolle Höhlen, in denen Felszeichnungen der San von dem Leben unserer Vorfahren erzählen und das unterschiedlichste Terrain, auf das du beim Wandern deine Füße setzt, zeigen, wie die Natur gleichzeitig beleben und Ruhe schenken kann.
Südafrikas Nationalparks lassen dich das Land in all seinen Facetten verstehen, von den Naturhighlights bis hin zu den Ursprüngen der südafrikanischen Kultur. Auf den ASI Reisen in Südafrika gehst du mit Rangern auf Safari, wanderst an wilden Küsten entlang, badest in natürlichen Pools und erlebst magische Sonnenuntergänge. Zudem kümmern wir uns um alle Formalitäten, sodass du dir um eventuell erforderliche Genehmigungen keine Gedanken machen musst.
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„Die ersten wilden Elefanten meines Lebens! Die Herde erquickt sich am Wasser. Es sind ungefähr 15 Tiere. Auch zwei ganz kleine Elefanten sind dabei und wir beobachten sie kurz beim Spielen. Es ist absolut beeindruckend und sehr berührend, diese Riesen zu beobachten – auch wie die anderen Tiere auf sie reagieren und wie der Umgang miteinander funktioniert.“





