Anreise - Ankunft in Quito
Flug nach Quito und Ankunft auf 2.800 m. Wir werden von unserer Reiseleitung empfangen und zum Hotel gebracht.

Der Fokus dieser Reise liegt auf einem umfassenden Einblick in die Naturregionen Ecuadors auf dem Festland und den Galápagos-Inseln. Bei verschiedenen Wanderungen lernen wir das Andenhochland und Amazonasgebiet auf dem Festland Ecuadors sowie den Artenreichtum auf den Galápagos-Inseln intensiv kennen und erhalten somit einen umfassenden Einblick in die vielfältige Natur des Landes. Naturliebhaber kommen beim Besuch von drei Nationalparks (Cotopaxi, Cajas, Chimborazo), Aufenthalt in einer Amazonas-Lodge sowie vier Übernachtungen auf den zwei Galápagos-Inseln San Cristóbal und Santa Cruz voll ihre Kosten.<br /><h3 class="space--top-m">Anforderung</h3><br/>Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität, Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Dazu gehören vulkanisches Geröll, Dschungelpfade aber auch breit angelegte Wanderwege. Die Wanderungen weisen keine technischen Schwierigkeiten auf, erfordern aber teilweise Trittsicherheit und Ausdauer. Wir sind in Höhen bis ca. 5.000 Meter unterwegs, was eine besondere Herausforderung für den Organismus darstellt. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wanderungen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.<br />
Wanderreise auf dem Festland mit Tierbegegnungen auf den Galápagos-InselnWir gleiten mit dem Kanu über den schmalen, kurvenreichen Río Arajuno, tief hinein in den Regenwald. In den Baumwipfeln beobachten wir Kapuzineräffchen, die sich geschickt von Ast zu Ast schwingen. Auf bunten Wochenmärkten stöbern wir zwischen duftenden Früchten und handgewebten Stoffen, bestaunen die kunstvolle Webtechnik der indigenen Frauen und probieren Choclo – goldgelb gebackene Maiskolben, frisch von den Marktständen. Herzlich willkommen in der üppigen Welt des Amazonasgebiets! Anschließend führt uns unsere Reise hinauf in die Anden. Wir stehen vor der vergletscherten Spitze des Cotopaxi, während zu seinen Füßen Lamas auf den weiten Hochlandweiden grasen. Vor uns erstreckt sich die legendäre Straße der Vulkane. Sie bringt uns durch abgeschiedene Bergdörfer zur smaragdgrün schimmernden Kraterlagune Quilotoa. Noch liegt sie im Nebel verborgen, doch schon wenig später reißt der Himmel auf und gibt den Blick frei auf die weite, stille Páramolandschaft. Den krönenden Abschluss bildet ein weiteres Naturwunder: die Galápagos-Inseln. Zwischen uralten Riesenschildkröten spazieren wir durch ihre ursprüngliche Heimat und erleben eine überwältigende Artenvielfalt auf engstem Raum – ein einzigartiges Naturparadies, das uns staunen lässt.

Flug nach Quito und Ankunft auf 2.800 m. Wir werden von unserer Reiseleitung empfangen und zum Hotel gebracht.
Nach einem ausgiebigen Frühstück erkunden wir die Hauptstadt Quito. In der Altstadt besuchen wir die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. Rund um diese drei Plätze befinden sich die wichtigsten Monumente und Kirchen der Kolonialzeit. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung und können auf eigene Faust durch die Altstadt bummeln oder einen optionalen Ausflug zum Äquatordenkmal Mitad del Mundo buchen.
Wir verlassen Quito und fahren nach Papallacta. Von hier aus startet auf ca. 3.300 m unsere kurze Wanderung auf dem Sendero de la Isla. Der Naturlehrpfad führt uns entlang des wildromantischen Gebirgsbaches Río Papallacta. Wir spazieren durch diverse Ökosysteme, vom baumlosen Páramo bis zum Nebelwald. Anschließend entspannen wir uns in den Thermalquellen von Papallacta, bevor wir unsere Reise in den Amazonas fortsetzen. Dort lassen wir den Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.
Heute erkunden wir die Umgebung: Wir brechen schon vor Sonnenaufgang auf und fahren mit dem Kanu den Arajuno Fluss hinauf zur Papageienlecke. Dort beobachten wir die farbenprächtigen Tiere. Nach diesem Naturschauspiel fahren wir weiter zur Gemeinde Santa Barbara, wo wir in die Kultur der indigenen Familien eintauchen und zusammen mit ihnen frühstücken. Im Anschluss erkunden wir die Flora des Dschungels. Danach geht es zu einer Lagune, wo wir uns bei einer Kanufahrt durch die natürlich entstanden Kanäle von den magischen Klängen des Dschungels bezaubern lassen können. Mit etwas Glück kreuzen Hoatzins, Affen und exotische bunte Vögel unseren Weg., Kanufahrt: ca. 1 Std.
Am Vormittag verlassen wir den Amazonas in Richtung Gebirge. Zunächst besuchen wir jedoch noch die Tierauffangstation Yanacocha bei Puyo. Auf dem Weg Richtung Gebirge fahren wir durch den Pastaza Canyon mit seinen beeindruckenden Schluchten und Wasserfällen. Am Nachmittag wandern wir im Örtchen Rio Verde zum beeindruckenden, 80 Meter hohen Wasserfall Pailon del Diablo, bevor wir weiter nach Baños fahren.
Unser heutiges Ziel ist der Cotopaxi-Nationalpark. Den ersten Stopp legen wir am Limpiopungo See auf ca. 3.800 m ein. Wir spazieren am See entlang und genießen die Landschaft. Der Blick auf den eisbedeckten Cotopaxi ist atemberaubend. Nach unserem Spaziergang am See wandern wir im Nationalpark in Richtung Vulkan Ruminahui. Immer wieder schweifen unsere Blicke auf den formvollendeten Vulkan Cotopaxi und über die weite Páramolandschaft. Gegen Nachmittag fahren wir weiter nach Lasso zu unserer Unterkunft.
Am Morgen brechen wir zur Kraterlagune Quilotoa (3.800 m) auf. Bei unserer Wanderung umrunden wir den rund drei km breiten Kratersee. Die faszinierende Färbung des Wassers, das die Schattenbewegungen der Wolkenmeere widerspiegelt, entsteht durch die Mineralien. Auf unserer Wanderung entlang des Kraterrandes ist es gut möglich, dass wir Bauern mit ihren Lämmern und Ziegen begegnen. Nachmittags fahren wir weiter nach Tigua.
Wir fahren durch eine malerische Berglandschaft zum Chimborazo Naturreservat. Über eine riesige Hochfläche gelangen wir an den Fuß des Chimborazo (ca. 6.310 m). Auf einem unebenen Weg steigen wir gemächlich bis auf etwa 5.000 m Höhe hinauf, vorbei an kleinen Gletscherseen. Mit etwas Glück können wir wilde Vicuñas beobachten. Der Chimborazo ist ein erloschener Vulkan mit vielen einzelnen Kratern und fünf Gipfeln, der vor allem bei den Bergsteigern beliebt ist. Wir stärken uns mit der Lunchbox, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Anschließend fahren wir weiter in die kleine Gemeinde Guamote.
Der heutige Tag beginnt früh. Zu Beginn besuchen wir das Gemeindeprojekt Inti Sisa, das von unserer Unterkunft unterstützt wird. Die Stiftung Inti Sisa fördert vor allem Mädchen und junge Frauen durch vielfältige Kurse in einem Bildungszentrum in Guamote. Anschließend fahren wir entlang der alten Eisenbahnlinie durch malerische Gebiete nach Alausí. Bei gutem Wetter erblicken wir unterwegs die schneebedeckten Gipfel der Anden. In Alausí angekommen, starten wir unsere Wanderung auf der Route des Kondor zur Teufelsnase. Wir setzen unsere Wanderung fort ins beschauliche Dorf Nizag, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Nach dem Mittagessen in Nizag machen wir uns auf den Weg nach Cuenca.
Das Gebiet rund um Cuenca gilt als wichtiges Zentrum für Kunsthandwerk. Cuenca bezaubert Einheimische und Besuchende gleichermaßen und wird oft als die schönste Stadt Ecuadors bezeichnet, da sie ihren ursprünglichen Charme erhalten konnte. Auch die modernen Gebäude im neokolonialen Stil harmonieren perfekt mit der bestehenden Architektur. Anstelle massiver Hochhäuser prägen die blauen Kuppeln der neuen Kathedrale (Catedral Nueva) das Stadtpanorama. Am Vormittag erkunden wir die Innenstadt mit einem Stadtführer, besichtigen eine Panama-Hut-Manufaktur und eine Keramik-Galerie. Danach haben wir Zeit, die Stadt individuell zu entdecken.
Heute besuchen wir den Cajas-Nationalpark. Eingebettet in der hügeligen Landschaft liegen etwa 270 Seen und unzählige Flüsse und Bäche schlängeln sich durch das Feuchtgebiet. Unterhalb schroffer Felsen bildet die grüne Tundravegetation einen schönen Farbkontrast zum schimmernden Blau der Seen. Der Andenkondor, dessen Flügelspannweite über drei Meter betragen kann, und der Riesenkolibri, der sich ausschließlich vom Nektar der Agavenblüten ernährt, sind nur zwei der vielen endemischen und teilweise gefährdeten Arten, die im Nationalpark unter Schutz stehen. Wir erkunden den Nationalpark und umrunden eine Lagune. Später fahren wir in das tropische Guayaquil auf nur 200 m Höhe.
Von Guayaquil aus fliegen wir auf die Galápagos-Inseln und setzen von der Insel Baltra, auf der sich der Flughafen befindet, mit einer Fähre über den Itabaka Kanal nach Santa Cruz. Unser Weg führt uns in das Hochland, wo wir auf einer Ranch die weltbekannten Galápagos-Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung erleben können. Im Hafenstädtchen Puerto Ayora beziehen wir unser Hotel., Flugzeit: ca. 2 Std.Fährtransfer: ca. 5 Min.
Heute wandern wir zur höchsten Erhebung der Insel, den Cerro Crocker auf 864 m. Der Weg führt durch die typische Vegetation des Hochlands von Santa Cruz, durch Miconia-, Farn- und Graslandschaften. Auf dem Gipfel angekommen, genießen wir die herrliche Aussicht über die Insel. Anschließend geht es zurück nach Puerto Ayora, wo wir die berühmte Charles Darwin Station besuchen und einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit sowie in das Schildkröten-Aufzuchtprogramm des Nationalparks bekommen. Hier war jahrelang auch der wohl berühmteste Bewohner auf ganz Galápagos, "Lonesome George" untergebracht. Er war der einzige Überlebende einer Riesenschildkrötenart auf der Insel Pinta, leider starb er im Sommer 2012.
Nach dem Frühstück wandern wir zur Tortuga Bay. Dieser Strand ist ideal für Naturliebhabende und gilt als einer der schönsten Strände des Archipels. Mit etwas Glück können wir Meeresschildkröten, seltene Seevögel, Landleguane und Flamingos beobachten. Am Ende der Tortuga Bay liegt die "Playa Mansa", eine von Mangrovenbäumen umgebene Bucht. Anschließend kehren wir zurück nach Puerto Ayora und fahren mit dem lokalen Schnellboot nach San Cristóbal, wo wir den Tag ausklingen lassen können., Bootsfahrt: ca. 2,5 Std.
Am Morgen fahren wir per Boot zur Insel Española. In Punta Suarez gehen wir an Land und spazieren zum berühmten "Blowhole". Unterwegs sehen wir viele Vögel wie Blaufußtölpel, Nazca-Tölpel und Galápagos-Albatrosse. Am Nachmittag besuchen wir die Gardner-Bucht, einen traumhaften weißen Sandstrand, der Kolonien von Seelöwen beheimatet. Hier können wir schnorcheln und die Unterwasserwelt entdecken, bevor es per Boot wieder zurück zur Insel San Cristóbal geht., Falls der Bootsausflug zur Insel Española aufgrund von geänderten Bestimmungen des Nationalparks nicht möglich ist, unternehmen wir alternativ eine 360-Grad-Tour rund um die Insel San Cristóbal mit verschiedenen Schnorchelstopps.Von Puerto Baquerizo Moreno starten wir die Inselumrundung meistens gegen den Uhrzeigersinn und steuern dabei folgende Besucherpunkte der Insel an: Bahia Rosa Blanca, Punta Pitt, Bahia Sardina, Cerro Brujo und Kicker Rock. Am späten Nachmittag kehren wir zum Hafen von Puerto Baquerizo Moreno zurück., Bootsfahrt: ca. 2h pro Strecke
Heute verabschieden wir uns von den beeindruckenden Galápagos-Inseln und fliegen von San Cristóbal nach Quito. Dort angekommen, empfängt uns eine lokale Reiseleitung am Flughafen und bringt uns zu unserem Hotel, wo wir die Nacht vor unserem Rückflug verbringen.
Je nach Abflugzeit werden wir vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht.
Ankunft am Heimatflughafen.
Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse, Lodges und Hosterias (kleine, familiär geführte Hotels). Alle Zimmer sind komfortabel, meist landestypisch eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer. Wir bitten Sie zu beachten, dass die Zimmer innerhalb derselben Unterkunft auf den Galápagos-Inseln oftmals unterschiedlich groß sind.
5,0
Gästebewertung
Christina, Dezember 2022
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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