Bootstour und Tierbeobachtung im Tortuguero-Nationalpark
Baden an der Pazifikküste
Besuch der Kaffeefarm von Familie Bello
Wanderung am Rio Celeste
Thermalquellen am Fuße des Vulkans Arenal
Reisebeschreibung
Wo gibts denn sowas? 1.000 Grüns und hunderte wilde Orchideen im Naturreservat Monteverde, den Quetzal mit seinen 1 Meter langen Schwanzfedern, die Feuerberge im Tenorio-Nationalpark, die knallbunten Pfeilgiftfröschchen im Tortuguero-Nationalpark, die 220 zwitschernden Vogelarten im Curú-Naturreservat, die türkiszarten Brandungslagunen? Das muss Costa Rica sein. Komm mit, wir fliegen los!
Grün, grüner, am grünsten – das ist Costa Rica. Los geht´s. Am Flughafen der Hauptstadt San José erwartet dich deine Reiseleitung und bringt dich ins Hotel. Dort kannst du dich nach einer kleinen Stärkung vom langen Flug erholen.
Quer durch den Braulio-Carrillo-Nationalpark geht es Richtung Karibikküste. Dein Ziel: Selva Bananito, ein Paradies für Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber und ein Paradebeispiel für den respektvollen Umgang mit der Natur sowie den Schutz und Erhalt natürlicher Ressourcen. Die Lodge liegt am Rande der Talamanca-Berge nahe dem La-Amistad-Nationalpark, seit 1983 UNESCO-Weltnaturerbe. Auf einem Rundgang erhältst du viele Einblicke in das Ökosystem des karibischen Tieflandregenwaldes. Da die Selva Bananito Lodge nicht über elektrischen Strom verfügt, stehen abends Laternen zur Verfügung. Die Lodge erreichst du mit Geländefahrzeugen.
Nach dem Frühstück erfährst du im Wiederaufforstungsprojekt einiges über die Erhaltung des Regenwaldes. Dann pflanzt du einen Baum und leistest damit einen Beitrag zur Erhaltung des Regenwaldes. Im Anschluss wanderst du zwei bis drei Stunden durch den immergrünen Regenwald und kehrst zum Mittagessen wieder zurück zur Lodge. Der Nachmittag steht dir zu freien Verfügung.
Durch Bananenplantagen fährst du Richtung Limón bis vor die Tore des Tortuguero-Nationalparks. Von hier geht es per Boot weiter. Vielleicht kannst du schon das ein oder andere Tier entdecken. In Tortuguero besuchst du das Forschungszentrum für Schildkröten. Der Strand hier ist nämlich bevorzugter Nistplatz der Panzertiere. Anschließend spazierst du am Strand entlang zum komplett autofreien Dorf Tortuguero. Das Ufer beim Ein- und Ausbooten ist im Sommer trocken, in der Regenzeit aber eventuell schlammig und schwieriger zu begehen. Bitte trage gutes Schuhwerk. Gerade in der Hauptreisezeit sind die Busse und Boote mitunter sehr voll. Leider haben wir darauf keinen Einfluss.
Heute steht eine Bootsfahrt in diesem aufregenden Nationalpark auf dem Programm – tief hinein in den dichten Regenwald und die idyllische Küstenzone. Halte Ausschau nach Kapuzineräffchen, Brüllaffen, Klammeraffen, Spitzkrokodile, Sumpfschildkröten, Pfeilgiftfröschen und unzähligen Vogelarten. Später, auf einem Spaziergang über das Gelände der Lodge, erfährst du alles über die Pflanzen und Tiere dieses Ökosystems. Nachmittags kannst du dich entspannen. Das Programm im Tortuguero-Nationalpark kann zeitlich etwas variieren. Die Bootstour in den Nationalpark kann auch schon am Ankunftstag am Nachmittag stattfinden. Das Baden im Meer ist aufgrund der starken Strömungen nur stark eingeschränkt bzw. nicht möglich.
Heute geht es zum berühmten Vulkan Arenal. Unterwegs legst du noch einen Stopp im karibischen Tiefland ein, wo du beim Besuch eines spannenden Ameisenprojekts Blattschneiderinnen, Soldaten, Kindermädchen, Nestputzerinnen und vielleicht sogar eine Königin beobachten kannst. Wo es Vulkane gibt, gibt es auch heiße Quellen, und am Fuße des Arenals sind diese besonders ergiebig und laden ein, den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Die Aktivität des Vulkans Arenal unterliegt natürlichen Schwankungen. Aktuell ist der Arenal ungewöhnlich still. Daher ist nur selten austretende Lava zu sehen.
Heute geht es durch Orangen- und Zuckerrohrplantagen im Tenorio Nationalpark zum weniger besuchten Vulkan Tenorio. Hier wandern wir den türkisfarbene Río Celeste entlang, der Wasser vulkanischen Ursprungs führt, das sich seinen Weg durch die immergrüne Landschaft am Fuße des aktiven Vulkans sucht. Den Nachmittag kannst du frei in La Fortuna verbringen. Packe für die Wanderung im Tenorio Nationalpark festes Schuhwerk und Regensachen ein. Die Wanderung beträgt etwa 4 km, mit 209 Höhenmetern.
Über Lava und Stein wanderst du heute am Fuße des Vulkans Arenal entlang. Der Lohn deiner Mühen: der Blick vom Aussichtspunkt auf den Arenal, der auch im Nebel einen besonderen Reiz hat. Anschließend besuchst du die Familie Bello. Sie betreibt eine ökologische Kaffeefarm, und kann dir auf einem Finca-Rundgang vieles über Kaffeeanbau und dessen Geschichte erzählen. Nach der Theorie folgt die Praxis: Im Haupthaus wartet köstlich duftender Kaffee auf dich. Und weil es inzwischen Mittagszeit ist, werden dazu hausgemachte traditionelle Spezialitäten gereicht. Danach lehnst du dich einfach zurück und lässt dich in das Nebelwaldgebiet von Monteverde fahren. Packe für die Wanderung im Arenal Nationalpark festes Schuhwerk und Regensachen ein. Mit deinem Besuch und dem Mittagessen bei der Familie Bello trägst du zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort bei, weil dem nachhaltigen Familienbetrieb so ein zusätzliches kleines Einkommen ermöglicht wird.
Tag 9
Hängebrücken und fliegende Mäuse im Naturreservat Monteverde
Heute erlebst du den Regenwald im Naturreservat Monteverde in luftiger Höhe auf kaum schwankenden Hängebrücken hautnah. Anschließend wird dich deine Reiseleitung bei einem Besuch des Fledermausmuseums in die Geheimnisse dieser kleinen Säugetiere einweihen. Versetze dich am großen Hörtrichter einmal in deren Sinneswelt. Du begibst dich heute auf eine Wanderung im beeindruckenden Nebelwald von Monteverde, einem einzigartigen Naturreservat, nicht aber in einem der Privatreservate.
Nach dem Frühstück führt die Reise auf der berühmten Panamerica und über die neu eröffnete Brücke Puente de la Amistad auf die Nicoya Halbinsel. An der paradiesischen Pazifikküste kannst du gleich die Wassertemperatur testen. Der Ozean kann wild sein. Manchmal herrscht hoher Wellengang mit entsprechender Strömung, die je nach Jahreszeit stärker oder schwächer ist. Von Januar bis März wehen eher starke Winde, dann ist der Wellengang tendenziell stärker. Magst du eher ruhige Gewässer, empfehlen wir zum Baden die Hotelpools. Der Pazifik ist rau und manchmal herrscht ein hoher Wellengang mit entsprechender Strömung, die je nach Jahreszeit mal stärker, mal schwächer ist. Januar bis März herrschen eher starke Winde, dann ist der Wellengang tendenziell stärker. Magst du eher ruhige Gewässer, so empfehlen wir zum Baden die Hotelpools.
Im Tierreservat Curú existieren verschiedene Ökosysteme nebeneinander. Es ist der Lebensraum vieler Pflanzen- und Tierarten, darunter Kapuzineraffen, Klammeraffen, Rot- und Schwarzwild und 220 Vogelarten. Mal schauen, was du auf unserer Wanderung alles entdeckst. Falls du dabei ins Schwitzen kommst, ist das kein Problem, denn für Erfrischung sorgen herrliche Strände, die auch zum Schwimmen einladen. Badesachen also nicht vergessen!
Tag 12
Sonne, Sand und Meer oder optional Schnorcheln auf der Insel Tortuga
Diese Reise wird von einem zertifizierten Partner durchgeführt
Mit einem Nachhaltigkeitszertifikat wird das Engagement eines Unternehmens auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene anerkannt. Dieses Unternehmen hat eine von der GSTC anerkannte Zertifizierung und trägt somit aktiv zur nachhaltigen Entwicklung im Tourismus bei.
So kannst du zu mehr Nachhaltigkeit auf deiner Reise beitragen
Auch du kannst aktiv dazu beitragen, deine Reise nachhaltiger zu gestalten. Von der Vorbereitung auf deine Reise bis hin zur Unterstützung von lokalen Unternehmen im Reiseland – es gibt viele Möglichkeiten.