Die Reise beginnt
Mit einem Koffer voller Vorfreude fliegst du nach Südafrika.

Auf das gewaltige Naturdrama Blyde-River-Canyon folgt das emotionale Beben: Big Five im Krüger-Nationalpark. Da verschafft uns König Misuzulu Zulu kaZwelithini im Zululand eine Atempause, bevor die 1.600 Breitmaulnashörner im Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve kommen. Die Elefanten im Addo-Nationalpark warten auch schon. Knysna an der Garden Route und Oudtshoorn noch, dann führt uns die berühmte Route 62 in die Vineyards von Stellenbosch und Kapstadt in den erlebten Wahnsinn.

Mit einem Koffer voller Vorfreude fliegst du nach Südafrika.
Nachdem du am Johannesburger Flughafen abgeholt wurdest, geht es vorbei an weiten Feldern, durch die dicht bewaldete Region der Provinz Mpumalanga zum Sabie Valley Coffee in White River. Hier genießt du eine Tasse des vollmundigen Arabica-Kaffees und köstlichen Schokokuchen. Von einem Mitglied der Familie Buckland erfährst du alle Details über den Anbau und die Verarbeitung der edlen Bohnen. Im Anschluss erreichst du deine erste Unterkunft.
Heute brichst du zum südlichen Krüger-Nationalpark auf. Unterwegs triffst du immer wieder auf Höhepunkte der Panorama Route. In der Nähe der Mac-Mac-Fälle verlässt du den Bus und läufst das letzte Stück zu den 56 Meter hohen Zwillingswasserfällen. Im weiteren Verlauf siehst du unter anderem die Bourke’s Luck Potholes, bizarre zylinderförmige Felslöcher, die die Strudel des Flusses in den Stein gefressen haben. Höhepunkt ist der grandiose Blyde-River-Canyon mit seiner 800 Meter tiefen Schlucht. Du spazierst am Westrand entlang und blickst dabei auf die riesigen Bergkuppen der Three Rondavels. Dein heutiges Quartier liegt im privaten Marloth-Naturreservat, direkt am Krügerpark.
Frühmorgens startest du mit deiner Reiseleitung und einem fachkundigen lokalen Guide zur ganztägigen Safari. Im offenen Geländewagen streifst du durch die Savanne und das Bergbuschfeld des südlichen Krüger-Nationalparks. Mit etwas Glück begegnen dir neben Gnus, Zebras, Impalas und Warzenschweinen auch die Big Five: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Am Crocodile River, dem Grenzfluss zum Krügerpark, kannst du viele Wildtiere beim Trinken am Fluss beobachten, mit einem Quäntchen Glück auch Elefanten. Vor dem Abendessen begibst du dich für etwa anderthalb Stunden auf einen Spaziergang über das Lodge-Gelände, um Antilopen, Giraffen und Zebras zu entdecken. Auf allen Safaris im Krüger-Nationalpark brauchst du deinen Reisepass. Wenn deine Reise bis zu 9 Personen umfasst, bist du mit einem Ranger sowie deiner Reiseleitung zusammen in einem Geländewagen unterwegs. Bei 10 bis 12 Personen werden zwei Geländewagen mit je einem Ranger eingesetzt.
Voller Traditionen steckt das kleinste Land der südlichen Hemisphäre, das Königreich Eswatini (ehemals Swasiland) mitten in Südafrika. Deine Fahrt zum Ezulwini Valley nahe der Hauptstadt Mbabane führt dich vorbei an dichten Wäldern, hohen Bergen und unzähligen Rundhütten. Unterwegs triffst du den lokalen Reiseleiter Clement Maziya oder einen seiner Kollegen, der dir »sein« Land zeigt. Im Gespräch erfährst du von ihm Interessantes über das Leben der Swasi und noch mehr über ihre Riten. Sei gespannt! Bei Swazi Candles siehst du, wie die talentierten Kunsthandwerker farbenfrohe Kerzen herstellen. Als Gründungsmitglied der Swaziland Fair Trade Association hat sich das Unternehmen verpflichtet, Gewinne mit den Mitarbeitern zu teilen und ihnen einen existenzsichernden Lohn zu zahlen. Es bleibt Zeit, über den lebendigen Swasi-Kunstmarkt zu schlendern und nach handgefertigten Souvenirs zu stöbern.
Nach einem kräftigenden Frühstück ist es Zeit, sich auf den Weg zurück nach Südafrika zu machen. Im Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve angekommen, kletterst du in den offenen Geländewagen. Gemeinsam mit einem einheimischen Ranger und deiner Reiseleitung begibst du dich auf eine ca. dreistündige Pirschfahrt durch die bergige Buschlandschaft des ältesten Wildreservats des Landes. Mit großer Wahrscheinlichkeit kannst du den Spuren der hier lebenden Breitmaulnashörner folgen, deren Bestände durch übermäßige Jagd nach wie vor gefährdet sind. Am frühen Abend erreichst du deine Unterkunft. Wenn deine Reise bis zu 9 Personen umfasst, bist du mit einem Ranger sowie deiner Reiseleitung zusammen in einem Geländewagen unterwegs. Bei 10 bis 12 Personen werden zwei Geländewagen mit je einem Ranger eingesetzt
St. Lucia grenzt im Westen und Süden an eine Lagune, in der etwa 800 Flusspferde und mehr als 1.200 Krokodile leben. Gleich nebenan im Osten rauschen die Wellen des Indischen Ozeans an den Strand. Im Norden stoßen die Ausläufer des iSimangaliso Wetland Parks, Afrikas größtem Marinereservat, das seit 1999 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, an den Ort. Es gibt also viel zu entdecken! Am Morgen steigst du in ein Boot, schipperst für etwa zwei Stunden durch den iSimangaliso-Wetland-Park und beobachtest das morgendliche Treiben in der Lagune. Lausche dem Grunzen der Flusspferde und den Rufen zahlreicher Wasservögel. Im Dorf Khayelisha Dukuduku etwas außerhalb von St. Lucia bist du bei Mpume Gina zu Gast. Von ihr oder ihrem Ehemann Xolani erfährst du Interessantes über das dörfliche Leben und genießt Zulu-Gastfreundschaft bei einem herzhaften Mittagessen. Anschließend fährst du im Tourbus quer durch den iSimangaliso-Wetland-Park. Unterwegs siehst du mit etwas Glück Antilopen, Zebras und Büffel. Am Cape Vidal hast du Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang entlang des herrlichen Sandstrandes. Bist du mutig genug für einen Sprung in den Indischen Ozean?
Der Vormittag steht dir für deine individuellen Unternehmungen in St. Lucia zur Verfügung. Anschließend wirst du zum Flughafen gebracht und fliegst von Durban nach Gqeberha (ehemals Port Elizabeth). In deiner Unterkunft nahe dem Addo-Nationalpark wirst du herzlich empfangen.
Nach Sonnenaufgang geht es in den Busch. Den ganzen Tag beobachtest du vom Reiseminibus aus die sanften Dickhäuter, die sich in großen Herden an den Wasserstellen treffen, um sich abzukühlen. In der weitläufigen Grassteppe sichtest du vielleicht sogar die seltenen Spitzmaulnashörner, die nur hier lebenden Kapbüffel oder auch Löwen. Etwas Besonderes in dieser Region ist der Riesenkäfer Addo Flightless Dung Beetle.
Nach dem Frühstück führt dich dein Weg entlang der berühmten Garden Route, die sich von Mossel Bay bis zur Mündung des Storms River in den Ozean im Tsitsikamma-Nationalpark erstreckt. Am Storms River Mouth wanderst du etwa anderthalb Stunden entlang der Steilküste im Nationalpark und genießt den Blick in die Schlucht. Der Tsitsikamma-Park ist einer der letzten noch nahezu unberührten Urwälder Südafrikas mit großen Beständen an Gelbholzbäumen, riesigen Farnen und seltenen Orchideen. Am späten Nachmittag begrüßt dich Plettenberg Bay mit seinen schönen Sandstränden. Dein heutiges Tagesziel ist Knysna im Herzen der Garden Route.
Wilderness ist Knysnas idyllischer Nachbarort am Rande des Garden-Route-Nationalparks, dessen Häuser sich an üppig-grüne Hügel im Hinterland schmiegen. Während einer etwa dreistündigen Wanderung folgst du dem wunderschönen schattigen Wanderweg entlang des Touw River. Dich erwartet ein wahres Vogelparadies - halte Ausschau nach dem Knysna Lourie, der besonders imposant im Flug seine leuchtend roten Schwungfedern zeigt. Im kühlen Wasser des Felsenpools wirst du für die Anstrengungen belohnt. Zurückgekehrt nach Knysna fährst du hinauf zum Aussichtspunkt Eastern Head. Von hier oben hast du einen tollen Blick auf die Lagune und deren Mündung in den Indischen Ozean. Lass’ anschließend die vielen neuen Eindrücke Revue passieren und spaziere entlang der stimmungsvollen Waterfront mit ihren vielen kleinen Shops und Blick auf die Lagune.
Über die spektakuläre Berglandschaft des Outeniqua-Passes geht es heute in die Halbwüste der Kleinen Karoo bis nach Oudtshoorn, die Hochburg der Straußenzucht in Südafrika. Auf einer traditionellen Farmtour stehen dir heute Strauße in allen Größen gegenüber. Zudem bekommst du Einblicke in den Arbeitsalltag auf einer Farm und du erfährst Wissenswertes über die Straußenzucht aus erster Hand. Am späten Nachmittag erforschst du gemeinsam mit einer Höhlenführerin oder einem Höhlenführer die größten Tropfsteinhöhlen Afrikas, die Cango-Höhlen – ein imposantes Naturwunder. Vor circa 10.000 Jahren wurden die Höhlen von den Khoisan als Unterstand genutzt.
Auf der berühmten Route 62 fährst du durch das schöne Breede River Valley. Diese Straße gilt als eine der schönsten Reiserouten durch Südafrika. Im Van Loveren Wine Estate bist du zu einem Rundgang durch das Weingut mit anschließender Verkostung der köstlichen Tropfen verabredet. Seit 1937 stellt Familie Retief in nunmehr dritter Generation Weine mit viel Passion und einer Prise Ehrgeiz her. Im Verlauf der Jahre hat sich ihr Unternehmen zu Südafrikas führendem Weingut in Familienbesitz entwickelt. Vorbei an ausgedehnten Weinfeldern sowie namhaften Gütern fährst du zu deiner Unterkunft.
Im nahe gelegenen Stellenbosch spazierst du die berühmte Dorp Street entlang, die Straße mit den meisten denkmalgeschützten Gebäuden in Südafrika. Wie wäre es, durch die zahlreichen Boutiquen zu stöbern oder dem berühmten Krämerladen »Oom Samie se Winkle« einen Besuch abzustatten? Die Township Kayamandi entdeckst du anschließend in etwa anderthalb Stunden zu Fuß gemeinsam mit Cecil, der den Kindergarten Luthando betreibt. Dabei erfährst du einiges über die turbulente Vergangenheit der Townships in Südafrika. Zögere nicht, dich mit den Einwohnerinnen oder Einwohnern auszutauschen und das traditionelle Sorghum-Bier zu probieren! Schließlich erreichst du das am Atlantischen Ozean gelegene Kapstadt. Wenn das Wetter es zulässt, fährst du mit der Seilbahn auf den Tafelberg. Aus 1.086 Metern Höhe hast du einen großartigen Blick auf die Stadt, das Meer und das weite Land. Auf einer Erkundungstour siehst du unter anderem den Company’s Garden, das farbenfrohe Kap-Malaien-Viertel und die berühmte V&A Waterfront. Die jährlichen Wartungsarbeiten an der Tafelberg-Seilbahn erfolgen üblicherweise von Mitte Juli bis Mitte August. Daher entfällt in diesem Zeitraum der Ausflug auf den Tafelberg. Stattdessen fährst du auf den benachbarten Signal Hill, von dem du eine fantastische Aussicht über Kapstadt und auf den Tafelberg haben wirst. Da die Wartungsarbeiten wetterabhängig sind, verlängern sie sich möglicherweise um einige Tage.
Auf kurvenreicher Küstenstraße mit stets neuen Ausblicken auf den Atlantik führt dich dein Tagesausflug ins Fischerstädtchen Hout Bay. Während einer halbstündigen Bootsfahrt nach Duiker Island beobachtest du die berühmten Kap-Seerobben. Bei T-Bag Designs geben dir Avuyile and Sandiseka einen Einblick in dieses einzigartige Projekt, in dem Einheimische aus den Townships Glückwunschkarten, Notizbücher und Taschen aus recycelten Teebeuteln herstellen. Über den kurvigen Chapman’s Peak Drive und vorbei an Noordhoek mit einem der längsten und breitesten Strände am Kap geht es weiter. Am Cape of Good Hope Nature Reserve gelangst du mit der restaurierten Zahnradbahn oder in zwei Stunden zu Fuß zum Cape Point. Wofür du dich auch entscheidest, die spektakuläre Aussicht auf die Meeresküste lohnt sich. Auf der Rückfahrt spazierst du in der Nähe von Simon’s Town am Boulders Beach zu einer Pinguinkolonie.
Dein letzter Tag in Kapstadt bricht an. Nutze die verbleibenden Stunden, um Souvenirs und Geschenke für die Daheimgebliebenen zu shoppen. Gegen Mittag fährt dich deine Reiseleitung zum Flughafen von Kapstadt, wo du den Rückflug in deine Heimat antrittst.
Nach der Landung reist du weiter in deinen Heimatort. Du wirst lange von den wunderbaren Erlebnissen zehren.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist Travelife-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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