Anreise nach Zürich-Regensdorf
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Der Jura Höhenweg verbindet in einem grosszügigen Bogen Zürich mit Genf. Die aussichtsreiche Ferntour durch zwei Sprachregionen bietet die Entdeckung einer vielfältigen, starken Landschaft. Sie ermöglicht Erholung fern vom hektischen Alltag und von Massentourismus.
Busfahrt über Dielsdorf nach Regensberg. In sanftem Anstieg durch die Reben geht es ins Städtchen Regensberg und auf die aussichtsreiche Lägern. Fordernder Abstieg nach Baden.
Von Baden weiter zum Gebenstorfer Horn mit Blick ins Schweizer Wasserschloss, auf die Aarestadt Brugg und das nahe Windisch.
Nach Durchquerung der Altstadt von Brugg ein erster Aufstieg zum Landgasthof Vier Linden, eingebettet im wunderbaren Jurapark und durch den Wald zur uralten, sagenumwobenen Linner Linde. Weiter bergan durch schattige Wälder und hoch über der von ferne grüssenden Ruine Schenkenberg zur Staffelegg.
Bekanntschaft mit gleich fünf Pässen steht auf dem Programm: Der Staffelegg folgen das Bänkerjoch, die Salhöhe, die Schafmatt und zuletzt der Untere Hauenstein. Dazwischen viel Wald, manche Weide und die schroffe Geissfluh an der Grenze zu Baselland.
Auf dem Weg zur Belchenfluh erinnern viele Bauten und Wappen an die wehrhafte Schweiz in den beiden Weltkriegen. Nach dem bald folgenden Weiler Bärenwil weiter über die Tiefmatt zum Roggen. Tief unten grüsst Balsthal mit Neu-Falkenstein und der Papierfabrik.
Ein steiler Aufstieg über das Hellchöpfli vorbei an Weiden und Berggasthöfen zum Weissenstein bei Solothurn. Geniessen Sie die Aussicht über das Mittelland auf die Alpengipfel vom Säntis bis zum Mont Blanc.
Sie folgen dem "Planetenweg" und überqueren die Sprachgrenze bei Montagne de Romont. Sobald Sie das Dorf Frinvillier mit der Taubenlochschlucht erreicht haben, besteigen Sie den Bus und fahren hinunter nach Biel, der grössten zweisprachigen Stadt der Schweiz mit gleichnamigem See.
Mit dem Bus zurück nach Frinvillier und über einen angenehmen Anstieg hoch auf den Chasseral. Eine sensationelle Rundsicht und die herauf grüssenden Mittellandseen erfreuen am höchsten Gipfel des Schweizer Juras das Auge. Vom Gipfel Transport hinunter ins Dorf Le Pâquier unterhalb des Chasseralgipfels.
Nun folgt eine abwechslungsreiche Wanderung zwischen dem oberen St. Imier-Tal und dem Val de Ruz mit dem Wintersportort Le Pâquier. Ihr heutiges Etappenziel ist die Passhöhe Vue-des-Alpes.
Auf der hohen Bergkette mit den Gipfeln Tête de Ran und Mont Racine kann ein herrliches Panorama genossen werden und die Felskanzel Tablettes erlaubt vor dem steilen Abstieg nach Noiraigue einen atemberaubenden Tiefblick auf den Lac de Neuchâtel.
Die Areuse-Schlucht und die Felsenarena Creux du Van mit dem grössten Naturschutzgebiet des Kantons Neuchâtel sind die grossen Highlights der Region Noiraigue im östlichsten Teil des Val de Travers.
Der schweisstreibende Beginn dieser Etappe lohnt sich: Höhepunkt dieser Tour ist der imposante Felsenzirkus Creux du Van, die schweizerische Variante des Grand Canyon. Senkrecht abfallende Felswände bilden hier ein spektakuläres, natürlich entstandenes Amphitheater.
Von den Höhen des Creux du Van geniesst man eine fantastische Aussicht auf den Neuenburger See. Rückkehr nach Couvet am Ende der Wanderung.
Von Couvet wandern Sie über Fleurier hoch zum Jura-Höhenweg. Über ausgedehntes Weideland wird Ste-Croix, die Heimat der Spieldosen und Musikautomaten erreicht.
Unweit der schweizerisch-französischen Landesgrenze verläuft der Weg durch den prächtigen Waadtländer Jura. Hier könnten Bäume und Steine manche Schmugglergeschichte erzählen. In Vallorbe stehen altes Eisenhandwerk und die Eisenbahn im Zentrum.
Typisch Jura: zuerst ein Fluss, der unweit einer Grotte entspringt, dann eine Wanderung über einen felsigen Aussichtsberg und zuletzt zwei Seen ohne oberirdische Abflüsse. Diese prägen das Vallée de Joux, Wiege vieler Luxusuhren von Weltruf.
Unbestrittener Höhepunkt dieser Tour über ausgedehntes Weidegebiet bildet der Mont Tendre, die höchste Erhebung im Schweizer Jura: Aussichtsberg über dem Waadtland und dem Genfersee. Bei guter Fernsicht reicht der Blick bis zu den Alpen und zu den blauen Vogesen.
Durch eine parkähnliche Landschaft mit verstreuten Sennhütten und einem Netz von kilometerlangen Trockenmauern führt der Weg teilweise durch ein 1972 eingerichtetes Naturreservat. Ein kurzer Halt empfiehlt sich bei den Ruinen eines uralten Klosters.
Eine herbe Felsbastion und das liebliche Ufer des Lac Léman sind Gegensätze, die bei dieser Tour ein Paar bilden. Nach Besteigung des Gipfels La Dôle unweit der Staatsgrenze führt der Weg durch Wald ins Rebland und zum schön gelegenen Städtchen Nyon.
Mittelklassehotels
5,0
Gäste-Favorit
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Uwe, Mai 2023
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