Anreise
- Verpflegung:
- Abendessen
Flug nach Bari. Wir werden von unserer Reiseleitung empfangen und fahren gemeinsam in unser Agriturismo.

Wanderreise mit tiefen Einblicken in den kulturreichen Süden ItaliensEine sanfte Meeresbrise weht durch den Olivenhain. Grillen zirpen die Begleitmusik des Windes, knorrige, uralte Ölbäume spenden Schatten in der hellen Mittagssonne. Grüne Hügel erstrecken sich bis zu den ockerfarbenen Klippen, die steil ins tiefblaue Meer abfallen. Die Brandung rauscht gegen die Felsen, die feuerrote Erde strahlt im gelben Sonnenschein und bildet einen intensiven Kontrast zu den weiß-getünchten Häusern. Wir wandern entlang der felsigen Küste, durch schattige Pinienwälder und wilde Nationalparks. Unsere Augen können sich kaum satt sehen an der Natur, die sich ständig in neuem Licht präsentiert. Aber auch unsere Nase wird täglich gefordert: Der Duft der Kräuter begleitet uns bis in die Dörfer hinein und der Geruch der Zitrusblüten ist allgegenwärtig und aus den Trattorien duftet es nach leckeren Speisen. Wir plaudern mit den Einheimischen, besuchen historische Stätten, lernen die antike Kultur der Region kennen und bewundern architektonische Meisterwerke aus verschiedenen Epochen. Kirchen, Kapellen und Trulli - die runden Häuser mit den zipfelartigen Dächern gehören nicht zur Welt der Schlümpfe, sondern zum Weltkulturerbe der UNESCO. Selbst unterirdisch hat Apulien einiges zu bieten: Die Höhlen von Cenobio lassen uns in die Tiefe blicken und staunen über die Kreativität der Natur. Was wäre Italien ohne Essen? Wir genießen die rustikale Küche, den kräftigen Rotwein und lassen uns bei einem Cappuccino am Meer die Sonne ins Gesicht scheinen. Apulien steckt voller Farben und Formen!

Flug nach Bari. Wir werden von unserer Reiseleitung empfangen und fahren gemeinsam in unser Agriturismo.
Heute geht es ins Valle d'Itria, das sogenannte Tal der Trulli. Über die weitläufig besiedelte Karsthochebene wandern wir vorbei an den typischen Steinhütten (Trulli), deren Dächer wie Zipfelmützen zwischen den Trockensteinmauern und dem Grün der Gemüsegärtchen aufragen. Auf ehemaligen Maultierpfaden entdecken wir Schritt für Schritt eine alte Kulturlandschaft und erfahren nebenbei viel Wissenswertes über die Architektur der Trulli und die Traditionen ihrer Bewohner. In einem botanischen Garten sehen wir verschiedene, teils vom Aussterben bedrohte Obstsorten, stolz ist man hier besonders auf die über 500 verschiedenen Feigensorten aus ganz Italien und die raren Zitrusfrüchte. Weiter geht es in die "Trulli-Hauptstadt" Alberobello. Wir streifen durch die Straßen und werfen auch einen Blick ins Innere eines Trullo.
Wir verlassen die Region Apulien und fahren in die benachbarte Basilikata. Die Felsenstadt Matera ist ein faszinierendes Eintauchen in eine jahrtausendealte Geschichte und einen Besuch wert, nicht erst seit Carlo Levis Roman "Christus kam nur bis Eboli"! An den Tuffsteinhängen der Schlucht liegen die berühmten Sassi, eng verschachtelte und übereinander gebaute Höhlenwohnungen, die eindrucksvoll die bittere Armut der Bewohner in dieser Region zeigen. Wir wandern zunächst auf der gegenüberliegenden Schluchtseite mit fantastischem Ausblick auf die Sassi von Matera. Anschließend erkunden wir in einem Auf und Ab von Treppenstiegen und Saumpfaden die Stadt, die vom Schandfleck Italiens, 1993 UNESCO-Weltkulturerbe wurde und 2019 Europas Kulturhauptstadt war. Dabei besichtigen wir nicht nur eine Wohnhöhle, sondern auch das geniale Wassersammelsystem, dank dessen die Besiedlung Materas überhaupt erst möglich war. Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Rückweg nach Ostuni.
Unsere Wanderung führt uns durch uralte, schattige Olivenhaine nach Ostuni. Die weiße Stadt, auch Königin der Oliven genannt, thront wie eine arabische Festung auf einem Hügel. Bei einem Rundgang erkunden wir das Gassenlabyrinth der Altstadt und erfahren, was "spontane Architektur" ist. Am Nachmittag fahren wir in eine kleine Weinkellerei und tauchen in die Welt der Weine der Region ein. Gegen Abend erreichen wir unsere neue Unterkunft im Salento.
Mit der Bahn geht es in die Kunst- und Kulturstadt Lecce. Was Bildhauer und Architekten hier aus dem weichen Kalksandstein geschaffen haben, ist beeindruckend. Bei einem Rundgang lassen wir uns von der barocken Atmosphäre einnehmen und genießen bei einem Espresso das "Dolce Vita". Nach der Mittagspause fahren wir wieder in unsere Masseria zurück. Wer möchte, kann am Nachmittag eine kleine Wanderung durch die "Grecia salentina" unternehmen (ca. 1,5 Std.). Die griechische Sprachinsel im Salento besteht aus sieben Dörfern, in denen die Einheimischen noch den alten Dialekt "Griko" sprechen. Abends dürfen wir unseren Gastgebern über die Schulter und in die Töpfe schauen, gemeinsam bereiten wir aus selbst angebauten oder lokal hergestellten Produkten bei einem Kochkurs salentinische Spezialitäten zu.
Nach dem Frühstück bringt uns der Bus zum Naturreservat Porto Selvaggio am Ionischen Meer. Hier schnüren wir unsere Wanderschuhe und steigen hinauf zum aragonischen Küstenwachturm Torre dell'Alto. Ein herrlicher Ausblick auf Gallipoli und das gesamte Küstengebiet erwartet uns! Durch einen schattigen Wald mit Aleppo-Pinien wandern wir bis zur Bucht von Torre Uluzzo. Hier wurden in der Felswand mehrere Höhlen entdeckt, z. B. die Grotta del Cavallo, die in der Steinzeit wohl bewohnt war. Entlang der wilden Felsküste, durch dichte Macchia-Vegetation, erreichen wir die romantische Bucht von Porto Selvaggio, wo wir, je nach Wetter, Lust und Laune, im kristallklaren Wasser baden oder gemütlich picknicken können. Durch den Pinienwald wandern wir wieder zurück bis zum Ausgangspunkt. Hier wartet schon der Bus und wir kehren in unser Hotel zurück. Am Nachmittag fahren weiter nach Gallipoli. Dort haben wir Zeit durch die Altstadt zu bummeln und wenn Zeit bleibt, besichtigen wir eine unterirdische Lampenölmühle. Im Anschluss machen wir einen Abstecher zum Fischmarkt im Hafen, auf dem die Fischer (nach einem guten Fang) mit den Käufern um den frischen Fang feilschen– ein Spektakel! Den Abend lassen wir in einem typischen Fischlokal in der Altstadt von Gallipoli ausklingen.
Vom Hafen von Otranto wandern wir heute zum östlichsten Punkt des italienischen Stiefels. Zunächst folgen wir einem Küstenpfad über steppenartiges, steiniges Land. Je weiter wir uns dem Kap von Otranto nähern, desto dichter und grüner wird die Vegetation. Wir befinden uns jetzt an der engsten Stelle der Adria, am Kanal von Otranto. Von hier aus genießen wir eine wunderbare Aussicht aufs Meer, an klaren Tagen kann man sogar die Gebirgszüge der albanischen Küste erkennen. Zurück geht es durch kleine Pinienwälder bis zu einer stillgelegten Bauxit-Grube. Hier hat die Natur eine Landschaft mit intensiven Farbkontrasten geschaffen – grasgrüne Wiesen, eisenhaltige, rote Erde, strohgelbe Schilfpflanzen und der türkisblaue Himmel, der sich im kleinen See der Grube spiegelt. Am Nachmittag besichtigen wir das malerische Städtchen Otranto mit seinen weiß getünchten Häusern und schmalen Gassen. Gegen Abend kehren wir zum Abendessen zurück in unsere Masseria. Vielleicht können wir unsere Gastgeber überreden, für uns die typische "Pizzica" zu spielen?
Wir werden zum Flughafen Bari gebracht und treten den Rückflug an.
Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse sowie landestypischen, oft familiengeführten Agriturismi. Es handelt sich hierbei um kleine Bauernhöfe, die sich auf die Beherbergung von Gästen spezialisiert haben. Die Zimmer sind individuell eingerichtet und verfügen über ein eigenes Badezimmer. Die Ausstattung eines Doppelzimmers in Italien beinhaltet üblicherweise eine große Decke (Matrimoniale) zur gemeinsamen Nutzung im Doppelbett. Sollten Sie dies nicht wünschen bitten wir Sie ein Zweibettzimmer zu buchen, diese sind in der Regel mit zwei getrennten Betten ausgestattet.
Mit einem Nachhaltigkeitszertifikat wird das Engagement eines Unternehmens auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene anerkannt. Dieses Unternehmen hat eine von der GSTC anerkannte Zertifizierung und trägt somit aktiv zur nachhaltigen Entwicklung im Tourismus bei.
Mehr erfahrenAuch du kannst aktiv dazu beitragen, deine Reise nachhaltiger zu gestalten. Von der Vorbereitung auf deine Reise bis hin zur Unterstützung von lokalen Unternehmen im Reiseland – es gibt viele Möglichkeiten.
Mehr erfahren