Anreise
Ankunft in Havanna. Sie werden am Flughafen durch unsere Reiseleitung empfangen und zum Hotel gefahren. Willkommen auf Kuba! Bienvenidos!

Trekkingreise ab Havanna über die Karibikinsel "Bergsteigen verbrüdert Menschen" - schrieb José Martí, kubanischer Nationalheld und Poet in seinem Kampagnentagebuch. Für die Kubaner ist der Pico Turquino das Dach ihres Vaterlandes, das Sinnbild für Erfolg des menschlichen Lebens: "Den höchsten Punkt erreicht man mit Willen, Aufwand und Kollektivismus". Wir werden dieselben Wege begehen, auf denen schon die Revolutionsführer Fidel Castro und Ché Guevara gegangen sind. Wir folgen ihren Pfaden, durchqueren die Sierra Maestra mit den Bergnebelwäldern, erklimmen den Pico Turquino und steigen ab bis zur Comandancia de la Plata, dem Hauptquartier der damaligen Revolutionsführer. Bei unseren Begegnungen mit den Kubanern in kleinen Dörfern erfahren wir viel über die alten Zeiten. Wir erwandern verborgene Winkel Kubas, in denen das Leben in einem langsameren Rhythmus läuft und die Natur die Hauptrolle spielt. Im Viñales-Tal erfahren wir aus erster Hand von einem Tabakbauern wie man eine kubanische Zigarre dreht, während seine Frau uns frisch geernteten Kaffee serviert. Gelegenheit zum Gedankenaustausch bietet sich auch bei dem Besuch einer Künstlerfamilie in Santiago de Cuba und einem gemeinnützigen Projekt auf dem Weg nach Viñales. Die kubanische Lebensfreude ist eng verbunden mit der Musik - Salsa bestimmt den Alltag der Kubaner. Wir genießen die Atmosphäre der kolonialen Städte mit ihren bunten Häusern, das Treiben in den kopfsteingepflasterten Straßen und den legendären amerikanischen Straßenkreuzern. Schweren Herzens verlässt man die Isla Bella, doch unvergessen bleiben die Eindrücke dieser einzigartigen Insel.

Ankunft in Havanna. Sie werden am Flughafen durch unsere Reiseleitung empfangen und zum Hotel gefahren. Willkommen auf Kuba! Bienvenidos!
Nach dem Frühstück erkunden wir das quirlige und wunderschöne Havanna. Wir besichtigen zu Fuß La Habana Vieja, die Altstadt und UNESCO-Weltkulturerbe. Das barock-andalusische Stadtbild spiegelt die Vielfalt der über Jahrhunderte wechselnden Kulturen wider und frisch renovierte Gebäude wechseln sich mit baufälligen, verfallenen Straßenzügen ab.Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg nach Viñales und unterbrechen unsere Fahrt mit einem Besuch des Projektes El Patio de Pelegrín. Der Künstler Mario Pelegrín entschied eines Tages aus seinem Grundstück einen Ort der Kunst und Begegnung zu schaffen. Auch wir werden hier Gelegenheit haben, Dichter, Musiker und weitere Kunsthandwerker kennenzulernen. In Viñales beziehen wir unser Quartier und essen dann gemeinsam zu Abend.
Das Naturschutzgebiet von Mil Cumbres zählt zu den ältesten geologischen Formationen in Cuba. Unsere Wanderung führt uns nahe dem imposanten Berg "Pan de Guajaibón", höchste Erhebung im Westen Kubas mit 701 Meter, durch eine fantastische Landschaft, durchzogen von Flussläufen. Von einem Aussichtspunkt blicken wir weit nach Westen auf die umliegenden Mogotes (Kalkkegel) sowie nach Norden bis in die Bucht von Bahía Honda. Das Mittagspicknick nehmen wir im Dorf San Juan de Sagua ein und bekommen somit interessante Einblicke in das ländliche Leben Kubas. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Viñales.
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Wanderung im schönen Viñales-Tal mit einem lokalen Führer. In dieser Gegend wächst der weltbeste Tabak zwischen den malerischen Mogotes. Wir erfahren allerlei Wissenswertes über die Geschichte, Anbau und Ernte. Anschließend essen wir in einem Restaurant im Valle de las Dos Hermanas mit blick auf El Mural de la Prehistoria zu Mittag und fahren wieder in die Landeshauptstadt Havanna zurück. Sollte sich die Gelegenheit ergeben, lädt uns eine einheimische Familie zu sich nach Hause ein und wir genießen ein typisch kubanisches Abendessen (extra Kosten, je nach individueller Auswahl der Speisen) – die beste Gelegenheit die Erlebnisse der ersten Tage zu verinnerlichen und sich auszutauschen.
Nach dem Frühstück starten wir unsere Fahrt in den Osten der Insel, nach Ciego de Ávila. Nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke legen wir in Santa Clara eine Pause ein. Wir besichtigen das Mausoleum von Che Guevara. Nachdem wir uns die Beine etwas vertreten haben setzten wir unsere Fahrt fort. Angekommen in Ciego de Ávila beziehen wir unser Hotel und schließen den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel ab.
Unsere Reise führt uns weiter in den Süd-Osten der Insel, heutiges Ziel: Holguín. Nach dem Mittagessen erkunden wir auf unserer Stadtführung die Altstadt und überwinden 458 Stufen zum Aussichtspunkt Loma de la Cruz. Dort angekommen genießen wir den Blick über die Stadt.
Nach dem Frühstück fahren wir in den äußersten Osten der Insel, nach Baracoa. Nach einer Badepause am Strand von Maguana fahren wir weiter zur Finca Duaba, wo wir zwischen den Kakaobäumen das Mittagessen einnehmen werden. Anschließend fahren wir in unserem Guagua, einem landesüblichen Minibus, nach Baracoa, der ältesten Stadt Kubas. Abends haben wir Zeit für einen kleinen Stadtbummel.
Wir fahren in den Parque Nacional Cuchillas del Río Toa, eine abgeschiedene Region mit Regenwäldern, Flusstälern und Höhlen. Am Río Duaba beginnt unsere Tageswanderung durch eine Landschaft mit üppiger, tropischer Vegetation. Wir wandern durch Kakao-, Bananen- und Kokosnussplantagen. Nach einem Mittagspicknick holen uns Fischer aus der Gegend ab und bringen uns mit ihren Cayucos (Kanus) flussabwärts zur Mündung des Toa in den Atlantik. Nach einer kurzen Strandwanderung fahren wir zurück zu unserem Hotel nach Baracoa. Abends haben wir die Gelegenheit das Nachtleben am Parque Central mitzuerleben., Kanufahrt: ca. 1 Std. Abhängig von der Strömung
Nach dem Frühstück brechen wir auf nach Santiago de Cuba. Wir unterbrechen unsere Fahrt mit einem Picknick am Strand. Je nachdem, wann wir Santiago de Cuba erreichen besuchen wir eventuell noch eine Künstlerfamilie. Wer möchte kann abends noch in einem Musiklokal traditioneller kubanischer Musik lauschen.
Nach dem Frühstück starten wir unsere Rundwanderung um und auf La Gran Piedra in Begleitung eines Guajiros (eines lokalen Bauern) durch dichte Vegetation auf den Spuren ehemaliger französischer Kaffeeplantagen-Haciendas. Wir können die Naturlandschaft in dem von der UNESCO als Weltkulturerbe erklärten Gebiet genießen und mit den örtlichen Bauern in Kontakt treten, um mehr über ihre Lebensweise zu erfahren. Nach einem kreolischen Mittagessen in La Gran Piedra fahren wir zum Strand von Siboney, an dem die Familien von Santiago de Cuba gerne das Wochenende verbringen. Wir können wieder in der Karibik baden, bevor wir in die Küstenstadt Santiago de Cuba weiterfahren. Nach dem Abendessen können auch heute traditionelle Son-Musik kennenlernen.Da wir für diese Wanderung ein Permit benötigen, kann es vorkommen, dass wir auf einem anderen Weg, ebenfalls auf der Nordseite des Gran Piedra, wandern. Gehzeit: ca. 03:00 - 04:00 Std. | Gehstrecke: ca. 8 km
Wir machen eine Stadtrundfahrt durch Santiago de Cuba. Anschließend haben wir Zeit, die Altstadt auf eigene Faust zu durchstreifen. Wer möchte, kann in einem "Paladar" zu Mittag essen. Einen Besuch lohnt der Parque Cespedes samt umliegenden Gebäuden und Sehenswürdigkeiten: die Casa Diego Velázquez, die Kathedrale und das Rathaus, von dessen Balkon aus Fidel Castro am 1. Januar 1959 den Sieg der Revolution verkündet hat.Wir fahren entlang der Südküste westwärts zu dem Ort Las Cuevas, dem Ausgangspunkt für die 3-tägige Durchquerung der waldreichen Sierra Maestra. Für das Trekking packen wir nur die benötigten Sachen, das restliche Gepäck bleibt im Bus. Unsere Begleitmannschaft für die nächsten Tage besteht aus einem ortskundigen Bergführer und Guajiros, Bauern mit Mulis für den Gepäcktransport. Im Rucksack, den wir selbst tragen, verstauen wir nur das Notwendige für unterwegs. Die erste Etappe der Besteigung des Pico Turquino führt bis zur einfachen Schutzhütte La Majagua (600 m). Dort schlafen wir unter einfachen Bedingungen im Gemeinschaftsschlafsaal.
Heute werden wir gefordert - die Besteigung des Pico Turquino führt uns unterhalb des Pico Cuba (1.872 m) vorbei und weiter bergan bis zum Gipfel auf 1.974 Meter. Oben angekommen stehen wir praktisch auf dem Dach Kubas, dem höchsten Berg der Insel. Nach einer verdienten Gipfelrast wandern wir bergab über den Gipfel Pico Regino (1.686 m) bis zur zweiten Schutzhütte Aguada de Joaquin (1.360 m).Am Pico Cuba trennen wir uns von den Mulis, hier treten sie den Rückweg an. Während dem letzten Kilometer bis zum Pico Turquino und dem Abstiegs zur Aguada de Joaquin Schutzhütte trägt jeder seinen Schlafsack und seine Isoliermatte zusätzlich zum Tagesrucksack selbst.
Heute steigen wir ab zum Bergdorf La Platica auf 900 Meter gelegen, wo wir die Nacht verbringen. Jeder trägt erneut seinen Schlafsack und seine Isoliermatte selbst. Den Rest des Nachmittags haben wir Zeit zum Ausruhen und können die Zeit nutzen, um das Leben der Dorfbewohner näher kennenzulernen.
Wir wandern bis La Plata (1.000 m), dem ehemaligen Hauptquartier von Fidel Castro und Ché Guevara während des Revolutionskrieges. Vom Alto del Naranjo nehmen wir einen Geländewagen nach Santo Domingo, wo unser Minibus mit unserem Hauptgepäck wartet. Nach dem Mittagessen fahren wir mit unserem Guagua nach Camagüey.
Wir besichtigen zu Fuß die Altstadt von Camagüey, Zentrum des Widerstandes gegen die Spanier im 19. Jahrhundert. Anschließend fahren wir weiter Richtung Trinidad und erreichen mittags das verschlafene, aber sehenswerte Kolonialstädtchen Sancti Spíritus. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine kurze Stadtbesichtigung und sehen uns das idyllische Kolonialviertel Barrio San Juan an. Die Iglesia Parroquial Mayor del Espíritu Santo gilt als die älteste Kirche Kubas (1680). Wir fahren durch das Tal von San Luis (UNESCO Weltkulturerbe) und erreichen heute noch Trinidad, wo wir uns für zwei Nächte einquartieren.
Wir fahren in die Berge des Nationalparks Topes de Collantes. Diese Gebirgszüge der Sierra del Escambray sind die regenreichste Gegend Kubas und ein Paradies für Vogel- und Naturliebhaber. Hier unternehmen wir eine schöne Wanderung mit Mittagspicknick. Anschließend fahren wir wieder zurück nach Trinidad und springen dabei zunächst auf einen typisch kubanischen LKW auf, bevor es mit dem Bus weitergeht. Abends haben wir Gelegenheit, das lebendige Nachtleben am Platz vor der "Casa de la Musica" zu erleben.
Trinidad gilt als Juwel der Insel, da noch viele schöne Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten sind. Wir können um die in neuem Glanz erstrahlende Plaza Mayor bummeln und das Museo de Historia Municipal (fakultativ) besuchen. Anschließend fahren wir nach Cienfuegos an der Südküste. Hier besuchen wir eine Tabakfabrik und erfahren alles Wissenswerte zur Herstellen der berühmten Zigarren. Abends erreichen wir die Landeshauptstadt Havanna und können in einem der Paladar oder Casa Particular zu Abend essen sowie das Nachtleben erkunden.
Der Tag steht bis zum Rückflug zur freien Verfügung. Für letzte Souvenir Käufe bietet sich der "Almacenes San José Artisans' Market" an, wo in einer großen Markthalle in der Altstadt unzählige Kunsthandwerker ihre Produkte anbieten. Wer möchte schlendert nochmal gemütlich durch die Altstadt und am Malecón entlang, unternimmt eine Fahrt mit einem der Oldtimer oder erkundet den unrenovierten und ursprünglichen Stadtteil Centro Habana auf eigene Faust. Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Ankunft in Deutschland.
In den Städten übernachten wir entweder in staatlich geführten Hotels der Mittelklasse oder in Casas Particulares (kubanische Gästehäuser mit Privatzimmern). Sowohl die Hotelzimmer als auch die Zimmer in den Casas Particulares verfügen über ein Badezimmer. Je nach Gruppengröße kann es sein, dass die Gruppe auf mehrere Casas Particulares aufgeteilt wird. Klimaanlagen sind in den meisten Zimmern installiert. Da es sich jedoch häufig um alte Modelle handelt, können deren Geräusche als störend empfunden werden. Die staatlichen Unterkünfte stehen unter Aufsicht der kubanischen Tourismusbehörde, weshalb wir manchmal keinen Einfluss auf kurzfristige Hoteländerungen haben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Aufgrund der politischen Situation ist die Ausstattung in den Zimmern teilweise renovierungsbedürftig, veraltet oder nicht funktionstüchtig. Zeitweise Ausfälle der Wasser- und Stromversorgung sind keine Seltenheit und können teilweise nicht sofort behoben werden. Während des Trekkings schlafen wir in einfachen Schutzhütten. In der ersten Hütte (La Majagua) übernachten wir auf Schaumstoffmatratzen auf dem Boden. Als Backup benötigen wir für diese Nacht unsere Isomatte. In den weiteren Schutzhütten übernachten wir auf Feldbetten. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst 14 Nächte. Die Hütten haben kein fließendes Wasser, jedoch gibt es kleine Quellen, an welchen man sich erfrischen kann. Die sanitären Einrichtungen befinden sich außerhalb der Schutzhütten. Auf der ersten Hütte La Majagua steht uns eine Toilette in Form eines Trocken-WCs zur Verfügung. Auf den folgenden Hütten stehen uns Sitztoiletten mit Wasserspülung in Form von einem Eimer (auf zweite Hütte) oder einer üblichen Wasserspülung (dritte Hütte) zur Verfügung. Die Schutzhütten La Aguada de Joaquin und La Plática bieten außerdem Duschgelegenheiten. Auf ersterer können wir uns mit fließendem Quellwasser erfrischen. Auf der Hütte in La Plática gibt es eine Duschkabine mit Duschkopf.
Mit einem Nachhaltigkeitszertifikat wird das Engagement eines Unternehmens auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene anerkannt. Dieses Unternehmen hat eine von der GSTC anerkannte Zertifizierung und trägt somit aktiv zur nachhaltigen Entwicklung im Tourismus bei.
Mehr erfahrenAuch du kannst aktiv dazu beitragen, deine Reise nachhaltiger zu gestalten. Von der Vorbereitung auf deine Reise bis hin zur Unterstützung von lokalen Unternehmen im Reiseland – es gibt viele Möglichkeiten.
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