Individuelle Anreise nach Füssen
- 1 Nacht in:
- Hotels der 3-Sterne Kategorie , Füssen
König Ludwig II. und seine Märchenschlösser heißen Sie herzlich willkommen.

In Füssen, am Fuße des Ammergebirges und idyllisch am Forggenstausee gelegen, beginnt Ihre transalpine Radreise. Vorbei am fotogenen Füssener Lechfall, folgt der Radweg dem Flussverlauf ins Tiroler Außerfern. Die schroffe Eleganz der Lechtaler Alpen und des Zugspitzmassivs flankieren den Radweg bis ins Ehrwalder Becken, einem geschütztes Moorgebiet, in dessen Untergrund Teile einer römischen „Prügelstraße“ der Via Claudia Augusta konserviert liegen. Ein organisierter Transfer bringt Sie bis zum Schloss Fernsteinsee und der Radweg treibt Sie weiter durch das malerische Tiroler Oberland. Die üppigen Weingärten hingegen, die das Etschtal prägen, schmiegen sich sanft an die Ausläufer der Bergflanken, umsäumen so manch schmucke Ortschaft und ergeben mit den herrschaftlichen Burganlagen ein malerisches Ensemble. Neben den harmonischen Landschaften, die Sie auf Ihrer Radreise förmlich inhalieren, bereichern auch namhafte Städte wie Füssen, Bozen, Trient oder Rovereto mit ihrem Ambiente und attraktiven Sehenswürdigkeiten Ihren Weg. Nicht zuletzt punktet der Gardasee mit seiner alpinen Eleganz, bevor Sie in die einem kulturellen Bilderbuch gleichende Stadt Verona einradeln.
König Ludwig II. und seine Märchenschlösser heißen Sie herzlich willkommen.
Schlösser und Burgen säumen heute den Weg – die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau schicken Sie auf den Weg, um kurz nach Reutte eine gut bewältigbare Steigung hinauf zur Ehrenberger Klause/Burgruine Ehrenberg in Angriff zu nehmen. Von dort aus führt die Route weiter durch das Tiroler Außerfern bis Biberwier, von wo aus wir Sie per gemütlichem Transfer über den Fernpass bringen. Vom Schloss Fernstein aus radeln Sie dann via Nassereith durch das malerische Gurgltal bis Imst. Ab Imst fahren Sie schließlich entlang des InnRadweges bis in die Bezirkshauptstadt Landeck.
Neben dem Inn führt der Radweg ab Landeck entlang des sogenannten Oberen Gerichts zunächst bis Pfunds. Hinter Pfunds liegt die Strecke ca. 10 Kilometer auf Schweizer Staatsgebiet. Von Martina im Unterengadin aus gilt es ca. 400 Höhenmeter entlang von ein paar Serpentinen bei stets gut bewältigbarer Steigung hinauf bis zur Norbertshöhe zu radeln. Nach einer kurzen Bergabpassage hinunter nach Nauders führt ein sanfter Anstieg weiter hinauf zum Reschenpass, wo Sie die Grenze nach Italien und damit den Alpenhauptkamm überqueren. Vorbei am Reschenstausee mit einem der bekanntesten Fotomotive Südtirols – dem versunkenen Kirchturm von Altgraun – radeln Sie rasant weiter hinunter Richtung Mals. Genießen Sie den ersten Abend in Südtirol in den alten Gässchen des Ortes.
Nun gilt es, den gesamten Vinschgau zu durchqueren. Dabei führt der Weg von rund 1.200 m Seehöhe in Burgeis hinunter auf 350 m Seehöhe in Meran. Oft folgen Sie dabei direkt dem Lauf der Etsch. Vom Startort aus führt diese Genusstour zunächst hinunter in die kleinste Stadt des Alpenraumes nach Glurns. Über den Marmorort Laas erreichen Sie dann Naturns und schließlich – vorbei an der markanten Burg Kastelbell – die Kurstadt Meran. Entspannen Sie sich hier bei einem abendlichen Rundgang an der Passerpromenade inmitten einer subtropischen Pflanzenwelt.
Seien es die Sarntaler Alpen, die Dolomiten oder der Mendelkamm, welche dem Etschtal die Richtung weisen – der Radweg schlängelt sich mit dem Etsch-Fluss im Schlepptau durch das üppige Südtiroler Unterland, schlüpft durch die historisch bedeutsame Salurner Klause und dringt weiter in den Trentiner Talkessel vor. Die urtümlich gewachsenen Ortschaften in der oberitalienischen Weinregion laden auf einen gemütlichen Ausklang des Radtages ein.
Weiter geht es flussabwärts der Etsch entlang bis der ‚Doss Trento‘ seine felsigen Flanken in den Etsch-Fluss stemmt. Die ihm zu Füßen liegende Trienter Altstadt mit ihren sehenswerten und historisch bedeutenden Monumenten, aber auch die weiter südlich angesiedelte Kleinstadt Rovereto, in der eine architektonisch moderne Bauweise einen gelungenen Bogen zur venezianischen Geschichte spannt, versorgt die naturbesonnenen Biker:innen mit einem Happen Kultur. Bei Mori verlassen Sie das Etschtal und nach einem leichten Anstieg auf den Passo San Giovanni (287 m) rollen Sie in pittoresker Umgebung hinunter zu Ihrem Etappenort am Ufer des tiefgründigen Gebirgssees.
Bei sportlichem Einsatz geht es kurz bergauf und zurück ins Vallagarina. Anschließend weiter Richtung Süden radelnd zeigt sich das Etschtal zunehmend lieblicher. Es rücken zwar die Flanken der Lessinischen Berge nochmals näher und engen die Verkehrswege im Etschtal ein, jedoch genießen Sie auf der Anhöhe einen grandiosen Ausblick auf die nördlich von Verona gelegenen Valpolicella-Weinhügel. Schwungvoll rollen Sie entlang der Etschkanäle in die vielumworbene und musikverliebte Stadt Verona.
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