Abflug
Am Abend fliegen wir über Addis Abeba nach Windhoek.

Wander- und Safarireise vom Erongogebirge über Etosha- und Chobe-Nationalpark zu den VictoriafällenSanft gleiten unsere Hände durchs seichte Wasser, in dem weiße Seerosen schwimmen. Die Sonne steht hoch, es ist fast still um uns. Wir sitzen bequem im Kanu, dem Ersatz für die traditionellen Einbaum-Boote (Mokkoro) und durchstreifen den sogenannten "Panhandle" des üppig bewachsenen Okavango Deltas. Der Wind streicht sacht durch das hohe Schilf. In der Ferne hören wir das Grunzen der Flusspferde und das Schnauben der Elefanten. Safari pur erleben wir während dieser Reise zwischen Wasser und Wüste noch häufiger: Löwen, Leoparden, Giraffen, Zebras und verschiedenste Antilopen begegnen uns im Etosha-Nationalpark. Hautnah erleben wir die afrikanische Tierwelt im offenen Geländewagen im Mudumu-Nationalpark und gehen im Chobe-Nationalpark auf Bootsafari. Vom Fluss aus nähern wir uns Krokodilen, badenden Elefanten und Wasservögeln. Das ist Afrika, wie wir es uns erträumt haben. Im Erongo Gebirge wandern wir am Hohenstein und bestaunen die verwitterten riesigen Granitkugeln und Bögen der Spitzkoppe, dem "Matterhorn Namibias". Die Wüstenberge bieten immer wieder ein faszinierendes Farbenspiel. Auf einer kleinen Wanderung lernen wir die "White Lady" im Brandberg-Massiv kennen. Wie das Spurenlesen, Feuermachen und Jagen hier abläuft, erfahren wir vom Volksstamm der Xwe im Caprivi. Mit Respekt beobachten wir die tosenden Wassermassen der Victoriafälle, die sanft Regenbögen in den Himmel zeichnen. Eine Fülle an Naturerlebnissen zwischen den orange-rot im Sonnenuntergang schimmernden Wüstenbergen und dem tiefen Blau des Chobe, Kwando und Sambesis erwarten uns!

Am Abend fliegen wir über Addis Abeba nach Windhoek.
Gegen Mittag landen wir. Nach dem das Geld gewechselt und das Gepäck verstaut ist, fahren wir Richtung Nordwest ins Erongogebirge zu den Granit-Inselbergen und unserer ersten Unterkunft. Das Erongogebirge liegt im zentralen Namibia und gehört zu den markantesten Landschaftsformationen des Landes. Die weite, rot-orange gefärbte Felslandschaft erstreckt sich über mehrere Kilometer und bietet eine eindrucksvolle Kulisse, die sich von der umliegenden Savanne abhebt. Die Gipfelzüge ragen steil in den Himmel, während tiefe Schluchten und sanfte Hänge das Gelände abwechslungsreich gestalten. Hier bleibt Zeit sich vom langen Flug zu erholen.
Nachdem Frühstück fahren wir Richtung Spitzkoppe, dem "Matterhorn Namibias". Wir wandern mit einem örtlichen Guide zunächst hinauf - überraschend steil, aber mit Eisenketten gesichert - zum "Bushman's Paradise" , einem grünen, fruchtbaren Hochplateau mit Felsmalereien des San-Volkes. Die Flora und Fauna rund um das Gebirge ist geprägt von trockenem, kargem Lebensraum, der sich in der Regenzeit kurzzeitig in eine grünere, lebendigere Landschaft verwandelt. Zwischen den niedrigen Dornsträuchern, Akazien und einer Vielzahl von Sukkulenten finden sich gelegentlich kleine Wasserstellen, die als Landeplätze für verschiedene Vogelarten dienen. In der Felsregion leben außerdem verschiedene Echsen- und Schlangenarten, die sich in der Hitze am späten Nachmittag am besten beobachten lassen. Das Farbenspiel der Sonne im Erongo-Gebirge verwandelt die Felsen in eine Bilderserie aus Rot-, Orange- und Purpurtönen und schafft eine fast mystische Stimmung. Die Geologie des Gebirges erzählt eine lange Geschichte: Massive Granit- und Paläozoikum-Gesteine prägen das Relief, während die Erosion Spuren in Form von sanften Wellen, Riffeln und runden Kuppen hinterlassen hat. Am Nachmittag sind wir zurück am Hohenstein und haben Zeit für erste Tierbeobachtungen an einem Wasserloch. Eine regionale Besonderheit ist die Mineraliensuche nach Turmalinen, Aquamarinen und Bergkristallen.
Das Brandbergmassiv ist ein über 500 Millionen Jahre alter Granitrücken mit einem Durchmesser von rund 30 Kilometer, der sich wie eine gewaltige Rückenlinie aus dem flachen Wüsten- und Savannenland erhebt. Die Gesteine sind teils auffällig hell bis dunkel gefärbt, und die massiven Felsformationen tragen eine Vielzahl von Türmen und Schluchten, die dem Gebiet eine dramatische, fast karstartige Note verleihen. Der höchste Punkt des Brandbergs ist der Königstein, der mit 2.573 m Höhe über dem umliegenden Gelände thront. Die Luft ist trocken, die Horizonte weit, und bei klarem Wetter scheinen die Farben des Gesteins, je nach Sonnenstand, in Rot-, Braun- und Grautönen zu pulsieren. Eine der zentralen kulturellen Begegnungen am Brandberg ist die White Lady, eine jahrtausendealte Felsmalerei des San-Volkes. Wir wandern zur White Lady. Das Motiv wirkt aus der Ferne wie eine Figur in Rot- und Ockertönen, die durch die Jahrhunderte hindurch geschützt und bewahrt wurde.
Der heute Tag steht im Zeichen der Wüstenelefanten. Mit einem Ranger - ggf. zunächst mit dem Auto und dann zu Fuß - gehen wir auf die Pirsch und versuchen den Spuren der Elefanten zu folgen - natürlich mit dem gebotenen Abstand und Respekt.
Heute wird es Zeit für einen weiteren Höhepunkt Namibias: den Etosha Nationalpark. Wir fahren vom Brandberg aus durch trockene Wüstenlandschaften weiter nach Norden . Nach einem Mittags-Picknick erreichen wir am frühen Nachmittag die Tore des berühmten Nationalparks. Etosha ist geprägt von einer riesigen, weiß schimmernden Salzpfanne, die sich im Zentrum des Parks erstreckt und in der Trockenzeit glitzernd wie Schnee wirkt. Die umgebenden Gras- und Buschflächen ziehen eine erstaunliche Vielfalt an Tierarten an, die hier ideale Tränken finden. Am frühen Abend brechen wir zu unserer ersten Pirschfahrt auf.
Den frühen Morgen und den Nachmittag verbringen wir auf der Suche nach unseren Lieblingstieren. Ein spannender Tag in Afrikas Tierwelt liegt vor uns. Mittags machen wir Rast in einem der Camps. Der Etosha Nationalpark beherbergt eine beeindruckende Tierwelt, die sich vor allem rund um die Wasserstellen und die zentrale Salzpfanne versammelt. Elefanten bilden große Herden, besonders in der Nähe der Wasserlöcher rund um die Pfanne, während Büffelherden Schatten- und Wasserräume nutzen. Löwen gehören zu den prominentesten Großräubern und ruhen oft im Schatten der Bäume oder unter Akazien. Im dichterem Buschland kann man gelegentlich Warzenschweine und Jägeraffen beobachten.
Noch einmal begeben wir uns auf Pirschfahrt durch den Etosha Nationalpark, bevor wir uns nach dem Parkausgang der "grünen" Seite Namibias nähern. Am Abend erreichen wir unsere Lodge am Ufer des Okavango-Flusses. Je nach Ankunftszeit können wir fakultativ noch eine Bootstour zum Sonnenuntergang unternehmen.
Wir fahren weiter durch den Caprivi zu unserer nächsten Unterkunft. Der Caprivi Streifen, offiziell Caprivi-Zipfel-Naturschutzgebiet, ist eine schmale, lange Fläche im Nordosten Namibias, die sich zwischen Angola im Norden und Botswana im Süden, und dem Sambesi-/Kwando-System erhebt. Er verbindet Namibia mit den Nachbarländern und bietet eine einzigartige Mischung aus Flusslandschaften, Feuchtgebieten, Wälder und offenen Savannen. Am Nachmittag besuchen wir ein Dorf der Xwe Buschleute und gewinnen einen kleinen Einblick in ihr Leben. Danach spazieren wir zurück zu unserer Unterkunft.
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine halbtägige Boots-Exkursion. Diese Fahrt in einem Kanu, dem Nachfolger des traditionellen Einbaums (Mokoro), ganz langsam durch die seichten Flusslandschaft, gehört zu den entspannendsten Erlebnissen im Südlichen Afrika. Danach fahren wir weiter zum Kwando River zu unserer nächsten Unterkunft. Hier können wir nachmittags an fakultativen Aktivitäten teilnehmen, z.B. einer Pirschfahrt zu Land oder mit dem Boot im Bwabwata Nationalpark, mit der Möglichkeit der Sichtung von Elefanten und Löwen.
Heute brechen wir zu einer Safari im Mudumu Nationalpark auf. Anschließend verabschieden wir uns von Namibia und heißen Botswana herzlich willkommen, indem wir direkt durch den Chobe Nationalpark zu unserer Lodge in Kasane fahren. Der Chobe Nationalpark liegt im Nordosten Botswanas und wird im Norden vom Fluss Chobe begrenzt, der von Angola kommend erst Kwando und dann Linyanti heißt. Der Park erstreckt sich mit einer Gesamtfläche von rund 10.600 qkm nach Süden und berührt im Südwesten mit einem kleinen Abschnitt von etwa 60 km den östlichsten Teil des Moremi Wildparks.
Der gesamte Tag gehört den Elefanten, Flusspferden, Krokodilen, Zebras, Giraffen, Büffeln und was sich sonst alles so im und am Wasser des Chobe Flusses tummelt. Wir unternehmen sowohl eine Bootssafari, als auch eine Safari im offenen Geländewagen und erleben den Chobe Nationalpark pur. Mittags, wenn auch die wilden Tiere ihre Ruhe im Schatten suchen, gönnen wir uns eine Pause am Pool unserer Lodge bevor es am Nachmittag weiter geht.
Am Morgen verlassen wir unser Safari-Paradies in Botswana und machen uns auf nach Simbabwe, um die weltberühmten Viktoriafälle zu besuchen. Auch genannt "der Rauch, der donnert" und wir werden erleben warum. Auf einer kleinen Wanderung am Nachmittag kommen wir den Wassermassen schon ganz nahe.
Am Morgen wandern wir gemeinsam in die Batoka Schlucht und entlang des mächtigen Sambesi zu einem kleinem Dorf. Von dort fahren wir mit einem Fahrzeug zurück zu unserem Hotel. Am Nachmittag können wir eines der vielen optionalen Tourangebote nutzen, auch Wanderungen rund um die Wasserfälle sind möglich. Unsere Reiseleitung berät und unterstützt uns gerne.
Nach einem geruhsamen Frühstück haben wir noch einen letzten Vormittag in Victoria Falls, bevor wir uns auf die Heimreise begeben (abhängig von den Flugzeiten). Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Ankunft am Zielflughafen.
Wir übernachten in landestypischen Hotels der Mittelklasse, in oft wunderschön gelegenen Lodges und in fest installierten Safari-Zelten. Alle Zimmer/Zelte verfügen über ein eigenes Bad.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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