Anreise
Hinflug mit Zwischenstopp in Addis Abeba.

Diese Reise dauert 16 Tage, davon fahren Sie an acht Tagen auf dem Fahrrad. Von der Hauptstadt Antananarivo 580 km bis zur Südwestküste Madagaskars und schließlich bis nach Ifaty am Strand. Die Route führt durch die Dörfer der madagassischen Hochebene und durch die Steppe bis an die Küste am Kanal von Mozambik. Sie erleben die Bevölkerung bei der Arbeit auf den Reisfeldern und sehen Plantagen mit tropischen Früchten. Dazu die magische Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars. Sie fahren meist auf geteerter Straße aber auch auf nicht geteerten Nebenstraßen und unbefestigten Feld- und Waldwegen. Es ist ein wirklich ein unvergessliches Erlebnis.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>In 9 Rad Tagen werden insgesamt 550 km zurückgelegt (25% Piste). Zu 90% der Strecke steht ein Begleitfahrzeug zur Verfügung.<br />
MTB Reise durch das Land der Lemuren zum Indischen OzeanMajestätische Baobabs ragen aus der Savanne, Zebu-Rinder grasen vor bizarren Felsformationen im Hochland und in den Nationalparks huschen Lemuren durch den Regenwald. Zu den Schätzen Madagaskars zählt eine außergewöhnliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, von denen viele nur hier vorkommen: Wir entdecken Orchideen, Farne und Vanille, beobachten farbenfrohe Chamäleons und halten Ausschau nach seltenen Vogelarten. Auf technisch leichten Asphaltstraßen und Sandpisten radeln wir durch die rote Savanne, vorbei an Wasserfällen und tief eingeschnittenen Schluchten. Begegnungen in traditionellen Dörfern ermöglichen Einblicke in den Alltag der Madagassen. Nach abwechslungsreichen Tagen im Sattel erreichen wir die Strände des Indischen Ozeans bei Ifaty und lassen die Reise unter Palmen entspannt ausklingen. Ein Radabenteuer voller Naturerlebnisse und bilderbuchartiger Landschaften.Diese Reise führen wir in Kooperation mit Momotas durch.

Hinflug mit Zwischenstopp in Addis Abeba.
Am Flughafen von Antananarivo werden wir von unserer Reiseleitung begrüßt und zu unserem Hotel gebracht. Die madagassische Hauptstadt, kurz "Tana" genannt, bezaubert durch ihre vielen farbenprächtigen Häuser, die förmlich an den Hängen zu kleben scheinen. Der Rest des Tages steht uns zur freien Verfügung.
Wir verlassen Antananarivo über die berühmte Nationalstraße 7 und fahren südwärts nach Antsirabe. Wir passieren Ambatolampy und queren fruchtbares Hochland, in dem es neben den für die Gegend typischen Reisterrassen auch viele Obst- und Gemüseplantagen gibt. Am Nachmittag erreichen wir Antsirabe, übernehmen unsere Räder und starten zu einer ersten Entdeckungstour durch die landwirtschaftlich geprägte Umgebung. Während der Pausen tauschen wir uns mit den Einheimischen aus und beobachten das Leben vor Ort.
Mit dem Rad erkunden wir die Umgebung von Antisirabe. Unsere Runde führt zunächst zum Andraikiba-See, dem Wasserreservoir der Stadt. Weiter geht es über Pisten zum Kratersee Lac Tritriva, der in einem erloschenen Vulkankrater liegt. Von hier blicken wir über die Dörfer und Felder des zentralen Hochlands. Nach einer Pause erwartet uns eine steile, herausfordernde Abfahrt, bevor wir auf Asphaltwegen zurück in die Stadt biken.
Nach dem Frühstück rollen wir über die Nationalstraße 7 durch das fruchtbare Hochland nach Ambositra. Entlang der recht ruhigen N7 verläuft meist ein schmaler Asphalt- oder Erdstreifen, der auch von Einheimischen und ihren Tieren genutzt wird. Die leicht hügelige Straße führt durch Pinienwälder und fruchtbares Ackerland mit Reisterrassen. Wir begegnen Viehhirten mit ihren Zebu-Rindern und beobachten das Treiben der Bauern auf den Feldern. Vorbei an zahlreichen Ständen, an denen lokale Produkte verkauft werden, erreichen wir am Nachmittag Ambositra.
Wir starten mit einem Besuch der Zafimaniry, einer traditionellen Holzschnitzerei-Werkstatt. Anschließend bringt uns ein Transfer über eine kurvenreiche Straße bis in die Nähe von Ambohimahasoa. Dort steigen wir auf unsere Räder und folgen einer abwechslungsreichen Strecke auf Asphalt- und Pistenwegen. Mehrere Anstiege und angenehme Abfahrten führen uns durch wunderbare Landschaft unterhalb der mächtigen Granitberge. Wir passieren den Ort Ranomafana, bevor wir unser Quartier im Ranomafana Nationalpark erreichen.
Am frühen Morgen brechen wir zu einer Wanderung durch den Ranomafana-Nationalpark auf. Der tropische Regenwald erstreckt sich über bergiges Gelände und bietet Lebensraum für endemische Tier- und Pflanzenarten. Mit etwas Glück entdecken wir Rotbauchlemuren, Rotstirnmakis oder einen Diademsifaka. Besonders selten sind die Goldenen Bambuslemuren, die sich meist gut versteckt in den Baumkronen aufhalten. Neben zahlreichen Vogelarten beherbergt der Nationalpark auch eine vielfältige Pflanzenwelt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Mit dem Fahrzeug fahren wir nach Vohiparara, unserem Ausgangspunkt für die heutige Etappe. Von dort radeln wir durch den Regenwald und überwinden einen steilen Anstieg nach Ambanja. Wir sehen Korbflechter und Einheimische, die Flusssand am Wegrand verkaufen. Auf Feld- und Waldwegen führt die Strecke weiter nach Sahambavy. Über schmale Brücken, die nur mit dem Rad oder zu Fuß passiert werden können, biken wir in das Zentrum des madagassischen Teeanbaus. Wir besichtigen das Sahambavy Tea Estate, lernen die diversen Phasen der Teeverarbeitung kennen und probieren verschiedenen Teesorten. Anschließend fahren wir zum Hotel.
Nach dem Frühstück schwingen wir uns auf unsere Räder und fahren nach Fianarantsoa, der drittgrößten Stadt Madagaskars. Danach geht es meist bergab mit fantastischen Ausblicken und einer kurzen Steigung bis Ambalavao.
Als erstes radeln wir zum Anja-Reservat mit seinen bizarren Landschaftsformen. In dem Schutzgebiet leben rund 300 ringelschwänzige Kattas, die wir bei einem Rundgang beobachten können. Im Anschluss steigen wir wieder auf unsere Räder und überqueren die Grenze zwischen dem Hochland und dem Süden Madagaskars. Vorbei an mächtigen Granitmassiven und Grassteppenlandschaften biken wir durch das Tsaranoro-Tal auf das Andringitra-Massiv zu. Wir übernachten entweder in voll ausgestatteten Zelten oder in Bungalows, je nach Verfügbarkeit.
Heute tauschen wir das Rad gegen die Wanderschuhe und erkunden das Andringitra-Gebirge zu Fuß. Wir wandern vorbei an Dörfern, Reisfeldern und über Hügel, bevor wir ein Waldstück mit knorrigen Bäumen erreichen. Mit etwas Glück beobachten wir scheue Lemuren. Vom Chamäleonberg (1.590 m) haben wir ein 360°-Panorama über das Tsaranorotal und die Granittürme. Zurück im Camp lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen.
Wir radeln zurück zur Asphaltstraße und setzen unsere Reise im Fahrzeug über Ankaramena, Ihosy und über das Horombe-Plateau in Richtung Ranohira fort. Hier ist das Zentrum der ethnischen Gruppe der Bara. Die Landschaft verändert sich allmählich vom typisch grünen Hochland zum trockenen, steppenhaften Süden. Um einen intensiveren Eindruck dieser Weite zu bekommen, biken wir auf einer guten Teerstraße bis zu unserem Hotel.
Nach dem Frühstück fahren wir zum Besucherzentrum des Isalo-Nationalparks und erhalten eine Einführung in die Entstehung und Besonderheiten des Sandsteingebirges. Anschließend erkunden wir den Nationalpark zu Fuß. Tiefe Schluchten, ausgewaschene Höhlen und bizarre Felsformationen prägen die Landschaft. Vielleicht entdecken wir Kattas und Vögel wie den Madagaskar-Kuckuck. Eine willkommene Abkühlung gönnen wir uns in einem natürlich entstandenen Pool.
Mit dem Fahrzeug fahren wir in Richtung Tuléar. Unterwegs passieren wir eindrucksvolle Baobabs und legen einen Stopp an den kunstvoll gestalteten Gräbern der Mahafaly und Antandroy ein. Nach dem Mittagessen schwingen wir uns ein letztes Mal auf die Räder und rollen durch kleine Fischerdörfer bis nach Ifaty. Dort erreichen wir den Indischen Ozean, dessen warmes Wasser zum Baden einlädt. Am Abend lassen wir die vergangenen Tage nochmals Revue passieren und verabschieden unseren Reiseleiter.
Die nächsten beiden Tage widmen wir uns dem "Laissez-faire" und genießen Sonne, Strand und Meer. Die Küstenorte nördlich von Tuléar bieten Entspannung an wunderschönen Stränden entlang der größten Lagune Madagaskars. Wer es aktiver möchte, kann vor Ort Schnorchel- oder Tauchausflüge unternehmen oder in einer traditionellen Piroge über das Meer fahren. Von Juli bis Oktober bietet sich zudem die Gelegenheit zu einem Bootsausflug auf der Suche nach Buckelwalen, die während ihrer Wanderung durch die Gewässer vor der Südwestküste ziehen.
Ein weiterer Tag, den wir ganz nach Lust und Laune gestalten können.
Wir fahren zum Flughafen von Tuléar und fliegen zurück nach Antananarivo. Nach der Ankunft werden wir zu unserem Hotel gebracht. Der restliche Tag steht uns zur freien Verfügung.
Veloma! Adieu Madagaskar... Wir werden zum Flughafen transferiert und fliegen zurück in die Heimat.
Ankunft am Zielflughafen und Heimreise.
Auf dieser Reise übernachten wir überwiegend in Mittelklassehotels, Boutique-Hotels oder gemütlichen Lodges, dazwischen auch in kleineren, landestypischen Gästehäusern und in einem feststehenden Zeltcamp. Das Hotel in Ifaty liegt direkt am Strand und verfügt über einen Pool. Bitte beachten Sie, dass der Standard der Unterkünfte auf Madagaskar nicht mit dem europäischen Standard vergleichbar ist. In abgelegenen Regionen steht Strom oft nur stundenweise zur Verfügung.
5,0
Gästebewertung
Jens, Oktober 2022
Eine tolle Reise mit sportlichem Anspruch und nachhaltigen tiefen Eindrücken über abwechslungsreiche Landschaft, die einmalige Tierwelt , die Menschen, die harte entbehrungsreiche Arbeit und die unbändige Lebensfreude und Fröhlichkeit. Eine Zeiteise.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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