Ankunft in Quito, 2800m
- Fahrzeit:
- ca. 1 h
- 1 Nacht in:
- Vieja Cuba, Quito
Ankunft in Quito und Transfer ins Hotel. Gemeinsames Abendessen und Begrüssung aller Teilnehmer.

Diese Wander- und Bergreise beginnt in Quito. Du besuchst die Altstadt, welche Weltkulturerbe der UNESCO ist. Bewundere koloniale Bauten, enge Gassen, schöne Plätze und goldige Kirchen und beobachte das quirlige Leben der lokalen Bevölkerung. Anschliessend bereitest Du Dich mit verschiedenen Vulkanwanderungen auf das grosse Ziel – der 5126 m hohe Iliniza Nord – vor. Du steigerst dich Tag für Tag, umrundest einen Kratersee und besteigst verschiedene Vulkane. Dabei hast Du einen guten Einblick in die lokale Kultur und das nördliche Andenhochland Ecuador’s. Als letzte und anspruchsvollste Bergtour steht die Besteigung des Iliniza Nord auf dem Programm. Gut vorbereitet und akklimatisiert nimmst Du diesen über 5000 Meter hohen Vulkan in Angriff. Diese Reise ist für Leute gedacht, die gerne wandern, über eine gute Ausdauer und Trittsicherheit verfügen.
Ankunft in Quito und Transfer ins Hotel. Gemeinsames Abendessen und Begrüssung aller Teilnehmer.
Wir besuchen die Altstadt Quitos, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Schöne Plätze, Kirchen, schmucke Gassen und ein emsiges Treiben werden wir im kolonialen Teil Quito’s erleben. Sicher besuchen wir auch den Panecillo, den Aussichtspunkt der Stadt. Wir werden in der Altstadt zu Mittag essen und kehren nachmittags wieder ins Hotel zurück.
Wir verlassen Quito und fahren in den Norden. Beim Kratersee von Cuicocha beginnt unsere erste Tour und wir wandern wir auf einem gut angelegten Pfad einmal rund herum. Landschaftlich und botanisch ist dies eine tolle Einstiegswanderung in einer Höhe zwischen 3100m und 3500m. Nachmittags fahren wir noch kurz auf die Hosteria Palmeras, ein toller Landsitz in der Imbabura Provinz.
Heute fahren wir zum Mojanda-See auf 3700m. Von hier aus besteigen wir den Fuya Fuya, den höchsten Punkt im Mojanda Massiv. Die letzten Meter zum Gipfel hoch sind stellenweise ein wenig felsig. Der Abstieg führt wieder zum See und auf der Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft halten wir in Otavalo und besuchen den farbenfrohen Textilmarkt. Hier besteht gute Gelegenheit ins Marktgeschehen einzutauchen und auch Souvenirs zu kaufen. Anschliessend fahren wir nach San Clemente, wo wir bei einer einheimischen Familien untergebracht sind. In San Clemente, am Fusse des Imbabura’s, gibt es etwa 15 Familien, die ihre Häuser hergerichtet haben und Touristen herzlich aufnehmen.
Nach einem frühen Morgenessen beginnen wir bei Tagesanbruch unsere Tour auf den Imbabura. Erst fahren wir noch bis auf 3500m hoch und steigen über steile Grashänge auf. Den Vorgipfel erreichen wir über einfache Felsstufen. Nun geht’s noch eine Stunde, in einem ständigen auf und ab, dem Kraterrand entlang zum Hauptgipfel. Der Übergang zum Hauptgipfel ist teilweise ein wenig ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route und anschliessend fahren wir nach Quito zurück, wo wir wieder im Hotel Vieja Cuba untergebracht sind.
Heute steht der Hausberg Quito’s auf dem Programm. Gleich im Westen der Stadt befindet sich das Pichincha Massiv und mit der Seilbahn erreichen wir eine Ausgangshöhe von 4000m. Auf gutem Pfad erreichen wir den felsigen Gipfelaufbau und über einfache Stufen geht’s hoch zum Gipfel, von wo aus wir Quito sehen können. Für den Weg runter in die Stadt nehmen wir auch wieder die Seilbahn und fahren anschliessend noch Richtung Süden, wo wir am Fusse des Iliniza die Nacht verbringen.
Wir starten heute schon bei Tagesanbruch, und fahren eine Halbe zum Ausgangspunkt auf 4000m hoch. Erst geht’s einfach in 3 Std. zur kleinen und einfachen Hütte. Anschliessend wird das Gelände ein wenig felsig und wir folgen dem Kamm, der Richtung Gipfel führt. Ausdauer und ein wenig Trittsicherheit ist erforderlich, um den Iliniza Nord zu besteigen. Aber der Stolz, den Gipfel erreicht zu haben, entschädigt für alle Mühen. Der Abstieg führt auf einem direkten Pfad zum Parkplatz zurück, von wo aus wir nach Quito fahren.
Wir fahren ein erstes Mal zum Parkplatz auf 4600m hoch und steigen zum Gletscher auf. Heute ist ein Ausbildungstag, der auch der zusätzlichen Akklimatisation dient. Vergessenes wird aufgefrischt und Neues dazu gelernt. Es ist sicher gut, die ersten Schritte mit den Steigeisen bei Tageslicht zu machen. Du lernst einfache Auf- und Abstiegstechbniken, das Gehen am Seil und den Umgang mit dem Pickel. Nachmittags fahren wir runter auf dieselbe Hosteria „Los Mortiños“.
Eistraining: 2 bis 3 Std.
Wir geniessen einen freien Vormittag auf der Lodge und fahren nachmittags zum Parkplatz und steigen auf die Hütte am Cotopaxi. An diesem Berg sind wir bestimmt nicht alleine unterwegs, gehört dieser formschöne Vulkan doch zu den bergsteigerischen Höhepunkten Ecuador’s. Die vergangenen Eruptionen haben sichtbare Spuren hinterlassen und der Aufstieg ist nicht mehr so gleichmässig und einfach wie früher und der Gletscher ist stellenweise stark zurückgegangen. Nichts desto trotz, der Cotopaxi ist nach wie vor ein lohnendes Ziel und bei Bergsteigern aus aller Welt beliebt. Wir essen früh zu Abend und bald schon legen wir uns schlafen.
Kurz nach Mitternacht ist Aufbruch. Der Cotopaxi überrascht durch seine ständige Steilheit. Technisch ist der Aufstieg einfach bis mittelschwer, konditionell aber anspruchsvoll. Der Gipfelhang ist dann 40 bis 45 Grad steil. Kurz nach Sonnenaufgang sollten wir auf dem Gipfel stehen und bei schönem Wetter kann man alle Schneeberge Ecuadors sehen. Abstieg auf gleicher Route zur Hütte und nach einer Pause weiterer Abstieg zum Parkplatz. Wir fahren nach Quito zurück, wo wir bestimmt müde, aber glücklich eintreffen werden.
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