Endlich los!
Heute startet dein Flieger nach Namibia, ins Land der unendlichen Weite.
Wenn du eine Verlängerung zum Vorfreuen gebucht hast, bist du schon vor Ort und triffst morgen die weiteren Reisegäste.

Am Anfang war nichts außer dem roten Sand der Namib. 80 Millionen Jahre lang. Und dann kam alle paar tausend Jahre eine Natursensation nach der anderen hinzu. Die höchsten Dünen der Welt im Sandmeer Sossusvlei, der tiefste Canyon am Fish River, die Diamanten im Atlantiksand von Lüderitz, das Wildtierparadies Etosha-Nationalpark und mit den San auch die ersten Menschen.

Heute startet dein Flieger nach Namibia, ins Land der unendlichen Weite.
Wenn du eine Verlängerung zum Vorfreuen gebucht hast, bist du schon vor Ort und triffst morgen die weiteren Reisegäste.
Deine Reiseleitung nimmt dich nach der Landung am Flughafen von Windhoek in Empfang. In Windhoek angekommen, bitten Christuskirche, Tintenpalast und historischer Bahnhof zum Besuch. Während einer Rundfahrt durch den Stadtkern sammelst du erste Eindrücke von Namibias Hauptstadt. Mit malerischen Aussichten auf sanfte Hügel fährst du in das Farmland der Herero in der Otjozondjupa-Region. Bevor die Sonne hinter den Hügeln versinkt, sitzt du schon in der Unterkunft am Swimmingpool.
Während einer etwa anderthalbstündigen Rundfahrt durch das Farmgelände lernst du einiges über das namibische Farmleben und den Anbau von Gemüse. Danach geht es zu den besonders widerstandsfähigen Nguni-Rindern, die aufgrund der vielfältigen Farben und Muster ihres Felles unverwechselbar sind. Auf dem Weg in den Norden siehst du die ersten für die Gegend typischen Termitenhügel. Am frühen Nachmittag lassen wir die Städte hinter uns. Von hier eröffnet sich dir ein Blick in die schier endlose Savanne mit einzelnen Akazienbäumen. Die untergehende Sonne verwandelt die Umgebung in ein prächtiges Farbenmeer.
In morgendlicher Stille erlebst du den Wildpark, in dem auch Breitmaul- und Spitzmaulnashörner leben, hautnah. Zu Fuß erkundest du gemeinsam mit deiner Reiseleitung in ca. anderthalb Stunden das Gelände und beobachtest Antilopen und Zebras. Anschließend geht es in den berühmten Etosha-Nationalpark, wo unter anderem Elefant, Springbock, Oryxantilope, Giraffe, Löwe und Nashorn auf dich warten. Auf ausgedehnten Beobachtungsfahrten bekommst du erste Eindrücke von der Tiervielfalt der Region. Erst kurz vor Sonnenuntergang verlässt du den Park.
Aus Rücksicht auf die Umwelt schalten wir während der Tierbeobachtungen im Etosha-Nationalpark die Klimaanlage im Reiseminibus / Safaribus aus.
Auf zum Tag im Etosha-Nationalpark! Die meiste Zeit hältst du dich in der Nähe von Wasserlöchern auf und beobachtest Elefanten, Giraffen, Zebras, Antilopen und vielleicht sogar Löwen oder Leoparden, die hier ihren Durst stillen. Deine erfahrene Reiseleitung steuert die Wasserstellen mit den besten Fotomotiven an. Im Laufe des Tages fährst du an der ausgetrockneten Etosha-Salzpfanne entlang. Die Luftspiegelungen am Horizont der Pfanne bieten ein faszinierendes Schauspiel.
Nochmal auf Tiersuche im Etosha. In der Nähe von Wasserstellen spürst du durstige und badende Elefanten, Antilopen und andere Parkbewohner auf. Am späten Vormittag nimmst du Abschied vom Park. Es geht ins Erongo-Gebirge. Dort wanderst du mit deiner Reiseleitung etwa eine Stunde durch die skurrile Felslandschaft, bis du den farmeigenen Aussichtspunkt erreichst und erlebst wahrscheinlich einen herrlichen Sonnenuntergang.
Im besten Tageslicht erkundest du auf einer dreistündigen Rundfahrt im offenem Geländewagen die prähistorischen Felszeichnungen auf dem Farmgelände. Vom Leopardenhügel eröffnet sich ein 300-Grad-Blick auf das weite Omandumba-Tal. Du erfährst einiges über die kunstvollen und gut erhaltenen, weltweit einmaligen Malereien. Weiteres Highlight: Du triffst auf die Ju/Hoansi-San, die älteste Bevölkerungsgruppe in Namibia. Die San leben seit vermutlich 20.000 Jahren im südlichen Afrika. Während des Rundgangs zeigen sie dir, wie man Feuer macht, Fallen legt und auf traditionelle Weise mit Pfeil und Bogen jagt. Die Chamäleon Stiftung unterstützt sie seit mehreren Jahren durch den Besuch im San Living Museum. Zudem wurden in dem Dorf Unterkünfte finanziert und der Bau eines Brunnens für eine regelmäßige Wasserversorgung verwirklicht.
Die Erongo-Berge tauschst du gegen die Atlantikküste. Der weite Blick ist garantiert. In Swakopmund ist Zeit für einen gemütlichen Kaffee. Oder du entdeckst Relikte aus der deutschen Kolonialzeit. Das Stadtbild des rund 44.000 Einwohner zählenden Ortes ist durch zahlreiche Kolonialbauten geprägt.
Verbringe den Tag nach Lust und Laune. Bummel durch das Küstenstädtchen mit seinen zahlreichen Souvenirläden. Lauf über die alte Landungsbrücke Jetty, ein Wahrzeichen der Stadt, und wage dich ein Stück auf das Meer hinaus. Spätestens bei einem Spaziergang am Meer kommt Seebadfeeling auf.
Abends empfehlen wir dir, in ein Fischrestaurant am Meer einzukehren (nicht im Preis eingeschlossen).
Rechts das Meer, links die Dünen: In Walvis Bay wandert dein Blick über den größten Hafen Namibias und die Lagune. In der J.-P.-Brand-Grundschule freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner auf dich. Du erfährst, wie das Schul- und Internatsleben funktioniert und den Kindern trotz schwieriger Bedingungen eine Schulbildung zuteilwird. Am Nachmittag durchstreifst du die weite Ebene zu Füßen deiner Gästefarm. Lass den Tag bei einem gekühlten Rock Shandy am Lagerfeuer ausklingen.
Den Besuch der Grundschule können wir nicht garantieren, z.B. an unterrichtsfreien Tagen fällt er aus. Stattdessen besuchst du dann an Tag 8 das Landwirtschaftsprojekt Better World in Swakopmund.
Schon vor Sonnenaufgang brichst du zu den gigantischen Dünen am Sossusvlei auf. In der Nähe des Parkplatzes vor dem Vlei erlebst du die morgendliche Stimmung der farbintensiven Dünenlandschaft. Auf den letzten fünf Kilometern geht es im Allradshuttle weiter. Spaziere durch die Dünen und erklimme einen der bis zu 350 Meter hohen Sandberge. Du wandelst durch das Dead Vlei mit seinen über 500 Jahre alten abgestorbenen Akazien. Bevor du die Gegend verlässt, erforschst du zu Fuß den Sesriem-Canyon, den der Tsauchab in Millionen von Jahren ins Gestein gewaschen hat.
Entlang der blau schimmernden Granitberge, durch das ehemalige Flachmeer des NamibRand-Naturreservates und über die Tiras-Fläche erreichst du das Dörfchen Aus. Am Nachmittag wanderst du durch das unter Naturschutz stehende Farmgelände deiner Unterkunft, direkt durch das Wohnzimmer von Oryx- und Kuduantilopen. Auch Springböcke und Strauße sind hier zu Hause.
Heute besuchst du Kolmanskop, eine heute unbewohnte, ehemalige Diamantenstadt. Du betrittst verfallene Häuser, deren Innenräume teilweise bis zu den Decken mit Sand gefüllt sind. Außerdem fährst du nach Lüderitz an die Atlantikküste. Die Stadt, einst der Eingang zur Kolonie Deutsch-Südwestafrika, erlebte durch die Diamantenfunde ab 1908 einen rasanten Aufschwung, um anschließend in Stillstand zu verfallen. Heute ist Lüderitz ein riesiges Open-Air-Museum des Jugendstils. Eine Fahrt entlang der Küste führt dich am Diaz-Kreuz vorbei. Auf dem Rückweg legst du einen Stopp bei den Wüstenpferden von Garub ein.
Da in Lüderitz oft ein starker, kühler Wind weht, empfehlen wir, für den heutigen Tagesausflug auch in den Sommermonaten eine Windjacke mitzunehmen.
Der Fish-River-Canyon ist der zweitgrößte Canyon der Welt. Entstanden durch einen Bruch in der geologischen Formation und dann Millionen Jahre lang ausgewaschen, zählt er zu den Naturwundern Afrikas. Etwa 160 Kilometer lang und mit einer Tiefe von bis zu 549 Metern windet er sich durch den Süden des Landes. Lass deinen Blick auf dem Weg an der Kante des Canyons entlang über die Weite schweifen. Schau vom Hauptaussichtspunkt hinab auf Hell’s Bend, das imposanteste Stück des schlängelnden Canyon-Laufes.
Auf dem Farmgelände des Mesosaurus Fossil Camp gibt es rund 5.000 Köcherbäume. Farminhaber Giel Steenkamp erklärt bei einem Rundgang die Mesosaurus-Fossilien und zeigt dir auch den farmeigenen Köcherbaumwald, der eine imposante Sammlung von Aloe dichotoma aufweist. Staune über die »singenden Steine«, eine Sammlung interessanter Doleritformationen. Auf der anschließenden Fahrt durch die roten Kalahari-Dünen geben wir dir Gelegenheit, auszusteigen und durch den Sand zu spazieren.
Direkt neben dem Kalahari Farmhouse befindet sich das Selbstversorgungszentrum von Gondwana. Ein Teammitglied erzählt dir Wissenswertes über die erstklassige Metzgerei. Der Gemüsegarten versorgt alle Unterkünfte der Gondwana Collection Namibia mit frischem Gemüse und Obst. Mittags geht es in Windhoeks Stadtteil Katutura. In der Fraueninitiative Penduka darfst du selbst Hand anlegen und Stoff bemalen.
Sonntags ist die Fraueninitiative Penduka für Gäste geschlossen. Dennoch erwartet dich eine Penduka-Mitarbeiterin, die dich durch die Räume führt. Möglicherweise sind einzelne Abteilungen sonntags nicht besetzt.
Nach der Ankunft auf Onjala verabschiedet sich deine Reiseleitung von dir. Auf Onjala umsorgen dich Zelda und Heiner Soltau gemeinsam mit ihrem Team.
Gleich morgens startest du zu einer Fußsafari, direkt vor der Haustür. Erlebe, wie mit dem Tag auch die kleinen und großen Bewohner der afrikanischen Dornbuschsavanne erwachen. Vielleicht erspähst du Giraffen, Bergzebras und Kudus. Mittags Entspannung am Pool. Dann erneute Pirsch durch den Wildpark. Im offenen Geländewagen bist du zwei Stunden auf der Suche nach Oryxantilopen, Springböcken und Straußen, Sonnenuntergang inklusive. Beschließe den Tag mit einem Spaziergang zur Onjala-Sternwarte und beobachte unter dem kristallklaren Himmel durch eines der weltbesten Teleskope Doppelsterne, Sternhaufen und Gasnebel.
Es kommt selten vor, aber selbst bei bewölktem Himmel oder an Vollmondabenden besuchst du die Sternwarte. Wir geben dir eine Einführung in die Astronomie, selbst wenn der Blick durchs Teleskop ausnahmsweise nicht viel zu bieten hat.
Träume dich schon jetzt in den grandiosen namibischen Sternenhimmel oder ruf nach deiner Reise die Erinnerungen an die Sternstunde auf Onjala wieder wach und besuche www.chamaeleon-observatory-onjala.de/guest/
Es bleibt ein halber Tag, um noch einmal über das Onjala-Gelände zu spazieren, und vom einsamen Warzenschwein, majestätischem Sekretär und von der Buschsavanne Abschied zu nehmen. Dann wirst du zum Flughafen gebracht und fliegst von Windhoek zurück nach Hause.
Wenn du eine Verlängerung zum Nachträumen gebucht hast, geht es für dich noch weiter mit den unvergesslichen Erlebnissen.
Voller Eindrücke im Gepäck bist du zurück und reist weiter in deinen Wohnort.
5,0
Gästebewertung
Katharina, November 2025
Wunderschöne Reise mit tollen Erlebnissen, vielen Tieren und Landschaften, ausgezeichnetem Guide und gleichgesinnten Mitreisenden die ich gerne auf Reisen wieder treffen würde:-)
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist Travelife-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
Mehr über Travelife erfahrenAuch du kannst aktiv dazu beitragen, deine Reise nachhaltiger zu gestalten. Von der Vorbereitung auf deine Reise bis hin zur Unterstützung von lokalen Unternehmen im Reiseland – es gibt viele Möglichkeiten.
Mehr erfahren