Ankunft in Lecce
- 1 Nacht in:
- B&B Damasa Room, Lecce
Treffen in Lecce. Übergabe der Fahrräder inklusive GPS-Navigationsgerät. Einführung und Besprechung der Route.
Auf Anfrage kann ein Flughafentransfer organisiert werden.

Salento liegt im südöstlichsten Teil Italiens, im sogenannten „Absatz des Stiefels“. Inmitten des Mittelmeers gelegen, ist diese Region geprägt von den Erinnerungen an die vielen Zivilisationen, die hier gelebt haben – von den Messapiern über die Griechen und Römer bis hin zu den Normannen. Salento mit dem Fahrrad zu durchqueren ist wie eine Reise durch ein Freilichtmuseum. Prähistorische Dolmen, byzantinische Heiligtümer, die sich in Höhlen verbergen, barocke Kathedralen und abgeschiedene Küstenabschnitte sind nur einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die man hier entdecken kann. Darüber hinaus ist Salento international bekannt für seine charakteristische Küche, die Aromen aus Meer und Erde vereint, sowie für den mitreißenden Rhythmus seiner Volksmusik – allen voran die Pizzica Pizzica.

Treffen in Lecce. Übergabe der Fahrräder inklusive GPS-Navigationsgerät. Einführung und Besprechung der Route.
Auf Anfrage kann ein Flughafentransfer organisiert werden.
Heute erwartet Sie eine flache Strecke mit vielen kulturellen und naturkundlichen Highlights. Zunächst besuchen Sie Acaya, eine befestigte Stadt mit einer imposanten Burg. Anschließend geht es weiter zu Le Cesine, einem vom WWF geschützten Naturgebiet und wichtigen Rastplatz für zahlreiche Zugvogelarten.
Von dort fahren Sie in Richtung Küste, vorbei an den Ruinen von Roca Vecchia, einer antiken Stadt aus der Bronzezeit, sowie an den Alimini-Seen. Nach weiteren Kilometern erreichen Sie Otranto, wo enge Gassen an jeder Ecke neue Wunder offenbaren: die byzantinischen Fresken der Kirche San Pietro, ein Spaziergang entlang der Stadtmauern mit Blick auf das Meer und schließlich die Kathedrale mit ihrem einzigartigen Bodenmosaik – einer Art mittelalterlicher Bilderenzyklopädie.
Heute erkunden Sie die Umgebung von Otranto. Entlang des kleinen Flusses Idro („Wasser“), der der Stadt ihren Namen gab, gelangen Sie nach Casamassella, wo in der Stiftung Le Costantine noch heute an alten Webstühlen gearbeitet wird. Nach einer Führung fahren Sie weiter nach Giurdignano und durchqueren einen megalithischen Park aus der Bronzezeit mit riesigen Steinmonumenten (Dolmen und Menhire).
Am späten Vormittag genießen Sie eine Verkostung lokaler Spezialitäten in einer familiengeführten Bäckerei. Optional ist am Vormittag oder Nachmittag ein Ausritt möglich.
Heute radeln Sie entlang des wildesten Küstenabschnitts des Salento. Sie besuchen den Leuchtturm von Palascìa, den östlichsten Punkt Italiens, sowie einen kleinen roten See in einem stillgelegten Bauxitsteinbruch.
Anschließend folgen Sie der Küstenstraße, die hoch über dem Meer wie ein riesiger Balkon auf die Straße von Otranto blickt. Mit etwas Glück können Sie die Berge Albaniens und Griechenlands sehen. Optional können Sie die Zinzulusa-Höhle besuchen und fast 60 Meter tief in das Innere der Erde hinabsteigen.
Unterwegs bewundern Sie Terrassen und Trockensteinmauern – einfallsreiche Bauwerke der Bauern, um auch in kargen Gebieten Ackerland zu gewinnen. Nach der Überquerung der Brücke über den Ciolo erreichen Sie Santa Maria di Leuca, wo Sie das Heiligtum besuchen und den Spuren der alten Pilger folgen.
Heute entdecken Sie das Capo di Leuca, den südlichsten Teil Apuliens. Nach einer beeindruckenden Wehranlage mitten in einem kleinen Dorf besichtigen Sie eine antike, in den Fels gehauene Ölmühle sowie das geheimnisvolle Grabmonument Centopietre („Hundert Steine“), das aus der Nähe der antiken Stadt Vereto stammt.
Anschließend besuchen Sie Leuca Piccola, eine bedeutende Pilgerstation mit weitläufigen unterirdischen Anlagen. Durch Olivenhaine und entlang von Trockenmauern erreichen Sie Ugento, wo optional das archäologische Museum besichtigt werden kann.
Am Nachmittag fahren Sie entlang der ionischen Küste bis zur Insel Sant’Andrea und zum Naturpark Punta Pizzo. In Gallipoli können Sie einen Aperitif auf einer Terrasse mit Meerblick genießen. Die auf einer Insel gelegene Fischerstadt besticht durch ihr Licht, ihre Gassen und ihren Fischmarkt.
Der heutige Tag ist der Entdeckung des Hinterlands von Gallipoli gewidmet. Erste Station ist Galatone, wo Sie Beispiele des leccesischen Barocks sehen. Danach geht es nach Galatina, wo sich ein Besuch der Basilika Santa Caterina d’Alessandria empfiehlt – ein herausragendes Beispiel romanischer Architektur in Apulien mit gotischen Einflüssen.
Auf dem Rückweg machen Sie Halt bei der Käserei unserer Freunde Mariangela und Antonio. Anschließend passieren Sie Alezio, wo Sie das Museum der messapischen Zivilisation besuchen und mehr über die Bevölkerung erfahren können, die hier vor den Griechen und Römern lebte.
Der letzte Tag Ihrer Reise. Auf dem Weg nach Lecce passieren Sie zahlreiche befestigte Gutshöfe und Villen aus dem 19. Jahrhundert. Halt in Nardò, um das historische Zentrum im spätbarocken Stil zu besichtigen. Nächster Stopp ist Copertino mit seiner beeindruckenden normannischen Burg und Geschichten über den „Heiligen der Flüge“.
Einige Kilometer vor Lecce besuchen Sie zum Abschluss eine traditionelle Keramikwerkstatt der Brüder Martina, die dieses alte Handwerk meisterhaft bewahren.
Ankunft in Lecce am späten Nachmittag und Rückgabe der Fahrräder.
Ab- oder Weiterreise in Eigenregie. Auf Anfrage kann ein Flughafentransfer organisiert werden.
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