Anreise
Linienflug von Frankfurt mit Zwischenstopp zum Kilimanjaro Airport.

Die Kilimanjaro-Besteigung über die Machame-Route gilt als landschaftlich besonders schöne und anspruchsvolle Begehung. Die Route beginnt im dichten Regenwald, führt durch das teils mystisch anmutenden Hochmoor und dann südlich des Kibo auf dem Southern Circuit mit Blick auf den mächtigen Gipfelaufbau und die Gletscher nach oben. Die Zusatznacht im Karanga Camp dient einer besseren Höhenanpassung und Erholung vor der letzten Etappe. Der Abstieg erfolgt über die Mweka-Route.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Die Tagesetappen dauern zwischen 3 und 7 Stunden, abgesehen vom Gipfeltag, an dem man ca. 13 - 15 Stunden unterwegs ist. Es müssen teils mehr Höhenmeter als bei anderen Routen bewältigt werden (siehe Tagesbeschreibungen). Die Route weist im Aufstieg immer wieder kurze Abstiege auf, was die Gesamtzahl der zu überwindenden Höhenmeter vergrößert. Die Wege sind steiler und schmaler als auf anderen Routen. Die Durchquerung des Regenwaldgürtels kann eine feuchte und rutschige Angelegenheit werden. Auch das Lava Gestein kann bei Nässe extrem rutschig werden. An der Great Baranco Wall ist Trittsicherheit und ein Mindestmaß an Schwindelfreiheit erforderlich. Diese ca. 1,5-stündige Passage verläuft in steilen Serpentinen, ab und zu muss man die Hände zur Hilfe nehmen, wobei aber keine technischen Fähigkeiten erforderlich sind oder besondere bergsteigerische Anforderungen gestellt werden. Die ungewohnte Höhe stellt allerdings zusätzliche Anforderungen an den Körper, die nicht zu unterschätzen sind. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Langsames und stetiges Gehen während des Aufstiegs ist enorm wichtig, damit sich der Körper stetig an die Höhe gewöhnen kann. Zu rasches Gehen kann in dieser Höhe zu Höhenkrankheit und damit zum Abbruch der Tour führen. Wir empfehlen, sich durch Ausdauersport (Joggen, Radfahren, Walken oder Schwimmen) und ausgedehnte Wanderungen und Bergbesteigungen auf diese Reise vorzubereiten. Vor allem der letzte Aufstieg zum Gipfel ist aufgrund der Höhe sehr anstrengend und erfordert viel Ausdauer, da er steil ist und über loses Geröll führt. Die Machame-Route ist, unter den von Hauser Exkursionen angebotenen Routen auf den Kilimanjaro, die Anspruchsvollste.<br />
Die landschaftlich schönste Route in 7 TagenNatur und Höhe atemberaubend - die Route anspruchsvoll und abwechslungsreich. Die Machame-Route hat sich in den vergangenen Jahren zur beliebtesten Route am Kilimanjaro etabliert. Die Erfolgschancen den Uhuru Peak zu erreichen sind dank des Höhenprofils sehr gut. Durch dichten Regenwald starten wir das Abenteuer Kilimanjaro. Moos hängt von den Bäumen, am Wegrand leuchtet das Kilimanjaro-Springkraut und über unseren Köpfen springen Mantelaffen in den dichten Baumwipfeln umher. Nebel zieht hinauf in die mystischen Moorlands, wo die berühmten Riesensenecien bis in einer Höhe von 4.500 m wachsen. Nach der technisch einfachen Kraxelei an der Great Barranco Wall werden wir mit einem einmaligen Ausblick auf den Gipfelaufbau des Kibo und die südlichen Gletscher belohnt. In Richtung Südwesten spitzt der Mount Meru aus den Wolken hinaus. Am Southern Circuit gewöhnen wir uns im stetigen Auf und Ab an die Höhe. Um unsere Akklimatisierung zu verbessern, legen wir eine zusätzliche Nacht auf 4.000 m im Karanga Camp ein und können so gestärkt in die Gipfeletappe starten. Der letzte Aufstieg ist lange und mühsam, umso mehr sind wir mit Stolz und purem Glück erfüllt, wenn wir schließlich ganz oben sind und die aufgehende Sonne uns Kraft spendet... Die auch als Whiskey-Route bekannte Variante ist eine konditionell fordernde Tour die über abwechslungsreiche Pfade durch die landschaftlich schönsten Ecken des Kilimanjaro-Massivs zum weißen Dach Afrikas führt.

Linienflug von Frankfurt mit Zwischenstopp zum Kilimanjaro Airport.
Karibuni! Herzlich willkommen in Tansania! Wir kommen am Kilimanjaro International Airport an, werden abgeholt und fahren nach Moshi ins Hotel. Am Nachmittag werden wir für die bevorstehende Kilimanjaro-Besteigung gebrieft und haben Zeit, unser Berggepäck umzupacken, bzw. wir haben bereits zu Hause das Berggepäck in eine kleine separate Tasche gepackt. Maximal 10 kg pro Person inkl. Liegematte und Schlafsack werden von den Trägern transportiert. Zum Schutz der Träger wird dies von der Nationalparkbehörde kontrolliert. Das restliche Gepäck können wir abgeschlossen bei der Agentur vor Ort lassen.
Früh fahren wir nach Machame, dem Ausgangspunkt für die Kilimanjaro-Besteigung. Nach der Meldung am Gate (1.790 m) steigen wir mäßig auf einem breiten Waldweg an, der bald in einen Pfad übergeht. Durch feuchten Regenwald geht es weiter. Zum Teil sind große Stufen und steile Passagen zu überwinden. Der Weg führt ständig über Wurzelwerk, durch üppigen Regenwald mit Kilimanjaro-Springkraut, Farn und vielen anderen Pflanzen. Je nach Wegbeschaffenheit, kann es sein, dass unsere Füße auch mal im Schlamm einsinken, Gamaschen sind hier gegebenenfalls hilfreich. Wir erreichen das Machame Camp (2.835 m), wo der Regenwald in die Hochmoorlandschaften übergeht.
Der Pfad führt ständig ansteigend durch Hochmoorlandschaft, oft über Wurzelwerk, ist jedoch im Allgemeinen trockener und felsiger als am Vortag. Obwohl wir langsam gehen, gewinnen wir rasch an Höhe, da der Weg nun steiler wird. Die Büsche werden niedriger und es eröffnen sich Weitblicke in die weite Ebene und hinüber zum Mount Meru. Auf ca. 3.400 m erreichen wir eine Ebene, auf der wir Mittagspause machen. Ab hier finden sich kaum noch größere Pflanzen und allmählich erreichen wir die alpine Wüste. Wir laufen durch schwarzen Lava-Sand. Die gesamte Breite des Kibo ist von diesem Plateau aus zu sehen. Links die Lent Group, oberhalb der Gardner Glacier, die Western Breach bis zum Heim Glacier mit der Breach Wall. Gegen Westen öffnet sich das Plateau und der gesamte Kamm mit dem Klute Peak (3.955 m) ist sichtbar. Schließlich erreichen wir das Shira Cave Camp auf 3.750 m. Je nach Ankunft am Camp und Kraftreserven machen wir am Nachmittag noch eine Akklimatisierungswanderung zur Shira Höhle.
Der heutige Tag ist aufgrund der zu überwindenden Höhenmeter anstrengend, aber der Akklimatisierung sehr zuträglich, da sich die Schlafhöhe nur um 115 Höhenmeter erhöht, wir aber etwa 850 Höhenmeter bis zum Lava Tower aufsteigen. Zunächst führt der Pfad gleichmäßig ansteigend in die alpine Wüste, bis wir auf 4.600 m zum Mittagessen den Lava Tower erreichen. Den mächtigen Kibo haben wir zum Greifen nahe bis zum Lava Tower immer im Blick. Wir gehen in südlicher Richtung auf dem Southern Circuit wieder bergab zum Barranco Camp (3.900 m), wo unsere Zelte bereits aufgestellt sind. Umgeben von Senecien genießen wir die Aussicht auf Western Breach, Heim- und Deckengletscher.
Nach einer halben Stunde Gehzeit steht uns die anstrengendste Etappe des heutigen Tages bevor, die Barranco Wall. Aus der Ferne sieht die Passage aus, als müsste man sie kletternd überwinden. Dort angekommen, entpuppt sich die Barranco Wall als weniger schwierig, dennoch ist absolute Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Die nächsten ca. eineinhalb Stunden geht es in felsigen Serpentinen steil hinauf, wobei man ab und zu die Hände zur Hilfe nehmen kann. Nach dem Aufstieg haben wir uns eine Pause verdient, sammeln Kräfte und genießen den einmaligen Blick auf die drei Südgletscher des Kibo. Wir folgen dem Southern Circuit in ca. 2 Stunden in stetigem Auf und Ab zu unserem heutigen Tagesziel, dem Karanga Camp (3.395 m). Am Nachmittag machen wir noch eine Akklimatisierungstour.
Die bisher dominierende Moorlandschaft wird beim weiteren Aufstieg allmählich endgültig von der kargen Steinwüste abgelöst. Nach guten 3 Stunden Gehzeit erreichen wir das Barafu-Camp (4.673 m). Am Nachmittag können wir noch eine Akklimatisierungstour zum Kosovo Camp (4.800 m) machen. Beim frühen Abendessen sollten wir möglichst viel essen, damit wir für die Gipfelnacht gestärkt sind. Die Nacht ist sehr kurz, weshalb wir nach dem Abendessen in die Zelte kriechen, um die bevorstehende Gipfeletappe möglichst erholt in Angriff nehmen zu können. Gegen 23 Uhr stehen wir schon wieder auf und machen uns bereit für den letzten Aufstieg.
Gegen Mitternacht beginnen wir mit dem Aufstieg zum Stella Point. Wir starten gemächlich und steigen über große Felsplatten bergauf. Weiter geht es in steilen, endlosen Serpentinen nach oben, Felsen und unbefestigte Geröllmassen wechseln sich ab. Nach 5 - 6 Stunden erreichen wir den Stella Point (5.740 m) zum Sonnenaufgang und nach einer weiteren Stunde den Uhuru Peak (5.895 m). Das unbeschreibliche Gefühl den höchsten Punkt Afrikas erwandert zu haben, belohnt uns für die vorangegangenen Anstrengungen. Abstieg über die Mweka-Route zum Millenium-Camp (3.820 m).
Unsere Route führt durch den Regenwald nach unten zum Mweka-Gate (1.680 m), wo wir erwartet werden. Falls die Straße schlecht und glitschig ist, gehen wir den Fahrzeugen entgegen. Am frühen Nachmittag erreichen wir das Hotel in Moshi, packen unsere Sachen aus und freuen uns über eine warme Dusche und vielleicht ein kühles Bier.
Für alle, die eine Verlängerung gebucht haben, beginnt heute das Anschlussprogramm – wahlweise mit der Safari, die nach dem Frühstück startet, oder der Badeverlängerung auf Sansibar. Wer keine Verlängerung gebucht hat, tritt heute die Heimreise an. Je nach Abflugzeit steht der Vormittag zur freien Verfügung: Vielleicht erkunden wir noch einmal die Umgebung des Hotels, kaufen ein paar letzte Souvenirs oder genießen einfach die afrikanische Sonne. Im Anschluss werden wir von unserem Transfer abgeholt und zum Flughafen gebracht. Dort verabschieden wir uns ein letztes Mal vom Kilimanjaro, checken ein und treten die Heimreise an.
Nach unserem Zwischenstopp kommen wir am frühen Morgen in Deutschland an.
Wir übernachten während des Trekkings in für zwei Personen ausgelegten Kuppelzelten. An den Camps stehen einfache öffentliche Toiletten zur Verfügung. Die Hygiene kann je nach Camp und Besucheraufkommen variieren. Kontaktieren Sie uns bei Interesse eines privaten Toilettenzeltes und bringen Sie bitte Ihre eigenen Hygieneartikel mit. Waschmöglichkeiten beschränken sich auf bereitgestelltes Wasser zur grundlegenden Körperpflege. Es sind keine Duschen vorhanden. Vor und nach der Bergbesteigung sind wir in einem Mittelklassehotel in Moshi untergebracht. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst die sechs Zeltnächte und somit insgesamt acht Übernachtungen.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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