Ab ins Morgenland
Schreibe dein eigenes Märchen aus Tausendundeiner Nacht und erfülle dir deinen orientalischen Traum: Du fliegst nachts in den Oman.
Falls du bereits heute ankommen solltest, ist dein Zimmer ab 15 Uhr bezugsfertig.

Eine auf Hochglanz polierte Schatzkammer arabischer Kultur. Mit der wertvollsten Moschee der Welt, dem »Atlantis der Wüste«, dem Palast der Königin von Saba, einem fünftägigen Geländewagen-Trip der Emotionen mit atemberaubenden Bühnenbildern in der Wüste Wahiba, glasklaren Wadis zum Wadenkühlen, dem Grand Canyon des Omans, den Oasen Nizwa und Birkat Al-Mauz und zum Downsizing deiner Nerven ein Flug nach Salalah, an die endlosen Palmenstrände im Weihrauchland des Südens.

Schreibe dein eigenes Märchen aus Tausendundeiner Nacht und erfülle dir deinen orientalischen Traum: Du fliegst nachts in den Oman.
Falls du bereits heute ankommen solltest, ist dein Zimmer ab 15 Uhr bezugsfertig.
Nutze den Vormittag, um zu entspannen oder eine optionale Aktivität zu genießen. Am Nachmittag triffst du deine Reiseleitung und startest deine Entdeckungsreise durch dieses Land. Zuerst wirst du von den vielfältigen Düften einer Fabrik verführt. Die Amouage Factory, auch bekannt als Amouage Perfumery, ist eine renommierte Parfümfabrik. Amouage ist eine Luxus-Parfümmarke, die für ihre exquisiten Düfte und hochwertigen Produkte bekannt ist. Die Marke wurde 1983 auf Initiative Seiner Exzellenz Sayyid Hamad bin Hamoud Al Busaidi, einem Mitglied der königlichen Familie von Oman, gegründet. Anschließend besuchst du das imposante Fort Nakhal, auch bekannt als Husn Al Heem. Die Festung hat eine lange Geschichte und wurde vermutlich bereits im 17. Jahrhundert erbaut, obwohl Teile davon möglicherweise bis in das 9. Jahrhundert zurückreichen. Das Nakhal Fort diente einst als Verteidigungsstruktur und Schloss für lokale Herrscher. Es ist ein beeindruckendes Beispiel für omanische Festungsarchitektur und bietet einen Panoramablick auf die umliegende Landschaft. In der Nähe befindet sich die Nakhal Warmwasserquelle, ein Ort voller heilender Kräfte. Entspanne dich bei einem frischen Saft, bevor du zurück nach Maskat fährst.
Du kommst heute frühzeitig an, aber keine Sorge, wir haben einen Early Check-in für dich arrangiert.
Bitte halte dich um 14:30 Uhr in der Lobby bereit. Du triffst dort deine Reiseleitung.
Du beginnst dein Maskat-Abenteuer in der größten Moschee des Landes: Die Große Sultan-Qabus-Moschee zeigt die ganze Pracht islamischer Baukunst in seiner großen Kuppel, den Minaretten, den eindrucksvollen, mit Swarovski-Kristallen behangenen Kronleuchter, und dem riesigen Gebetsteppich. Weiter geht es zum Royal-Opera-House, der ersten Oper auf der arabischen Halbinsel. Die Kalksteinfassade mit neo-osmanischen Elementen birgt ein prunkvolles, filigranes Interieur aus Marmor, goldenen Intarsien und Holzschnitzereien. Am Nachmittag geht es weiter: Über die alte Passstraße mit tollem Blick auf die Bucht von Maskat erreichen wir Sidab, am Stadtrand der Hauptstadt. In der Fraueninitiative Sidab, einem Selbsthilfeprojekt von Frauen für Frauen, erwartet man uns bereits. In liebevoller Handarbeit kreieren die Hausfrauen der Umgebung in der kleinen Werkstatt oder zu Hause Taschen aus nachhaltigen Materialien mit traditionellen Mustern und erwirtschaften so ein eigenes Einkommen. Bei einem kurzen Rundgang durch die Räumlichkeiten erhalten wir einen Einblick in die Arbeit der Frauen. Fragen zur Herstellung der Artikel und zum Projekt sind herzlich willkommen. Im Anschluss machen wir uns auf in den historischen Teil der Stadt und das heutige Regierungsviertel. Vom Al-Alam-Palast mit seiner Fassade in Gold und Blau bis zu den Festungen Jalali und Mirani aus dem 16. Jahrhundert spiegeln sich hier die verschiedenen historischen Epochen. Zum Abschluss besuchst du den Souk in Matrah, schon zu Seefahrerzeiten ein Umschlagplatz für Handelswaren aus aller Welt. Weihrauch, Henna, Silber- und Goldschmuck, landestypische Krummdolche und feine Stoffe wie Kaschmirschals werden hier angepriesen.
Während des Besuchs der Großen Moschee müssen Frauen sowohl ein Kopftuch als auch lange Kleidung tragen. Neben einer langen Hose sind lange Ärmel Voraussetzung für den Einlass für alle Personen. Die Schuhe müssen vor dem Betreten der Gebetshallen ausgezogen werden.
Sollte der Besuch im Opernhaus aufgrund von kurzfristig angesetzten Proben entfallen, erstellt die Reiseleitung in Rücksprache mit der Gruppe ein alternatives Programm.
Die nächsten fünf Tage bist du im Geländewagen unterwegs. Der Vormittag beginnt mit dem Besuch des Wadi Arbyeen. Du überquerst das östliche Hadschar-Gebirge mit atemberaubendem Blick auf den Indischen Ozean. Mittags erreichst du den Strand von Fins. Wer möchte, kann kurz ins Wasser springen. Anschließend geht es weiter nach Sur, ins Fischereizentrum der Region Sharqiyah, früher eine bedeutende Seehandelsmetropole. Beim Besuch einer traditionellen Werft erhältst du Einblicke in den Bau der Dhaus, die heute noch für den Seehandel von Bedeutung sind. Am Nachmittag erreichst du die Wahiba – eine 12.500 Quadratkilometer große Sandwüste mit über 200 Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten sowie etwa 180 verschiedene Pflanzenarten! Außer den verschiedenen Dünenformationen birgt die Wahiba zwei Sensationen: große, sandfreie und mit Bäumen bewachsene Flächen im Wüsteninneren und ein riesiges Gebiet versteinerter Sanddünen. Du fährst auf alten Beduinenwegen durch die rote Wüste. Nicht selten sieht man hier Beduinen auf Wanderschaft mit ihren Kamelen. Dann erreichst du dein Quartier inmitten der Wahiba.
Statt im Reiseminibus bist du an den Tagen 3 bis 7 in Allrad-Geländewagen unterwegs. Pro Auto sind 4 Gäste geplant. Eine Person neben der Fahrerin oder dem Fahrer und drei in der mittleren Reihe. Dahinter gibt es genügend Platz für Koffer und Rucksäcke.
Nach einem beeindruckenden Farbenspiel zum Sonnenaufgang besuchst du den bunten Frauenmarkt in Ibra. Ausschließlich Frauen bieten hier jeden Mittwoch ihre Waren an, und nur Besucherinnen dürfen den Markt betreten. Das Angebot reicht von Stoffen über Tücher bis hin zu Kleidern und Parfüms. Nutze die Gelegenheit und decke dich mit günstigen Waren ein. Anschließend gelangst du ins Wadi Bani Khalid. Die palmenreiche Oase ist eines der schönsten Wadis im nördlichen Oman. Du spazierst durch die grüne Landschaft mit ihren türkisblauen Naturpools, ein Sprung ins kühle Nass erfrischt. Am Nachmittag kehrst du in dein Wüstencamp zurück. Von hier aus wanderst du am frühen Abend durch die Dünenwelt und genießt auf einer Düne den Sonnenuntergang und dann die Stille unter dem Sternenhimmel.
Fotografieren auf dem Frauenmarkt ist nicht erlaubt.
Beim Schwimmen in den natürlichen Quellen des Wadi Bani Khalid sollten die Frauen der Körper großzügig, von den Schultern bis zu den Knien, bedecken.
Du verlässt die Wüste und fährst zur Oase Sinaw. Der Wochenmarkt am Donnerstag wird hauptsächlich von Beduinen aus der Region besucht, die mit Kamelen, Kleinvieh wie Ziegen und Alltagsgegenständen handeln. Auf diesem Markt geht es sehr traditionell zu! Du fährst weiter in die Oase nach Zukait. Vor der Kulisse des Hadschar-Gebirges stehen in dieser Nekropole runde Grabbauten aus unbehauenen Steinen ohne Mörtel aus der Umm-al-Nar-Kultur. Bei einem Rundgang entdeckst du die teilweise noch sehr gut erhaltenen Gräber, wegen ihrer Form auch Bienenkorbgräber genannt. Dein heutiges Tagesziel ist das Städtchen Nizwa am Fuße des Jabal Akhdar. Du spazierst ein Stück durch die Altstadt zur Festung mit schwerem Holztor am Eingang, gewaltigen Mauern und mächtigem Rundturm. Von der offenen Plattform im Inneren der Festung hast du einen weiten Blick auf die umliegenden Berge und die Palmenhaine am Fuße der Festung.
Auf dem noch traditionellen Viehmarkt in Nizwa werden Schafe, Ziegen und Rinder feilgeboten. Das Markttreiben und die traditionellen Trachten der Omanis geben wunderbare Fotomotive ab. Danach schlenderst du über den Souk und probierst Halwa, die beliebte omanische Süßspeise. Hoch über der Oase von Al Hamra schmiegen sich die Häuser von Misfat an die Hänge des Hadschar-Gebirges. Ein Oasenbauer führt dich durch die Terrassenfelder, vorbei an typischen Lehmhäusern und Gärten mit Dattelpalmen und beantwortet dir deine Fragen zur Bewirtschaftung einer Oase und zum Faladschsystem. Dieses traditionelle Bewässerungssystem wird seit mehr als 1.500 Jahren praktiziert und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. In Al Hamra unternimmst du anschließend einen Rundgang durch das Dorf mit seinen alten, mehrstöckigen Häusern aus rotem Lehm. Auf kurvenreicher Straße gelangst du dann zum Jabal-Shams-Plateau auf 1.900 Meter mit Blick auf Omans höchsten Berg, den 3.009 Meter hohen Jabal Shams.
Das Sama Heights Resort befindet sich auf ca. 2.000 m Höhe.
Im fast einen Kilometer tiefe Trockenflusstal Wadi Nakhr hat sich durch Erosion eine bizarre Berglandschaft mit spektakulärer Aussicht geformt. Anschließend besuchst du die Festung von Bahla, die aufgrund ihrer imposanten Form und Größe zu den schönsten im Oman zählt, und den ½-Rial-Schein ziert. Das fast vollständig aus Lehm erbaute UNESCO-Weltkulturerbe wurde über viele Jahre restauriert. In Jabrin besichtigst du die ähnlich imposante Palastfestung mit ihren Wandmalereien, maurischen Bögen und prachtvoll bemalten Holzdecken. Weiter geht es über Nizwa in die Oase Birkat Al-Mauz: »See der Bananen«. Die meisten Gebäude entlang der Straße sind neu, die alten Ortsteile aus Lehm wurden größtenteils aufgegeben und liegen gut versteckt im Palmenhain oberhalb der Oase. Du wanderst etwa eine halbe Stunde durch sattes Grün und unter schattigen Palmwedeln, bevor du wieder die Hauptstadt erreichst.
Das Weihrauchland im Süden Omans ist das heutige Ziel. Nach dem Frühstück fliegst du vom Flughafen von Maskat nach Salalah, dem tropischen Paradies der Provinz Dhofar. Auf dem Weg zu deiner Unterkunft wird der Kontrast zum kargen Norden deutlich. Du passierst eine Vielzahl von Papaya- und Mangobäumen und Kokosplantagen. In deinem Resort hast du Zeit zu schwimmen und dich zu entspannen. Am Nachmittag erkundest du im Zentrum von Salalah die Ruinen von Al-Baleed, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Du spazierst durch den archäologischen Park an der Lagune und besuchst das Museum zur Weihrauch- und Seefahrtsgeschichte. Auf dem Weg in den Stadtteil Al-Hafa hältst du an typischen Dhofar-Häusern, passierst die Sommerresidenz von Sultan Qabus und erreichst den alten Weihrauchsouk.
Von der einstigen Größe des Weihrauchsouks ist nach großflächigem Abriss nicht mehr viel übrig. Einige Shops haben überlebt und bieten edle Duftharze, aufwendig gestaltete Weihrauchbrenner, traditionelle Kleider und einheimische Kosmetika an.
Im Geländewagen geht es in die größte Sandwüste der Welt, die Rub Al-Khali. Du erklimmst das Qara-Gebirge und hast eine spektakuläre Aussicht auf die Salalah-Ebene mit ihren dichten Wäldern. Nachdem du die Stadt Thumrait hinter dir gelassen hast, fährst du in die rot leuchtende Dünenlandschaft des »leeren Viertels«, wie die Rub Al-Khali genannt wird. Nahe der Oase Shisr besichtigst du anschließend das sagenumwobene UNESCO-Welterbe der Ruinen von Ubar, das »Atlantis der Wüste«. Du unternimmst einen Rundgang durch die einstige Karawanserei und das Handelszentrum des Weihrauchs. Auf der Rückfahrt nach Salalah hältst du im Wadi Dawkah. Seine rund 2.000 Weihrauchbäume gehören ebenfalls zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Per Geländewagen geht es heute in die größte Sandwüste der Welt, in die Rub Al-Khali. Du erklimmst das Qara-Gebirge in Richtung Norden und hast unterwegs eine spektakuläre Aussicht auf die Salalah-Ebene mit dichten Wäldern. Nachdem du die Stadt Thumrait hinter dir gelassen hast, verlässt du später die Asphaltstraße und fährst auf einer staubigen Piste weiter bis in die Dünenlandschaft des »leeren Viertels«, wie die Rub Al-Khali auch genannt wird. Du bist umgeben von riesigen, in der Sonne leuchtenden, roten Dünen. Unendlichkeit, Stille und Zeitlosigkeit sind hier physisch erlebbar. Spürst du den weichen Wüstensand bei einem Spaziergang durch die Dünen. Nahe der Oase Shisr besichtigst du anschließend die sagenumwobenen Ruinen von Ubar, auch bekannt als »Atlantis der Wüste«, die zum UNESCO-Welterbe ernannt wurden. Du unternimmst einen Rundgang durch die einstige Karawanserei und das Handelszentrum des Weihrauchs. Auf der Rückfahrt nach Salalah hältst du im Wadi Dawkah. Die etwa 2.000 Weihrauchbäume, die es hier zu bewundern gibt, gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Statt im Reiseminibus bist du heute in Allrad-Geländewagen unterwegs. Pro Auto sind 4 Gäste geplant.
Zunächst geht es nach Sumhuram, ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Du erkundest die Ruinen der alten Hafen- und Handelskolonie, über die der Weihrauchhandel kontrolliert wurde. Von der Anlage hast du einen herrlichen Blick auf den Naturhafen und die Lagune Khor Rori. Eines der schönsten Wadis im Dhofar ist Darbat. Dort laufen Kamele, Esel und Ziegen frei herum. Im Fischerort Taqah legst du einen Fotostopp an der Festung ein. Zurück in Salalah geht es weiter westwärts zum Strand von Mughsayl. Dort kannst du am kilometerlangen hellen Sandstrand zu den Blowholes spazieren. Mit lautem Gurgeln schießen aus diesen »Blaslöchern« bis zu zehn Meter hohe Wasserfontänen. Das wunderschöne Arabische Meer und das Brausen der Fontänen bieten ein außergewöhnliches Naturschauspiel. Über eine kurvenreiche Straße erreichst du auf dem Gipfel des Jabal Atin das Grab von Hiob, eine muslimische Pilgerstätte. Von dort hast du einen grandiosen Blick auf das Meer und die Ebene von Salalah.
Solange das Grab von Hiob geschlossen ist, besuchst du alternativ das Grab von Nabi Imran während der Stadtbesichtigung in Salalah am 8. Tag.
»Ma’a salama«, auf Wiedersehen. Sicherlich etwas wehmütig und mit Sicherheit mit einem Koffer voller Erinnerungen im Gepäck, trittst du heute den Rückflug in die Heimat an.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist Travelife-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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