Anreise nach Simbabwe
Wir fliegen nach Victoria Falls.

Bike-Abenteuer mit den Highlights des südlichen Afrikas erleben: Victoriafälle, Namib Wüste und die Big FiveRund 1.000 km durch vier Länder in 15 Radetappen - vor uns liegt eine echte Bike-Expedition! Wir nutzen die kühlen Morgenstunden, um durch die Namib-Wüste zu rollen. Die Farben der Dünen wechseln von tiefem Rot zu Goldgelb, als uns plötzlich ein Strauß mit seinen wallenden Federn über den Weg läuft. Auf einer abwechslungsreichen Mischung aus Asphalt, Schotter- und Sandpisten stellen wir unser fahrtechnisches Können unter Beweis – über den Gamsberg-Pass, durch endlose Landschaften, entlang der Küste und vorbei an spektakulären Naturkulissen. Zwischendurch haben die Räder Pause, wir nehmen uns Zeit, die Wunder der Region zu Fuß und per Jeep zu erkunden. In der Kalahari-Wüste lernen wir von den San das Fährtenlesen. Auf Pirsch erleben wir unvergessliche Tierbeobachtungen: Giraffen zupfen Blätter von den stacheligen Akazien, in der Ferne brüllt ein stattlicher Löwe und Elefanten wälzen sich im Schlamm. Im Okavango-Delta taucht ein schmatzendes Flusspferd neben uns auf. Gemächlich auf dem Wasser schaukelnd lauschen wir dem Gesang der Vögel. Umso lauter rauscht der "donnernde Rauch" der Victoriafälle, der stetig Regenbögen in den Himmel malt. Wasser und Wüste liegen so eng beieinander wie Abenteuer und Stille. Diese Reise führen wir in Kooperation mit KE Adventure Travel durch.

Wir fliegen nach Victoria Falls.
Wir werden am Flughafen Victoria Falls empfangen und zum Campingplatz nahe der Wasserfälle gebracht. Nach der Übernahme der Leihräder unternehmen wir eine erste kurze Radtour auf ruhigen Straßen. Am späten Nachmittag spazieren wir zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die majestätischen Victoriafälle an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia.
Wir starten früh direkt vom Camp. Eine hügelige Asphaltstraße führt durch den Victoria Falls-Nationalpark, in dem Elefanten, Löwen und andere Tiere leben. Wir überqueren die Grenze nach Botswana und biken bis zum Chobe-Fluss. Dort gehen wir auf Fluss-Safari! Neben Nilpferden und Krokodilen beobachten wir vielleicht auch einen afrikanischen Fischadler.
Um die kühleren Morgenstunden zu nutzen, fahren wir zu Sonnenaufgang los. Auf einer Teerstraße und einer kurzen Sandpiste rollend begegnen wir mit Glück Elefanten und Antilopen. Nach unserer Mittagspause in Pandamatenga werden wir, mit einem Stopp an den Makgadikgadi-Salzpfannen, zu unserem Zeltplatz gebracht. Dort haben wir die Chance, Elefanten beim Trinken aus nächster Nähe zu beobachten.
Nach einem Transfer schwingen wir uns bei Planet Baobab auf die Räder und fahren eine ebene Fahrbahn bis in die Nähe der Stadt Maun am Rande des Okavango Deltas. Der Bus bringt uns zu unserem Camp am Thamalakane-Fluss, wo wir heute nächtigen.
Die nächsten Tage haben die Räder Pause, denn wir gehen auf Safari. Zu Tagesanbruch fahren wir mit dem Geländewagen in das Moremi-Wildreservat. Wir begeben uns auf die Suche nach den Big Five und beobachten die Tierwelt in ihrem natürlichen Lebensraum. Wir beobachten Giraffen, Zebras und möglicherweise einen der heute seltenen afrikanischen Wildhunde. Die Nacht verbringen wir im Reservat.
In den Morgenstunden sind die Tiere besonders aktiv, das nutzen wir zu einer frühen Safari. Dann fahren wir zurück nach Maun zu unserem Camp am Fluss Thamalakane. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Ein kurzer Transfer bringt uns zum Start unserer Radtour durch die weite, offene Buschlandschaft Botswanas. Nach dem Mittagessen bringt uns das Fahrzeug nach Ghanzi, der "Hauptstadt der Kalahari". Dort begegnen wir den San und erhalten Einblicke in ihre traditionelle Lebensweise. Gemeinsam unternehmen wir eine kurze Wanderung (ca. 1 Std.) und lernen, wie sie Fährten lesen.
Ein Fahrtag liegt vor uns. Nach dem Frühstück fahren wir bis zur Grenze Namibias. Wir passieren verstreute Siedlungen und erfahren die schiere Größe der Kalahari mit ihren roten Sandebenen, Felsvorsprüngen und struppiger Vegetation. Unser Ziel ist ein Gästehaus in Windhoek. Wer möchte, probiert in Joe’s Beer Garden Zebra- und Oryxantilopengerichte.
Am Morgen haben wir freie Zeit in Windhoek, während sich unsere Crew auf die nächsten Wüstenetappen vorbereitet. Am späten Vormittag fahren wir durch die Buschlandschaft zum 1.865 m hohen Gamsberg-Pass im höchsten Gebirge Namibias. Von hier aus radeln wir zunächst bergauf, dann länger bergab auf guten, kurvigen Schotterstraßen durch weite Ebenen und Wüstenlandschaften. Zum Sonnenuntergang erreichen wir unser Camp bei der Rooisand Desert Ranch.
Nach einem frühen Start biken wir auf einer hügeligen Schotterpiste über den Gaub-Pass und den südlichen Wendekreis bis zur kleinen Siedlung Solitaire für unsere Mittagspause. In der Mitte der Strecke überbrücken wir einen Teil per Transfer. Am Nachmittag rollen wir die zweite Etappe des Tages bis nach Sesriem.
Noch bei Dunkelheit fahren mit den Bikes in das Wüstengebiet Sossusvlei, um den atemberaubenden Sonnenaufgang von den höchsten Sanddünen der Welt aus zu erleben. Wir erkunden die Gegend zu Fuß und wandern zum Hidden Vlei, einer Salzpfanne mit uralten toten Bäumen. Wir nehmen uns Zeit, um das Schauspiel der Natur zu betrachten. Anschließend erfolgt ein Transfer zurück zu unserem Campingplatz. Es besteht die Option, am Nachmittag den Sesriem Canyon zu besuchen.
Vor Sonnenaufgang verlassen wir das Camp. Wir radeln den Morgen durch atemberaubende Wüstenlandschaften auf einer meist gut befahrbaren Schotterpiste mit welligen und sandigen Abschnitten, die uns etwas langsamer fahren lassen. Nach der Mittagspause biken wir bergauf über niedrige Hügel bis zu unserem Campingplatz mit Ausblick auf die Wüstenberge.
Wir starten mit den Bikes über unbefestigte Wege erst abwärts zu einem ausgetrockneten Bachbett, danach stetig bergan. Am Rande der Wüste schlängeln wir uns über niedrige Hügel in verschiedenen Farbtönen, und mit ein bisschen Glück entdecken wir Strauße und Oryx am Weg. Nach ein paar Pausen unter schattigen Akazien erreichen wir unseren einsamen Campingplatz.
Wir starten früh zu einem längeren Fahrtag Richtung Fish River Canyon, der unseren Beinen eine Erholung gewährt. Den schattigen Campingplatz Hobas erreichen wir für ein spätes Mittagessen. Wir radeln auf der Schotterstraße zum Fish River Canyon, um dort den Sonnenuntergang zu genießen.
Mit Blick auf den Fish River Canyon radeln wir auf einer Schotterpiste Richtung Süden. Zunächst geht es bergauf, bevor wir eine spektakuläre Abfahrt hinunter zum Camp /Ai-/Ais genießen. Der Ort ist bekannt für seine heißen Quellen. Wir erreichen ihn gegen Mittag. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Die warmen Thermalbecken laden dazu ein, die Beine nach zwei intensiven Radwochen zu entspannen.
Heute bringt uns der Transfer zu unserem nächsten Camp am Ufer des Oranjes. Je näher wir dem Flusstal kommen, desto grüner wird die Landschaft. Bei Aussenkehr passieren wir einen der größten Weinberge der südlichen Hemisphäre. Wir haben die Wahl, die letzten Kilometer auf dem Rad zurückzulegen oder den Bus zu nehmen. Zur Mittagszeit erreichen wir unser Camp in Flussnähe. Wer möchte, kann die Gegend mit dem Bike erkunden oder am Pool entspannen.
Wir überqueren die Grenze nach Südafrika mit den Fahrzeugen und reisen auf der Hauptstraße zur Cederberg Wilderness Area. In Springbok decken wir uns mit Proviant für die Weiterreise ein. Die Landschaft wird immer bergiger. Unser Ziel liegt in einer grünen und bewaldeten Gegend, über der die Felsformationen des Cederbergs aufragen. Die Umgebung lädt dazu ein, auf eigene Faust erkundet zu werden.
Heute erklimmen wir auf einer Asphaltstraße zuerst den Nieuweouds-Pass (595 m) und anschließend den Uitkyk-Pass (1020 m). Auf einer Schotterpiste biken wir in die Cederberg Wilderness Area, eine raue Berglandschaft mit faszinierenden Felsformationen. Mit etwas Glück sehen wir schwarze Adler, Karakale und Leoparden. Obwohl Kapstadt nur noch rund 200 Kilometer entfernt liegt, fühlt sich diese abgeschiedene Landschaft wie eine andere Welt an. Unser Tagesziel sind die Stadsaal Caves, eine beeindruckende Stätte mit Felsmalereien der San. Später radeln wir zum Camp zurück.
Ein kurzer Transfer bring uns zur Algeria Campsite. Von dort radeln wir auf unbefestigter Straße nach Clanwilliam. Hier treffen wir unser Begleitfahrzeug, das uns zur Mittagspause an den Melkbosstrand chauffiert. Nachmittags biken wir auf ruhigen Nebenstraßen bis zum Stadtrand von Kapstadt - dem Ziel unserer langen Reise. Wir nehmen die letzten Kilometer zu unserer Unterkunft das Fahrzeug. Den Abend verbringen wir nach Lust und Laune.
Wir werden zur Cape Peninsula gefahren und legen einen Zwischenstopp bei den Pinguinen am Boulders Beach ein. Das letzte Stück zum Leuchtturm legen wir zu Fuß zurück. Unsere letzte Radetappe beginnt am Cape Point. Auf kurvenreichen Straßen fahren wir durch den Nationalpark und entlang des Chapman's Peak Drive. An der Atlantikküste radeln wir über Noordhoek zur Hout Bay. Die heutige Etappe ist ein Teil der Strecke der Cape Town Cycle Tour. Abends erreichen wir wieder unser Quartier und damit auch das Ende unserer Afrika-Reise.
Der Morgen steht uns zur freien Verfügung, danach Transfer zum Flughafen und Heimflug.
Wieder daheim.
Auf dieser Reise übernachten wir 2 Nächte in Hotels, eine Nacht im Gästehaus und 17 Nächte in Zelten. Wir schlafen auf ausgewiesenen Campingplätzen in Nationalparks, auf Privatgrundstücken und in Städten.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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