Flug nach Chile
Flug nach Santiago de Chile.

Auf einen Second Seven Summit mit Akklimatisierung am Piedra Numerada, Plomo und San FranciscoMit seiner Höhe von 6.893 Metern ist der Ojos del Salado der höchste Vulkanberg der Welt und nach dem nur wenige Meter höheren Aconcagua auch der zweithöchste Gipfel Amerikas. Er ist durch seine enorme Höhe und sein hartes Klima mit möglicher großer Kälte und starkem Wind eine ebenso große Herausforderung wie der Cerro Aconcagua selbst. Wir haben dieses expeditionsartige Gipfeltrekking jedoch anhand einer guten Akklimatisation in 500-Meter-Schritten abgestimmt, um den Gipfel gut an die Höhe angepasst angehen zu können. Die Gegend um und am Ojos del Salado ist felsig und teilweise mit Gletscher- und Büßereis überzogen. Sie ist jedoch aufgrund der geringen Niederschlagsmengen und der daraus resultierenden Trockenheit vergleichsweise leicht zugänglich und damit ist dieser sehr hohe Berg ein technisch relativ einfaches Ziel für konditionsstarke Bergsteiger.Der zugleich höchste Gipfel Chiles liegt an der Grenze zu Argentinien nahe der extrem trockenen Atacama-Wüste. Der Name Nevado Ojos del Salado bedeutet in Anspielung auf die Salzseen hier "Schneeberg der Salzaugen". Die Wüste Atacama, die türkisfarbenen Seen und der "Ojos" bieten tolle ausgesprochen schöne Fotomotive in einer sonst kargen Landschaft. Und das Gipfelpanorama vom höchsten aktiven Vulkan der Erde ist atemberaubend - die Brauntöne des Hochlands, die Farbtupfen der Seen, ringsum kein Punkt höher als der Himmel ...
Flug nach Santiago de Chile.
Nach der Begrüßung durch unsere Partneragentur am Flughafen geht es direkt zu unserem Hotel in Farellones, das auf 2.500 Metern Höhe liegt. Hier besprechen wir den Ablauf der nächsten Tag mit unserem Deutschsprachigen Go Alpine Bergführer.
Unser chilenisches Trekking-Abenteuer beginnt! Unterstützt von Maultieren wandern wir gemächlich bergauf zum Piedra Numerada auf 3.400 m, wo wir unsere erste Nacht im Zeltlager verbringen.
Am zweiten Tag unserer Akklimatisierungsphase geht es hinauf zur Hoya del Plomo auf 4.280 m. Um in niedrigerer Höhe zu übernachten, steigen wir anschließend wieder nach Piedra Numerada ab.
Heute steigen wir erneut auf zum Hoya del Plomo und nächtigen hier oben das erste Mal über der Viertausendmetergrenze.
Heute nehmen wir unseren ersten Akklimatisationsgipfel in Angriff. Wir steigen auf zum Cerro La Leonera (4.987 m). Nach einer Rast am Gipfel des Fast-5.000ers steigen wir wieder ab und erholen uns im Camp.
In den frühen Morgenstunden starten wir unsere Tour und kommen an der heiligen Inka-stätte Pirca del Indio vorbei. Anschließend überqueren wir den Gletscher, der uns zum Gipfelplateau emporführt. Schon bald stehen wir auf dem Cerro Plomo (5.430 m) und genießen einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Andenwelt. Unserem höchsten Ziel, dem Ojos del Salado, sind wir nun schon ganz nahe. Über den gleichen Weg steigen wir zurück ins Hoya del Plomo hinab und kriechen abends erschöpft in unsere Schlafsäcke.
Heute steigen wir nach La Parva ab. Für den Gepäcktransport unterstützen uns beim Abstieg Maultiere. Im Anschluss erfolgt der Transfer zurück nach Santiago de Chile.
Heute genießen wir einen Tag zur freien Verfügung in Santiago, um uns zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Abends geht es dann mit dem Nachtbus weiter nach Copiapó.
Wir erreichen heute die Laguna Verde (4.350 m) und genießen dort den ersten imposanten Anblick des Ojos del Salado (6.893 m) in seiner ganzen Pracht. Unweit der Thermalquellen am Rande der Laguna Verde schlagen wir unser Camp auf. Ein warmes Bad wird uns guttun!
Ein kurzer Transfer bringt uns auf 4.700 m, von wo aus wir unseren ersten 6.000er, den Cerro San Francisco (6.018 m), besteigen. Die mehrstündige Tour belohnt uns mit weiten Blicken über die Anden und auf den Ojos del Salado. Abstieg zurück zum Lager an die Laguna Verde.
Heute schlafen wir aus. Nach dem Mittagspicknick fahren wir mit den Jeeps in Richtung dem Refugio Universidad de Atacama (ca. 5.260 m), der ersten "Hütte" auf dem Weg zum Gipfel des Ojos del Salado, bis auf ca. 4.800 m (je nach Verhältnissen) entgegen. Während Ausrüstung und Verpflegung weiter bis zur Unterkunft transportiert werden (sofern möglich), wandern wir aus Akklimatisationsgründen die letzten 460 Höhenmeter zu Fuß. Die Hütte besteht nur aus einem transportablen Container und dient der Nationalparkaufsicht als Unterkunft.
Zur zweiten Hütte, dem Refugio Tejos (ca. 5.800m), werden wir heute einen Teil der notwendigen Lebensmittel, Trinkwasser und Ausrüstungsgegenstände für den Gipfelanstieg selbst transportieren. Wir haben den ganzen Tag Zeit, um uns auf diese Weise zu akklimatisieren. Später kehren wir zum Refugio U. de Atacama zurück und übernachten wieder im Zelt.
Erneut steigen wir mit unserem restlichen Gepäck zum Refugio Tejos auf. Wir bauen draußen wieder unsere Zelte auf. Am Nachmittag können wir uns entspannen. Nachdem alles für den Gipfelanstieg vorbereitet und besprochen ist, richten wir uns auf eine kurze und kalte Nacht mit Temperaturen bis unter minus 15°C ein.
Frühmorgens brechen wir mit Stirnlampen zum Gipfelanstieg auf. Die 1.050 Höhenmeter fordern beste Kondition und Willenskraft. Durch Geröll und verblocktes Gelände steigen wir ständig steil bergauf. Die Route führt meist ein kurzes Stück über ein Altschneefeld, das, je nach Verhältnissen, mit oder ohne Steigeisen sicher begangen werden muss. So erreichen wir nach ca. 6-7 Std. den Kraterrand auf 6.700 m, doch bis zum Gipfel verbleibt uns noch eine weitere Stunde. Die letzten 80 Höhenmeter sind in leichter Kletterei in einem Blockgelände (2. Schwierigkeitsgrad) zu bewältigen. Am zweithöchsten Gipfel Amerikas, in 6.893 m Höhe, werden wir mit einem fast grenzenlosen Ausblick über die endlose Gebirgswüste belohnt. Am Gipfel treten kleine Fumarolen aus und dokumentieren, dass der höchste Vulkan der Erde sich noch nicht gänzlich beruhigt hat. Nach einer angemessenen Pause machen wir uns an den Abstieg. Über steinige Kare und Schneefelder erreichen wir recht müde das Refugio Tejos, wo wir rasten können. Dann steigen wir gleich weiter ab, denn bis zum Refugio Atacama geht man nicht mehr lange. (Je nach Kondition der Gruppe kann auch bis zur Laguna Verde abgestiegen werden, die Entscheidung darüber trifft Ihr Bergführer vor Ort).Hinweis: Seit 2013 benötigt man kein Gipfelpermit mehr, dies kann sich aber jederzeit ändern und kann vor Ort gekauft werden.
Der heutige Tag ist zur Reserve gedacht. Wahrscheinlich haben wir den Tag schon vorher aus logistischen Gründen oder zur zusätzlichen Akklimatisation genutzt. Wenn es die Bedingungen zulassen, kann er auch für einen zweiten Gipfelversuch eingesetzt werden oder für einen freien Tag an der Laguna Verde zum Ausruhen. Unser Bergführer entscheidet über den Einsatz des Reservetages.
Bei planmäßigem Programmverlauf erfolgt heute die lange Rückfahrt in die "Zivilisation". Nachdem die Fahrzeuge beladen sind, fahren wir vom Refugio Universidad de Atacama hinab nach Copiapó bis nach Bahia Inglesa an der Pazifikküste. Von hier geht es weiter mit dem komfortablen Nachtbus zurück in die Hauptstadt von Chile.
Nach der Ankunft des Nachtbus am Busterminal fahren wir in unser Hotel und haben den Tag zur freien Verfügung.
Transfer zum Flughafen und Rückflug an den Zielflughafen.
Ankunft am Zielflughafen.
In den Städten übernachten wir in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein eigenes Badezimmer. Die Unterbringung am Berg erfolgt in 2-Personen-Zelten, je nach Buchung entweder zu zweit oder alleine im Zelt. Die Fahrten nach Copiapó und zurück nach Santiago de Chile finden in einem komfortablen Nachtbus statt. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst 15 Nächte.
Diese Reise wird von unserem Partner vor Ort durchgeführt. Dieser ist TourCert-zertifiziert. Dabei wird unabhängig geprüft, wie er die Anforderungen der Zertifizierung zu Umwelt, sozialen Themen und Nachhaltigkeitsmanagement umsetzt. Die Zertifizierung bezieht sich auf den Partner bzw. das jeweils zertifizierte Angebot; sie ist keine gesonderte Zertifizierung dieser einzelnen Reise.
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