Anreise nach Peru
Flug nach Peru.

Wanderreise zu den Bergseen der Cordillera Blanca und den Inka-Kulturstätten im Süden PerusDie Luft ist klar, der Himmel über uns ist azurblau. Wir atmen tief ein und spüren, wie die kühle Bergluft unsere Nase kitzelt. Wir hören das Zwitschern der Andenvögel und sehen alle Facetten des Himmels gespiegelt in kristallklaren Bergseen – Herzlich Willkommen in der Cordillera Blanca. Über uns erheben sich schneebedeckten Gipfel, majestätisch und unnahbar. Ein leises Knistern unter unseren Füßen erinnert uns, dass wir uns inmitten dieser atemberaubenden Berglandschaft befinden. Mit jedem Tag und jeder neuen Wanderung tauchen wir tiefer ein in die beeindruckende Weite der Anden. Auf uns wartet jedoch nicht nur eine faszinierende Bergregion, sondern auch geheimnisvolle Ruinen im Süden des Landes. Im heiligen Tal spüren wir, ebenso wie umgeben von den Gipfeln der 6.000er, wie sich eine tiefe Ruhe in uns ausbreitet. Wir besichtigen historische Stätten und können beinahe schon vor unserem inneren Auge sehen, wie hier einst hochentwickelte Kulturen lebten. Auf unseren Wanderungen erleben wir die Natur in diesem Teil des Landes und erkennen die Vielfältigkeit. Uns erwartet eine Komposition aus atemberaubenden Bergparadies und faszinierenden Einblicken in die jahrtausendealte Kultur der Inka.

Flug nach Peru.
Ankunft in Lima. Unsere Reiseleitung begrüßt uns am Flughafen. Anschließend lernen wir die Hauptstadt Perus bei einer Stadtrundfahrt kennen. In der historischen Innenstadt befinden sich die Plaza de Armas, die Kathedrale und die Verwaltungsgebäude. Kirchen im Barock- und Renaissancestil und Paläste mit reich verzierten Balkonen verleihen der Stadt ihren besonderen Charme. Der restliche Nachmittag steht uns zur freien Verfügung.
Nach unserem Frühstück fahren wir nach Huaraz. Wir folgen der "Panamericana" Richtung Norden. Auf dem Weg ins Hochland gelangen wir vom Dunst der Küste in die klare Luft der Berge. In Huaraz (3.090 m) angekommen, beziehen wir unsere Hotelzimmer. Hinweis: Kleingruppen (4–9 Teilnehmende) fahren von Lima nach Huaraz im öffentlichen, komfortablen Touristenbus.
Wir fahren morgens von Huaraz zur archäologischen Stätte Chavín de Huántar. Die Fahrt führt durch typische Andendörfer wie Recuay, Ticapampa und Catac. Am Querococha-See (3.980 m) legen wir einen Fotostopp ein und genießen eine Tasse Coca-Tee. Durch den Cahuish-Tunnel (4.555 m) gelangen wir zu den Ruinen von Chavín (3.140 m). Chavín de Huántar gilt als Ursprung einer der frühesten Andenkulturen und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besichtigen die Stätte und anschließend das Chavín-Museum mit seinen Artefakten aus der Umgebung. Rückfahrt nach Huaraz.
Nach dem Frühstück starten wir unsere erste Wanderung im Norden Perus zur Akklimatisation. Wir fahren zu unserem Ausgangspunkt und folgen einem vor vielen Jahren angelegten Pfad bergauf zu den Willcachoca-Seen in der Cordillera Blanca. Entlang des Weges entdecken wir verschiedene Wildblumen, typisch für die peruanischen Anden, und kommen an traditionellen Lehmhäusern vorbei. Vielleicht treffen wir sogar den ein oder anderen Einheimischen. Ob wir auf Quechua wohl etwas verstehen? Wir besuchen die Gräber der Reucay Kultur, einer der ältesten Kulturen Perus. Bei klarer Sicht genießen wir während unserer Wanderung den Blick auf die gegenüberliegende Cordillera Blanca und mit etwas Glück sehen wir sogar den Huascarán (6.768 m), Perus höchsten Berg. An den Seen angekommen, stärken wir uns mit unseren Lunchpaketen und fahren zurück nach Carhuaz.
Heute warten gleich zwei Bergseen auf uns: Nach dem Frühstück brechen wir in den Huascarán-Nationalpark auf. Wir fahren an imposanten Granitwänden und mehreren Wasserfällen vorbei und bewundern die dichte, einheimische Anden-Vegetation. Unser Ziel ist der Rocotuyoc-See (ca. 4.450 m). Der Blick auf die majestätischen Gipfel der umliegenden 5.000er und den Paccaraju (ca. 6.274 m) ist beeindruckend. Wir wandern über eine Gletschermoräne zur Laguna Helada, machen eine Fotopause und kehren zum Rocotuyoc-See zurück. Anschließend besichtigen wir die nahegelegenen Höhlenmalereien von Llamaruri und fahren zurück nach Carhuaz.
Nach dem Frühstück fahren wir zum Portachuelo de Llanganuco (ca. 4.707 m), einem der besten Aussichtspunkte in der Cordillera Blanca. Unterwegs halten wir zunächst am Campo See, noch bevor wir den Huascarán-Nationalpark erreichen. Im Nationalpark selbst bewundern wir die beiden Seen Chinancocha und Orconcocha im Llanganuco-Tal. Von Portachuelo aus genießen wir bei klarer Sicht den Blick auf die höchsten tropischen Gletscher der Welt, darunter die Gipfel des Huandoy, Pisco, Chacraraju und Chopicalqui. Vielleicht erblicken wir sogar erneut den Huascarán. Anschließend folgen wir einem Inka-Pfad bergab zu unserem Zeltplatz. Dort verbringen wir die Nacht in komfortablen Luxuszelten inmitten der Bergwelt. Nach einer warmen Dusche schließen wir den Tag bei einem von unserem professionellen Koch zubereitetem Abendessen ab. Schlafhöhe: ca. 4.300 m
Nach einem frühen Frühstück fahren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung - zur Laguna 69. Bevor wir starten, warten wir zunächst auf den Sonnenaufgang und lassen uns von der Stimmung verzaubern. Die Wanderung beginnt auf einem schmalen Pfad durch die Moränen des Yanapaccha-Gebirges, umgeben von 6.000ern wie Chopicalqui, Huandoy, Charcaraju und Huascarán. Auf ca. 4.650m Höhe genießen wir von einem Aussichtspunkt den Blick ins Gebirge. Es folgt ein steilerer Abstieg durch einen Queñual-Wald, bevor wir auf den Hauptweg zur Laguna 69 treffen. Eine Lichtung bietet bei guter Sicht freie Blicke auf die Zwillingsgipfel des Huascarán-Massivs. An der Laguna 69 legen wir eine Pause ein, bevor wir nach Cebollapampa (ca. 3.915 m) absteigen. Dort wartet unser privater Transport, der uns zurück nach Carhuaz bringt.
Morgens fahren wir zum Flughafen Huaraz und fliegen über Lima nach Cusco. Angekommen in der Inka-Hauptstadt checken wir zunächst in unserem Hotel ein. Nachmittags lernen wir die Stadt bei einer Stadtführung kennen. Anschließend besichtigen wir die oberhalb von Cusco gelegene Inka-Kultstätten Sacasyhuman, Tambomachay sowie die Inka-Festung Puka Pukara. Den Abend verbringen wir in Cusco.
Nach dem Frühstück fahren wir ins Heilige Tal der Inkas. Unterwegs besuchen wir Awanachancha, ein "lebendiges Museum" und gemeinschaftliches Webprojekt. Weber und Weberinnen aus verschiedenen Gemeinden des heiligen Tals werden durch das Projekt zusammengebracht um ihre Kunst zu fördern und publiker zu machen. Nach einer kurvenreichen Fahrt durch die ruhige Berglandschaft der Anden öffnet sich uns der Blick auf das historische Dorf und das umliegende Ackerland von Pisaq. Dort besichtigen wir die beeindruckenden Ruinen und den farbenfrohen Markt, bevor wir zu unserem Hotel weiterfahren.
Nach dem Frühstück beginnt unsere ganztägige Wanderung. Wir fahren zur Inkastadt Chinchero und besichtigen die archäologische Stätte. Unsere Wanderung führt uns bergab auf einem gepflasterten Inkapfad. Nach einer kurzen Pause an einem Aussichtspunkt folgen wir einem zickzackförmigen Wegabschnitt zum Urquillos-Kanal. Wir beobachten das sich verändernde Ökosystem und spüren den Temperaturanstieg. An der Urquillos-Brücke wartet unser Fahrzeug für die Rückfahrt ins Hotel.
Wir besuchen heute die Gemeinde Huayllafara und lernen das Leben der Dorfbewohner kennen. Nach dem Frühstück wandern wir von Lamay entlang des Flusses zur Gemeinde. Der Weg führt durch einen Wald mit vielfältiger Flora und Fauna. In Huayllafara eröffnet sich uns ein weiter Blick auf die örtlichen Bauernhöfe und typischen Andenhäuser. Bei einem gemeinsamen Snack erhalten wir Einblicke in das Gemeinschaftsleben. Wer möchte, genießt erneut die Aussicht auf die umliegenden Berggipfel, bevor wir auf einem anderen Weg nach Lamay zurückkehren. Auf dieser kurzen Wanderung erhalten wir einen Einblick in das Leben der Menschen in Lamay und dem Heiligen Tal. Wir fahren zurück zu unserem Hotel. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung.
Heute wandern wir von Pallata zurück nach Ollantaytambo. Der Weg führt zunächst bergauf. Eventuell treffen wir einige Bewohner der lokalen Gemeinschaft und bekommen einen kurzen Einblick in ihr Leben. Wir erreichen Pumamarca und besichtigen die archäologische Stätte mit Blick über das Patacancha-Tal. Durch Terrassenfelder wandern wir hinab nach Ollantaytambo, wo unser Fahrzeug für die Rückfahrt zum Hotel bereitsteht.
Wir verlassen Ollantaytambo und fahren mit dem Zug zum "KM 104". Dort angekommen, besichtigen wir zunächst die Ruinen von Chachabamba. Unsere anschließende Wanderung führt uns über viele Stufen durch eine dichte, grüne Landschaft. Es geht teilweise steil bergauf bis wir die Ruinen von Wiñay Wayna (2.650 m) erreichen. Nachdem wir die Ruinen besichtigt haben, überqueren wir den Bergrücken oberhalb von Machu Picchu und erreichen Inti Punku, das Sonnentor. Der Ausblick auf das UNESCO-Welterbe ist spektakulär. Wir müssen uns noch etwas gedulden, denn die Ruinen besuchen wir morgen. Wir steigen kurz ab und fahren von dort mit dem Bus nach Aguas Calientes und laufen zu unserem Hotel.
Am frühen Morgen fahren wir mit dem Bus nach Machu Picchu. Wir besichtigen unter sachkundiger Führung (englisch sprachiger Guide) die mysteriöse Urwaldstadt Machu Picchu. Der Anblick auf die inmitten einer wilden Gebirgslandschaft liegenden Ruinen ist überwältigend. Nachmittags bringt uns der Bus wieder nach Aguas Calientes. Von hier aus fahren wir mit dem Zug nach Ollantaytambo und von dort mit dem Auto weiter nach Cusco.Busfahrt: ca. 30 Min. pro WegZugfahrt: ca. 2 h
Je nach Abflugzeit steht uns der Vormittag zur freien Verfügung. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Lima und von dort aus Weiterflug in die Heimat
Willkommen zurück.
Wir übernachten in Mittelklassehotels. Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein eigenes Badezimmer. An Tag 7 übernachten wir in komfortablen Luxuszelten (Glamping). In den mannshohen 2-Personen Zelten schlafen wir auf Feldbetten. Schlafsack und eine zusätzliche Bettdecke sind vor Ort. Die Zelte sind gemütlich mit einem Nachttisch und Teppich eingerichtet. Es gibt warmes Wasser, sowie ein WC- und Dusch-Zelt. Zusätzlich wird ein separates Essenszelt aufgestellt.
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