Willkommen auf Kreta
- 1 Nacht in:
- Apartments Petronikolis, Choudetsi
- Verpflegung:
- Abendessen
Individuelle Anreise nach Kreta. Abholung am Flughafen Heraklion.

Kreta, Hekatopolis. So nannte Homer Kreta im 8. Jahrhundert v. Chr., denn die Anzahl der Städte auf Kreta lag damals bei über hundert. Aber die beiden bekanntesten und größten bereits aus der minoischen Ära, die um 3.000 begann und um 1.100 v. Chr. endete, waren die Städte Knossos und Phaistos. Das Ziel unserer Pilgerwanderung ist es, auf den Spuren der Minoer zu wandern und dem Weg zu folgen, den die Kreter vor 5.000 Jahren nahmen, als sie von der Hauptstadt des minoischen Kretas, Knossos, auf der Nordseite der Insel zur zweitgrößten Stadt, Phaistos, auf der Südseite, ziehen wollten. Es ist die intensivste Art, Kreta kennen zu lernen, wenn wir Wolfgang von Goethes Spruch zitieren: 'Nur wo man zu Fuß gewesen ist, ist man wirklich gewesen'.
Individuelle Anreise nach Kreta. Abholung am Flughafen Heraklion.
Wir starten an der archäologischen Stätte in Knossos und wir wandern nach Süden in Richtung des Dorfes Agia Irini und weiter parallel zum Fluss Katsampas oder Kairatos, wie die Minoer ihn nannten. Der Weg führt durch Olivenhaine und Weinberge, bis wir den heiligen Berg Juktas erreichen. Der Juktas von Heraklion aus betrachtet, erscheint wie das Profil eines Männergesichts. Dieser Berg gilt als der heilige Berg der Minoer. Archäologen entdeckten 1979 an der Nordseite des Berges, bei Anemospilia, durch ein Erdbeben zerstörtes minoisches Heiligtum, in dem vier menschliche Skelette gefunden wurden, eines davon in einer besonderen Position und Pose. Es wird vermutet, dass zu dieser Zeit Menschen geopfert wurden. Nachdem wir das Heiligtum von Anemospilia besucht haben, wandern wir weiter zum Fuß des Berges, wo sich eines der schönen Dörfer Kretas, Archanes, befindet. Auf dem Dorfplatz können jederzeit traditionelle Gerichte und Meze genossen und die besten lokalen Weine probiert werden.
Vom Dorfplatz aus wandern wir in Richtung Westen zum Berg Juktas, bis wir den Pfad erreichen, der uns auf den Gipfel des Berges führt. Von dort aus haben wir nicht nur einen faszinierenden Blick auf das Meer, sondern auch auf das größte Weinanbaugebiet Kretas. Auf dem Gipfel des Berges in 811 Metern Höhe befindet sich die Jesus-Kirche, die jedes Jahr am 6. August gefeiert wird. Das bedeutet, dass dieser Berg bereits seit 5.000 Jahren heilig ist. Damals für die alten Griechen und heute für die modernen Griechen. Wir folgen dann der unbefestigten Straße den Berg hinunter und weiter nach Westen zum Dorf Profitis Ilias. Die meisten Einwohner dieses Dorfes sind in der Landwirtschaft tätig und die Gegend ist geprägt von Hügeln, auf denen Weinberge gedeihen.
Das Dorf Profitis Ilias wurde vor 1955 Kanli Kastelli genannt, was übersetzt so viel heißt wie die Blutige Burg, weil hier 1647 eine sehr blutige Schlacht zwischen den Osmanen auf der einen Seite und den Venezianern und Griechen auf der anderen Seite stattgefunden hat. Die Straße nach Profitis Ilias führt bergab und bietet einen Blick auf die Olivenhaine und Weinberge der Gegend und auf die Berge von Zentralkreta. Das erste Dorf, das wir durchqueren, ist Kyparissi, wo wir auf dem Dorfplatz köstlichen Bergtee trinken können. Die Straße führt weiter bergab zum örtlichen Wildbach und anschließend bergauf zum Dorf Agios Thomas. Dabei durchqueren wir Hügel mit Viehzuchtbetrieben und die Landschaft bietet hier ein anderes Bild als bisher. In diesem Dorf kann man die 5.000 Jahre alten minoischen Weinpressen, römische Gräber aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. und verschiedene andere sehr alte Kirchen besichtigen.
Bereits zu Beginn der Wanderung präsentiert sich eine andere Landschaft als bisher. Die zahlreichen Weinberge und Olivenhaine werden abgelöst von vielen kleinen Viehzuchtbetrieben und Getreidefeldern, die als Futtermittel dienen. Nach etwa 7 km bietet sich uns ein Panoramablick auf das Massiv des Psiloritis (Ida) und die Dörfer an seinem Fuß. In dem Dorf Panasos kann man den ältesten Olivenbaum Kretas bewundern, der etwa 3.000 Jahre alt ist. Unser Ziel sind heute die Seen des Dorfes Gergeri. Einer ist ein natürlicher See und der andere ein künstlich angelegter, um die Felder der Gegend zu bewässern.
Der letzte Ausflug beginnt in Zaros und führt nach Süden, parallel zum Agoutsakitis-Fluss, der am Faneromeni-Damm endet. Dieser ist seit 2005 für die Bewässerung der Felder in der Messara-Ebene in Betrieb. Wir wandern parallel zum Staudamm auf dessen Ostseite und gelangen dann zum Dorf Faneromeni. Hier endet unsere Wandertour und danach werden wir über Phaistos zum Strand Kalamaki gebracht, wo man sich im Meer erfrischen kann bevor man das Abschiedsessen genießt.
Fahrt zum Flughafen, wo die Reise endet. Rückflug in die Heimat.
5,0
Gäste-Favorit
Diese Reise ist extrem beliebt bei unseren Gästen und wird regelmäßig mit besonders gut bewertet!
Unbekannt, Oktober 2023
Unterstütze ausgewählte Projekte in unseren Reisedestinationen über unsere Spendenplattform. Damit 100 % deiner Spende beim Projekt ankommt, übernehmen wir alle Transaktionskosten.
Zur SpendenplattformMit einem Nachhaltigkeitszertifikat wird das Engagement eines Unternehmens auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene anerkannt. Dieses Unternehmen hat eine von der GSTC anerkannte Zertifizierung und trägt somit aktiv zur nachhaltigen Entwicklung im Tourismus bei.
Mehr erfahrenAuch du kannst aktiv dazu beitragen, deine Reise nachhaltiger zu gestalten. Von der Vorbereitung auf deine Reise bis hin zur Unterstützung von lokalen Unternehmen im Reiseland – es gibt viele Möglichkeiten.
Mehr erfahren