Anreise
Flug nach Ulaanbaatar mit Ankunft am nächsten Tag.

Wanderreise durch die Zentralmongolei in die Wüste Gobi, durch das Orchon-Tal und zum Khustai-NationalparkDas Licht zaubert wunderschöne Farbspiele. Es taucht die welligen Hügel, das Grasmeer der Steppe und die bizarren Wüsten- und Felslandschaften der Gobi in warmes Ocker und Orangerot. Am tiefblauen Himmel ziehen schneeweiße Wolken, in den Nächten erstrahlt das Sternenzelt kristallklar. Die Mongolei ist ein Ort voller Sehnsucht, ein Land der Weite, dessen Horizont fast mit der Unendlichkeit verschmilzt. Wir wandern in der endlos scheinenden Wüste Gobi, vorbei an zerklüfteten Felsformationen und durch dramatische Schluchten. Steinböcke springen grazil über das Gestein, während Geier über uns majestätisch ihre Kreise ziehen. Wir erkunden die "brennenden Klippen" in Bayanzag und die "singenden Dünen" von Khongoryn Els und lüften die Geheimnisse dieser atemberaubenden Wüste. Im sanften Hügelland des Khustai-Nationalparks beobachten wir galoppierende Przewalski-Wildpferde und wandern von der Nomadensiedlung Gurvanbulag ins Khugnu-Gebirge. Einen Hauch des mittelalterlichen Mongolenreiches spüren wir in Karakorum, wo wir das erste buddhistische Kloster des Landes besuchen, und lassen uns in der Klosteranlage am Ufer des Flusses Ongi Gol in eine längst vergangene Zeit zurückversetzen. Wir übernachten in Jurtenlagern und lassen uns bei Buttermilchtee oder Airag in das Leben in der Steppe und ihre uralten Traditionen einweihen. Dazu gehören auch die Obos, die heiligen Steinhaufen und Glücksbringer. Sie zeigen uns stets den Weg, auf unserer Reise durch das Land des blauen Himmels – ein echter Glückstreffer!

Flug nach Ulaanbaatar mit Ankunft am nächsten Tag.
Am frühen Morgen kommen wir in Ulaanbaatar an. Am Flughafen Dschingis Khan werden wir von unserer Reiseleitung empfangen und fahren ins Stadtzentrum. Nach einem stärkenden Frühstück checken wir im Hotel ein und ruhen uns etwas aus. Am Nachmittag geht es dann auf Erkundungstour. Wir besuchen das Gandantegchilen-Kloster auf einem Hügel westlich des Stadtzentrums, ein zentrales Heiligtum der Mongolei, und den Sukhbaatar-Platz. Dort befinden sich das zu Ehren Damdin Sukhbaatars, des großen Helden der mongolischen Revolution, errichtete Denkmal und eine große Statue von Dschingis Khan vor dem Parlamentsgebäude. Mit einem Besuch des Historischen Museums runden wir das Programm ab.Beim Termin 10.07. - 24.07.2026 nehmen wir heute an den Feierlichkeiten zum Nationalfest der Mongolei, dem Naadam-Fest, teil. Wir besuchen die vormittags startende, große Eröffnungszeremonie im Nationalstadion von Ulaanbaatar sowie Wettkämpfe in traditionellen mongolischen Sportarten, wie Ringen und Bogenschießen.
Nach dem Frühstück fahren wir hinein in die Wüste Gobi nach Baga Gazriin Chuluu, einer Region, die von massiven Granitfelsen geprägt ist. Wir unternehmen eine Wanderung in dieser bizarren Landschaft, vorbei an außergewöhnlich geformten Felsformationen. Mit etwas Glück können wir auch Steinböcke, Wildschafe oder Geier beobachten. In unserem ersten Jurtenlager essen wir zu Abend.
Wir setzen unsere Fahrt in Richtung Süden nach Tsagaan Suvarga ("Weiße Stupa") fort. Auf einer Wanderung bewundern wir den beeindruckenden Canyon, die durch Wind und Regen geformten Klippen und die vielen unterschiedlichen Gesteinsschichten, die bezeugen, dass sich vor Millionen von Jahren an dieser Stelle ein Meer befand.
Nach dem Frühstück im Jurtenlager brechen wir auf zur Fahrt nach Yoliin Am. Hier an den östlichen Ausläufern des Altai-Gebirges gibt es eine malerische, tief eingeschnittene Schlucht, auch "Geierschlucht" genannt, zu der wir eine Wanderung unternehmen.
Wir fahren weiter hinein in die Wüste Gobi. Unser Tagesziel sind die Sanddünen von Khongoryn Els. Mittags erreichen wir unser Jurtenlager. Gestärkt brechen wir am Nachmittag zu einer Wüstenwanderung zu den "singenden Dünen" auf. Nach dem anstrengenden Aufstieg auf die scharfen Dünenkämme macht es großen Spaß, die Dünen wieder hinabzurutschen. Diese Region wird im Norden von einem grünen Band üppiger Vegetation begrenzt. Von unterirdischen Quellen gespeist, fließt ein kleiner Fluss entlang der Dünen und macht diese Oase in der trockenen Landschaft erst möglich.
Am Morgen fahren wir zu den "glühenden Klippen" von Bayanzag. Diese Gegend ist weltberühmt für ihre spektakulären Dinosaurierfunde. Hier wurden Dinosauriereier und Dinosaurier-Arten entdeckt, die bis dahin unbekannt waren. Nach diesem Fund war klar, dass Dinosaurier sich durch Eierlegen vermehren. Durch einen knorrigen Wald aus Saxaulbäumen wandern wir bis zu den Klippen.
Heute erreichen wir das Kloster Ongi, welches zwischen 1760 und 1810 erbaut wurde. Einst war es ein wichtiges buddhistisches Bildungszentrum und wurde von ca. 1000 Mönchen bewohnt. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es bei kommunistischen Ausschreitungen zerstört. Seit 2004 wird es Stück für Stück wieder errichtet. Nach der Besichtigung unternehmen wir eine Wanderung in der Nähe der Klosteranlage.
Wir fahren in das Orchon-Tal, welches für die mongolische Geschichte zentrale Bedeutung hat. Hier hatte das Weltreich der Mongolen unter Dhingis Khan seinen Ursprung. Grün und saftig leuchten die Wiesen und stellen die optimalen Bedingungen für die Viehzucht. An den Berghängen sprießt Nadelwald. Am Nachmittag unternehmen wir eine kleine Wanderung im fruchtbaren Tal. Alternativ können wir auch einen Pferdeausritt unternehmen (fakultativ).
Als nächstes steuern wir Karakorum an, im 13. Jh. Hauptstadt des Mongolenreichs. Unterwegs wandern wir durch die hügelige Landschaft des Khangai-Gebirges. In Karakorum besuchen wir die buddhistische Tempelanlage Erdene Zuu, welche die erste und zugleich größte Bastion des Buddhismus in der Mongolei darstellt. Von einem Aussichtspunkt haben wir einen herrlichen Panoramablick über die alten Tempelanlagen.
Unser heutiges Tagesziel ist die Nomadensiedlung Gurvanbulag Sum, wo wir im Jurtenlager der Nomadengemeinde übernachten. Wir wandern in der Umgebung des Ortes, in der die verschiedenen, für die Mongolei typischen Landschaften vertreten sind: Granitfelsen, Sanddünen, Wälder und Grasland. Wir besuchen eine Nomadenfamilie und erhalten einen Einblick in die Lebensweise der Nomaden. Natürlich probieren wir auch typische Speisen und Getränke wie Buttermilchtee, vergorene Stutenmilch, getrockneten Joghurt oder Milchschnaps.
Nach dem Frühstück begeben wir uns auf eine Wanderung bis heran an den Berg Tuluu im nördlichen Teil des Khugnu-Gebirges. Es geht durch Grasland, vorbei an rot-braunen Felsen und durch Dünen. Bei einem Picknick stärken wir uns und genießen den Blick auf die weite Landschaft. Zurück im Jurtenlager haben wir nochmals Zeit in den Alltag der Nomadenfamilie einzutauchen.
Weiterfahrt in den Khustai-Nationalpark. Dieser über 50.620 km² große Park umfasst für die Mongolei typische Wald- und Steppenlandschaft. Am nördlichen Ufer des Flusses Tuul, der durch den Park fließt, befindet sich das Naturschutzgebiet, in dem seit 1992 Przewalski-Wildpferde wieder angesiedelt bzw. ausgewildert wurden. Wir wandern im Nationalpark und beobachten die Wildpferde, und mit etwas Glück sehen wir auch Maralhirsche.
Wir fahren zurück in die Hauptstadt Ulaanbaatar. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Abends treffen wir uns zum Abschiedsessen und können die Erlebnisse unserer Reise durch das Land des blauen Himmels noch einmal aufleben lassen.
Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
In Ulaanbaatar übernachten wir in einem Hotel der Mittelklasse. Die Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Auf dem Land sind wir ganz traditionell in Jurtenlagern untergebracht. Die Jurten, von den Nomaden "Ger" genannt, sind traditionelle mongolische Rundzelte, die über einen Holzofen oder eine elektrische Heizung verfügen. Sie sind mit traditionell bemalten Holzbetten (180-190 cm lang und 100-120 cm breit) oder Standard-Hotelbetten (190-210 cm lang und 120-130 cm breit) sowie einem Tisch und Stühlen ausgestattet. Je nach Buchung erfolgt eine Einzel- oder Doppelbelegung. Toiletten, Duschen und Waschbecken sind in separaten Anlagen untergebracht. Teilweise handelt es sich um sehr einfache Camp-Duschen und Komposttoiletten. Das Camp-"Restaurant" befindet sich in einem separaten Zelt oder einem naheliegenden Gebäude. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst alle Nächte.
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