Dienstag: Abflug
Abflug mit dem selbst gebuchten Flug.

Ostern ist das bedeutendste Fest der orthodoxen Kirche – ein beweglicher Feiertag, dessen Datum sich nach dem julianischen Kalender richtet. Die Ostertage der orthodoxen und der westlichen Kirchen (katholisch und evangelisch) fallen nur selten zusammen, sodass die Termine oft bis zu fünf Wochen auseinanderliegen können. Auch im Jahr 2026 feiern die Konfessionen Ostern an unterschiedlichen Tagen – ein Zeichen der Vielfalt im christlichen Glauben. Georgien gehört zu den ältesten christlichen Ländern der Welt: Bereits im Jahr 337 wurde das Christentum hier zur Staatsreligion erklärt. In Georgien haben sich die Osterfeierlichkeiten ihre ursprüngliche Bedeutung bewahrt. Während der gesamten Karwoche finden in den Kirchen des Landes besondere Gottesdienste statt, die an die letzten Tage im irdischen Leben Jesu Christi erinnern und die Gläubigen zur inneren Einkehr und Anteilnahme einladen. Diese besondere Reise zum Osterfest 2026 bietet die Möglichkeit, die tief verwurzelten Traditionen des georgischen Christentums kennenzulernen und an den liturgischen Feierlichkeiten in verschiedenen Kirchen teilzunehmen. Gleichzeitig entdecken Sie die kulturellen Höhepunkte des Landes und erhalten einen authentischen Einblick in die georgischen Bräuche, die bis heute lebendig sind.
Abflug mit dem selbst gebuchten Flug.
Ankunft in Tbilissi am frühen Morgen, Transfer zum Hotel und Zeit zum Ausruhen. Nach dem späten Frühstück Stadtbesichtigung. Alle interessanten Baudenkmäler der Altstadt liegen nahe zusammen, so daß diese leicht durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi Kirche (13.Jh.) und dem Blick auf den Fluß Mtkwari. Vorbei an den Schwefelbädern – die abends fakultativ besucht werden können – zur Nariqala Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Sioni Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der Hl. Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Weiter zur Antschischati Kirche (6.Jh.), der ältesten Kirche der Stadt.
Heute besuchen wir Kachetien, das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Wir fahren wir zum Nonnenkloster Bodbe (4-8. Jh.), wo die Apostelin Nino begraben liegt. Danach machen wir einen Spaziergang durch die malerische Stadt Signagi. Fahrt und Besuch einer einheimischen Familie in einen Dorf. Die Familie produziert Bio-Produkte und bieten typisch georgische Gerichte und hausgemachte natürliche Weine zum Mittagessen an. Es ist die Geschichte einer echten Farm-to-Table-Erfahrung. Wir haben hier die Möglichkeit mit Menschen in Kontakt zu treten und einen Einblick zu bekommen, Rückfahrt nach Tbilissi.
Karfreitag ist mit der Kreuzung, Kreuzabnahme und Beerdigung Christi verbunden. In allen georgischen Kirchen wird eine spezielle Liturgie und symbolhafte Kreuzabnahme- und Beerdigungzeremonie gehalten. Am Morgen schauen wir der Rotfärbung der Ostereier bei der einheimischen Familie zu. Danach besichtigen wir die alte Haupstadt und das religiöse Zentrum Georgiens Mzcheta (UNESCO Welterbe) mit der Dschwari Kirche (6.Jh.) und der Swetizchoveli Kathedrale (11Jh.) und nehmen an der Kreuzabnahmeliturgie teil. Anschl. Weiterfahrt zum Weingut Mukhrani. Das Weingut wurde vom Fürsten Ivane Muchranbatoni im 19. Jh. nach seiner Reise im Frankreich gegründet. Nach dem Rundgang auf dem Gelände des Weinguts mit Besuch der Weinberge, Weinkellerei und Pferdestahls, Verskostung herrlicher Weine lokaler Produktion. Rückkehr nach Tbilissi und Zeit zur freien Verfügung.
Fahrt entlang der alten Seidenstraße zur Höhlenstadt Uphlisziche (1.Jt. v.Chr.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachvollziehbar. Anschl. Fahrt entlang der Georgischen Heerstraße. Besuch der Wehrkirche - Ananuri (17.Jh), die durch die herrliche Lage am Stausee und wunderschöne Reliefs fasziniert. Rückkehr nach Tbilissi. Um Mitternacht Teilnahme an der Ostergottesdienstliturgie in Sameba Kathedrale.
Fahrt zum Höhlenkloster David Garedscha in der Halbwüste. Besichtigung des Lawra Klosters. Man hat hier eine Möglichkeit asketisches Leben der Eremiten im abgeschnittenen Ort zu erleben.
Individuelle Abreise und Rückflug.
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